EL-Reform: Enttäuschte Arbeitgeber
Der Arbeitgeberverband schreibt zu den Beschlüssen des Parlaments zur EL-Reform:
National- und Ständerat haben die EL-Revision in der Schlussabstimmung gutgeheissen. Die Arbeitgeber begrüssen mehrere der beschlossenen Massnahmen – insbesondere die Einführung einer Vermögenseintrittsschwelle, die Rückerstattung von Vermögen nach dem Tod, die Reduktion der Vermögensfreibeträge sowie die Anpassung der Kinderpauschalen. Diese Beschlüsse tragen dazu bei, das Kostenwachstum in den EL abzubremsen.
AHV-Reform auf der langen Bank
Die im Steuerdeal enthaltenen Zusatzmilliarden für die erste Säule senken kurzfristig den Sanierungsdruck. Mit den Mehreinnahmen dürften sich aber auch strukturelle Massnahmen verzögern. Das Frauenrentenalter wird bestenfalls ab 2022 erhöht, schreibt die NZZ.
Eine Verzögerung steht bereits fest. Noch 2018 plante der Bundesrat, dass die AHV-Reform 2021 in Kraft treten sollte. Nun rechnet das BSV bestenfalls damit, dass dies 2022 möglich ist, sofern sich alle Akteure konstruktiv für die Vorlage einsetzen. Deren parlamentarische Beratung dürfte erst nach den Wahlen 2020 beginnen. In der SGK sind mit der IV-Reform oder dem Tabakproduktegesetz zahlreiche Geschäfte hängig, die in der laufenden Legislatur verabschiedet werden sollten. Zudem ist so gut wie sicher, dass linke Kreise das Referendum gegen die Angleichung des Frauenrentenalters ergreifen.
Eine Verschiebung um ein Jahr mag geringfügig erscheinen. Nachdem in den letzten 20 Jahren keine Vorlage mehr eine Mehrheit gefunden hat, muss die AHV-Reform erst gelingen. Mit jeder Verzögerung beim Frauenrentenalter 65 dürfte sich jedoch auch die übernächste Revision verschieben, die die Politik vor 2030 in Angriff nehmen sollte, um die AHV mittelfristig zu stabilisieren. Dies werde wohl erst nach 2030 möglich sein, sagt SGK-Präsident Joachim Eder. Das BSV will sich auf Anfrage nicht auf die Äste hinauslassen. Bei einer Annahme der Steuervorlage rechnet es aber damit, dass die erste Säule bis 2030 gesichert ist, wenn das Frauenrentenalter 65 eingeführt und parallel die Mehrwertsteuer um 0,7 Prozentpunkte erhöht wird. (…)
Möglich ist auch, dass der Druck für ein höheres Rentenalter auf anderen Wegen steigt. Kommende Woche lanciert ein Komitee um Josef Bachmann, den früheren Geschäftsführer der Pensionskasse der Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC), eine Volksinitiative. Diese will die finanzielle Stabilität der ersten und zweiten Säule langfristig unter Wahrung der Generationengerechtigkeit sichern. Allerdings müssen die Initianten erst die 100 000 benötigten Unterschriften zusammenbringen; die Sammlung soll im April starten.
Institutionelle erobern den holländischen Hypothekenmarkt
Pensionskassen und Versicherungen finanzieren rund 28 Prozent aller 2018 aufgenommenen privaten Immobilienkredite in den Niederlanden. Direktinvestitionen in niederländische private Hypotheken für den Immobilienkauf bringen ca. 150 bis 200 Basispunkte mehr Rendite als niederländische Staatsanleihen.
Lange Laufzeiten, typischerweise zwischen 10 und 30 Jahren, eine im europäischen Vergleich sehr geringe Ausfallquote, ein staatliches Garantiesystem für private Hypotheken sowie für den Kreditgeber günstige gesetzliche Rahmenbedingungen machen Immobilienkredite für Privatpersonen zu einer interessanten Assetklasse. Dies gilt vor allem für Anleger mit langfristigem Investmenthorizont wie Versicherungen und Pensionskassen.
Treiber des schnellen Wachstums ist aber auch der Aufbau einer eigenen Infrastruktur für den Vertrieb von Hypotheken an Privatkunden. 2014 gründeten niederländische Pensionskassen die Dutch Mortgage Funding Company (DMFCO), der die Investorengelder verwaltet und über ihren eigenen Hypothekenfinanzierer MUNT Hypotheken direkt an niederländische Immobilienkäufer vertreibt.
