Echte Sorgen mit AV2020
Christian Ruch hat in der Südostschweiz einige bisher übersehene aber dennoch beunruhigende Aspekte der AV2020 aufgedeckt:
Im Abstimmungsbüchlein – aus deutscher Optik ja eher ein Abstimmungsheft, aber egal – steht ein Satz, der mich sehr beunruhigt: «1. und 2. Säule der Altersvorsorge werden reformiert». Das heisst also, dass ich als Katholik keine 1. und 2. Säule mehr habe, weil die ja dann reformiert sind. Was sagt eigentlich unser Bischof Vitus dazu? Gleichzeitig lese ich im abgedruckten Gesetz (Artikel 35ter) was von einer Kinderrente. Hallo?! Wir Rechtgläubigen verfallen der Altersarmut, aber den Goofen, die noch keinen Tag geschafft haben, schiebt man es vorne und hinten rein?! Das allein wäre für mich schon ein Grund für ein Nein, denn so geht’s ja nun wirklich nicht.
AV2020 in der TV-Arena
Für alle, welche die bekannten Argumente nochmals hören wollen, die Abstimmungs-Arena vom 15. September.
In der «Abstimmungs-Arena» diskutierte als Befürworter der Vorlage:
- Alain Berset, Bundesrat
Gegen die Vorlage traten an:
- Karin Keller-Sutter, Ständerätin FDP/SG
- Roland Eberle, Ständerat SVP/TG
- Salomé Vogt, Avenir Jeunesse
- Alessandro Pelizzari, Präsident Genfer Gewerkschaftsbund
Weitere Befürworter der Vorlage:
- Ruth Humbel, Nationalrätin CVP/AG
- Doris Bianchi, Gewerkschaftssekretärin SGB
- Nico Planzer, Präsident Junge BDP
Der verborgene Schatz der Schweizer
Heute sind rund 4,1 Millionen Berufstätige bei Pensionskassen und Versicherungen angeschlossen. Mehr als 1,1 Mio. beziehen Leistungen aus der 2. Säule.
In den letzten Jahrzehnten hat die zweite Säule des Schweizer Vorsorgesystems eine grosse wirtschaftliche Dimension angenommen: 2016 überschritten die Fonds der BVG erstmals die Marke von 1000 Milliarden Franken (1 Billion). Ende 2016 waren es 1029 Milliarden Franken. Etwa 80% des Sparkapitals wird von Pensionskassen verwaltet, der Rest von Versicherungen.
Zum Vergleich: Die Reserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) – in den letzten Jahren dramatisch angestiegen dank der Anstrengungen der Bank, der Aufwertung des Schweizer Frankens entgegenzuwirken – beliefen sich Ende 2016 auf «knapp» 690 Milliarden Franken. Und das Schweizer Bruttoinland-Produkt (BIP) im letzten Jahr überstieg nicht 658 Milliarden.
Mercer pension fund strikes £3.4bn longevity swap
The pension fund of professional services group Marsh & McLennan Companies (MMC) has hedged £3.4bn (€3.8bn) of liabilities against increases in member longevity.
The deal is thought to be the third-largest longevity risk transfer for a UK pension fund, and the second largest using a captive structure.
UBS PK-Performance August 2017
- Die Pensionskassen um UBS-Sample erzielten im August mit einer durchschnittlichen Monatsperformance von 0,06% nach Gebühren das zweitschwächste Ergebnis des Jahres.
- Die grossen Vorsorgewerke mit einem Vermögen von mehr als 1 Mrd. Franken erwirtschafteten mit 0,22% die beste Monatsrendite.
- Eine mittlere Pensionskasse mit 300 Mio. bis 1 Mrd. verwaltetem Vermögen verbuchte mit 0,44% das beste Ergebnis.
