Wo es sich als Pensionierter am besten leben lässt
Das International Living Magazin hat die neusten Ergebnisse seines Global Retirement Index publiziert mit insgesamt 25 Ländern. Die Schweiz ist darin nicht enthalten. Als bestes europäisches Land erscheint Frankreich auf Platz 11, Italien folgt auf 13. Kroatien als dritter Europäer auf 24. Ausschlaggebend sind die Elemente Visa / Aufenthaltsgenehmigung, Gesundheitsversorgung, Klima und Lebenshaltungskosten. Am empfehlenswerten erscheint Panama, an das wir jetzt nicht unbedingt gedacht hätten.
“Das unschöne Geschäft mit den Pensionierten”
Bernhard Kislig befasst sich im Tages Anzeiger mit dem Problem der Rentnerkassen. Er schreibt:
Was in der Privatwirtschaft schwierig wäre, funktioniert in der Altersvorsorge: Mit sanierungsunfähigen Pensionskassen können Verwalter jahrelang Geld verdienen. Risiko gibt es dabei keines. Wenn das Kapital aufgebraucht ist, wird das Vorsorgewerk dem Sicherheitsfonds BVG übergeben. Dies ist ein Auffangbecken für Pensionskassen mit finanziellen Problemen, das Renten bezahlt, für die kein Geld mehr vorhanden ist. (…)
Es gibt eine Reihe von Vorsorgeeinrichtungen, die dieses Geschäftsmodell anwenden. Das bestätigt Manfred Hüsler, Direktor der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK). Dabei geht es um Pensionskassen, die ausschliesslich oder zu einem grossen Teil aus Rentnern bestehen. Viele davon sind ausreichend finanziert, aber bei manchen ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Geld nicht mehr reicht, um die versprochenen Renten überweisen zu können.
Kassen, die ausschliesslich aus Rentnern bestehen, sind sanierungsunfähig, wenn sie einmal in Schieflage geraten sind. Denn es sind keine aktiven Versicherten und kein Arbeitgeber mehr da, die Geld einschiessen können. Und die versprochenen Renten können nicht nachträglich gekürzt werden, denn diese sind garantiert. In solchen Fällen senken Pensionskassen manchmal ihre Deckung von mindestens 100 Prozent bis fast auf 0, bevor sie es schliesslich dem Sicherheitsfonds übergeben, um die ausstehenden Renten zu finanzieren.
Das Bundesgericht hat dieses Vorgehen in einem Urteil von 2017 legitimiert. Gemäss den höchsten Richtern darf der Sicherheitsfonds ein Vorsorgewerk erst unter seine Fittiche nehmen, wenn es sanierungs- und zahlungsunfähig ist. Die OAK und der Sicherheitsfonds wollten dieser Praxis einen Riegel vorschieben und klagten gegen die IGP-BVG-Sammelstiftung. Beide Organisationen wollten die IGP rasch dem Sicherheitsfonds unterstellen.
Laut Daniel Dürr, Leiter des Sicherheitsfonds, gab es für die Klage zwei Gründe. Erstens sollte mit dem Vorsorgekapital sparsamer umgegangen werden – denn «der Sicherheitsfonds verrechnet weniger Verwaltungskosten». Zweitens wollte der Sicherheitsfonds prüfen, ob die Sammelstiftung für Verfehlungen haftbar gemacht werden kann. (…)
Bisher hat die IPG den Sicherheitsfonds über 54 Millionen Franken gekostet. «Zusammen mit weiteren Verpflichtungen, die sich bereits abzeichnen, wird sie zum teuersten Fall, den der Sicherheitsfonds jemals gehabt hat», bestätigt Dürr.
Reformabstinenz
Peter Grünenfelder von Avenir Suisse kommentiert die “Reformabstinenz” unseres Sozialministers.
Vom Jahrgang 2013 werden wahrscheinlich gegen 18% der Männer und fast ein Viertel der Frauen einen 100. Geburtstag feiern können. Zugleich werden aufgrund des tiefen Rentenalters für Männer mit 65 Jahren und für Frauen mit 64 Jahren die Babyboomer als geburtenstarke Jahrgänge in den nächsten Jahren in Pension gehen.
