Werner Hertzog verlässt BPK
IPE hat vernommen, dass Werner Hertzog, im Oktober die Bernische Pensionskasse verlässt. Das Datum wurde von Hertzog bestätigt.
The Bernische Pensionskasse (BPK) is to recruit a new managing director with Werner Hertzog set to leave after less than two years in the role, IPE has learned. Hertzog confirmed via email that he will leave the CHF13.4bn (€11.6bn) pension fund for the Swiss canton of Berne at the end of October. He did not give any reasons, saying only that he will be “focusing on other tasks”.
Hertzog was previously managing director at Aon Switzerland between 2011 and 2014, and before that led the country’s largest pension fund, Publica, for seven years. After taking a personal sabbatical in 2015, he joined the BPK in December 2016.
No successor has been nominated for Hertzog yet. “This still has time as we are in a very quiet phase and no exceptional leadership decisions have to be made,” Hertzog said.
PPCmetrics: Illiquide Anlagen
PPCmetrics hat ihr Research Paper 4/2018 dem Thema Illiquide Anlagen gewidmet. Einleitend heisst es dazu:
Bei einer Investition in illiquide Anlagen wie etwa Private Equity oder Infrastruktur kann im Durch- schnitt, aufgrund der Illiquiditätsprämie, eine Mehrrendite erwartet werden. Zudem wird von verschiedenen Seiten argumentiert, dass das Potenzial für ein Manager-Alpha bei illiquiden Anlagen höher ist. Bevor eine Quote an illiquiden Anlagen aufgebaut wir d, müssen jedoch verschiedene Schwierigkeiten und Herausforderungen gemeistert werden.
Vor der Investition sollte im Rahmen der Festlegung der Anlagestrategie der Aspekt der Illiquidität im Detail analysiert und ein für den Investor spezifisches Maximum an illiquiden Anlagen mittels Simulationen festgelegt werden. Bei der Umsetzung ist insbesondere die bei illiquiden Anlagen übliche Struktur eines Closed-End Funds kritisch. Diese Struktur erschwert u.a. die Performancemessung sowie die Investitionsplanung und erfordert eine detaillierte rechtliche Prüfung, um die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben sicherzustellen.
Weiter führt auch die Illiquidität selbst zu Schwierigkeiten – wie zum Beispiel bei der Messung des Risikos. Nach der Investition ist es empfehlenswert, illiquide Anlagen laufend zu überwachen. So sollt en verschiedene neuere Performancekennzahlen wie der Public Markt Equivalent (PME) mit unterschiedlichen Indizes in einem unabhängigen Investment Reporting berechnet werden . Schlussendlich ist eine regelmässige Übe rprüfung der Diversifikation über die Vintage Years, Branchen und Finanzierungsstadien zentral, u m rechtzeitig allfällige Gegenmassnahmen ergreifen zu können.
Post: Kaderkasse für 17 Spitzenmanager
Seit 2002 führt die Post eine externe Pensionskassen-Kadervorsorge bei der AXA-Versicherung. Und verschob 2004 bis 2012 1,962 Milliarden Gewinne in die Pensionskasse, schreibt die AZ.
Die externe Kadervorsorge gilt für Mitarbeitende, die mehr als 338’400 Franken verdienen. 17 aktuelle Topkader der Post sind zurzeit in ihr vertreten, wie Mediensprecher Oliver Flüeler bestätigt: «Grundsätzlich gehören die Mitglieder der Konzernleitung und der erweiterten Geschäftsleitung dazu.»
Die 17 Topkader sind bei der AXA- Sammelstiftung versichert. An die Sparbeiträge zahlt die Post als Arbeitgeberin 60 Prozent, die Topkader selbst berappen 40 Prozent. Der «versicherte» Lohn soll bei gegen 200’000 Franken liegen. Die Risikobeiträge gegen Krankheit und Unfall übernimmt der Arbeitgeber sogar zu 100 Prozent.
SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner spricht von «einer absoluten Luxuslösung». Er sagt: «Jetzt muss die Pensionskasse ebenfalls Bestandteil der Untersuchung der Jahre 2016/17 der Post werden.»