Rund 300 Millionen Euro investiert DMFCO heute monatlich in ein breit diversifiziertes Immobilienportfolio in ganz Holland, eine Summe, die in den kommenden Jahren weiter steigen soll. Insgesamt hat DMFCO nur vier Jahre nach der Gründung bereits 13 Milliarden Euro in Hypotheken investiert und ist damit einer der am schnellsten wachsenden Vermögensverwalter der Welt.
“Pensionskasse wird für ältere Angestellte zur Falle”
Betriebe mit älteren Arbeitnehmenden haben Mühe, eine neue Vorsorgeeinrichtung zu finden. Sammelstiftungen stufen sie als Risiko ein.
Hoher Leerwohnungsbestand wegen PKs?
Der Blick berichtet über den wachsenden Leerwohnungsbestand, der vielfach den Aktivitäten der Pensionskassen zugeschrieben wird.
Geistersiedlungen und Lockmittel für neue Mieter: Der Leerstand auf dem Schweizer Immobilienmarkt ist auf einem Rekordhoch. Für Ende 2019 rechnen UBS-Experten mit einem Anstieg auf rund 80’000 leere Wohneinheiten.
(…)Sind also die Pensionskassen Schuld am hohen Leerstand? Nein, sagt nun die UBS in einem neuen Immobilienbericht. «Pensionskassen zu Unrecht unter Generalverdacht», so das Votum der Grossbank. Sie beruft sich dafür auf Baubewilligungen, die seit 2012 erteilt wurden. Demnach gingen 2016, als die Pensionskassen und Versicherungen am stärksten als Bau-Investoren aktiv waren, «Anteile von 12 Prozent der Baukosten und 16 Prozent der neu bewilligten Wohnungen» auf ihr Konto.
In den beiden folgenden Jahren sanken die Anteile der institutionellen Investoren wieder auf rund 10 Prozent bei den Mietwohnungen und 6 Prozent bei den Gesamt-Baubewilligungen. Heisst für die UBS also, diese Investoren prägen den Immobilienmarkt und damit den Leerstand weniger stark, als angenommen.
Diesen Umstand würden auch die Zahlen der Pensionskassen selbst unterstreichen, so die UBS-Experten. Denn vom Marktvolumen von rund 1600 Milliarden Franken seit 2014, gehen «nur» rund 30 Milliarden Franken aufs Konto der institutionellen Investoren. Höchstens 4000 Wohnungen pro Jahr gehen demnach auf diese zurück. Pensionskassen und Co. konnten also die Leerstandsquote in der Schweiz «kaum entscheidend beeinflussen», so die UBS.
Die Generationen auf dem Arbeitsmarkt
Ältere Menschen bleiben länger im Beruf, weniger junge rücken nach. Eine Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern zeigt: Ein professionell umgesetztes Generationenmanagement wird wichtiger denn je, um die Arbeitsmarktfähigkeit länger zu erhalten, die Diskriminierung von älteren Mitarbeitenden und Vorurteile abzubauen und den Wissenstransfer zwischen den Generationen sicherzustellen.
Die IFZ-Studie “Generationenmanagement” der Hochschule Luzern untersucht den Ist-Zustand auf dem Schweizer Arbeitsmarkt und dokumentiert Massnahmen, Präferenzen und Erwartungen im Bereich Generationenmanagement auf Angestellten- und Arbeitgeberseite.
Untersucht wurden Grossunternehmen und KMU in Online-Umfragen. 416 Arbeitgeber (323 in KMU, 93 in Grossunternehmen) und 1179 Arbeitnehmende (212 in KMU, 967 in Grossunternehmen) beantworteten die Fragen.
Im Rahmen des Projekts wird bis Sommer 2019 ein Leitfaden und eine Toolbox entwickelt, um Unternehmen bei der Umsetzung eines professionellen Generationenmanagements zu unterstützen. Diese Toolbox beinhaltet ein Standortbestimmungs- und Lösungstool. Am jährlich stattfindenden Generationenmanagement Summit wird zudem mit Hilfe des Generationenbarometers die aggregierte Sichtweise zum Stand von Generationenmanagement in der Schweiz dargestellt.