Angesichts der steigenden Lebenserwartung ist die Schweizer Altersvorsorge eigentlich ein weltweit einmaliges System einer Frührente für alle – nur wagt dies niemand auszusprechen. Mit dem Austritt der Babyboomer wird der Schweizer Arbeitsmarkt bis 2035 um eine halbe Million Menschen schrumpfen.
Und was macht die Politik angesichts dieser Entwicklungen? Der federführende Sozialminister glänzt durch eine Reformabstinenz, dass einen das Gefühl beschleicht, die rüstige Rentnergeneration versprühe mehr Dynamik als der verantwortliche Magistrat. Der Zeitplan für eine Reform wird laufend nach hinten geschoben, ganz so, als würde die Lebenserwartung sinken und nicht steigen.
Man wartet vorerst den Ausgang der Abstimmung zur gemeinsamen AHV-Steuervorlage ab, die im AHV-Teil eine Art Überbrückungsfinanzierung für das Sozialwerk vorsieht, aber die Altersvorsorge nicht nachhaltig stabilisiert. Bereits 2019 gibt die AHV gegen 1,2 Mrd. Franken mehr aus als sie einnimmt.
Anfangs 2030 wird ohne Reform im AHV-Fonds kein Geld mehr bereitstehen. Statt strukturelle Reformschritte einzuleiten, setzt man auf eine weitere Ausweitung der Finanzzuflüsse. Man verdrängt, dass die Fiskalquote mit Zwangsabgaben, also inklusive BVG und KVG, bereits heute bei bedenklichen 42,4% des BIP liegt.
Führungswechsel bei der BBSA
Susanne Schild wird am 1. Oktober neue Geschäftsleiterin der Bernischen BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA). Die 39-jährige Berner Oberländerin ersetzt Geschäftsleiter Hansjörg Gurtner, der in Pension gehen wird.
Wie die BBSA mitteilte, hat der Aufsichtsrat die in Rapperswil wohnhafte Betriebsökonomin FH zur neuen Chefin ernannt. Schild war Financial Accountant & Controller bei der BKW und arbeitet heute bei der comPlan, der Pensionskasse der Swisscom. Sie verfügt über einen Master of Advanced Studies in Pensionskassen-Management.
Die BBSA beaufsichtigt 1270 Institutionen mit einem Gesamtvermögen von 204 Mrd. Franken. Seit 2012 beaufsichtigt die BBSA auch im Kanton Freiburg die Vorsorgeeinrichtungen.
Was den Anlegern aus Brüssel blüht
Die geplanten EU-Nachhaltigkeitsverordnungen werden einschneidende Folgen haben. Auch in der Schweiz werden Finanzdienstleister und Anleger betroffen sein.
Die Alten dominieren
Die NZZ am Sonntag untersucht, wie die Generationen an der Urne abschneiden. Die Daten zeigen: meist gewinnen die Alten.
In der Politik spaltet die Grossreform [STAF) Alt und Jung. Und sollte sich die Vorlage am 19. Mai auch an der Urne nach diesem Muster entscheiden, so stehen ihre Chancen sehr gut. Denn die Alten verlieren derzeit fast keine Abstimmung. 31-mal hat der Souverän in dieser Legislatur bisher abgestimmt, zu 30 Urnengängen liegen Nachbefragungen vor – und diese zeigen: Nur ein einziges Mal (3%) haben sich die über 60-Jährigen nicht durchgesetzt. Sie hätten 2016 die CVP-Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe knapp angenommen, das Volk aber sagte Nein.
Die Jungen umgekehrt sind sich das Verlieren eher gewohnt. Die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen hat im selben Zeitraum sechs Abstimmungen verloren (20%), und zwar primär zu sozialen, um- weltpolitischen und grundrechtlichen Fragen. So hätten die Jungen die grosse AHV-Reform samt Zusatzfinanzierung angenommen, sie wollten die Atomkraftwerke fix abschalten und die Wirtschaft grüner machen. Umgekehrt wehrten sie sich erfolglos gegen Sozialdetektive und neue Überwachungsmittel für den Nachrichtendienst.
Die Daten sind insofern mit Vorsicht zu interpretieren, als die Basis der Befragungen häufig sehr schmal ist und die Fehlertoleranz entsprechend hoch. Sie deuten aber darauf hin, dass es bei Abstimmungen durchaus einen Altersgraben gibt – und dass sich dieser zuletzt gar noch etwas vertieft hat.
