“Immer mehr ein Sorgenkind”
Fredy Hämmerli fasst in der Handelszeitung die aktuellen Sorgenfelder der Pensionskassen zusammen und untersucht die Chancen der diversen Vorschläge zur BVG-Reform. Ausgehend von den problematischen Vorschlägen der Sozialpartner schreibt er:
Weiteren Ideen wie etwa dem Vorschlag des Pensionskassenverbands Asip werden kaum mehr als Aussenseiterchancen eingeräumt. Der Asip will den Umwandlungssatz auf 5,8 Prozent senken. Der Ausgleich der Minderrenten soll mit den Reserven, die formell den Versicherten gehören, bereits erfolgt sein.
Als «interessant», aber ebenfalls chancenlos gilt ein Vorschlag der Pensionskassenexperten Martin Wechsler und Fabian Thommen: Sie propagieren ein Rentensplitting für Mann und Frau. Dabei würde die Witwenrente wegfallen. Für alleinstehende Frauen wäre dies von Vorteil. Für verheiratete Paare jedoch ein Nachteil. Sie müssten gegenüber heute mit tieferen Renten rechnen.
„Solidarität wird zur Ungerechtigkeit“
Manuel Ammann, Professor an der Universität St. Gallen, spricht im Interview mit der Handelszeitung über grundlegende Reformen im Dreisäulensystem der Altersvorsorge und über die tiefen Zinsen, welche die Pensionskassen weiter ins Risiko treiben. Auszüge:
Müsste die nach dem Umlageverfahren aufgebaute AHV anstelle der zweiten Säule gestärkt werden, die unter dem aktuellen Tiefzinsniveau leidet?
Wenn die Kapitalproduktivität ab- und gleichzeitig die Arbeitsproduktivität zunimmt, verschiebt sich die Attraktivität beider Systeme hin zu einem Umlageverfahren. Allerdings würde ich nun das Kapitaldeckungsverfahren der zweiten Säule nicht abschreiben und lediglich auf eine ausgebaute AHV setzen. Die Kapitalproduktivität ist ja nicht ganz verschwunden. Auf risikoreicheren Anlagen können durchaus noch Risikoprämien verdient werden. Es gibt einfach keine risikolose Rendite mehr, mit der sich ein nominaler Mehrwert versprechen lässt.
Wegen des Reformstaus rutscht die Schweiz mit ihrer Altersvorsorge in internationalen Vergleichen nach unten. Wo braucht es Korrekturen, um wieder in eine Spitzenposition vorzurücken?
Es braucht eine nachhaltigere Ausgestaltung des Dreisäulensystems. Die Schweiz verliert gegenüber fortschrittlichen Nationen an Boden, weil grundlegende Probleme bisher nicht gelöst wurden. Ein wesentlicher Faktor ist die Demografie. Es kommen zu wenige junge Leute nach, um die steigende Lebenserwartung der älteren Generation auszugleichen. Die grossen finanziellen Umverteilungen von den Erwerbstätigen zu den Rentnern in der zweiten Säule sind systemfremd. Gleiches gilt für die Querfinanzierung vom überobligatorischen zum obligatorischen Teil der beruflichen Vorsorge. Diese fundamentalen Fehlentwicklungen müssen korrigiert werden. Die Missstände sind allein mit einer «Pflästerlipolitik» nicht in den Griff zu bekommen.
Negativzinsenfreie Anlagen der Auffangeinrichtung bei der Eidg. Finanzverwaltung
Auf Bitte der zuständigen Parlamentskommissionen hat der Bundesrat reagiert. Die Auffangeinrichtung soll Freizügigkeitsguthaben von maximal zehn Milliarden Franken bei der Eidgenössischen Finanzverwaltung zinslos und unentgeltlich anlegen können, sofern ihr Deckungsgrad die Schwelle von 105 Prozent unterschreitet. Das wird wohl bald der Fall sein. Seit Ende 2019 ist der Deckungsgrad bereits von 108,7 auf 105,9 Prozent gesunken.