ASIP: ESG- und Klimarisiken
Der Pensionskassenverband schreibt in seinen Fachmitteilungen 116:
Der ASIP begrüsst es, dass zunehmend mehr PK im Rahmen der Vermögensbewirtschaftung aus Eigeninitiative auch Klima-, Umwelt-, Sozial- und Corporate Governance-Aspekte beachten (ESG und Klimarisiken). Sie orientieren sich als langfristige Investoren am Prinzip der Nachhaltigkeit und investieren das ihnen treuhänderisch anvertraute Vorsorgevermögen verantwortungsbewusst. Das liegt im Interesse der Versicherten.
Der ASIP hat in seinem Leitfaden für Vermögensanlagen zuhanden der Führungsorgane der PK Grundsätze zur Umsetzung einer nachhaltigen, verantwortungsvollen Anlagepolitik definiert. Der ASIP setzt auf freiwillige Massnahmen. Ergänzend zum Leitfaden stellen wir Ihnen im Anhang ein Video zur Thematik „Nachhaltige Anlagen“ zu.
Der Videoclip wird gesprochen von Oliver Oehri, Founding Partner der CSSP.
Die Neuauflage des Leitfadens von 2018 (Fachmitteilung Nr. 112) kann für 25 Franken beim ASIP bestellt werden. Er ist für ASIP-Mitglieder gratis.
Einfluss der Rechnungslegungs-Standards auf Pensionskassen
Seit längerer Zeit sind Befürchtungen zu vernehmen, wonach internationale Rechnungslegungsstandards einen negativen Einfluss auf Schweizer Pensionskassen haben sollen. Stephan Wyss (Prevanto) und Lukas Müller-Brunner (Uni St.Gallen) haben hierzu einen neue Studie publiziert. Die verwendeten Daten stammen aus der Swisscanto Pensionskassenstudie.
Die Resultate: Entgegen der immer wieder zu hörenden Vermutung, sind Vorsorgeeinrichtungen mit einem Arbeitgeber, der nach internationalen Rechnungslegungsstandards rapportiert, durchschnittlich stärker in volatile Anlagewerte wie bspw. Aktien investiert. Auf der Leistungsseite zeigen sich zwar Unterschiede bei den Umwandlungssätzen, die aber im modellmässigen Leistungsziel durch höhere Beiträge und / oder eine höhere Verzinsung kompensiert werden können. Zudem bewerten Pensionskassen mit einem Arbeitgeber, der nach internationalen Standards bilanziert, ihre Verpflichtungen zwar statutarisch vorsichtiger, weisen gleichzeitig aber einen höheren Deckungsgrad auf. Nicht zuletzt zeigt die Studie auch, dass diese Kategorie der Arbeitgeber einen höheren prozentualen Anteil an den Sparbeiträgen übernimmt.
Das Gesamtbild der erhobenen Daten bestätigt somit die Resultate aus eines früheren Forschungsberichts: Die Befürchtungen, wonach Vorsorgeeinrichtungen mit einem Arbeitgeber, der nach internationalen Rechnungslegungsstandards bilanziert, grundsätzlich schlechtere Leistungen entrichten, entpuppen sich als Mythos.
Gleiches gilt für die oftmals gehörten Effekte, dass risikoärmere Anlagen (De-Risking) bevorzugt und die Finanzierung der Vorsorgeleistungen auf die Arbeitnehmer überwälzt werden. Stattdessen zeichnet sich ein Bild ab, nach dem Arbeitgeber mit einem internationalen Rechnungslegungsstandard die Bewertung der Vorsorgeverpflichtungen nicht nur in ihren Büchern, sondern auch in denen der Pensionskasse mit vorsichtigen Parametern durchführen – was sich konsequenterweise auch auf die Höhe der Leistungsparametern auswirkt.
Gulf producers cannot ignore Norway’s retreat on oil
Almost 16 months ago, Norway’s Government Pension Fund (GPF), the country’s sovereign wealth fund, announced it would divest from its oil and gas holdings to mitigate against drops in oil prices. The government established a commission to study the issue, and now a compromise has been reached.
The fund will divest only from pure exploration and production (E&P) plays, retaining integrated stocks in the likes of ExxonMobil, BP and Shell. Of its 341 oil-related stocks, 134 will have to go — $7.5 billion of its $37 billion portfolio — but that is only a dent (0.8 percent) in a fund worth a trillion dollars, $632 billion of which is invested in equities. (…)
The reasoning behind diversifying the fund’s assets from Norway’s core economic activities makes sense given its dependence on oil and gas. The country is, after all, Europe’s largest producer. Moreover, Norway does not play in the refining and chemicals sector, hence the limitation on divesting pure E&P plays. The value of E&P stocks is more susceptible to oil price swings, and the GPF also cited the record of supermajors in investing in renewable energy, like solar or wind, for hanging on to their shares.
