Ab 2026 dürfen Sparer erstmals Lücken in der Säule 3a füllen. Das klingt verlockend, ist aber nicht immer klug. Wer falsch wählt, verschenkt Rendite oder zahlt drauf, schreibt Reto Zanettin im Beobachter und gibt Tipps.
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Weiterhin Kritik aus Vorsorgekreisen am Sparpaket
Michael Ferber beschäftigt sich in der NZZ mit den Anpassungen des bundesrätlichen Sparpakets bezüglich der Besteuerung von Kapitalbezügen und Säule 3a. Aus den Fachkreisen ist nur Kritik zu hören.
MoreFachexperten hätten in der Vernehmlassung das Grundprinzip der steuerlichen Pläne kritisiert, sagt Lukas Müller-Brunner, Direktor des Pensionskassenverbands Asip. Nun versuche der Bundesrat, der Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem er an den Steuertarifen herumschraube.
Damit verschlimmere er die Probleme möglicherweise noch. Müller-Brunner fordert eine Grundsatzdiskussion dazu, wie man in der Schweiz Renten- und Kapitalbezug künftig besteuern will.
Ihn störe nicht nur der Vorschlag, sondern auch die Art und Weise, wie es zur Diskussion um die Mehrbesteuerung der Vorsorgegelder gekommen sei, sagt Marcel Rumo, Präsident des Vereins Vorsorge Schweiz. «Wir haben aufgrund der demografischen Entwicklung bereits genug Herausforderungen bei der Finanzierung unseres Vorsorgesystems.»
Diese Kapitalbezüge mit höheren Steuersätzen zu schmälern, schade dem System als ganzem und verletze das Vertrauen der Vorsorgenehmer zusätzlich. «Bei einem Sparprozess über vierzig Jahre möchten Vorsorgesparer Gewissheit haben, dass die Spielregeln nicht Opfer von steuerpolitischen Opportunitäten werden.» (…)
EFD: Anpassungen bei der Besteuerung von Vorsorgegeldern
Der Bundesrat hat aufgrund der massiven Kritik an der Besteuerung von Vorsorgegeldern beim Kapitalbezug aus der Pensionskasse und bei der Säule 3a leichte Anpassungen an seinen ursprünglichen Plänen beim Sparpaket vorgenommen. Grundsätzlich bleibt er jedoch bei seinen Absichten. In der Mitteilung des EFD heisst es:
Aufgrund des Widerstandes in der Vernehmlassung passt der Bundesrat die Tarife nochmals an. Ziel ist es, dass keine Kapitalbezüge bis zu 100’000 Franken, wie sie für Bezüge aus der Säule 3a typisch sind, steuerlich schlechter behandelt werden als heute.
Das Einnahmenpotenzial dieser Massnahme wird damit zwar leicht geschmälert. Aufgrund neuer Einnahmenschätzungen – gestützt auf die deutlich gestiegenen Kapitalbezüge in den letzten Jahren – dürften sich die zusätzlichen Einnahmen für den Bund dennoch von 160 auf 190 Millionen erhöhen.
Diese einnahmenseitige Massnahme erachtet der Bundesrat als für die politische Ausgewogenheit des Pakets wichtig. Er hat auch alternative Vorschläge, etwa zur Beschränkung der steuerbefreiten Einzahlungen in die 2. Säule oder zur Besteuerung von öffentlich-rechtlichen Anstalten, in der Vernehmlassung zur Kenntnis genommen, die aber keinen Eingang in dieses Entlastungspaket finden konnten, da sie nicht vernehmlasst wurden.
Höhere Steuern – Konsequenzen und Möglichkeiten
In einer detaillierten Studie der UBS werden zuerst die vorgeschlagenen Steueränderungen erläutert. Zweitens wird die relative Attraktivität von Renten im Vergleich zu Kapitalbezügen diskutiert. Drittens wird untersucht, wie sich die steuerliche Attraktivität der 2. Säule und der Säule 3a verändern wird. Zuletzt wird der Vorteil der Staffelung von Vorsorgekapitalbezügen erklärt.
- Der Vorschlag, die Kapitalbezugssteuer für Vorsorgegelder auf Bundesebene zu erhöhen, könnte Renten im Vergleich zu Kapitalbezügen attraktiver machen.
- Die steuerliche Rendite von freiwilligen Einkäufen in die 2. Säule könnte sinken, während die steuerliche Attraktivität der Säule 3a aufgrund der weniger starken Steuererhöhung auf die oft kleineren Bezugsbeträge nicht stark beeinträchtigt werden dürfte.
- Zur Vermeidung höherer Steuern könnten Strategien wie die Staffelung von Kapitalbezügen aus der 2. Säule über mehrere Jahre attraktiver werden. Optionen sind die Finanzierung oder Refinanzierung von Wohneigentum und die Teilpensionierung.
