Dutch retirement age increase delayed as life expectancy stalls
The official retirement age for the Dutch state pension (AOW) will not be raised in 2024 following a slowdown in the life expectancy forecast, Wouter Koolmees, minister for social affairs, has announced.
The state pension age in the Netherlands is based on an annual longevity estimate from Statistics Netherlands (CBS) and the legal formula for the retirement age.
At present, a 65-year old has a life expectancy of 20.63 years, while the AOW age has to be raised at 20.76 years. In 2012, the cabinet decided that the AOW would gradually rise as of 2017— from 65 at the time to 67 and three months in 2022 — in order to keep pensions provision affordable for the future. It included a five-year leeway to enable workers to make additional savings for their pension.
As of 2022, the official pensionable age will rise in accordance with life expectancy. During the past few years, the government had concluded that the retirement age didn’t need to be raised further in 2022 and 2023, as life expectancy was expected to increase further, but not in a straight line.
Beitragssatz für die berufliche Vorsorge von Arbeitslosen sinkt auf 0,25 Prozent
Der Bundesrat hat der Änderung der Verordnung über die obligatorische berufliche Vorsorge von arbeitslosen Personen zugestimmt. Damit wird der Beitragssatz von heute 1,5 auf 0,25 Prozent des koordinierten Tageslohnes gesenkt. Der Fonds der Arbeitslosenversicherung sowie die arbeitslosen Personen werden jährlich insgesamt um rund 20 Millionen Franken entlastet. Die Verordnungsänderung tritt am 1. Januar 2019 in Kraft.
Vorstoss für höhere 3a-Abzüge
(AWP) Unselbständige sollen doppelt so hohe Einzahlungen in die 3. Säule von den Steuern abziehen dürfen. Das verlangt der Berner SVP-Nationalrat Erich Hess. Der Bundesrat ist dagegen, doch im Nationalrat hat Hess durchaus Chancen.
Vertreterinnen und Vertreter von SVP, FDP und BDP haben seine Motion unterzeichnet. Diese verlangt, dass der abzugsfähige Maximalbetrag für Unselbständige von 6768 Franken auf 15’000 Franken angehoben wird, für Unselbständige ohne berufliche Vorsorge von 33’840 Franken auf 45’000 Franken. Dadurch würden die persönliche Altersvorsorge attraktiver und das Rentensystem insgesamt gestärkt, schreibt Hess.
In seiner Stellungnahme erinnert der Bundesrat daran, dass heute nur 13% der Steuerzahlenden den abzugsfähigen Maximalbetrag geltend machen können. Von Steuerersparnissen profitierten vor allen Haushalte mit steuerbaren Einkommen über 75’000 Franken.
Negotiations over new Dutch pensions agreement collapse
Negotiations about a new pensions agreement in the Netherlands have collapsed amid recriminations between trade unions, employers and the government.
Following consultations with their memberships, the unions presented a joint statement stating that the “lack of structural solutions” on most issues meant they would walk away from negotiations.
Stumbling blocks included the retirement age for the state pension (AOW), early retirement options for workers in hard physical jobs, accommodating self-employed workers into the pensions system, and the discount rate for liabilities. FNV, CNV and VCP, the country’s biggest unions, accused the cabinet of wanting to delay solving these problems.
“However, structural solutions were crucial to the unions,” said Han Busker, chair of the largest union, FNV.
The unions rejected an offer from the government to slow down the AOW age rise by two years, reaching 67 in 2024. The government had offered to set up a committee to look into the disputed mechanism that linked the state pension age to life expectancy increases after 2022, when the retirement age is set to rise to 67 and three months.
PK SBB soll sich mässigen
Andreas Valda kritisiert die Pensionskasse der SBB wegen übertriebener Zinsforderungen.
Verträge sind einzuhalten. Diese Juristenweisheit würde jeder unterschreiben, denn sie gehört zu unserem Rechtsverständnis. Darauf kann die SBB-Pensionskasse pochen, wenn sie stolze 4 Prozent Zins für ein Restdarlehen von 1,37 Milliarden Franken kassiert. Zuletzt machte das 56 Millionen. Vereinbart wurde der Deal vor acht Jahren, um ein 2-Milliarden-Loch zu stopfen.
Das Problem? Der Schuldner sind die stark defizitären Bundesbahnen. Sie zahlen ihrer Pensionskasse diese Zinsmillionen. Geld, das den SBB dann im Bahnunterhalt fehlt. Weil dieser defizitär ist, muss die Eidgenossenschaft jährlich Milliarden einschiessen.
So werden 4 Prozent Zins zum Politikum: Ist es fair, wenn die SBB-Pensionskasse so viel verlangt, obwohl der Marktzins für ein vergleichbares Darlehen bei 0,25 Prozent liegt? So rentiert derzeit eine Anleihe der Eidgenossenschaft, die kürzlich aufgelegt wurde und bis 2032 läuft – genau so lange wie das SBB-Darlehen.
