Ukraine war wake-up call for passive investors
IPE. The fall-out from the Russian invasion of Ukraine should trigger pension funds that invest passively in emerging markets to reconsider their investment style, according to consultants.
Many a pension fund helplessly watched on the sidelines how their investments in Russia lost most of their value in just a matter of days. Many schemes could not sell their investments in the country even if they would have liked to because they were invested in passive mandates or index funds.
After days of deliberations, some pension schemes decided that they wanted to divest from Russia anyway, but then found there was no way to sell their Russian stocks and bonds as trading had been frozen.
Investing passively in countries with an unpredictable political climate, such as Russia, is indeed not to be recommended, said Mathias Neidert, an investment consultant at bfinance.
UBS PK-Performance Februar 22
- Die Pensionskassen in im UBS-Sample erzielten im Februar insgesamt eine durchschnittliche Performance von -1,76% nach Gebühren. Damit beträgt die Rendite seit Jahresbeginn -3,58%. Seit Messbeginn 2006 steht die Rendite bei 71,72%.
- Die Bandbreite der Performance aller Pensionskassen lag im letzten Monat bei 3,69 Prozentpunkten. Das beste Ergebnis von -0,68% wie auch das schlechteste von -4,37% lieferte eine grosse Pensionskasse mit mehr als 1. Mrd. verwalteten Vermögen. Deren Bandbreite war damit deutlich höher als die der mittleren Pensionskassen mit verwalteten Vermögen zwischen CHF 300 Mio. und CHF 1 Mrd. (1,63 Prozentpunkten) und der kleinen mit weniger als CHF 300 Mio. verwalteten Vermögen (2,01 Prozentpunkten).
- Die Sharpe Ratio (der letzten 36 Monate) lag mit durchschnittlich 1,01 deutlich unter dem Vormonat (1,21). Die grossen Pensionskassen (1,13) und die mittleren (1,07) wiesen eine deutlich höhere risikoadjustierte Rendite auf als die kleinen (0,89).
BVG-Aufsicht Zürich und Ostschweiz planen gemeinsame Region
Mitg. Im Zuge des fortschreitenden Strukturwandels in der beruflichen Vorsorge haben der Verwaltungsrat der BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich (BVS) und die Verwaltungskommission der Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht eine Absichtserklärung zur Bildung einer gemeinsamen Aufsichtsregion unterzeichnet.
Die neue Aufsichtsregion umfasst die neun Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Thurgau, St. Gallen und Tessin sowie Zürich und Schaffhausen. Als Rechtgrundlage der neuen Anstalt ist eine interkantonale Vereinbarung (Konkordat) vorgesehen. Mit der Bildung einer gemeinsamen Aufsichtsregion soll eine nachhaltige Basis zur Bewältigung der künftigen Herausforderungen gelegt werden. In einer gemeinsamen Region werden rund 1000 Vorsorgeeinrichtungen sowie rund 1800 klassische Stiftungen mit einem Anlagevermögen von insgesamt über 600 Mrd. Franken beaufsichtigt.
Die Aufsicht über die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge und der zugeordneten klassischen Stiftungen der gemeinsamen Aufsichtsregion soll durch eine interkantonale selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt mit Sitz in Zürich wahrgenommen werden. Die Aufsichtsleistungen sollen mit lokaler Präsenz an drei Standorten (Zürich, St. Gallen und Muralto) erbracht werden. Die zentralen Funktionen Finance & Risikomanagement, Recht, Informatik und Operations werden am Standort Zürich sichergestellt.
Teilzeiterwerb von Frauen und Männern
BFS. Teilzeiterwerbstätigkeit ist in der Schweiz bei Frauen sehr verbreitet. Im Jahr 2020 arbeiteten 79% der erwerbstätigen Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren mit Kindern unter 15 Jahren Teilzeit. Ein Grossteil ist zu einem Arbeitspensum von 20% bis 69% beschäftigt. Der Anteil teilzeiterwerbstätige Männer liegt bei 13%.
Vollzeiterwerbstätig – was gemäss Schweizer Definition einem Beschäftigungsgrad von 90-100% entspricht – ist eine von fünf erwerbstätigen, 15- bis 64-jährigen Frauen mit Kindern im Vorschul- oder im schulpflichtigen Alter. Demgegenüber geht die Hälfte jener ohne Kinder unter 15 Jahren einer Vollzeiterwerbstätigkeit nach und knapp ein Drittel hat einen Beschäftigungsgrad von unter 70%.
