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18.5.2015

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Swisscanto PK-Monitor: Stabile Deckungsgrade

Mit einem geschätzten vermögensgewichteten Deckungsgrad von 116,3% blieben die Wertschwankungsreserven der privatrechtlichen Pensionskassen praktisch auf dem Niveau des Vorquartals. Der im Januar erfolgte Einbruch aufgrund der Aufhebung der Euro-Untergrenze durch die SNB konnte praktisch vollständig kompensiert werden. Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung, wo der Deckungsgrad nun 105,8% beträgt. Per 31. März 2015 befinden sich 21% (Vorquartal: 18%) der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung in Unterdeckung.

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UBS PK-Barometer März 2015

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15-04-2015 11-54-42

Die Schweizer Pensionskassen konnten auch im März 2015 eine positive Monatsrendite erwirtschaften, wenn auch keineswegs eine so hohe wie diejenige des Vormonats. Die Unterschiede zwischen den Mittelwerten der drei Peer-Gruppen waren im Berichtsmonat sehr klein.

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“Diskontierungssätze und Anleiherenditen sinken weiter in unbekannte Sphären”

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Im ersten Quartal des Jahres sind die Anleiherenditen aufgrund der durch die Schweizerische Nationalbank durchgeführten Massnahmen weiter gesunken, wodurch sich die Bilanzen der Pensionskassen weiter verschlechtert haben, wie die neuste Studie von Towers Watson zeigt. Am Ende des ersten Quartals 2015 waren die Diskontierungssätze noch niedriger als Ende 2014, als sich diese bereits auf einem historischen Tiefstand befanden. Dies hat im Laufe des Quartals zu einem weiteren Anstieg der Pensionsverpflichtungen geführt.

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Zanella: “Extrem pessimistisch”

imageIn einem Beitrag der NZZ am Sonntag äussert sich Peter Zanella (Towers Watson) zum aktuellen Stand der BV in der Schweiz. Im Artikel von Charlotte Jacquemart heisst es:

Peter Zanella, Leiter des Pensionskassengeschäftes beim Berater Tower Watson (TW), nimmt kein Blatt vor den Mund. «Ich verkünde ungern noch mehr schlechte Nachrichten, aber die negativen Anleihenrenditen und Negativzinsen, kombiniert mit der steigenden Lebenserwartung, bringen das Schweizer Pensionskassensystem an seine Grenzen.» (…)

Das liegt weniger daran, dass negative Zinsen und Renditen auf Obligationen ein Loch in die Anlageseite von Kassen reissen, sondern dass sie die Verpflichtungen auf der Passivseite aufblähen. «Pensionskassen müssen die zukünftigen Rentenversprechen abdiskontieren. Je tiefer der dabei verwendete Zinssatz, desto höher die Verpflichtung», sagt Zanella. Noch diskontieren die meisten ihre Verpflichtungen im Schnitt mit rund 3% ab.

«Eigentlich müssten wir heute einen viel tieferen Satz nehmen beziehungsweise den risikofreien Zins, den es aber nicht mehr gibt», sagt Zanella. Unterstellt man, dass die 700 Mrd. Fr. Vorsorgeverpflichtungen mit nur schon einem Prozentpunkt weniger abdiskontiert würden, betrügen die einmaligen Mehrkosten dafür rund 30 bis 50 Mrd. Fr. - je nach Rentneranteil der Pensionskasse.

 

 

 

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