The numbers and the motivation, though, are neither here nor there: It is the perception that matters. It is true that the oil industry will continue to be significant for Norway. According to BP’s latest Energy Outlook, fossil fuels will still account for more than 60 percent of global energy demand by 2040. Oil’s share will be the largest, exceeding a quarter of the total.
Doppeltes Stimmrecht für Junge
Der Lausanner Professor für Nachhaltigkeit Peter Knoepfel will jüngeren Stimmbürgern ein politisches Veto gegen die Alten verleihen. Im Gespräch mit der “Republik” erklärt er, warum man ein Diktat der Rentnerinnen verhindern müsse. Auszüge:
Herr Knoepfel, Sie sind 70 Jahre alt, ich 41. Sie fordern, dass meine Stimme mehr politisches Gewicht haben soll als Ihre.
Richtig.
Wieso das?
Weil Sie doppelt unter einem Entscheid leiden oder von ihm profitieren werden. Ich habe noch zwanzig Jahre zu leben, vielleicht auch nur zehn. Ein politischer Entscheid, der jetzt gefällt wird, betrifft mich viel weniger als Ihre Generation. Sie werden die Probleme der AHV tatsächlich zu spüren bekommen. Darum mein Vorschlag, der Ihnen jetzt noch vier Jahre doppeltes Stimmrecht geben würde, bis Sie 45 sind.
Wie soll das funktionieren?
Wir kennen heute bereits das doppelte Mehr bei Verfassungsbstimmungen in Form des Ständemehrs. Ich würde bloss den heutigen Verfassungstext ergänzen. Es ist eine Idee, die ich jüngst für die Festschrift von Luzius Mader erarbeitet habe, der stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Justiz war. Der Auftrag an uns Autoren war: Macht Vorschläge, wie die Bundesverfassung reformiert werden könnte.
Und von Ihnen stammt der Vorschlag der Sperrminorität der Jungen.
Genau. Das hiesse dann in Artikel 142 zu Abstimmungen: «… sind angenommen, wenn die Mehrheit der Stimmenden und die Mehrheit der Stimmenden im Alter unter 45 Jahren sich dafür aussprechen.»
Das heisst, meine Stimme bleibt eine Stimme, aber sie würde einer Hürde zugerechnet, einer Art Jungen-Veto.
Ja, bei einer Verfassungsabstimmung wären dann drei Mehr nötig. Das der Gesamtheit der Abstimmenden, das Ständemehr und das Mehr der jungen Stimmen.
Sie sprechen die demografische Entwicklung an. Wenn in fünfzehn oder zwanzig Jahren die 65-Jährigen die grösste Gruppe ausmachen, könnten Rentnerinnen an der Urne alle anderen überstimmen.
Ja, die Alten werden noch viel mehr politischen Einfluss haben als heute. Wenn sie den für sich nutzen, etwa bei der Gestaltung der Altersvorsorge, kann das verheerende Folgen haben. Der Beitrag der jungen Generation könnte überstrapaziert werden. Dasselbe gilt für die Klimapolitik, mit der ich mich seit vielen Jahren befasse. Die grossen Verlierer sind auch hier die Jungen. Schwierig könnte es auch beim Steuersystem werden und bei der Finanzierung des Gesundheitswesens.
PK Zürich mit neuer Kommunikations-Strategie
persoenlich.com berichtet über die neue Kommunikationsstrategie der Pensionskasse der Stadt Zürich.
Die Pensionskasse Stadt Zürich (PKZH) hat ihre Kommunikationsstrategie überarbeitet. Um die Basis für deren zukunftsorientierte Ausrichtung zu schaffen, wurde Open up für die Konzeption und Umsetzung eines Markenworkshops beauftragt. Das schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Ziel des Workshops sei es, die Positionierung der städtischen Pensionskasse gegenüber den Anspruchsgruppen zu schärfen und sich der Kompetenzen, Werte sowie der Tonalität der Marke bewusst zu werden.
Die Partner Kilian Borter und Melanie Schneider führen die 14 Mitarbeitende der Kommunikations- und PR-Agentur Open up, die 2001 in Zürich gegründet wurde. Schwerpunkte sind strategische Markenpositionierung, Content-Strategien und interne Krisenkommunikation.