Die Auffangeinrichtung muss sämtliche Freizügigkeitsgelder von Versicherten annehmen, darf sie aber nicht mit Negativzinsen belasten. Gleichzeitig gibt es keine Möglichkeit mehr, das Geld zinsfrei und risikolos anzulegen. Dasselbe Dilemma betrifft die Banken, weshalb sie sich aus den reinen Sparlösungen in diesem Bereich zunehmend zurückziehen. Direkte Folge: Während die Summe dieser Gelder bei den Banken stagniert, ist sie bei der Auffangeinrichtung stark gestiegen (um 52 Prozent von 2015 bis 2019). Ende letzten Jahres betrug sie 12,7 Milliarden Franken.
Im Parlament war die Gesetzesrevision unbestritten. Nach dem Ständerat hat am Dienstag auch der Nationalrat einstimmig grünes Licht gegeben. Die Räte dürften sich jedoch bald wieder mit dem Thema beschäftigen. Das neue Recht ist dringlich und soll nur für drei Jahre gelten. In dieser Zeit will der Bundesrat eine langfristige Lösung erarbeiten.
“Nachhaltige berufliche Vorsorge statt Renten-Engineering”
Hans-Ruedi Mosberger von der Bankiervereinigung beklagt in einem Artikel auf Finews den Ansatz der laufenden BVG-Revision. Die fundamentale Rolle der Vermögensentwicklung ginge bei der Diskussion um die berufliche Vorsorge oft vergessen. Würde der Vermögensbeitrag ins Zentrum gerückt, liesse sich der Generationenkonflikt in der 2. Säule entschärfen. Mosberger schreibt:
Rund 40 Prozent der Finanzierung der beruflichen Vorsorge können in den zehn Jahren von 2009 bis 2018 dem dritten Beitragszahler zugerechnet werden. Neben den Arbeitgebern und Arbeitnehmern als bekannte Beitragszahler der beruflichen Vorsorge spricht man beim Ertrag auf dem angelegten Vermögen vom sogenannten «dritten Beitragszahler».
Diese fundamentale Rolle des dritten Beitragszahlers scheint leider oft in den Hintergrund zu geraten oder ganz vergessen zu gehen. Krampfhaft wird versucht, über annahmegetriebene Modelle kurzfristige Mindest- und Sollrenditen in Abhängigkeit von strukturellen und finanziellen Risikofähigkeiten zu bestimmen und daraus die optimale Anlagestrategie abzuleiten. (…)
Bei einer Reform, die diesen Namen auch verdient, muss der Fokus auf den wesentlichen, langfristigen und damit nachhaltigen Aspekten liegen. Oder ist jemand damit einverstanden, nur kurzfristig die Finanzierung über Umverteilung zu lösen und Modellschwächen über politische Stellschrauben symptomatisch zu behandeln? Das aktuelle Vorgehen löst weder die Ursachen des Problems, noch stärkt es das Vertrauen in die berufliche Vorsorge.
Mehr zum Thema: Swisscanto-Studie 2020
Anlagestiftung Swiss Life lanciert die Anlagegruppen «Infrastruktur Global (EUR)»
Swiss Life schreibt zur neuen Anlagegruppe ihrer Anlagestiftung:
Der Bundesrat hat die Einführung einer 10%-Quote für Infrastrukturanlagen verabschiedet. Pensionskassen müssen Infrastrukturanlagen unter gewissen Bedingungen ab 1.10.2020 nicht mehr der 15%-Quote für alternative Anlage anrechnen. Die neuen Anlagegruppen erfüllen die in der Verordnung aufgeführten Bedingungen für Anlagen in Infrastrukturen (Art. 53 Abs. 1 lit. dbis BVV 2).
Um Anlegern Flexibilität zu bieten, werden die Anlage-gruppen ohne fixe Laufzeit lanciert (EvergreenStruktur). Zudem können Investoren wählen zwischen einer Anlagegruppe, bei der die Fremdwährungsrisiken gegenüber dem Schweizer Franken zu mindestens 80% abgesichert werden, und einer Anlagegruppe mit der Referenzwährung in Euro.