Im Vergleich zu den EU-Ländern sind die Anteile an Teilzeiterwerbstätigen – gemäss internationaler Definition sind das Personen mit einem Beschäftigungsgrad unter 100% –, egal ob mit oder ohne Kinder, nur in den Niederlanden höher als in der Schweiz.
Als Hauptgrund für ihre Teilzeiterwerbstätigkeit nennen Frauen in der Schweiz und in mehreren anderen Ländern – z. B. in Deutschland, Österreich, Tschechien, Luxemburg, Belgien und Irland – am häufigsten die Betreuung von Erwachsenen mit Behinderungen oder von Kindern und sonstige familiäre oder persönliche Gründe. Hingegen geben in den süd- und osteuropäischen Ländern Portugal, Spanien, Italien, Rumänien und Zypern beide Geschlechter am häufigsten «keine Vollzeitanstellung gefunden» als Hauptgrund an
“Übertriebener Kontrollaufwand, unpraktikable Bestimmungen”
inter-pension setzt sich in ihrer Stellungnahme kritisch mit dem Weisungsentwurf der OAK zur Expertenbestätigung auseinander. Einleitend wird festgehalten:
Wir anerkennen die Absicht, die Aufsichtspraxis betreffend Expertenbestätigungen vereinheitlichen zu wollen. Insofern ist gegen den Zweck (Ziffer 1 der Weisung) nichts einzuwenden. Allerdings möchten wir daran erinnern, dass der Verordnungsgeber mit der Einführung der Art. 1 ff. BVV 2 klar festgehalten hat, dass es sich bei der Prüfung der Angemessenheit um eine modellmässige Betrachtung handelt: «Ein Leistungsplan muss somit im Modell angemessen sein; in einzelnen Fällen sind Abweichungen möglich.» (Erläuterungen des BSV zum 3. Paket der 1. BVG-Revision, Seite 8).
Dieser Aspekt droht mit einem u.E. übertriebenen Kontrollaufwand, wie er durch die neue Weisung entsteht, leider in den Hintergrund zu treten. Zudem sind wir der Ansicht, dass eine an sich unpraktikable Verordnungsbestimmung (wir meinen damit Art. 1a BVV 2) sich nicht mittels zusätzlich auferlegter Pflichten, welche keine Rechtsgrundlage haben, kontrollieren lässt. Hierfür müsste – wenn schon – der Verordnungsgeber tätig werden und nicht die Aufsicht (siehe unten Ziff. 2.3).
Eine Weisung, die über das Ziel hinaus schiesst und den Kontrollaufwand in unangemessener Weise erhöht, können wir nicht akzeptieren. Mit keinem Wort werden die erhöhten Kosten erwähnt, die durch die Bearbeitung der zusätzlichen und längeren Formulare entstehen; Kosten, die am Schluss immer die Vorsorgeeinrichtung und damit die Arbeitgeber und Versicherten tragen. Die berufliche Vorsorge wird privat durchgeführt, beruht auf der Sozialpartnerschaft und untersteht dem BVG als Rahmengesetz primär für das Obligatorium.
Ethos Fonds: Nachhaltige Unterperformance
Der ehemalige SVP-Nationalrat Hans Kaufmann schreibt in der Gewerbezeitung über die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität der Ethos Fonds:
Sie spielen sich auf als Experten der Nachhaltigkeit, als Richter über ethisches und moralisches Verhalten von Managements. Sie versuchen mit dem Sammeln und Vertreten von Aktionärsstimmen an Generalversammlungen ihre ideologischen Vorstellungen über Management- und Verwaltungsratssaläre und Geschäftsstrategien durchzusetzen. Sie glauben, man könne Umweltschutz und menschliches Verhalten über den Kapitalmarkt lenken. Und sie suggerieren, dass nachhaltige Anlagen längerfristig besser als Vergleichsindizes abschneiden würden.