“Das wollen die AV2020-Gegner: Rentenalter 67”
Urban Hodel, Geschäftsführer PK-Netz (aka “Ritter der Renten”), enthüllt die wahren Ziele der AV2020 Gegner. Hodel schreibt:
Die Rentenalter-Erhöhung auf 67 Jahre ist nicht nur in der Bevölkerung ein „No-Go“, wie dies alle Umfragen seit Jahren bestätigen. Auch die Wirtschaft ist nicht einmal in der Lage, das heutige Rentenalter 65 auszuschöpfen – denn im Schnitt gehen die Leute früher oder müssen früher in Pension gehen: Laut BSV lassen sich Frauen im Durchschnitt mit 62,6 Jahren pensionieren, Männer mit 64,1 Jahren. Die PK-Statistik 2017 von Swisscanto kommt zu einem ähnlichen Schluss: Das effektive Rentenalter liege im Durchschnitt bei 63.5 Jahren. Für viele Branchen und Berufe ist es schlicht undenkbar, über 65 Jahre hinaus zu arbeiten. Vom Gärtner, über die Verkäuferin, den Bauarbeiter, zur Pilotin, dem Schreiner oder dem Reinigungspersonal bis hin zum Pfleger.
Anstatt das Rentenalter auf 67 zu erhöhen, geht die Altersvorsorge 2020 auf die realen Verhältnisse im Arbeitsmarkt ein. Jene Arbeitgeber, die einen Arbeitsplatz länger zur Verfügung stellen möchten und können, erhalten in Zukunft die Möglichkeit, Angestellte und deren Erfahrung, auch mit einer Teilpensionierung, auf freiwilliger Basis weiter beschäftigen zu können – Für die Arbeitnehmenden ergibt sich dadurch keine Verschlechterung und das Rentenniveau bleibt insgesamt erhalten. Eine wichtige Modernisierung der Altersvorsorge, die im Gebrüll des Abstimmungskampfes untergeht.
Allerdings hat Hodel etwas Mühe, die Motive der Gegner aufzuzeigen.
Die kräftigsten Gegner des Rentenkompromisses sind die Grossbanken. Selber predigen sie Rentenalter-Erhöhung auf 67, die Hälfe ihrer eigenen Belegschaft schicken sie noch vor Erreichen des Alters von 61 Jahren in Rente. Dies ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten – widerspiegelt jedoch die Abgehobenheit der Wirtschaftsvertreter in Bern – die mit einer kompromisslosen Haltung die Sicherheit der Renten aufs Spiel setzen.
Versicherer und AV2020: “Entlastung und neue Schikanen”
Werner Enz geht in der NZZ den Folgen der AV2020 für die Assekuranz nach. Enz schreibt:
Bauchschmerzen bereitet den Lebensversicherern die geplante Verschärfung der Legal Quote. Neu sollen Überschüsse säuberlich so aufgeteilt werden müssen, dass, getrennt in die Prozesse Kosten, Risiko und Sparen, dieselben Gewichtungen erfolgen wie bei der Prämienberechnung. Das tönt fürchterlich kompliziert und ist es auch. Im Prinzip hat sich mit diesem Votum die Linke durchgesetzt, die die verbliebenen sechs Lebensversicherer aus dem Markt drängen möchte. In dasselbe Kapital gehört die Auflage, Tarife für Todesfall- und Invaliditätsleistungen dürften den erwarteten Schaden (wer kennt ihn?) nie um mehr als 100% übersteigen.
Die Lebensversicherer hoffen, es werde bei der Ausformulierung der Verordnung noch Gegensteuer gegeben, wenn die Vorlage denn durchkommt. Abgesehen von der Wettbewerbsverzerrung – unabhängige Sammelstiftungen sind diesbezüglich frei – kommt hinzu, dass diese ideologisch motivierte Feinregulierung die Vollversicherung weiter verteuern würde. Man muss bedenken, dass Lebensversicherer gesprochene Renten in der Laufzeit der Verträge auf den Rappen genau zahlen müssen und mit ihrem Eigenkapital dafür haften; wenn unabhängige Sammeleinrichtungen in Unterdeckung geraten, sind Sanierungen die Folge. Lebensversicherer bemängeln, die Finma sei schon bisher dafür verantwortlich gewesen, bei missbräuchlichen Tarifen zu intervenieren. Es wird somit doppelt und widersprüchlich reguliert.