Mehr zum Thema: Beschränkte Praxistauglichkeit / Motion Weibel
AHV: Mehr Kinder sind auch nicht die Lösung
UBS hat eine Untersuchung mit dem Titel “Aussichten für die 1. Säule: mehr Kinder oder mehr Reformen?” publiziert. Dazu heisst es:
Die gegenwärtige Finanzierung der AHV ist nicht mehr zeitgemäss. Progressive Reformen sind gefragt, da die Zeit der Grossfamilien vorbei ist. So liessen sich Rentenalter, Beiträge und Leistungen auf der Grundlage demografischer Entwicklungen dynamisch und regelbasiert anpassen. Es überrascht nicht, dass Umverteilungsmodelle auf einer Kombination aus Beiträgen und Steuern beruhen.
Die Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zwischen den beiden Komponenten zu finden. Die Einhaltung sozialer Normen, ein gemeinsames Gefühl der Fairness und das Vertrauen in die finanzielle Zukunft des Vorsorgesystems sind Schlüsselelemente, um die Zielsetzungen der AHV langfristig zu erfüllen.
UBS-Mitteilung / Download Studie
Wie stabil ist die zweite Säule?
“In der Bevölkerung wachsen Zweifel an der beruflichen Vorsorge – auch weil den Jungen systematisch Geld weggenommen wird. So ist die Lage unserer Kassen,” schreibt Markus Städeli in der NZZamSonntag und gibt einen Überblick. Er schreibt u.a.:
Nur 20% der Rendite geht an die aktiv Versicherten
Wie perfide die Umverteilung von Jung zu Alt ist, hat sich letztes Jahr gut gezeigt: Die Pensionskassen haben 2019 im Schnitt eine sehr gute Performance von 10,7% erwirtschaftet. Ein Vorsorgekapital von 600 000 Fr. hätte so eigentlich auf 664 200 Fr. angewachsen müssen. Doch Arbeitnehmer haben nur 20% der Rendite, die mit ihrem Kapital erzielt worden ist, gutgeschrieben bekommen: 614 400 Fr., um auf unser Zahlenbeispiel zurückzukommen. Der Rest floss in die Reserven.
Gemäss dem Raiffeisen-Barometer ist das Vertrauen der Befragten in die berufliche Vorsorge zurückgegangen – jenes in die dritte Säule jedoch auf einem viel höheren Niveau weiter gestiegen. Kein Wunder: Dort gibt es keine Umverteilung.
Es gibt doch auch noch den Satz von 6,8%
Ja, das stimmt. Doch dieser Umwandlungssatz gilt nur für die obligatorische berufliche Vorsorge. Die meisten Pensionskassen versichern aber Löhne über das Obligatorium von 85 320 Fr. hinaus, wo die Politik nicht mitreden kann. So können sie eine Mischrechnung mit einem tieferen Satz anstellen.
9 von 10 Kassen wären dafür, früher zu sparen
Wie kann man die zweite Säule stabilisieren? Eine grosse Mehrheit der Kassen findet zwar, dass ein höheres Rentenalter sinnvoll wäre – gleichzeitig bezweifeln die Profis, dass dies politisch auch umsetzbar wäre.
9 von 10 Vorsorgewerken sehen aber einen Lösungsansatz darin, dass man früher mit dem Sparen in der zweiten Säule beginnt, etwa schon im Alter von 20 Jahren. Ein einheitliches Rentenalter von Frau und Mann ist für sie selbstverständlich.
Swiss FinTech Startup Map mit acht neuen Mitgliedern
Eight new Swiss Fintech Startups have made their way onto the map in September: Wisedup, Immozins, axedras, Fidectus, Privatam, Scrypt Asset Manager, PSS AG, radynamics.
Platform Pillar Switzerland (PSS) is an online platform which for the first time enables lenders and every other private investor to benefit from the professional possibilities of a pension fund. For this purpose, PSS offer so-called pension fund strategy funds, which for the first time enable private investors to invest like a pension fund.
It is worth noting that as of now, there is a grand total of 362 Swiss Fintech Startups on Swisscom’s map.