UBS PK-Performance Februar 2019
• Nachdem die Finanzmärkte im Februar den Aufwärtstrend fortsetzten, ist die kumulierte Performance der Pensionskassen wieder auf dem Niveau von vor den Kursstürzen Ende 2018.
• Die Pensionskassen in unserem Sample erzielten im Februar eine durchschnittliche Performance von 1,23% und seit Jahresbeginn 4,35% nach Gebühren.
• Die kleinen Pensionskassen mit weniger als CHF 300 Mio. verwalteten Vermögen schnitten am besten ab mit 1,33%, gefolgt von den mittleren mit verwalteten Vermögen zwischen CHF 300 Mio. und CHF 1 Mrd. mit 1,29%. Die grossen Vorsorgewerke mit mehr als CHF 1 Mrd. liegen mit 1,05% auf dem dritten Platz.
SRF Kassensturz: Umstrittene Provisionen
Im Kassensturz vom 5.3.19 wurde das Thema Vermittlerprovisionen aufgegriffen, nachdem in einem Papier von c-alm erstmals Zahlen zum Umfang der Entschädigungen publiziert wurden.
In der Sendung vom 12.3. wurde der Haltung der Versicherer nachgegangen. Laut Darstellung von Kassensturz sind alle grossen autonomen Sammelstiftungen gegen das Provisionsmodell, die Versicherer wollen sie weiterhin beibehalten und dem Kunden die Wahl geben, ob er alle Vermittlerkosten selbst übernehmen oder über Courtagen abwickeln will.
Direktor Hanspeter Konrad hat sich klar gegen Provisionen ausgesprochen, der ASIP hat dies in einer entsprechenden Mitteilung bekräftigt.
Kassensturz / c-alm / Kassensturz 5.43 / Kritik des Konsumentenforums am TV-Beitrag / NZZ / ASIP
NZZ: Hypotheken sind günstiger denn je
Dass gleich eine Reihe von Anbietern Richtsätze für zehnjährige Hypotheken von 1% oder darunter publiziert, habe es so noch nicht gegeben, sagt Florian Schubiger von Vermögenspartner zur NZZ. Unter den günstigsten Anbietern finden sich neben Banken auch verschiedene Pensionskassen und Versicherungen, wie der Vergleich von Vermögenspartner zeigt. Das heizt den Wettbewerb unter den Marktteilnehmern an.
Von einem Zwischenhoch vor fünf Monaten ist der durchschnittliche Richtsatz für zehnjährige Hypotheken stetig gesunken. Damals hatte er fast bei 1,7% gelegen, nun beträgt er nur noch 1,3%. Etwa halb so stark ist dieser Wert im gleichen Zeitraum bei den fünfjährigen Laufzeiten gesunken, nämlich von 1,18% auf 0,98%. Hier weist beispielsweise die St. Galler Pensionskasse einen Richtsatz von 0,61% aus, gleich mehrere Anbieter verlangen 0,68%. (…)
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tut sich derweil schwer damit, in dieser Gemengelage die Zinsen zu erhöhen. In den vergangenen Monaten sind die Zinsen für Schweizer Staatsobligationen massiv gesunken. Zehnjährige Schweizer Staatspapiere brachten am 12.3.19 eine Rendite von –0,36%, am 8. März war sie sogar bis auf –0,38% gesunken. Am 10. Oktober vergangenen Jahres hatte die Rendite auf einem vorübergehenden Hoch 0,17% betragen.
Die Chancen, dass sich die Hypothekarzinsen noch eine Weile auf einem ähnlich tiefen Niveau bewegen wie in den vergangenen Monaten, sind vor diesem Hintergrund recht hoch. Allerdings besteht für Immobilienkäufer die Gefahr, dass die Liegenschaftenpreise durch die ultratiefen Zinsen erneut angeheizt werden.
Ursachen von Umverteilung
Kate Kristovic und Matthias Wiedmer von Libera sind in der Schweizer Personalvorsorge 3-19 dem Problem der Umverteilung in den Vorsorgeeinrichtungen nachgegangen. Dabei unterscheiden sie zwischen der unbestrittenen und der umstrittenen Umverteilung. Zwangsläufig gerät dabei der Umwandlungssatz ins Blickfeld.