AWi lanciert Wohnbauhypotheken-Gruppe
Die Anlagestiftung Winterthur AWi lanciert die Anlagegruppe AWi Wohnbauhypotheken Schweiz und bietet Vorsorgeeinrichtungen die Möglichkeit über eine Kollektivanlage in Hypotheken zu investieren und somit von attraktiven Renditen zu profitieren. Auf Grund des Rendite-Risiko-Profils ist eine Anlage in Schweizer Wohnbauhypotheken eine sinnvolle Alternative zu Obligationen. Sie gehört zu den sichersten im Segment der CHF-Nominalwerte; u. a. durch die Absicherung über das Grundpfandrecht.
“Es fehlt der Mut zur Wahrheit”
Prof. Martin Janssen bemängelt den fehlenden Mut von Regierung und Parlament, die Probleme und Bedürfnisse der Altersvorsorge offen auf den Tisch zu legen und anzugehen. Zum Thema Umwandlungssatz schreibt Janssen:
Statt die Stimmbürger über die Fakten fair zu informieren, wird der stark überhöhte Umwandlungssatz im Rahmen des Obligatoriums von 6,8 Prozent schrittweise auf 6,0 Prozent pro Jahr reduziert. Im Vergleich zur korrekten Höhe ist dieser Satz noch immer um 50 Prozent zu hoch. Woher kommt das Geld, das die Pensionäre zu viel erhalten? Ganz «einfach»: Die Pensionskassen entnehmen das Geld dem Vorsorgekapital der Erwerbstätigen und aus der überobligatorischen beruflichen Vorsorge und verstecken die Defizite der Pensionskassen hinter geschönten Bilanzen und Erfolgsrechnungen. Und das nennt der Bundesrat «Stabilisieren der obligatorischen beruflichen Vorsorge». Tatsächlich müsste man davon sprechen, dass die Pensionskassen weiter ausgehöhlt und destabilisiert werden.
Die «Reform Altersvorsorge 2020» hat alle Elemente einer sozialistischen Tragödie: Desinformation des Stimmbürgers, Aufschieben der Lösung der tatsächlichen Probleme in die Zukunft, Steuererhöhungen, um die vordergründigen Probleme zu übertünchen, solange die Politiker im Amt sind, weitere Aushöhlung und Destabilisierung der Pensionskassen, Ausbau der ersten Säule. Besonders ärgerlich ist es, dass der Bundesrat trotz langer Vorbereitungszeit keine Vorschläge zur Lösung der echten Probleme präsentiert.
Berset: “Alle bekommen etwas”
Die NZZ hat Bundesrat Berset zur AV2020 interviewt. Auszug:
Sie verkaufen die Vorlage als «ausgewogenen Kompromiss». Ist das nicht ein schlechter Witz? Die Vorlage bringt für die AHV per saldo sogar noch Mehrausgaben von 1 bis 2 Milliarden Franken pro Jahr, und die Senkung des Umwandlungssatzes bei den Pensionskassen wird durch die Besitzstandgarantie zu einem grossen Teil gleich wieder ausgehebelt.