Ueber einen Zusatzplan sind auch Mitarbeiter mit Löhnen zwischen 112’800 und 338’400 Franken versichert – jedoch in der ordentlichen Pensionskasse. «Der Zusatzplan ist keine Kadervorsorge», betont Flüeler. «Der Umfang der Leistungen und Beiträge weicht im Grundsatz nicht ab von der Basisvorsorge.» Bei beiden zahlt der Arbeitgeber im Schnitt 55 Prozent an die Beiträge, der Arbeitnehmer 45 Prozent.
SVV Sicherheitsmonitor 2018: Zwischen Sicherheit und Freiheit
Im Auftrag des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV), dem Dachverband der Privatassekuranz, hat die Forschungsstelle sotomo 10’401 Personen in der Schweiz zu ihren Sicherheitseinschätzungen befragt. Fachlich begleitet wurde sotomo von der Dozentur Militärsoziologie der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich. Die Befragung fand zwischen dem 21. März und dem 4. April 2018 statt. Die Resultate sind nach soziodemografischen und politischen Kriterien gewichtet und sind somit repräsentativ für die erwachsene Bevölkerung in der Schweiz.
Sicherheit und Freiheit sind für die Menschen in der Schweiz eng miteinander verbunden. Der im Juni 2018 erstmals publizierte «SVV Sicherheitsmonitor» macht ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis sichtbar. Er zeigt aber auch eine tiefe Verankerung des Respekts punkto persönlicher Freiheit und dem Prinzip der Eigenverantwortung in der Schweizer Bevölkerung. (…)
St.Galler Katholiken genehmigen Nachzahlung an die PK
Die Südostschweiz berichtet über die Nachzahlung an die Pensionskasse:
Die Pensionskasse mit 1400 Versicherten ist seit dem 1. Januar 2014 als öffentlich-rechtliche Stiftung verselbständigt. Per 1. Januar 2016 erfolgte, vorwiegend auf Kosten der Versicherten, der Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat und die Anpassung der technischen Grundlagen. Das Katholische Kollegium entschied nun über eine Nachzahlung der Arbeitgeber von gesamt 7,2 Millionen Franken.
Der Administrationsrat beantragte folgende Aufteilung: 1,14 Millionen übernimmt der Konfessionsteil, ebenso die Hälfte (1,65 Millionen) der Nachzahlung für die nicht finanzausgleichsberechtigten Kirchgemeinden. 2,7 Millionen für die Kirchgemeinden im Finanzausgleich werden aus der Finanzausgleichsreserve finanziert.
Aon: Umwandlungssatz und Zinsversprechen
In ihren aktuellen Retirement & Investment News geht Aon auf die Frage von Solidarität und Umverteilung in der 2. Säule ein.
In der Praxis ist eine der grössten Solidaritäten und Quelle von Umverteilungen jene der aktiven Versicherten mit den neuen Rentenbezügern. Sie beruht auf dem Umwandlungssatz, der verwendet wird, um die Renten zu berechnen. In jedem Umwandlungssatz ist ein Zinsversprechen eingerechnet, das je nach Höhe des Satzes, deutlich höher ist als jenes, das die aktiven Versicherten für die kommenden Jahre zu akzeptieren bereit sind. Die obige Grafik verdeutlicht dies. Sie zeigt das Zinsversprechen, das sich seit 1985 aus dem BVG-Umwandlungssatz ergibt.
Die Tabelle zeigt für unterschiedliche Umwandlungssätze bei Pensionierung im Alter von 65 Jahren das jeweils daraus resultierende Zinsversprechen.
So entspricht ein Umwandlungssatz von 5,25% beispielsweise einem Zinsversprechen von 2,25% für eine Altersrente, deren Auszahlung im Jahr 2018 beginnt. Unabhängig davon, ob die Renditeerwartung der Anlagestrategie einer Vorsorgeeinrichtung die Finanzierung eines solchen Zinsversprechens ermöglicht oder nicht, erfolgt bei einem Umwandlungssatz von 5,25% eine Umverteilung zugunsten der neuen Rentenbezüger, sobald die Guthaben der aktiven Versicherten mit weniger als 2,25% verzinst werden. Umgekehrt besteht eine Umverteilung zugunsten der aktiven Versicherten, sobald der ihnen gutgeschriebene Zinssatz 2 ,25% übersteigt.