Raiffeisen Vorsorgebarometer 2020: geringes Wissen, geringes Vertrauen
Das Drei-Säulen-System – bestehend aus AHV, beruflicher Vorsorge und privater Vorsorge – geniesst in der Schweizer Bevölkerung kein hohes Vertrauen. Besonders die Pensionskassen verzeichnen einen Vertrauensverlust, da signifikant mehr Personen ein tiefes Vertrauen in die 2. Säule angeben. Während Schweizerinnen und Schweizer 2018 noch mehr Vertrauen in die Pensionskassen als in die AHV hatten, ist es seither umgekehrt. Die AHV geniesst mehr Vertrauen als die Pensionskassen.
Raiffeisen hat die Ergebnisse des diesjährigen Vorsorgebarometers publiziert, das den Puls der Destinatäre bezüglich ihrer Altersvorsorge fühlt. Das Vorsorgebarometer basiert auf einer vom 17. bis 26. Juni 2020 durch das Link-Institut durchgeführten Bevölkerungsbefragung mit 1’028 befragten Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren und auf der Analyse ökonomischer Daten. Die Umfrageergebnisse werden als repräsentativ für alle Schweizer Landesteile bezeichnet.
Das grösste Risiko für die persönliche Altersvorsorge sieht die Bevölkerung in der demografischen Entwicklung. Der Anteil der Pensionierten könnte zu gross werden, um die Kosten für die Renten durch die Erwerbstägigen zu decken würden. Dies betrifft besonders die AHV. Auch das schwierige Umfeld für die Anlage von Vorsorgegeldern bereitet Sorge. Je älter die Person, desto grösser die Furcht vor sinkender Rentabilität auf den Vorsorgegeldern.
Infrastrukturanlagen in der neuen BVV 2 Anlagekategorie: beschränkte Praxistauglichkeit
Marco Tiefenthal (PwC) legt in seinem Beitrag die Folgen der vom Bundesrat per 1. Oktober beschlossenen Änderungen der BVV2 dar. Dabei untersucht er auch die Praxistauglichkeit der neuen Kategorie “Anlagen in Infrastrukturen” und kommt zu kritischen Einsichten.
In der Praxis zeichnen sich Infrastrukturanlagen, die umfangreiches fachspezifisches Know-how erfordern, unter anderem durch lange Laufzeiten, eine gewisse Illiquidität aber auch einen hohen Investitionsbedarf aus. Es ist deshalb nicht unüblich, dass solche in- und ausländischen Projekte kollektiv finanziert werden, unter anderem auch mit einer (teilweisen und/oder temporären) Fremdmittelaufnahme auf Stufe der kollektiven Infrastrukturanlage oder ihren Zielfonds (und nicht erst auf Ebene der Infrastruktur-Firma).
Aus heutiger Sicht erscheint es daher einerseits fraglich, inwiefern sich Direktanlagen in Infrastrukturen bei Vorsorgeeinrichtungen in der Praxis durchsetzen werden. Andererseits konnte in den letzten Jahren bei Schweizer Pensionskassen ein langsamer, aber zunehmender Trend zur Anlage in Infrastrukturen beobachtet werden, indem diese solche Anlagen indirekt bzw. kollektiv über Anlagestiftungen tätigten. Aufgrund des hohen Kapitalbedarfs wurde bzw. wird dabei, wie oben beschrieben, auch auf eine Fremdfinanzierung auf Stufe Fonds oder Zielfonds zurückgegriffen.
UBS PK-Performance August 2020
CS-PK: Brunau gestoppt
(AWP) Die von der Credit Suisse Pensionskasse geplante neue Grossüberbauung auf dem Brunaupark-Areal in Zürich-Wiedikon ist vom kantonalen Baurekursgericht gestoppt worden. Laut dem Urteil wären zu viele der etwa 500 geplanten Wohnungen mit Lärm belastet.
Mit dem Urteil hoben die Richter am 4. September die Baubewilligung für das Vorhaben auf. Die absolute Anzahl der lärmbelasteten Wohnungen sei mit 95 «ausserordentlich hoch», heisst es darin. Daher wäre es verkehrt, mit Blick auf die Dimensionen des gesamten Bauvorhabens für die betroffenen Wohnungen die Vorgaben des Lärmschutzes zu lockern.