Schauen wir die Fakten an. Diese zählen. Gemessen an den Stellungnahmen der massgebenden Parteien und Organisationen in der Vernehmlassung ist es schwierig, die Vorlage nicht als Kompromiss zu sehen. Alle haben etwas bekommen, aber alle müssen auch einen Schritt tun. Die Wirtschaftsvertreter haben den grossen Teil ihrer Wünsche erfüllt bekommen: Rentenalter 65 der Frauen, Senkung des Umwandlungssatzes, Finanzierung der Demografiemehrkosten durch eine leicht höhere Mehrwertsteuer statt Beitragserhöhung, keine Anpassung der Witwenrenten und manches mehr. Die einzige Ausnahme ist die teilweise Kompensation mittels der 70 Franken für Einzelpersonen beziehungsweise maximal 226 Franken für Ehepaare im Monat in der AHV. Diese ist gegenfinanziert und macht 2030 rund 2 Prozent der AHV-Ausgaben aus. Das ist machbar. Eine grosse Minderheit der Wirtschaft akzeptiert dies auch.
Altmetall und neue Eisen
Stephan Wyss, PK-Experte (Prevanto) hat uns zum Kommentar in Ausgabe 344 des Newsletters zur FRP4 (Altmetall) ein paar bedenkenwerte Überlegungen zukommen lassen und dem Autor des Kommentars in einem Punkt auch widersprochen. Wyss schreibt:
Im Kommentar heisst es:
Dass die aktuell geltende Fassung obsolet und revisionsbedürftig ist, wird von niemandem bestritten. Sie war von Anfang an wenig überzeugend. Aus dem Kaffeesatz der Geschichte die Zukunft mathematisch abzuleiten – und das in Zeiten markanter Trendbrüche – ist zum Scheitern verurteilt.
Die heutige FRP4 mag unwissenschaftlich sein, aber sie war mehrheitsfähig und ist zielführend und vor allem sehr erfolgreich. Aus diesem Grund bestreite ich, dass z.Zt. Revisionsbedarf besteht (vgl. meinen Kommentar in der Septemberausgabe der Schweizer Personalvorsorge). Auch bin ich davon überzeugt, dass ich nicht der Einzige mit dieser Haltung bin, insbesondere vor dem Hintergrund, dass ganz unterschiedliche FFRP 4 Vorstellungen bei den Reformwilligen bestehen.
Ich gehe mit Peter Wirth einig, dass viel Kritik kam. Aber darunter war kein einziger brauchbarer und besserer Vorschlag. Wie macht man das anders, als den Blick auf die Zusammenhänge in der Vergangenheit zu richten, wenn man irgendetwas zu erwarteten Renditen aussagen will? Vielleicht hat jemand eine bessere Idee – ich wäre sehr daran interessiert. Und das mit den Trendbrüchen ist auch so eine Sache: Wie oft haben wir schon gehört: Alles wird jetzt anders, es kommt der Einfluss von New Economy, Dotcom, Digitalisierung etc. Ich bin bei solchen Ankündigungen eher zurückhaltend, denn volkswirtschaftliche Zusammenhänge werden nicht so einfach über den Haufen geworfen. Zudem sind wir in einem langfristigen Business.
Neuer Geschäftsführer bei der Ascaro
Der Stiftungsrat hat Willy Guntern per 1. Juni 2018 zum operativen Leiter der Ascaro Vorsorgestiftung ernannt. Der bisherige Geschäftsführer René Zaugg will sein Arbeitspensum reduzieren, bleibt der Ascaro jedoch in neuer Funktion als Leiter Vorsorge erhalten.
Willy Guntern (44) ist seit 2012 Leiter Kapitalanlagen/Rechnungswesen und stellvertretender Geschäftsführer bei der Ascaro Vorsorgestiftung. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bern (lic.rer.pol.). Später erlangte er das eidgenössische Diplom als Finanzanalytiker und Vermögensverwalter und schloss 2016 die Ausbildung zum „eidg. dipl. Pensionskassenleiter“ ab.
