UK: 2016 saw highest pension fund return since 2009
Despite some distinctly high-profile instances of economic and political uncertainty during the course of 2016, Moneyfacts data showed the average pension fund finished the year up by 15.7% – 13.1 percentage points higher than in 2015, when pension fund growth was just 2.6% on average.
This is the fifth consecutive year of positive pension fund growth and, Moneyfacts said, would be welcome news to those saving into a defined contribution pension scheme, as well as to the growing number of retirees who remain invested in pension funds by opting for income drawdown.
Of all the pension funds surveyed, the great majority (94%) delivered positive growth during 2016. In terms of the leading ABI pension fund sectors, Commodity/Energy (70.9%), Global Emerging Markets (32.4%) and North America Equities (31.2%) led the way.
UBS PK-Performance Dezember 2016
Mit einer starken Performance von 3,83% schlossen die Schweizer Aktienmärkte im Dezember ein gemäss Einschätzung der UBS ansonsten enttäuschendes Jahr 2016 ab. Dennoch betrug ihre Jahresrendite 2016 nur –0,23%, ein starker Kontrast zu den globalen Titeln, die mit 9,89% Jahresrendite punkten konnten. Globale Aktien profitierten insbesondere vom beschleunigtem Wachstum in USA und den Schwellenländern sowie von der Markt-Euphorie, welche die US-Aktienmärkte nach der Wahl Donald Trumps ergriff. Auch die Anlageklassen Immobilien (6,27%), Hedge Funds (3,27%) und Anleihen (CHF 1,12%; andere 4,68%) wiesen ein insgesamt solides Anlagejahr 2016 auf.
Die Pensionskassen im Sample der UBS erzielten mit einer Monatsperformance von durchschnittlich 1,07% im Dezember das zweitbeste Resultat des zweiten Halbjahres. Die durchschnittliche Jahresrendite stieg auf 3,41%. Alle Vergleichsgruppen konnten im Dezember die 1%-Marke knacken, wobei die kleinen Vorsorgewerke mit Vermögen bis CHF 300 Mrd. mit einer Monatsperformance von 1,13% am besten abschlossen. Die grossen Pensionskassen mit über CHF 1 Mrd. verwalteten Vermögen lagen mit 1,04% im Mittelfeld, während die mittleren Vorsorgewerke mit 1,01% das Schlusslicht bildeten.
CS PK-Index: Index und Mindestzins seit 2000
Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1.1.2000) beträgt per 31. Dezember 2016 2,80 %. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,44 %.
Rückblickend auf das Jahr 2016 fällt auf, dass sämtliche Anlageklassen einen positiven Renditebeitrag geleistet haben, insbesondere die Aktien Ausland (1,58%), Immobilien (1,17%) und Obligationen Schweiz (0,43%). Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit Januar 2016 auf 1,25% p. a.) stieg im Berichtsquartal, ebenfalls ausgehend von 100 zu Beginn des Jahres 2000, um 0,47 Punkte (resp. 0,31%) auf den Stand von 150,59. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im Berichtsquartal 0,50% über der BVG-Vorgabe.
Update: 31.1.17. CS meldet neu berechnete Zahlen:
Dezember 2016: alt: 1.38%/neu: 1.20%
Performance 4. Quartal 2016
alt: 0.81%/neu: 0.63%
Gesamtperformance 2016
alt: 4.06% / neu: 3.87%
Prof. Eichenberger: Erwerbstätigkeit im Alter steuerlich fördern
Wirtschaftsprofessor Reiner Eichenberger schlägt in einem Beobachter-Interview vor, Einkommen nach dem ordentlichen AHV-Alter nur noch halb zu besteuern. Auszüge:
Beobachter: Sie schlagen vor, man solle Einkommen ab 66 oder 67 nur noch halb besteuern. Was würde das bringen?
Reiner Eichenberger: Die Steuern brechen heute die Arbeitsanreize der Alten. Rentner, die arbeiten, laufen voll in die Steuerprogression. Dazu müssen sie auch noch AHV-Beiträge zahlen, obwohl ihre Rente dadurch nicht mehr steigen kann. Dagegen wird zuweilen eingewandt, arbeitende Alte könnten ja AHV-Rente und Berufsrente aufschieben lassen, wofür sie dann später höhere Renten erhalten. Das ist aber hochriskant und lohnt sich nur, wenn man sehr alt wird. Für die Alten heisst das: Wer arbeitet, wird entweder überbesteuert oder muss aus steuerlichen Gründen auf die Rente verzichten. Da macht Arbeit wenig Spass. Mein Vorschlag löst dieses Problem.
