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Die aktuelle Diskussion

Abzocker Initiative und Pensionskassen

Das Dossier orientiert über die Umsetzung der Initiative gegen die Abzockerei.

Diskussions-Anlass des Vorsorgeforums vom 28. Mai in Zürich. Infos.

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Die neuesten Ausgaben:

Nr. 240 / PDF

Nr. 241 / PDF

21.5.2013

 

Die aktuellen Themen

 

 


Initiative gegen die Abzockerei und Pensionskassen

Ein Diskussions-Anlass des Vorsorgeforums

 

Das Vorsorgeforum wird am 28. Mai in Zürich eine Veranstaltung zum Thema Abzocker-Initiative und Pensionskassen durchführen.

Als Referenten werden u.a. teilnehmen:

Beda Düggelin, Initiativkomitee Abzocker-Initiative
Doris Bianchi, Schweiz. Gewerkschaftsbund
Roland Müller, Schweiz. Arbeitgeberverband
Hanspeter Konrad, Direktor ASIP
Roland Kriemler, Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen
Herbert Wohlmann, Anwalt, Baker & McKenzie
Simon Heim, Towers Watson

Der Anlass findet statt am Dienstag, 28. Mai 2013 in Zürich, Bahnhofbuffet Au Premier, 10.15 bis 12 Uhr mit anschliessendem Mittagessen. Die Teilnahme ist gratis.

Es stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung. Falls Sie zum Thema eine enge berufliche Beziehung haben, dann teilen Sie das bitte mit . Anmeldung.

Dossier auf unserer Website. 

 

OAK publiziert Weisung zu Vermögensverwaltungskosten

Die Oberaufsichtskommission hat die mit einiger Spannung erwartete Weisung zum Ausweis der Vermögensverwaltungskosten publiziert. Umstritten während der Anhörung, deren Resultate nicht publiziert werden, waren insbesondere die Definition der TER und die Frage, was in die Betriebsrechnung und was in den Anhang aufzunehmen sei. Wurden die Kritiker erhört?

 

SBB erwägen varialbe Renten

Wie der Blick berichtet, werden in der Pensionskasse SBB Ueberlegungen zur Einführung variabler Renten angestellt. Die Rentenhöhe soll sich nach dem Deckungsgrad richten, wobei Anpassungen im Bereich zwischen 90 und 120% DG erwogen werden. Die Gewerkschaften sind skeptisch, auf Expertenseite wird der Vorstoss begrüsst. Für Othmar Simeon (Swisscanto) würde die Einführung des Modells einen Durchbruch bedeuten. In einem zweiten Artikel des Blick wird insbesondere auf das wachsende Problem der hohen Rentneranteile hingewiesen.

 

Umstrittene Umsetzung der Minder-Initiative

Die NZZ hat sich mit der gesetzlichen Umsetzung der Minder-Initiative beschäftigt, welche den Vorsorgeeinrichtungen noch viel Ungemach bringen könnte.

 

Erfreuilches Q1

image

Im ersten Quartal 2013 erzielten die am Peer Group Review teilnehmenden Pensionskassen des UBS PK-Barometers  ein positives Anlageergebnis, das in allen Segmenten über 1% lag. Die kumulierte Rendite seit Jahresende beträgt im Schnitt rund 3,5%, womit wohl für viele Vorsorgewerke zumindest die Verzinsung für das ganze Jahr schon eingebracht wäre. Im ersten Viertel des Jahres haben die untersuchten Vorsorgeeinrichtungen damit die Hälfte der guten Gesamtperformance 2012 erwirtschaften können.

 

Anlagestiftungen: Benachteiligung gegenüber Fonds wegen Stempel

imageIm Jahr 2000 schlug der Bundesrat dem Parlament vor, die berufliche Vorsorge von der Stempelabgabe auszunehmen. Der “Stempel” ist bis heute nicht gefallen, stellt Roland Kriemler, Geschäftsführer CS-Anlagestiftung, in seinem Beitrag im Treuhänder fest. Explizites Ziel des Artikels ist es, das Thema wieder neu aufzurollen, weil die Befreiung die Kosten senken und davon alle Versicherten direkt profitieren würden.

Noch vor zehn Jahren lagen die Anlagestiftungen deutlich vor den institutionellen Fonds. Die Gründe für diese Entwicklung sind in den Beschränkungen bei den Wertschriftenanlagen zu finden. Beschränkungen, die man sogar als Benachteiligung bezeichnen kann, wenn man die Anlagestiftungen mit institutionellen Fonds oder mit direkt anlegenden Vorsorgeeinrichtungen vergleicht.” Als Konsequenz  bieten sie heute laut Kriemler vor allem in jenen Anlageklassen Produkte an, bei denen sie keine Benachteiligung erfahren, nämlich in den Anlageklassen Immobilien und Alternative Anlagen.

 

NZZ: Vermögensverwalter fürchten um Vorsorgegeschäft

Vermögensverwalter befürchten, aufgrund regulatorischer Unklarheiten das Geschäft mit den Vorsorgeeinrichtungen zu verlieren. Die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge weist indessen den Vorwurf zurück, sie verursache Verzögerungen, schreibt Michael Ferber in der NZZ. Die OAK BV unter ihrem Präsidenten Pierre Triponez gebe sich in dieser Angelegenheit sehr defensiv und formalistisch, kritisiert Andreas Brügger, Geschäftsleitungsmitglied des VSV. Er geht davon aus, dass die Oberaufsichtskommission darauf hoffe, dass der Kelch einer «Befähigung» der Vermögensverwalter an ihr vorübergehe. Die OAK BV und das zuständige Departement schöben sich den Ball hin und her und liessen Zeit verstreichen. Diese Zeit fehle den Vermögensverwaltern, die im Wettbewerb bleiben wollten.Wenn noch lange zugewartet werde, löse sich das Problem automatisch, weil die Vermögensverwalter dann ihre Mandate bei den Pensionskassen verlieren dürften.

 

 

 

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