Eine Probe aufs Exempel zeigt jedoch ein anderes Bild. Gerade die an vielen Generalversammlungen als Besserwisser auftretenden Vertreter der Ethos Stiftung bringen als Portfoliomanager weder eine akzeptable Leistung noch sind sie bei ihren Gebühren bescheiden. Die längerfristige Performance der Ethos-Fonds 2005–2021, wie sie den Geschäftsberichten seit 2005 und den Factsheets für 2021 anhand der Homepage entnommen werden kann, ist ernüchternd. Sämtliche vier der hauptsächlichen Anlagekategorien – Aktien Schweiz, Aktien Welt ohne Schweiz, Obligationen Schweizer Franken und Obligationen Fremdwährungen – liegen weit hinter den Vergleichsindizes zurück. (…)
Publica: Vorsorgliche Genehmigung von Sanierungsbeiträgen
SDA. Der Ständerat folgte ohne Gegenstimmen dem einstimmigen Antrag seiner Staatspolitischen Kommission (SPK-S). Der Nationalrat hatte der Gesetzesänderung in der Wintersession zugestimmt. Das Geschäft ist damit bereit für die Schlussabstimmung.
Hintergrund der Gesetzesänderung ist die Verselbständigung von Bundesbetrieben wie der Swisscom oder der Ruag um die Jahrtausendwende. Damals beliessen diese Betriebe ihre pensionierten Mitarbeiter in der Publica. So entstanden sieben Vorsorgewerke ausschliesslich mit Rentnern. Einige könnten in finanzielle Schieflage zu geraten, weil das Zinsniveau tief und die Lebenserwartung gestiegen ist.
Zunächst ging es jedoch nicht um konkrete Zahlungen, sondern lediglich um die Rechtsgrundlage dafür. Die Änderung sieht vor, dass der Bund bei einer Unterdeckung von fünf Prozent oder mehr eine Sanierungseinlage in die betroffene Vorsorgeeinrichtung leistet.
Publica will sich von russischen Anlagen trennen
Die Publica schreibt in einer Mitteilung:
Der Bundesrat hat sich am Montag, 28. Februar 2022, den Sanktionen der EU gegen Russland angeschlossen. PUBLICA wird demzufolge und aufgrund ihrer normativen Basis sowie dem Konzept «verantwortungsbewusst investieren» Russland aus ihrem Anlageuniversum ausschliessen. Die Vorsorgeguthaben der bei PUBLICA versicherten und rentenbeziehenden Personen sollen nicht im russischen Markt investiert sein.
«Die Sanktionen der EU und der Schweiz sind ein klares Zeichen gegen die massive Verletzung des Völkerrechts durch Russland. Es ist völlig klar, dass PUBLICA diese Haltung mitträgt und die nötigen Schritte einleitet», sagt Matthias Weber, Präsident des Anlageausschusses von PUBLICA.
PUBLICA hat rund 170 Millionen Schweizer Franken, dies entspricht weniger als 0.5 Prozent des Gesamtvermögens, direkt in russische Wertschriften investiert. Dazu gehören Aktien von Unternehmen, die vom russischen Staat kontrolliert werden sowie Anleihen in US-Dollar und russischem Rubel. Aktuell hält PUBLICA in der Ukraine oder in Weissrussland keine Investitionen.
Abschreiber auf russische Anlagen
In Prozenten ist es nicht viel, was die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen in russische Anlagen investiert haben – in absoluten Beträgen kommen dann doch zwei- bis dreistellige Millionenbeträge zusammen, schreibt das St.Galler Tagblatt.
Die schwierige Situation könnte noch länger dauern, bis dahin müssen die Papiere abgeschrieben werden – womöglich sogar auf null. Der Verlust sei «sehr gering», sagt Manuel Leuthold, Präsident des AHV-Fonds. Es bestünde «kein Grund zur Sorge». Konkrete Zahlen hingegen kann der Ausgleichsfonds nicht liefern.
Bei der Publica hingegen würde sich der Totalverlust auf 170 Millionen Franken summieren, auch wenn sie weniger als 0,5 Prozent ihres Vermögens in russische Anlagen investiert hat. Uelfeti bestätigt damit entsprechende Angaben des Wirtschaftsportals «Tippinpoint». Ein Drittel der russischen Anlagen hält Publica in Aktien, zwei Drittel in Anleihen, wobei das Gros auf Staatsanleihen entfällt, ein kleiner Teil auf Anleihen von staatlichen Unternehmen.