Arbeiten die Leute nur fürs Geld länger?
Geld ist nie der einzige Motivator, aber meist ein wichtiger. Sobald Leute gute Alternativen zur Arbeit haben – und das haben Rentner –, reagieren sie scharf auf die Höhe der Steuern. Mit meinem Halbsteuermodell könnten sie länger arbeiten, aber es ein wenig ruhiger nehmen und dafür ein bisschen weniger Lohn verlangen. So kämen sie den Arbeitgeber billiger zu stehen, hätten aber trotzdem nach Abzug der Steuern mehr Lohn. Der Staat hätte auch noch etwas davon. Eine Win-win-win-Situation.
Gibt es denn überhaupt genügend Jobs für Ältere?
Aber sicher! Das Problem ist nicht ihr biologisches Alter, sondern ihre «Restlaufzeit». Wenn sich ein 61-Jähriger bewirbt, überlegt heute der Arbeitgeber, ob sich Einarbeiten und Weiterbildung noch lohnen. Wenn der 61-Jährige dagegen dank Halbsteuermodell länger als bis 65 arbeiten will, sieht das anders aus. Zudem: Altersarbeit ist gesamtwirtschaftlich eine Jobmaschine. Je mehr Alte arbeiten und so auch einen Steuerbeitrag liefern, desto weniger müssen Junge und Arbeitgeber belastet werden. Altersarbeit macht also den Standort Schweiz wettbewerbsfähig, bringt Investitionen und Jobs.
FT: “Brussels races to amend rules that hurt pensions industry”
Brussels is seeking to defuse a regulatory time-bomb facing Europe’s pensions as the retirement industry warns that EU derivatives rules scheduled for 2018 could cost savers billions.
The European Commission is preparing legislation to amend regulations that are seen as hurting pension funds, once they take effect in August 2018, by forcing them to put aside higher amounts of money to satisfy an EU law on derivatives trading.
The UK and the Netherlands are among countries that will suffer most if the European rules are not amended in time, according to EU data. But there is mounting concern that the planned amendments could become bogged down in political squabbles over clearing houses, threatening the timetable.
The problem centres on EU rules from 2012 for the derivatives market. That law, the European Market Infrastructure Regulation, sets minimal rules on the collateral that investors must have to back their trades.
Occupational pension funds have so far benefited from an exemption from the rules because of worries that they would struggle to have the ready supply of money or other highly liquid assets necessary to meet the minimum requirements. The exemption, though, is set to expire next year, requiring Brussels to seek a legal solution.
Schweiz an der Spitze
Die Sozialausgaben sind je nach europäischem Land unterschiedlich hoch. Jedes Land verfügt über ein eigenes Sozialschutzsystem, das die landesspezifischen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse widerspiegelt. Die Sozialausgaben der Länder variieren beispielsweise aufgrund des Wohlstands, des allgemeinen Gesundheitszustandes der Bevölkerung oder der Arbeitslosenquote. Die Länder mit den höchsten Sozialausgaben sind hauptsächlich in Nord- und Westeuropa zu finden.
Riskante Trends im Hypogeschäft
Immer mehr Akteure kämpfen im Hypothekarmarkt um die letzten Kunden, die noch keine Immobilie besitzen. Dabei werden zunehmend höhere Risiken eingegangen. Die Pensionskassen engagieren sich verstärkt. Die Handelszeitung schreibt dazu:
Auch die Versicherer und Pensionskassen mischen wieder kräftig mit. Die Bundespensionskasse Publica stieg noch 2012 ganz aus dem Hypogeschäft aus und verkaufte damals ein Portefeuille im Wert von 1 Milliarde Franken an die Berner Kantonalbank. Nun erwäge man einen Wiedereinstieg in die Vergabe grosser Hypotheken über 5 Millionen Franken, sagt Anlagechef Stefan Beiner. Deutlich ist auch die Rückkehr der Zürcher Staatskasse BVK. Bis Ende 2015 fiel das Hypovolumen auf 817 Millionen Franken. Nun habe man wieder zugelegt, sagt Sprecher Florian Küng. Auf mehr als 1 Milliarde per Ende 2016. (…)
Das Startup Finovo sucht Pensionskassen, die in Hypothekarkredite investieren wollen, selber aber dafür kein oder zu wenig Know-how haben. Finovo übernimmt Kreditvergabe und Verwaltung. Die Zürcher Firma ist vergangenen Sommer gestartet und rechnet damit, noch im Januar die ersten drei Verträge abschliessen zu können, wie Vertriebschef Christian Stöckli erklärt.