Anders gesagt: Würden die SBB den Kredit heute verhandeln, wären bloss noch 3,5 statt 56 Millionen Zins fällig. Das ist ein Riesenunterschied. Würde dieser massive Zinsaufschlag wegfallen, könnten die SBB in ihrem Immobilienpark zum Beispiel die Mieten senken. Diese gelten heute nicht gerade als moderat.
Marianne Fassbind als externe Fachperson in Winterthurer PK
Grenzbeträge und Kennzahlen
AON hat ein Merkblatt mit den Grenzbeträgen und Kennzahlen 2019 in der AHV und für das BVG auf einem Merkblatt zusammengefasst.
UBS PK-Performance Oktober 2018
Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Oktober eine durchschnittliche Monatsperformance von –1,54% nach Gebühren. Die grossen Pensionskassen mit über 1 Mrd. verwalteten Vermögen erzielten mit –1,45% das beste Ergebnis, gefolgt von den mittleren Vorsorgewerken mit 300 Mio. bis 1 Mrd. Franken verwalteten Vermögen, die –1,48% verbuchten. Die kleinen Pensionskassen mit weniger als 300 Mio. verwalteten Vermögen erwirtschafteten die schlechteste Monatsrendite von –1,66%.
Seit 2010 erwirtschafteten die Pensionskassen im UBS-Sample nach Gebühren durchschnittlich 3,85% jährlich. Die grossen Pensionskassen mit über 1 Mrd. verwalteten Vermögen waren mit 4,09% an der Spitze. Die kleinen Vorsorgewerke mit weniger als CHF 300 Mio. verwalteten Vermögen und die mittleren Pensionskassen mit Vermögen zwischen 300 Mio. und 1 Mrd. Franken lagen mit 3,76% und 3,80% fast gleichauf.
BGer: Stäfa unterliegt BVK
Fast sieben Jahre nach dem Ausstieg ist das Kapitel BVK für Stäfa wohl abgeschlossen. Stäfa hatte die Pensionskasse der Angestellten des Kantons aus finanziellen Gründen verlassen. Die Geschichte endet jetzt mit einem negativen Schlusspunkt für die Stäfa. Finanziell kommen die Gemeinde und damit auch ihre Angestellten schlechter weg, als sie erhofft hatten. Konkret geht es um die Frage, ob die Gemeinde korrekt ausbezahlt wurde. Stäfa vertrat die Meinung, die BVK schulde der Gemeinde noch Geld.
Das Bundesgericht hat jetzt aber entschieden, dass die Auszahlung korrekt war. Der Knackpunkt war der Zeitpunkt der letzten Auszahlung, 16 Monate nach dem Stichtag. Die Gemeinde ist der Ansicht, dass die Schlusszahlung über 4,3 Millionen Franken der erfolgten Vermögensveränderung hätte angepasst werden müssen. Die finanzielle Situation der Pensionskasse habe sich seit dem Austritt der Gemeinde deutlich verbessert. Die Gemeinde muss somit auf rund 400’000 Franken verzichten.
Keine Kohle für die Kohle
Der Tages-Anzeiger berichtet über das Vorhaben der PK der Stadt Zürich, ihre Anlagen in Branchen mit Bezug auf fossile Energien stark zu verringern.
Die Anlagekommission der Pensionskasse hat eine Klimastrategie für Aktien erarbeitet und dem Stiftungsrat zur Kenntnis gebracht. Der wichtigste Punkt: Bis 2024 will die Pensionskasse, die das Vorsorgevermögen von 33’500 Mitarbeitern und 18’500 Pensionierten verwaltet, ihren CO2-Fussabdruck im Vergleich zum Jahr 2016 halbieren. (…)
Treffen wird es 21 – namentlich nicht genannte – Firmen, die Kohle fördern, und weitere 41 Firmen, bei denen der Anteil von Kohle in der Stromproduktion bei zwei Drittel oder mehr liegt. Die Stromproduktion aus Kohle sei punkto Treibhausgasemissionen von allen fossilen Energieträgern «deutlich am ineffizientesten», heisst es im 32-seitigen Bericht der Pensionskasse. Jene Stromunternehmen, die den Kohleanteil unter 50 Prozentdrücken können, möchte die Pensionskasse aber wieder in ihr Anlageuniversum aufnehmen.
Zusätzlich zum vollständigen Ausschluss gewisser Firmen will die Pensionskasse die Aktien bestimmter anderer Unternehmen untergewichten. Insbesondere werden die beiden Sektoren Erdöl und Gas sowie Versorger gegenüber der Marktkapitalisierung halbiert. Die Folge: Das Portfolio wird weniger fossil geprägt sein, also nicht mehr jenen ausgewogenen Aktienmix enthalten, der die Verlustrisiken üblicherweise minimiert. (…)
Gemeinderat Markus Knauss (Grüne) hält es zwar für positiv, dass die Pensionskasse nun auf Anlagen in Kohlefirmen verzichten will. «Allerdings ist es schockierend zu sehen, wie viele Investitionen bis heute immer noch in Kohle getätigt worden sind, und das in einer Stadt notabene, die sich seit Jahren schon zum Ziel gesetzt hat, den Ausstoss von CO2 auf 1 Tonne zu begrenzen.» Knauss fordert die Pensionskasse auf zu definieren, bis wann der vollständige Ausstieg aus der Kohlewirtschaft erfolgen könne.
