Das Aargauer Tagblatt berichtet über Vorwürfe der Rentner der PK Saurer, die glauben, dass ihnen Mittel vorenthalten würden. Sie haben sich dazu auch an die Medien gewandt.
Das Thema: Die Saurer-Pensionskasse habe sich auf Kosten ihrer Pensionäre um 200 Millionen Franken bereichert. Konkret habe sie zu tiefe Renten ausbezahlt, sagten die Saurer-Rentner Ernst Frei und Walter Winkler vor zirka vierzig Gästen.
Denn das Pensionskasse-Vermögen ist während zwanzig Jahren von 224 auf 332 Millionen Franken angewachsen, jedoch hat die Zahl der Versicherten von 2000 auf 900 abgenommen. Die Aufforderung von Seiten der betroffenen Pensionäre, frei werdende Renten, unverbrauchtes Deckungskapital oder Rückstellungen infolge Todesfälle und anderem denen zu verteilen, die sie erspart hätten, wurde abgewiesen.
Die Pensionskasse argumentierte, dass die Rentner zufrieden und Rentenanpassungen finanziell nicht vertretbar wären. Wie sehr die Thematik den Pensionären aufstösst, ist offensichtlich: Das Arboner Bezirksgericht bedachte einen ehemaligen Mitarbeiter im Zuge aggressiver Kritik mit einem Maulkorb.
Die Rentnergruppe reagierte mit einer Klage bei der Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht. Doch diese wurde abgewiesen. Es bestünden keine Parteirechte und somit kein Handlungsbedarf. Die Rentner gaben jedoch nicht nach.