Man habe eine sehr gute Resonanz, rund 25 Pensionskassen hätten bereits Interesse gezeigt. Finovo wendet sich an Pensionskassen mit mindestens einer halben Milliarde Franken Vorsorgegeldern, was zu einem Hypothekenengagement von 35 bis 50 Millionen Franken führe. «Auch öffentlich-rechtliche Pensionskassen haben sich bei uns gemeldet», sagt Stöckli.
Grossbanken Während die einen Hypotheken suchen, trennen sich andere davon: Manche Banken haben begonnen, Hypotheken von ihren Bilanzen zu nehmen. So wollen die Grossbanken UBS und CS Fonds für Pensionskassen auflegen und mit eigenen Hypotheken bestücken. Zielgrösse: Je eine halbe Milliarde Franken. Die CS bestätigt das Vorhaben, die UBS kommentiert es nicht. Offenbar stehen noch Bewilligungen durch die Finma aus.
Klar ist aber der Hintergrund: Mit dem Auslagern können die Banken ihre Bilanzen stärken, da sie die Ausfall- und Zinsrisiken nicht mehr selber tragen. Die Zürcher Kantonalbank hat über Swisscanto im Herbst bereits ein ähnliches Vehikel in Form einer Anlagestiftung mit Zusagen über 200 Millionen Franken lanciert.
Mehr unternehmerische Freiheit für PKs
In einem Op Ed-Kommentar äussert sich in der NZZ Christoph Zenger, Geschäftsleitungsmitglied der Firma Covasys Wyttenbach & Zenger, zu Anlagevorschriften und den gängigen Strategien der Pensionskassen. Er betont insbesondere die Bedeutung des Cashflows, der angesichts des vorherrschenden nominellen Sicherheitsdenkens vernachlässigt werde und fordert eine Neuausrichtung der gesetzlichen Grundlagen. Zenger schreibt:
Angenommen, eine Pensionskasse mit einem verfügbaren und (bei einem technischen Zins von 2%) notwendigen Vermögen von 100 Mio. Fr. investiere 60 Mio. Fr. in Schweizer Aktien, 38 Mio. Fr. in inländische Immobilien und halte den Rest als Liquiditätsreserve. Bei einem Deckungsgrad von 100%, also fehlenden Wertschwankungsreserven, würden Pensionskassenexperten und Aufsichtsbehörden von einer unverantwortlich aggressiven Anlagestrategie sprechen – auch weil die Limiten für Aktien (50%) und Immobilien (30%) verletzt sind.
Mit Blick auf zufliessende Cashflows ergibt sich jedoch ein fundamental anderes Bild: Bei der gegenwärtigen Dividendenrendite des Swiss-Performance-Indexes von 3,4% (abzüglich 0,2% Gebühren) und Nettorenditen der Immobilien von 2,8% liefert das Portefeuille einen Zahlungsstrom von fast 3 Mio. Fr. bzw. bezogen auf das notwendige Vermögen 3%. Der Erfüllungsgrad der Sollrendite liegt daher über 100%. Der Cashflow erlaubt es der Pensionskasse sogar, die Aktiven wie die Rentner mit einer zusätzlichen Verzinsung über die 2% hinaus zu beglücken. (…)
Für die Finanzierung der Altersvorsorge sind weniger kurz- und mittelfristige Schwankungen an den Finanzmärkten entscheidend als vielmehr die Nachhaltigkeit der Cashflows. Problematisch sind Einbrüche bei den Zahlungsströmen, wie wir sie in den letzten Jahren bei den Anleihen hoher Bonität beobachten mussten.
