Reto Spring, Präsident des Finanzplaner-Verbands Schweiz, hält die Pläne des Bundesrats für nicht neutral für den Mittelstand. Bei der Pensionskasse seien Auszahlungen von 100 000 Franken und weniger eher die Ausnahme, sagt der Finanzplaner. In der Praxis sehe er auch, dass viele Sparer Säule-3a-Töpfe mit mehr als 100 000 Franken hätten.
Tashi Gumbatshang, Vorsorgespezialist bei Raiffeisen Schweiz, sieht dies ähnlich. «Wenn man als Mittelstand auch Leute meint, welche die Einzahlungen in die Säule 3a konsequent gemacht haben, sind diese insbesondere betroffen», sagt er. Die Pläne des Bundesrats machten die Vorsorge noch komplizierter und verunsicherten die Sparer – und wer sich zu wenig auskenne und zu viel auf ein Säule-3a-Konto einzahle, werde bestraft.
Am Ende hielten die neuen Pläne die Sparer dazu an, Steueroptimierung zu betreiben, sagt Müller-Brunner. So werde der Anreiz, die Bezüge aufzuteilen, noch grösser. Der Asip-Direktor weist darauf hin, dass es durchaus Situationen gebe, in denen ein Bezug des Pensionskassenkapitals Sinn ergebe.
In ihrer jetzigen Form sorgten die Pläne des Bundesrats dafür, dass selbst durchschnittliche Bezüge aus den Pensionskassen, wie sie häufig im Mittelstand vorkämen, stärker besteuert würden, während sich für höhere Bezüge die Optimierungsmöglichkeiten noch vergrösserten.
Reto Spring, Präsident des Finanzplaner-Verbands Schweiz, hält die Pläne des Bundesrats für nicht neutral für den Mittelstand. Bei der Pensionskasse seien Auszahlungen von 100’000 Franken und weniger eher die Ausnahme, sagt der Finanzplaner. In der Praxis sehe er auch, dass viele Sparer Säule-3a-Töpfe mit mehr als 100’000 Franken hätten.
Tashi Gumbatshang, Vorsorgespezialist bei Raiffeisen Schweiz, sieht dies ähnlich. «Wenn man als Mittelstand auch Leute meint, welche die Einzahlungen in die Säule 3a konsequent gemacht haben, sind diese insbesondere betroffen», sagt er. Die Pläne des Bundesrats machten die Vorsorge noch komplizierter und verunsicherten die Sparer – und wer sich zu wenig auskenne und zu viel auf ein Säule-3a-Konto einzahle, werde bestraft.
Am Ende hielten die neuen Pläne die Sparer dazu an, Steueroptimierung zu betreiben, sagt Müller-Brunner. So werde der Anreiz, die Bezüge aufzuteilen, noch grösser. Der Asip-Direktor weist darauf hin, dass es durchaus Situationen gebe, in denen ein Bezug des Pensionskassenkapitals Sinn ergebe.
In ihrer jetzigen Form sorgten die Pläne des Bundesrats dafür, dass selbst durchschnittliche Bezüge aus den Pensionskassen, wie sie häufig im Mittelstand vorkämen, stärker besteuert würden, während sich für höhere Bezüge die Optimierungsmöglichkeiten noch vergrösserten.