Aus dem Bericht der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen 2017 geht eine durchschnittliche Umverteilung zugunsten der Rentenbezüger von rund 1% des gesamten Vorsorgekapitals, also fast 7 Milliarden Franken hervor. Trotzdem ist in der Praxis festzustellen, dass die Entscheidungen der obersten Organe manchmal in Frage gestellt werden, wenn sie sich für einen Zins zugunsten der aktiven Versicherten entscheiden, der über den technischen Zinssatz hinausgeht. Dabei werden diese Entscheidungen gelegentlich als eine Leistungsverbesserung qualifiziert, die den Grundsatz der Gleichbehandlung beeinträchtigen kann.
“Sammeleinrichtungen müssen innovativer sein”
Finews schreibt zur Situation der Sammelstiftungen:
Um auch bei rückläufigen Erträgen und Umwandlungssätzen konkurrenzfähig zu sein, ist es für die Sammeleinrichtungen essenziell, sich um innovative Geschäftsmodelle zu bemühen. Dazu gehört insbesondere ihr Engagement zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit des dritten Beitragszahlers «Anlagerendite».
Auch ein flexibles Angebot von weiterführenden Vorsorgelösungen (so genannte 1e-Pläne), die der systemfremden Umverteilung entgegenwirken und die Eigenverantwortung der Versicherten fördern, sind ein möglicher Ansatz. Im Weiteren sollten sich die Akteure im Vorsorgegeschäft vermehrt Digitalisierungsthemen widmen, beispielsweise in der Form von multikanalfähigen Systemen oder verbesserter User-Experience.
Letztendlich wird die nächste Vorlage und somit der Gesetzgeber massgeblich über die Gesundheit unseres Rentensystems entscheiden. Warten und Däumchen drehen wird wohl dennoch keine Strategie sein.
OAK: Anpassung der Weisung für die Zulassung der PK-Experten
Die OAK BV hat die Weisungen über die Zulassung von Experten für berufliche Vorsorge (W – 01/2012) aktualisiert und ergänzt. Die Anpassungen betreffen Präzisierungen nicht materieller Art (Zweckartikel , Geltungsbereich, Meldung von Mutationen), Neuerungen sowie die Streichung einiger Erläuterungen, die sich auf die Anfangsphase des Zulassungsverfahrens im Jahre 2012 beziehen und nicht mehr aktuell sind (provisorische Zulassung).
Neu enthalten die Weisungen Bestimmungen über die Offenlegung in der Jahresrechnung und die Unterschriftenregelung. Sie betreffen insbesondere die juristischen Personen, die eine Zulassung als Experte für berufliche Vorsorge besitzen.
UBS: Vorsorge mit Schwächezeichen
Die Gesundheit des Schweizer Vorsorgesystems hat sich seit dem Schlussquartal 2017 leicht verbessert. Allerdings notiert der UBS Vorsorgeindex Schweiz für die Periode noch immer ein negatives Vorzeichen. Grösste Belastung ist die schwindende finanzielle Nachhaltigkeit der 1. Säule des Rentensystems.
Zu diesem Schluss komm die CIO-Ökonominnen Jackie Bauer und Veronica Weisser. Der Index spiegelt die Veränderung der Dynamik des Systems wider, wobei jeweils die aktuelle Entwicklung mit derjenigen des Vorquartals verglichen wird. Ein negativer Wert des Vorsorgeindex stellt eine Verschlechterung der Dynamik im Vergleich zum Vorjahresquartal dar, ein positiver Wert hingegen eine Verbesserung.
SDA / Vorsorgeindex /
UBS
Schweiz mit steigendem Fachkräftemangel
Die Handelszeitung berichtet über den zunehmenden Fachkräftemangel, der auch mit einem höheren Rentenalter bekämpft werden könnte, wäre dazu die Bereitschaft vorhanden.
Dass sich der Mangel an Arbeitskräften in Zukunft noch verschärfen wird, liegt vor allem an der sinkenden Zuwanderung und der alternden Gesellschaft. Laut einer Studie der Credit Suisse wird der Anteil der Erwerbstätigen in der Bevölkerung auf 49 Prozent fallen bis 2040. Derzeit liegt er noch bei 54 Prozent. Bereits ab 2020 stagniert die Erwerbsbevölkerung in der Schweiz. Und der Anteil der Pensionäre steigt in den nächsten 30 Jahren Prognosen des Bundesamts für Statistik zufolge von rund 30 auf 55 Prozent.