Deutungsstreit um den Kampfslogan
Claude Chatelain, gemäss Cash studierter Ökonom und langjähriger Wirtschaftsjournalist (aka Gopfried Stutz), erläutert am Beispiel seines verstorbenen Schwiegervaters, was denn nun wirklicher Rentenklau sei. Nein, nicht der Griff in die Konten der jungen Versicherten, sondern die Anpassung der Renten an die Realitäten des Kapitalmarkts.
Blick: “Pensionskassen wollen Hypomarkt aufmischen”
Der Blick schreibt: “Tiefere Zinsen als bei Banken: Auf der Suche nach der günstigsten Hypothek können Pensionskassen durchaus attraktiv sein. Doch sind sie eine Alternative zum klassischen Kreditinstitut?”
Der Weg zum Eigenheim führt über die richtige Finanzierung. Egal, ob Libor, Fest- oder variable Hypothek: Schweizer Banken, allen voran die Kantonalbanken, beherrschen den Hypothekarmarkt. Insgesamt vereinten die Kreditinstitute 2018 ein Hypothekarvolumen von rund einer Billion Franken unter sich.
Versicherungen und Pensionskassen teilen sich die restlichen Kuchenkrümel – 2017 lag ihr Volumen bei über 53 Milliarden Franken. Für 2018 dürfte der Betrag höher ausfallen, denn vor allem die Pensionskassen mischen verstärkt im Hypothekargeschäft mit – und richten ihr Angebot mittlerweile auch an Nichtkunden, also jeden potenziellen Hypothekarnehmer.
So bietet die Zürcher Pensionskasse (BVK) für eine Festhypothek über die Laufzeit von zehn Jahren einen Zins von 1,18 Prozent, bei der Zürcher Kantonalbank sind es über die gleiche Laufzeit hingegen 1,49 Prozent. Die Pensionskasse der Stadt Basel (PKBS) biete 1,05 Prozent, die Basler Kantonalbank 1,48 Prozent.
«Die Nachfrage nach Hypotheken ist 2018 gestiegen», sagt Roger Zeugin von der PKBS. Die Kasse stehe einem Ausbau des Hypothekargeschäfts positiv gegenüber, da im heutigen Zinsumfeld eine angemessene Rendite erwirtschaftet werden könne.
Auch Christian Brütsch von der BVK bestätigt dem BLICK: «Wir konnten das Volumen an Hypotheken leicht steigern.» Die BVK verfüge zwar über das nötige Immobilienfachwissen, andere Pensionskassen jedoch nicht. Das mache es oft schwierig, in kurzer Zeit in das Hypothekargeschäft einzusteigen.
“Private Equity – Der Fluch des vielen Geldes”
Das Handelsblatt schreibt: “Die Finanzinvestoren haben ihre Firmen teuer eingekauft und erwarten viel. Im Konjunkturabschwung könnte der Ruf der Branche leiden”.
In dieser Woche wird Berlin mit der Konferenz „Super Return“ wieder zur Hauptstadt der Finanzinvestoren. Beim jährlichen Stelldichein der Private-Equity-Manager dreht sich alles um die größten Beteiligungsfonds, die höchsten Renditen und die lukrativsten Firmenkäufe.
Die Stimmung ist wegen der eingetrübten Konjunkturaussichten zwar nicht mehr so euphorisch wie in den Vorjahren, dennoch plagt die Szene der Unternehmensjäger nach wie vor ein Luxusproblem der besonderen Art: Sie haben zu viel Geld, das investiert werden muss.
Der Hauptgrund für die Geldschwemme ist der Anlagenotstand bei den Pensionskassen, Versorgungswerken und Stiftungen – also den institutionellen Investoren. Wegen der anhaltenden Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank und der nur wenig höheren Zinsen der Notenbanken in Übersee werfen Staatsanleihen kaum noch einen Ertrag ab. Deshalb strömen die Geldverwalter in Scharen zu den Private-Equity-Fonds, die unverändert mit zweistelligen Renditen werben, teilweise mit 20 Prozent und mehr.