UBS-Studie /
FR
Vorsorgesparen als Droge?
«Steuerabzüge sind eine teure Droge», meint Hansueli Schöchli in der NZZ. Ganz besonders gefährdet als Drogenabhängige scheinen die Sparer zu sein, welche die Möglichkeiten zu freiwilligen Beiträgen in der 2. und 3. Säule nutzen. Das koste den Staat gewaltige Steuererträge, bringe aber für die Vorsorge nur geringen Zusatznutzen. Eine kühne Behauptung, welche angeblich durch ausländische Untersuchungen gestützt wird. Ob sich das auf die Schweiz übertragen lässt, muss man bezweifeln. Seine Argumentation ist übrigens bestens bekannt. Sie wird uns regelmässig vom SGB serviert.
MoreDer Kanton Zürich hat jüngst im Auftrag des Parlaments mit einem Bericht an die Kosten von Steuerabzügen erinnert. Zusammengerechnet brachten die Abzüge im Jahr 2020 den Pflichtigen Einsparungen bei den Staats- und Gemeindesteuern von total über 5 Milliarden Franken. Dies bei Gesamtzahlungen für Einkommenssteuern im Kanton Zürich von etwa 9 Milliarden Franken.
Die Addition aller Abzüge verzerrt hier das Bild, aber vereinfacht lässt sich sagen: Bei Abschaffung aller Steuerabzüge könnten Kanton und Gemeinden die Einkommenssteuersätze um etwa einen Drittel senken, ohne per saldo Einbussen zu haben. Ältere Darstellungen auf Bundesebene kamen auf noch grössere Effekte von Abzügen.
Eine goldene Regel der Steuerpolitik sagt: möglichst wenig Abzüge und dafür möglichst tiefe Steuersätze. Dies minimiert die volkswirtschaftlichen Verzerrungen. Es bedeutet weniger negative Arbeitsanreize, weniger Ausweichmanöver und weniger Aufwand der Bürger für Steuerberater. (…)
Gleiche Besteuerung von Kapital und Rente ist sinnvoll
Michael Ferber kommentiert in der NZZ die Pläne des Bundesrats, die steuerlichen Vorteile des Kapitalbezugs in der 2. und der Säule 3a zu beseitigen. Was bei 3a abzulehnen sei, sei beim Kapitalbezug sinnvoll.
MoreMit Blick allein auf die zweite Säule erscheint es sinnvoll, Renten- und Kapitalbezüge aus der Pensionskasse gleich zu besteuern. Doch der Vorschlag des Bundesrats hat viel zu grosse Kollateralschäden.
Die dringend nötige private Vorsorge in der dritten Säule würde durch eine solche steuerliche Änderung massiv beeinträchtigt.
Was die Pensionskassen angeht, haben sich Versicherte in den vergangenen Jahren immer häufiger dafür entschieden, sich das Vermögen aus der Pensionskasse auszahlen zu lassen. Viele verschmähten eine lebenslange Rente, obwohl dies für sie wohl der bessere Entscheid gewesen wäre.
Kostenvergleich der 3a-Vorsorgeapps
Der Online-Vergleichsdienst moneyland.ch hat die Kosten von digitalen Vorsorgelösungen der Säule 3a untersucht. Das Ergebnis: Vorsorge-Apps sind meist deutlich günstiger als klassische Vorsorgefonds.
Die Gesamtkosten der Vorsorge-Apps liegen zwischen minimal 0.13 Prozent und maximal 1.2 Prozent pro Jahr. «Im Vergleich zu klassischen Vorsorgefonds sind viele digitale Vorsorgeangebote deutlich günstiger», sagt Benjamin Manz, Geschäftsführer von moneyland.ch.
Klassische Vorsorgefonds kosten im Durchschnitt mehr als 1 Prozent pro Jahr. Allerdings gibt es einzelne Vorsorgefonds, die ähnlich günstig oder sogar noch günstiger sein können als einige Vorsorge-Apps. Vergleichen lohnt sich deshalb.
Kritik an Steuerplänen des Bundes
Die Absicht des Bundes, die steuerlichen Vorteile bei der Säule 3a und beim Kapitalbezug von Altersguthaben abzuschaffen, stossen auf vehemente Kritik sowohl bei den bürgerlichen Parteien wie der Wissenschaft, und auch bei der Linke ist man nicht glücklich. Die NZZ schreibt dazu:
MoreWie die neue Regelung zur Besteuerung des Altersguthabens im Detail aussehen soll, weiss man noch nicht; der Bundesrat will die Vorlage nächstes Jahr in die Vernehmlassung schicken. Klar ist aber, dass es sich um eine spürbare Verschlechterung für viele Steuerpflichtige handeln würde. (…)
Für den Mittelstand und die Gutverdiener würde die geplante Änderung teuer, diese Gruppen würden empfindlich getroffen. Auch stellt sich die Frage der Verlässlichkeit: Darf der Staat, nachdem er das steuerprivilegierte private Sparen jahrelang gefördert und die Leute dazu ermuntert hat, plötzlich die Regeln ändern? Wie steht es mit dem Vertrauensschutz?
