Urs Paul Engeler und Stefan Barmettler zeigen auf der Website der Handelszeitung die Folgen des schwachen Anlagejahres 2018 für AHV und IV auf. Das Duo hält u.a. fest:
Die AHV, mit Beiträgen von rund 43 Milliarden Franken das zentrale Vorsorgewerk der Schweiz, schreibt für 2018 ein strukturelles Defizit von gegen 1,5 Milliarden, wie der oberste Fondsverwalter Manuel Leuthold kürzlich angetönt hat. Zudem werde die Performance des Fondsvermögens von 35 Milliarden Franken mit minus 3 bis 4 Prozenten negativ ausfallen und einen Anlageverlust von über 1 Milliarde Franken zur Folge haben, sodass Leuthold demnächst einen Jahresverlust für 2018 in der Höhe von rund 2,5 Milliarden bekannt machen muss.
Eine Trendwende zum Schlechten ist auch bei der Invalidenversicherung (IV) zu registrieren. Das Anlageergebnis ist – wie beim AHV-Fonds – negativ. Monika Wyss, Sprecherin vom Ausgleichsfonds AHV/IV/EO bestätigt den Negativ-Trend: «Die IV schliesst das Jahr 2018 wie die AHV mit einer negativen Rendite.»
Das hat Folgen: Die IV rutscht gemäss Berechnungen der «Handelszeitung» mit dem negativen Anlageergebnis ebenfalls in die roten Zahlen. Bis Ende 2017 profitierte die IV-Kasse, die jährlich knapp 10 Milliarden Franken an Beiträgen einnimmt, von einer befristeten Sonderfinanzierung (0,4 Mehrwertsteuerprozente und Verzinsung der Schulden durch den Bund), die jeweils rund 1,17 Milliarden einbrachte. Zusammen mit einem Kapitalgewinn von 325 Millionen resultierte 2017 noch ein stolzer Jahresgewinn von 1122 Millionen Franken.

Im Jahr 2017 wurden gesamthaft Familienzulagen in der Höhe von 5,9 Mrd. Franken ausbezahlt. Den mit 95 Prozent grössten Anteil machten die Leistungen gemäss Bundesgesetz über die Familienzulagen (FamZG) aus, der Rest entfiel auf Familienzulagen in der Landwirtschaft sowie nach weiteren Versicherungssystemen (AVIG, IV). Insgesamt wurden 2,4 Millionen Leistungen an rund 1,3 Million Bezüger/innen ausgerichtet. 
Die SGK-N hat die Weiterentwicklung der IV (