Angelockt von solchen Versprechungen will knapp die Hälfte der Profianleger bei Private Equity in diesem Jahr sogar noch aufstocken, nur elf Prozent wollen hier weniger investieren. Die Krux ist aber, dass die Finanzinvestoren die neuen Mittel gar nicht so schnell anlegen können, wie sie reinkommen.
Das „dry powder“, also die auf Halde liegenden Gelder, hat sich über die Jahre des Booms global mittlerweile auf rund 1200 Milliarden Dollar summiert – das ist ungefähr dreimal so viel, wie der deutsche Bundeshaushalt umfasst.
Ertrag der Negativzinsen auch nicht in die AHV
(SDA) Die Einkommen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) aus Negativzinsen sollen nicht in die AHV fliessen. Der Bundesrat beantragt dem Parlament, eine Motion des Zürcher SVP-Nationalrats Alfred Heer abzulehnen.
Heer argumentiert, die Negativzinsen seien eine erhebliche Belastung für die Sozialwerke, insbesondere für die AHV und die Pensionskassen. Sie bedeuteten eine tiefere Verzinsung des Kapitals für die Einzahlerinnen und Einzahler. Auf der anderen Seite profitiere der Bund von der Negativzinspolitik der SNB, indem faktisch keine Schuldzinsen auf neuen Bundesobligationen erwirkt würden. Der Bund profitiere zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung und der Rentnerinnen und Rentner. Die Einkommen der SNB aus Negativzinsen sollten deshalb bei der Verteilung der SNB-Gewinne in die AHV fliessen.
Negativzinsen und kein Ende
Michael Ferber hat sich in der NZZ in das Thema Negativzinsen vertieft, mit höchst beunruhigenden Aussichten angesichts einer Richtung Rezession sich bewegenden Konjunktur. Dass zwei IMF-Ökonomen in einem Blogbeitrag Gedankenspiele mit einer noch verstärkten Absenkung der Zinsen in den Negativbereich anstellen, lässt aufhorchen. Zumal höhere Negativzinsen sich nur durch Einschränkungen des Bargeldgebrauchs durchsetzen lassen. Von den Folgen für Sparer und Vorsorgeeinrichtungen nicht zu reden.
Auch der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff hat in Interviews bereits argumentiert, Negativzinsen von bis zu –6% könnten eine Möglichkeit sein, um in Zukunft mit konjunkturellen Krisen umzugehen. Solch hohe Negativzinsen wären für Sparer und Anleger zweifellos ein Desaster – und bis jetzt schützt sie nicht zuletzt die Existenz von Bargeld vor einer solch extremen Geldpolitik.
Um Negativzinsen auf einem solchen Niveau durchzusetzen, schlagen Agarwal und Krogstrup (IMF) vor, die Geldmenge in zwei Parallelwährungen aufzuteilen – Bargeld und elektronisches Geld (E-Geld). Seien die Zinsen negativ, werde dies bei dem E-Geld direkt umgesetzt. Für Bargeld solle indessen ein Umrechnungskurs etabliert werden, damit dieses ebenfalls und genauso viel an Wert verliere wie das E-Geld bei der Einführung von Negativzinsen. In einem solchen Währungssystem wäre es dann kein Vorteil mehr, in Zeiten von Negativzinsen Bargeld anstatt E-Geld zu halten, schreiben die Ökonomen in dem Blog. (…)
Friedrich Schneider, emeritierter Professor an der Universität Linz, wendet sich im Gespräch scharf gegen die in dem IMF-Blog-Beitrag geäusserten Vorschläge. Dabei handle es sich um eine stellenweise Enteignung der Bürger. Die Folgen von solch hohen Negativzinsen für Sparer und die Altersvorsorge wären katastrophal. Auch die Vorstösse gegen das Bargeld von Ökonomen wie Rogoff seien sehr kritisch zu sehen. Der Harvard-Ökonom habe nie nachgewiesen, dass Bargeld die Kriminalität fördere, er behaupte dies einfach. Dies sei populistisch. Vielmehr zeigten empirische Ergebnisse, dass Einschränkungen beim Bargeldverkehr oder gar die Abschaffung von Bargeld keinen grossen Einfluss auf die Kriminalität und die Schattenwirtschaft hätten.