Die Schweiz steht also vor dem Problem, mehr Personal zu benötigen, als qualifizierte Arbeitskräfte vorhanden sind. (…) Der Fachkräftemangel liesse sich mit den «Reserven» des Arbeitsmarktes bekämpfen. Doch um diese zu mobilisieren, müssten die Rahmenbedingungen verbessert werden. Denn die Nachfrage nach älteren Arbeitskräften ist wegen hoher Löhne und Sozialversicherungskosten und des relativ niedrigen Rentenalters begrenzt.
Zudem interessieren sich gemäss Schweizerischer Arbeitskräfteerhebung SAKE nur rund 7 Prozent der 66- bis 74-Jährigen an einer weiteren Beschäftigung. «Ein gewichtiger Teil geniesst wohl den wohlverdienten Ruhestand und stände nur zur Verfügung, wenn die Anstellung inhaltlich wie monetär besonders attraktiv wäre», sagt CS-Chefökonom Oliver Adler. Abhilfe würde ein höheres Rentenalter schaffen. Allerdings scheint dies nach wie vor tabu zu sein, wie die gescheiterte Rentenreform 2020 zeigt.
Die Illusion der Arbeitgeberbeiträge
Ein in der FuW erschienener Artikel von Fabian Schnell (Avenir Suisse) räumt in wenigen Sätzen und klaren Worten mit der Illusion auf, dass die Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Sozialausgaben tragen. Damit werden die wahren Kosten verschleiert, die letztlich alle vom Arbeitnehmer getragen werden.
In der Schweiz bestehen die Lohnnebenkosten aus Sozialabgaben für AHV, IV, Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung usw. Gemäss Gesetz werden die meisten Lohnnebenkosten je hälftig von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen. Allerdings ist die gesetzliche Aufteilung aus ökonomischer Sicht weitgehend irrelevant, die effektive Traglast entspricht nicht der gesetzlichen Zahllast.
Faktisch liegt die Inzidenz der Lohnnebenkosten zum Grossteil bei den Arbeitnehmern. Dass dies nicht nur graue ökonomische Theorie ist, wissen alle, die einmal eine Haushalthilfe beschäftigt haben. Für das eigene Budget spielen nur die totalen Lohnkosten eine Rolle.
Da die monatliche Lohnabrechnung nur die Beiträge an die Sozialversicherungen ausweist, die gemäss Gesetzesbuchstabe den Arbeitnehmenden angerechnet werden, unterschätzt dieser in der Regel die tatsächliche Lohnaufwendung seines Arbeitgebers, wie auch den effektiven Beitrag an die Kosten der Sozialversicherungssysteme.
Peter Fries wird neuer PKG-Chef
Am 1. Juli 2018 wird Peter Fries (links im Bild) neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung bei der PKG Pensionskasse in Luzern. Der ausgebildete Betriebsökonom arbeitet seit 20 Jahren im Unternehmen, seit 13 Jahren gehört er der Geschäftsleitung an. Neu rückt Romy Portmann in die Geschäftsleitung nach. Fries tritt die Nachfolge von Jean Wey (rechts) an. Der PKG sind rund 1500 Unternehmen mit 30’000 Versicherten und 4200 Rentnern angeschlossen. Das Anlagevolumen beläuft sich auf 6,4 Milliarden Franken.
Rechsteiner neuer Ethos-Präsident
An der Versammlung der Mitstifter der Ethos Stiftung und an der Generalversammlung von Ethos Services wurden alle Traktanden genehmigt. Rudolf Rechsteiner wurde einstimmig zum Präsidenten der Ethos Stiftung und Beth Krasna einstimmig zur Präsidentin von Ethos Services gewählt. Sie treten die Nachfolge von Dr. Dominique Biedermann an, der sich nach 21 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl stellte.
UBS PK-Performance Mai 2018
Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Mai eine durchschnittliche Monatsperformance von –0,48% nach Gebühren. Die grossen Vorsorgewerke mit über 1 Mrd. Franken notieren mit –0,35% am besten. Die kleinen Pensionskassen mit weniger als 300 Mio. verbuchten mit –0,64% das schlechteste Ergebnis, die mittleren Vorsorgewerke mit 300 Mio. bis 1 Mrd. Franken liegen mit –0,41% in der Mitte.
A Genève, les citoyens coupent dans les avantages policiers
Le peuple a accepté la modification de la loi sur la caisse de prévoyance des forces de l’ordre et des gardiens de prison. Les arguments très émotionnels des syndicats n’ont pas fait mouche.