Etwas weniger, aber noch immer stark betroffen ist die BVK, die mit über 130000 Versicherten grösste Pensionskasse der Schweiz. Per Ende Februar hat sie gemäss Angaben ihres Chefs Thomas Schönbächler 0,21 Prozent ihres Vermögens in russische Anlagen investiert. Das entspricht etwa 87 Millionen Franken. Bei der Pensionskasse der Stadt Zürich betragen die Investitionen in russische Anlagen per 25. Februar rund 50 Millionen Franken, so Jürg Tobler, Leiter Vermögensanlagen. Das entspricht 0,25 Prozent des Gesamtvermögens.
Verluste auf russische Anleihen
Chart des 2017er Bonds (RZD17) von Russion Railways, Quelle SIX
Das Finanzportal tippinpoint berichtet über die Verluste der Publica mit russischen Anleihen:
Es ist ein Desaster, das sich derzeit auf dem Schweizer Bondmarkt abspielt. Die Schuldpapiere von russischen Grosskonzernen, die auf dem Schweizer Markt Geld aufgenommen haben, sind in den letzten Tagen regelrecht kollabiert. Die Papiere haben bis zu 80 Prozent und mehr ihres Werts verloren.
Gemäss Datenbank der Börsenbetreiberin SIX ist Energieriese Gazprom der grösste Anleihen-Emittent auf dem Schweizer Markt. Das weltweit grösste Gasförderunternehmen hat in den letzten Jahren drei Anleihen im Umfang von 1,75 Milliarden Franken begeben – je zwei Bonds über 500 Millionen Franken und einen über 750 Millionen Franken.
Ein anderer russischer Grossemittent ist die staatliche Eisenbahngesellschaft Russian Railways. Sie hat seit 2017 insgesamt fünf Anleihen im Gesamtvolumen von 1,4 Milliarden Franken auf den Schweizer Markt gebracht.
Motion: Zusammenlegung von ZAS und Compenswiss
Der Nationalrat hat diskussionslos der Motion seiner SGK zugestimmt, mit welcher eine Modernisierung der Aufsicht in der 1. Säule angestrebt wird. Der Motionstext lautet:
Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob es im Sinne des Mitberichts der Finanzkommission des Nationalrates vom 4. Oktober 2021 zur Modernisierung der Aufsicht in der 1. Säule (19.080) sinnvoll ist, die Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) mit Compenswiss zusammenzulegen und diese neue Struktur in eine Sozialversicherungsanstalt des Bundes zu übertragen.
Der Bundesrat ist nicht begeistert, hat aber die Annahme der Motion empfohlen. Er schreibt in seiner Stellungnahme:
Der Bundesrat ist aus den in der Botschaft zur Modernisierung der Aufsicht dargelegten Gründen der Ansicht, dass eine umfassende Anpassung der Organisationsstruktur der ZAS nicht gerechtfertigt ist. Dennoch hat er sich im Rahmen der Fragestunde der Sommersession 2021 bereit erklärt, den neuen Vorschlag der Eidgenössischen Finanzkontrolle in deren Nachprüfbericht vom 10. Mai 2021, die ZAS als Ganzes mit compenswiss zusammenzulegen, in seine weiteren Überlegungen zur Entwicklung der AHV einfliessen zu lassen.
Assurinvest und SZKB
Daniel Werdenberg, Geschäftsführer der Assurinvest, hat Moneycab ein Interview zu Themen der beruflichen Vorsorge gegeben. Dabei kam auch die gescheiterte Partnerschaft mit der Schwyzer Kantonalbank zur Sprache. Auszüge:
2014 gingen Sie eine Partnerschaft mit der Schwyzer Kantonalbank (SZKB) ein, um im Pensionskassengeschäft national und international eine gewichtige Rolle spielen zu können. Nach Missständen bei der Phoenix Pensionskasse, deren Aufbereitung gerade wieder für Schlagzeilen sorgt, Millionenverlusten und Rücktritten bei der SZKB, sind Sie heute Verwaltungsratspräsident bei Assurinvest. Was ist der aktuelle Stand aus Ihrer Sicht, welche Risiken sind bei der Assurinvest aus der gescheiterten Zusammenarbeit verblieben?