Viel gesuchte BVG-Auskünfte
Der Verein unentgeltliche BVG-Auskünfte konnte an seiner Generalversammlung auf ein Rekordjahr zurückblicken. Insgesamt 622 Personen sind beraten worden. Zum Beginn des 20. Vereinsjahrs veröffentlicht der Verein ein Buch zur 2. Säule. Präsident Martin Hubatka zeigte sich erfreut über die Anzahl der erteilten Auskünfte, die das höchste Ergebnis seit der Gründung des Vereins im Jahr 1998 darstellen. Die Zahlen zeigen, dass der Verein mit seinen Gratisauskünften ein grosses Bedürfnis in der Bevölkerung abdeckt und einen wichtigen Beitrag leistet, das Vertrauen der Versicherten in die 2. Säule zu stärken.
AV2020-Umfragen: “Kopf an Kopf”
Elf Tage vor der Abstimmung ist laut der dritten Tamedia-Umfrage der Ausgang völlig offen. 51 Prozent der Befragten sagen Ja zur Mehrwertsteuererhöhung zugunsten der AHV, 46 Prozent Nein. Das sind fast die gleichen Werte wie vor zweieinhalb Wochen. Bei der Rentenreform selbst herrscht weiterhin ein Patt. 48 Prozent wollen der Reform zustimmen, 49 Prozent lehnen sie ab. Schon bei der zweiten Tamedia-Umfrage der Politologen Fabio Wasserfallen und Lucas Leemann lagen die Gegner mit einem Prozentpunkt vorn. Aufgrund der statistischen Unschärfe ist das Rennen offen.
Umfragewerte der Abstimmung vom 24. September 2017
Zustimmung zur Vorlage in Prozent (detaillierte Infos auf der TA-Website, Klick auf die Grafik)
Auch die zweite SRG-Trendumfrage von Anfang September zeigt: Wäre zu diesem Zeitpunkt abgestimmt worden, hätte eine Mehrheit Ja gesagt zur Altersreform 2020 und zur Erhöhung der Mehrwertsteuer. Eine knappe Mehrheit. Deshalb ist der Ausgang der Abstimmung vom 24. September mehr als ungewiss.
“Der Weg zum angeblichen AHV-Kompromiss”
Dominik Feusi geht in der Basler Zeitung der Geschichte des umstrittenen 70 Franken-“Zückerchens” nach. Sie geht weit über die AV2020 hinaus. Feusi schliesst seinen Artikel mit den Worten:
Einzig bei der Höhe der Mehreinnahmen kamen SP und CVP den Bürgerlichen entgegen. Statt ein ganzes Prozent soll die Mehrwertsteuer nun nur noch um insgesamt 0,6 Prozent angehoben werden. Mitte-links hoffte in der Frühjahrssession, so die FDP zu spalten und die Wirtschaftsverbände entweder ins Boot zu holen oder zumindest ruhig zu stellen.
Heute wissen wir, dass beides misslang. Mit den geringeren Mehreinnahmen ist die Reform jedoch unterfinanziert. Schon neun Jahre nach Annahme der Reform schreibt sie gemäss Zahlen des BSV wieder mehr als eine Milliarde Franken Verlust. Warum Alain Berset und die Befürworter trotzdem davon reden, die Renten seien mit einem Ja bis 2030 oder gar darüber hinaus sicher, ist deren Geheimnis. Vor den Medien sagte Brechbühl bei der Präsentation der Botschaft so offen wie lapidar, je weniger Mehrwertsteuer für die AHV bewilligt werde, desto eher müsse man mit der nächsten Erhöhung kommen.
Mit jeder Steuererhöhung nähert sich die AHV dem sozialistischen Modell einer voll steuerfinanzierten «Volkspension » an, wie sie 1972 von der Partei der Arbeit vorgeschlagen und abgelehnt wurde. Ex-Jungsozialist Brechbühl arbeitet daran. Der Kreis schliesst sich, allerdings etwas paradox: Die Jusos wandten sich 1978 unter Präsident Jürg Brechbühl vehement gegen die «asoziale Mehrwertsteuer», die er heute zugunsten der AHV anheben will.