Complementa: PKs unglücklich mit BVG-Reformvorschlag
Der Tages-Anzeiger berichtet über die Ergebnisse der diesjährigen Complementa-Umfrage, welche als aktuelles Thema auch die laufende BVG-Reform erfasst.
Ein umstrittener Punkt im bundesrätlichen Gesetzesentwurf ist der Rentenzuschlag. Wer in den ersten 15 Jahren nach Einführung des neuen Gesetzes pensioniert wird, soll demnach monatlich eine zusätzliche Rente zwischen 100 und 200 Franken erhalten, die aus Arbeitnehmerbeiträgen finanziert wird. Mehr als zwei Drittel der befragten Pensionskassen finden, dass dieser Rentenzuschlag das bewährte 3-Säulen-Prinzip der Altersvorsorge infrage stelle, weil die Umlage von Angestellten hin zu Rentnern in die erste Säule der AHV gehöre. Nur 19 Prozent verneinen dies.
Eine klare Mehrheit der Pensionskassen möchte die berufliche Vorsorge entpolitisieren, fasst Thomas Breitenmoser von Complementa die Umfrageresultate zusammen. «Doch Bundesrat und Sozialpartner arbeiten zum Beispiel mit dem Rentenzuschlag auf eine zusätzliche Verpolitisierung hin.» Doch Versicherungsmathematik lasse sich nicht mit Politik beseitigen.
Die versicherungsmathematisch korrekten Lösungen, die viele Pensionskassen unterstützen, sind allerdings politisch unbequem. So halten 75 Prozent der befragten Vorsorgeeinrichtungen eine Erhöhung des Rentenalters für sinnvoll. Und fast 70 Prozent finden, der Umwandlungssatz zur Bestimmung der Rente sollte nicht mehr gesetzlich bestimmt, sondern an Kriterien wie Lebenserwartung oder aktuelle Kapitalverzinsung angepasst werden.
Digitales Wertschriftensparen in der privaten Vorsorge
Sparbatze AG gibt den Start der gleichnamigen, webbasierten Vorsorgeplattform bekannt. Das Zürcher Startup-Unternehmen will individuelles Wertschriftensparen im Rahmen der gebundenen und freien Vorsorge vereinfachen und fördern. In einer Mitteilung heisst es dazu:
In Zusammenarbeit mit Vischer Rechtsanwälte, Academix und Eugster Treuhand bietet Sparbatze kostenlose Erstberatung zu Fragestellungen rund um die Themen Sparen, Vorsorgen, Erben, Vererben und Steuern an, die sich per Smartphone vereinbaren lässt.
Die Umsetzung der Anlagen in den Basisportfolios und den gewählten Anlagethemen erfolgt kostengünstig über Sparbatze-Strategiefonds, ETF und Themenfonds. Einzahlungen sind online rund um die Uhr ab 1 Franken möglich. Guthaben über 500 Franken werden investiert, dabei fällt eine Pauschalgebühr von 0,39 Prozent an. Hinzu kommen Produktkosten von 0,39 Prozent für das Basisportfolio bis zu 1,1 Prozent für die gewählten Themenfonds. Je nach ihrem Risikoprofil können die Sparer bis zu vier Anlagethemen mit einer Gewichtung von je 5 Prozent wählen und so bis zu 20 Prozent ihrer Anlagen selbst bestimmen.
Versicherungen kaum in den sozialen Medien
Viele Schweizer Versicherungsgesellschaften sind kaum auf Social-Media-Plattformen aktiv. Das zeigt eine Studie der Hochschule Luzern, welche die Technologie-Trends der Branche analysiert hat. Keines der untersuchten Unternehmen konnte mit einer überdurchschnittlichen Leistung auf sich aufmerksam machen. Im Bereich der Krankenversicherer schneidet SWICA am besten ab. Bei den Lebens- und Schadensversicherern zeigt im Untersuchungszeitraum Ende 2019 Zurich die beste Social-Media-Performance.
Top-5 bei den Lebens- und Schadensversicherern:
1. Zurich Insurance Group
2. Allianz Suisse
3. SC, Swisscaution SA
4. AXA Schweiz
5. Generali (Schweiz) Holding AG.