Bei der FDP ist man über die unpopuläre Steuererhöhung, die von der eigenen Bundesrätin propagiert wird, gar nicht erfreut. Und stellt klar, dass man eine höhere Besteuerung von Kapitalbezügen in der beruflichen und in der privaten Vorsorge dezidiert ablehnt.
Die SVP schliesst höhere Einnahmen oder Steuern kategorisch aus. Auch in der Mitte ist man sich der Brisanz des Vorschlags inzwischen bewusst geworden. Vor einem Monat hatte die Mitte das bundesrätliche Entlastungspaket noch als zu einseitig auf die Ausgabenseite fokussiert bezeichnet.
Jetzt kritisiert der Mitte-Fraktionschef Philipp Matthias Bregy «die Regeländerung mitten im Spiel» und dass man den «sparenden, eigenverantwortlichen Mittelstand schröpfen» wolle – «na bravo!».
Steuervorteile für den Kapitalbezug und die Säule 3a sollen verschwinden.
Eines der wichtigsten Argumente für den Kapitalbezug bei der Pensionskasse und die Säule 3a bildet der steuerliche Vorteil. Damit soll nach dem Willen des Bundesrats bald Schluss sein. Die SonntagsZeitung hat dazu einen Steuerrechner aufgeschaltet und beschreibt die Folgen für Mittelstand, Gross- und Geringverdiener. Kritik kommt von FDP und Mitte. Das Blatt schreibt dazu:
MoreGeht es nach dem Bundesrat, soll diese Art der freiwilligen Altersvorsorge so unattraktiv werden, dass sie sich für viele kaum mehr lohnt.
Der Vorschlag stammt von der Expertenkommission unter der Leitung von Serge Gaillard, die für Finanzministerin Karin Keller-Sutter die Bundesfinanzen wieder ins Lot bringen soll.
Der Bundesrat hat für die Weiterverfolgung jüngst grünes Licht gegeben. Gaillard hat der SonntagsZeitung nun den geplanten Berechnungsmodus erläutert. (…)
Umstrittener Ausbau der Säule 3a
Ein bürgerlicher Vorstoss verlangte den Ausbau der Säule 3a durch die Möglichkeit rückwirkender Nachzahlungen. Der Bundesrat hat eine Vorlage zur Umsetzung entwickelt. FDP und SVP geht er zu wenig weit. Die Linke ist entsetzt. Der Tages-Anzeiger schreibt:
MoreWer in früheren Jahren nicht eingezahlt hat, soll dies nachholen können. Das Parlament hatte 2020 einen Vorstoss von Mitte-Ständerat Erich Ettlin mit dieser Forderung angenommen. Die Nachzahlungen könnten vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Der Bundesrat – der den Vorstoss abgelehnt hatte – schlägt indes eine Umsetzung mit gewissen Grenzen vor.
So sollen die neuen Regeln keine Rückwirkung haben. Nachzahlen dürfte man also nur für Beitragslücken, die ab Inkrafttreten entstehen. Zudem dürfte jeweils nur für den Zeitraum der letzten zehn Jahre nachgezahlt werden. Und Einkäufe wären nur für jene Beitragsjahre zulässig, in denen jemand die Voraussetzungen für die Einzahlung von 3a-Beiträgen erfüllt hat.
Mit dieser Umsetzung rechnet der Bund mit jährlichen Mindereinnahmen bei der direkten Bundessteuer von 100 bis 150 Millionen Franken. Bei den Einkommenssteuern der Kantone und Gemeinden geht er gar von Mindereinnahmen zwischen 200 und 450 Millionen Franken pro Jahr aus.
Ausbau der Säule 3a light
Michal Ferber nimmt sich in der NZZ die Vorlage des Bundesrates zum Ausbau von 3a vor. Diese geht zurück auf eine Motion von SR Ettlin aus dem Jahr 2019, schwächt sie aber deutlich ab. Wohl aus Angst, etwas zu viel an Steuererträgen zu riskieren. Dass das private Sparen zu fördern sei, wird zwar allenthalben gepredigt, der Wille der Regierung, dazu auch etwas zu unternehmen scheint aber eher gering. Im Artikel von Ferber heisst es:
Er habe seit der Mitteilung des Bundesrats viele Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern bekommen, sagt der Mitte-Ständerat Erich Ettlin im Gespräch. «Vielen musste ich sagen, dass Einkäufe in die Säule 3a für sie nicht möglich sein würden, wenn die Vorlage so umgesetzt werde.» Schliesslich wären keine Einkäufe für Lücken in der Säule 3a, die in den vergangenen Jahren entstanden sind, vorgesehen. Dies habe bei vielen Enttäuschung ausgelöst, sagt Ettlin.