Die Abschaffung des Bargelds oder starke Einschränkungen bei Bargeldtransaktionen würden die totale Kontrolle des Bürgers hinsichtlich seines Zahlungsverkehrs bedeuten. Bargeldlose Zahlungen machten die Bürger noch mehr gläsern und überwachbar.
AHV-Reform: Mehrheit für Rentenalter 65/65
Der Bundesrat hat über die Ergebnisse der Vernehmlassung zur AHV-Reform 21 informiert. In einer Mitteilung des EDI heisst es:
In der Vernehmlassung unterstützen alle die Grundzüge der Reform AHV 21. Sie sind sich einig, dass das Leistungsniveau erhalten werden muss. Allerdings gehen die Ansichten über die Reformmassnahmen auseinander. Die Mehrheit befürwortet die Erhöhung des Referenzalters der Frauen von 64 auf 65 Jahre. Für das linke Spektrum und Organisationen, die die Interessen der Frauen vertreten, ist eine solche Erhöhung hingegen ausgeschlossen, solange keine Lohngleichheit herrscht. (….)
Insgesamt eher positiv beurteilt wurden die Massnahmen, die einen flexiblen Altersrücktritt zwischen 62 und 70 Jahren ermöglichen und Anreize zur Weiterführung der Erwerbstätigkeit über das Alter von 65 Jahren hinaus setzen sollen. Kritik wurde indes insbesondere an der Wirksamkeit und Komplexität der Massnahmen geäussert und daran, dass sie vor allem Mittel- bis Hochverdienenden zugute kämen. (…)
Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement des Innern beauftragt, ihm so rasch als möglich nach der Abstimmung vom 19. Mai 2019, spätestens aber bis Ende Juni 2019 ein Aussprachepapier vorzulegen. Gestützt darauf will er bis Ende August 2019 die Botschaft zur AHV 21 verabschieden. Diese wird sowohl den Vernehmlassungsergebnissen als auch dem Ausgang der Abstimmung zur STAF Rechnung tragen.
Fundamenta lanciert Anlagestiftung
Die auf Immobilien spezialisierte Fundamenta Group lanciert eine Anlagestiftung für die berufliche Vorsorge im Bereich Immobilien.Die erste Emission ist im zweiten Quartal dieses Jahres geplant.
Man wolle ein nachhaltiges Immobilienportfolio auf- und ausbauen, heisst es in einer Mitteilung. Im Fokus stehen dabei direkte Investitionen in Liegenschaften mit Wohn- und Gewerbenutzung in der Schweiz. Der Anteil an Mieterträgen aus der Wohnnutzung soll mindestens 60% betragen. Allokationen erfolgen Fundamenta zufolge in Bestandsliegenschaften mit nachhaltigen Ertragsperspektiven und in Bestandsliegenschaften mit Entwicklungspotenzial. Das Portfolio wird auch Investitionen in Neubau- und Entwicklungsprojekte umfassen.
VPS mit neuem Internet-Auftritt
Der VPS–Verlag hat seinen Internet-Auftritt gründlich überholt und modernisiert. Die vielfachen Tätigkeiten des Verlags – Zeitschriften, Schulungen, Tagungen, Messen, Fachbuchverkauf – kommen jetzt übersichtlicher und leichter zugänglich daher. Dazu gibt es einen komfortablen Terminkalender als Agenda und News.
Denmark’s Biggest Pension Fund
(Bloomberg) — Denmark’s biggest pension fund, with about $120 billion in assets under management, may end up handling even more money as a result of plans to make retirement savings obligatory for the unemployed and others receiving government support. Under the proposal in parliament, funds currently allocated for social, health and labor programs will be rerouted to ATP, the state-backed pension fund to which all working Danes must contribute. if passed, the proposal would raise annual net payments into ATP by as much as 4 billion kroner ($605 million) by 2030, according to Bo Foged, ATP’s interim chief executive officer. Contributions last year totaled 9.87 billion kroner.
The new monies would improve ATP’s economies of scale and lower costs, a key goal as volatile markets and record low rates make returns harder to get. The pension fund on Wednesday sold its U.K. business, NOW: Pensions, after reporting last week a loss of 3.7 billion kroner on its investment portfolio.


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