Auch die Bürgerlichen zeigen sich nicht zufrieden mit der Strategie. FDP-Fraktionschef Michael Schmid spricht von einem «willkürlichen und widersprüchlichen» Konzept. Warum soll der CO2-Fussabdruck gerade um 50 Prozentsinken? Warum bis 2024?, fragt Schmid. Für ihn ist klar: Der CO2-Fussabdruck des Aktienvermögens hat auf die Treibhausgasemissionen «keinerlei Einfluss». «Die Unternehmen, deren Aktien die Pensionskasse verkauft, bestehen ja genau gleich weiter. Ebenso wie deren Treibhausgasemissionen.»
Negative Folgen des Immobilienbooms werden sichtbar
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat in ihrer jüngsten «Immobilien aktuell»-Publikation einen anhaltenden Bauboom bei rückläufiger Zuwanderung konstatiert. Die Folge sind steigende Leerstände bei den Mietwohnungen. 2,3 Prozent stünden in der Schweiz leer.
In manchen Regionen dauert es laut ZKB über 25 Jahre, bis die Leerstandsquote absorbiert ist. Schweizweit sind es rund zweieinhalb Jahre. Die Folge: Derzeit entstünden jährliche Mietzinsausfälle von rund 1 Milliarde Franken.
Diese Summe wird noch steigen, hält der Bauboom doch praktisch ungebremst an, angefeuert immer mehr Akteuren, die auf der Suche nach Rendite in den Immobilienmarkt drängen: Das sind neben den Banken vor allem Pensionskassen und Versicherer.
Von Kreditausfällen ist in der ZKB-Publikation nicht die Rede. Doch dürften steigende Mietzinsausfälle zunehmend auch zu geplatzten Hypotheken führen, zumal auch in der Schweiz das Zinsniveau sich allmählich wieder anheben wird.
Derweil tobt gerade im Hypothekenmarkt zunehmend ein Preiskampf der Anbieter, was die Bautätigkeit weiter befeuert. Die ZKB, selber eine der grossen Akteurinnen im Hypothekarmarkt, weiss Rat: Investoren sollten sich auf städtisch geprägte Wirtschaftszentren konzentrieren. Auch grössere Infrastrukturprojekte würden die Nachfrage im Wohnungsmarkt steigern.
Le demi-milliard promis aux start-up se fait attendre
Des projets de fonds de croissance, convoitant la manne de la prévoyance, se retrouvent dans l’impasse. Ils se heurtent aux réticences des caisses de pension à investir dans des placements «chers et risqués»
Weiterentwicklung der IV
Die SGK-N hat die Weiterentwicklung der IV (17.022 n) in der Gesamtabstimmung mit 15 zu 0 Stimmen bei 7 Enthaltungen angenommen. Zum Abschluss der Detailberatung diskutierte sie eingehend über die Anforderungen an die Gutachtertätigkeit, die zugleich fair und effizient sein soll. Die Anforderungen gelten grundsätzlich für alle Sozialversicherungen (Art. 44 ATSG), sind in der Praxis aber vor allem für die IV und die Unfallversicherer relevant. Die Kommission will ausdrücklich festschreiben, dass Gutachterinnen und Gutachter unabhängig sein müssen. Einstimmig beantragt sie, dass die Gespräche zwischen Gutachtern und Begutachteten protokolliert werden. Weiter will sie den Bundesrat verpflichten, Kriterien für die Zulassung von medizinischen Gutachtern zu erlassen und eine Kommission aller betroffenen Kreise einzusetzen, welche auf einer generellen Ebene die Begutachtungen überwacht (17 zu 6 Stimmen).
AG: Kein Verbot von Anlagen in fossile Energien
Die Aargauische Kantonalbank (AKB) und die Aargauische Pensionskasse (APK) sollen weiterhin in fossile Energien investieren können. Diese Ansicht vertritt der Regierungsrat und lehnt die Forderung der Fraktion der Grünen nach einem Abstossen solcher Investitionen ab.
«O,75 Prozent wären auch vertretbar»
Der Pensionskassenverband gibt sich in Sachen Mindestzins versöhnlich:
“Der Bundesrat hat beschlossen, den BVG-Mindestzinssatz bei 1% zu belassen. Der ASIP hat im Sinne des Beschlusses der den Bundesrat beratenden Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) eine Anpassung des BVG-Mindestzinssatzes auf 0.75% befürwortet.
Der ASIP setzt sich seit Jahren für die Verwendung einer Formel als Richtschnur ein. Die aktuellen Formeln ergeben Werte unter 1% als Mindestzins. In Erinnerung zu rufen ist, dass das Zinsniveau voraussichtlich weiterhin tief bleibt. 0.75% wären daher durchaus vertretbar gewesen. Trotz Senkung würde auch das Leistungsziel im BVG weiterhin übertroffen. Dieses besagt, dass ein Drittel der Rente durch das BVG erbracht werden soll. Aktuell liegt dieser Beitrag mit 41% immer noch deutlich über diesem Ziel.»