3a und die acht Fehler
Am Jahresende überhastet in die Säule 3a einzuzahlen, ist besser, als dies nicht zu tun – aber nicht ideal. Bei Renditen und Kosten der Produkte gibt es grosse Unterschiede. Wie man die richtige Anlage auswählt und Fehler vermeidet beschreiben Michael Ferber und Florian Seliger in der NZZ. Dabei listen sie acht Fehler auf, die es zu vermeiden gilt:
Fehler Nummer 1: nicht in die Säule 3a einzahlen
Fehler Nummer 2: die Säule 3a nicht sinnvoll finden
Fehler Nummer 3: sich Zeit lassen mit dem Sparen in der Säule 3a
Fehler Nummer 4: die falsche Säule-3a-Lösung wählen
Fehler Nummer 6: nicht auf die Kosten der Produkte achten
Fehler Nummer 7: nicht auf mehrere Säule-3a-Konten setzen, um beim Bezug Steuern zu sparen
Fehler Nummer 8: als Ehepartner das Potenzial der Säule 3a nicht voll ausschöpfen.
Diese Liste wird ergänzt mit einem Kostenvergleich (TER) wichtiger Anbieter. Die Unterschiede sind beträchtlich.
Vernehmlassung zu Einkauf in die Säule 3a; SP kritisiert
(BSV) Der Bundesrat hat am 22. November 2023 das EDI beauftragt, bei den Kantonen, den politischen Parteien, den gesamtschweizerischen Dachverbänden der Gemeinden, Städte und Berggebiete, den gesamtschweizerischen Dachverbänden der Wirtschaft und den interessierten Kreisen zur Änderung der Verordnung über die Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3) zum Zwecke der Umsetzung der Motion 19.3702 von SR Ettlin «Einkauf in die Säule 3a ermöglichen» ein Vernehmlassungsverfahren durchzuführen. Die Vernehmlassungsfrist dauert bis zum 6. März 2024.
Cédric Wermuth schreibt dazu in einer Mitteilung der SP:
Der Bundesrat schickt die Umsetzung einer Motion in die Vernehmlassung, welche nachträgliche Einkäufe in die dritte Säule und damit Steuererleichterungen ermöglichen soll. Dies ausgerechnet heute, wo an anderen Stellen massiv abgebaut wird. Die Vorlage basiert auf einer Motion von Mitte-Ständerat Erich Ettlin. Sie kommt nur den reichsten Steuerzahlenden zugute und führt gleichzeitig zu massiven Steuerausfällen, unter denen die gesamte Bevölkerung leidet.
Ende der 3a App von Swiss Life
Die Handelszeitung schreibt über den Rückzug der Swiss Life. Die 3a App Pando wird eingestellt.
Nächstes Jahr ist Schluss mit Pando. Der Lebensversicherer zieht seiner 3a-Vorsorge-App den Stecker und fordert die Kundschaft per Mail auf, die Gelder woandershin zu transferieren oder in einer klassischen 3a-Lösung der Swiss Life zu parkieren.
«Leider hat sich Pando nicht so entwickelt, wie wir uns das erhofft haben», schreibt der Lebensversicherer im Kundenbrief. «Deshalb haben wir uns entschieden, das Angebot nicht mehr weiterzuführen.» Einzahlungen aufs Konto seien noch bis Ende Jahr möglich, so die Swiss Life weiter. Die App bleibe bis Ende Mai 2024 in Betrieb.
Kein Ausbau der Säule 3a
(sda) Der Ständerat will den Höchstbetrag für Einzahlungen in die Säule 3a nicht erhöhen. Anders als zuvor der Nationalrat hat er am Mittwoch eine entsprechende parlamentarische Initiative des Berner SVP-Nationalrats Erich Hess abgelehnt.
Die kleine Kammer fällte ihren Entscheid mit 28 zu 8 Stimmen ohne Enthaltungen. Der Nationalrat hatte die Initiative in der Frühjahrssession vor einem Jahr gutgeheissen. Nun ist die Idee vom Tisch.
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätten nach dem Willen von Hess künftig bis zu 15’000 Franken im Jahr einzahlen und dafür einen Steuerabzug geltend machen können. Für selbstständige Erwerbstätige ohne Pensionskasse wollte Hess den Maximalbetrag auf 45’000 Franken pro Jahr erhöhen.