Die dazumal für uns strategisch sinnvolle Partnerschaft hat sich nicht wie erwartet entwickelt. Es gab gravierende Verfehlungen ausserhalb des Aufgaben- und Verantwortungsbereichs von Assurinvest. Über Missstände, die wir aufdeckten, haben wir die Aufsichtsbehörde entsprechend informiert und diese hat umgehend reagiert. Der Fall liegt immer noch bei der Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben kann ich dazu aufgrund des laufenden Verfahrens nicht machen.
Inwiefern hat sich dieser Fall auf die Entwicklung von Assurinvest und Ihre Strategie ausgewirkt, welche Anpassungen mussten Sie vornehmen?
Die Firma befindet sich wieder zu 100% im Besitz des Managements und wir haben personelle Veränderungen auf Verwaltungsratsebene vorgenommen. Als Konsequenz aus diesen Erfahrungen werden wir mögliche Partnerschaften noch kritischer prüfen. Wir sind aber strategisch, wirtschaftlich und personell bestens aufgestellt, um die künftigen Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
Aggressive Banken auf dem Hypomarkt
Der kürzliche Marktanteilsverlust der Pensionskassen bei der Hypothekenvergabe begründet Monica Hegglin in der Finanz und Wirtschaft mit dem risikoorientierten Verhalten der PKs. Sie hält fest:
Statt zwischen 3 und 4% zu mäandern, wie es in den vergangenen Jahren üblich war, ist das Wachstum des Schweizer Hypothekarmarktes 2021 auf mehr als 4% gestiegen. Offizielle Zahlen gibt es noch nicht. Finanzchef Marcel Hurschler von der Luzerner Kantonalbank hat das Marktwachstum 2021 im Hypothekar- Retailsegment kürzlich auf 4,1% beziffert.
Verschiedene Banker diagnostizieren einen verstärkten Wettbewerb um die Hypothekarkunden. Schuld sind die Banken. «Die Banken haben während der Coronakrise im Hypothekargeschäft einen Teil des Bodens gutgemacht, den sie an Versicherungen und Pensionskassen verloren hatten», konstatiert Stefan Heitmann, CEO und Gründer des Hypothekenvermittlers MoneyPark.
Generation 50+ als strategische Reserve
Gut ausgebildete Fachkräfte werden auf dem Arbeitsmarkt knapper. Um die Reserve der Generation 50 plus besser auszuschöpfen, erproben Unternehmen flexible Arbeitsmodelle. Künftig werden sie aber noch stärker umdenken müssen. Christian Severin schreibt dazu in der NZZ:
Ein Unternehmen, das aktiv neue Wege verfolgt, ist Ypsomed. Die Medizinaltechnikfirma aus Burgdorf experimentiert seit einiger Zeit mit sogenannten Wellenlaufbahnen und Bogenkarrieren. Letztere verlaufen nicht bis zum Schluss nach oben, sondern erlauben einen sanfteren Übergang in die Pensionierung.
So habe etwa der ehemalige Entwicklungschef von Ypsomed in den Jahren vor der Pensionierung seine Führungsfunktionen abgegeben und sich auf operative Tätigkeiten konzentriert, sagt der Ypsomed-Personalleiter Michael Zaugg. Damit sei er in der Firma hochangesehen geblieben, habe gleichzeitig aber seine verschiedenen Lebensbereiche besser vereinbaren können.
Die Akzeptanz von solchen Bogenkarrieren ist allerdings nicht selbstverständlich. Auch bei Ypsomed gebe es im Management viele Leute, die eine Karriere hauptsächlich als eine permanente Aufwärtsbewegung sähen, so Zaugg.
Krieg in der Ukraine aus Anlegersicht
PPCmetrics hat eine Übersicht ihrer Überlegungen zu den Folgen des Kriegs in einer kurzen Präsentation zusammengefasst. Anhand eines Rasters lässt sich für einen beliebigen Investor approximativ herleiten, welches Exposure zu Russland und Ukraine sein Gesamtvermögen vor Beginn der Krise aufwies. Berücksichtigt werden dabei gängige Obligationen- und Aktien-Indizes.
Swiss Life skizziert in einem Flash Comment ein wahrscheinliches Szenario zum Konflikt und dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzmärkte.
Per 25.2.22 beträgt gemäss PPCmetrics Pension Ticker der technische Deckungsgrad 116,4%, der ökonomische 113,2, die Rendite seit Jahresbeginn –3,8%.