Der Regulator täte gut daran, sich vom Paradigma einer Sicherung der nominellen Renten zu verabschieden und den Pensionskassen diesbezüglich mehr unternehmerische Freiheit zu gewähren. Alternativen (wie Aktien und Immobilien) sollten daher von geltenden regulatorischen Beschränkungen befreit werden. Mit den heutigen regulatorischen Anforderungen zur Sicherung der Pensionskassen läuft der Regulator Gefahr, selbst zu deren Zerstörung beizutragen – «todsichere» Obligationen ohne Rendite sind der sichere Tod der zweiten Säule.
Banken lagern Hypotheken an PKs aus
UBS und Credit Suisse verschieben Hypotheken in Fonds für Pensionskassen. Noch stehen die letzten Bewilligungen der Finma aus, doch die Pensionskassen haben schon kräftig gezeichnet, schreibt die Handelszeitung. Weiter heisst es in dem Artikel:
Die beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS sind daran, eigene Hypothekarkredite im Wert von jeweils hunderten von Millionen Franken in Anlagefonds abzuschieben, welche nun den Pensionskassen zur Zeichnung angeboten werden, wie Manager mehrerer Vorsorgeinstitute berichten.
Der UBS seien bereits beim Jahreswechsel rund 400 Millionen Franken angedient worden, sagt ein PK-Manager, der selber auch auch ein Angebot erhielt. Ziel sei ein Start-Volumen von 500 Millionen Franken.
Offenbar stehen die Banken noch in Gesprächen mit der Finanzmarktaufsicht. Die Credit Suisse bestätigt, die Umsetzung sei «weit fortgeschritten». Ein Sprecher betont, die CS lagere lediglich Renditeliegenschaften aus. Die UBS will sich dazu nicht äussern.
Bereits aufgelegt wurde ein ähnliches Produkt von der Zürcher Kantonalbank. Sie führt seit kurzem eine ähnlich gelagerte Sammelstiftung für Pensionskassen und hat dafür bereits 200 Millionen Franken eingesammelt. (…)
Skeptisch zeigt sich Publica-Anlagechef Stefan Beiner bezüglich der Grossbanken-Vehikel: «Wir wollen nicht einfach Hypotheken finanzieren, welche die Banken nicht mehr wollen.» Man müsse die Anreizstrukturen solcher Fonds schon sehr genau anschauen, damit man als Pensionskasse nicht einfach zum Sponsor unattraktiver Verpflichtungen der Bank werde.
Pension Funds Consider Alternative Assets
Institutional investors, including pension funds, are stepping outside the box, beyond the core asset types of office, industrial, retail and apartments, to consider a growing menu of alternative real estate options.
Alternative property types have already exploded in the publicly traded market. About 40 percent of the market cap of REITs is now held in non-traditional property sectors, including self-storage, student housing and resorts, says Greg MacKinnon, , director of research at the Pension Real Estate Association (PREA) in Hartford, Conn. “It is just now starting to slowly get a grip in the private market as well,” says MacKinnon.
There has been a noticeable spike in pension fund interest in non-traditional property types over the past few years. “How much that interest is translating into actual increased investment is still up in the air a little bit,” MacKinnon notes.
Swiss Pension Funds Buy Property
Brick-and-mortar investments make up a rising share of Swiss pension funds’ assets as they try to avoid the central bank’s charge, according to economists at Credit Suisse Group AG. In a bid to make the francs less attractive, the Swiss National Bank has imposed a deposit rate of minus 0.75 percent for two years. “Large institutional investors that are charged negative rates in Switzerland clearly shifted their asset allocations toward real estate investments as negative interest rates took hold,” Credit Suisse said.
Health of US public pension funds improves
The health of public pension funds in the US has improved markedly, according to new research. This will reduce fears that ailing retirement plans could push cities across the US into Detroit-style bankruptcies.
According to figures from the National Conference on Public Employee Retirement Systems, a trade body for public pensions, US state and city retirement systems are closing a huge funding hole that has emerged since the financial crisis.
The average funding ratio — a measure of assets to liabilities — of US public pensions increased to 76 per cent in 2016, up from 74 per cent in 2015.
A combination of lower costs, stronger returns and rising bond yields have helped increase the cash levels of pension funds, although they remain a long way from the 95 per cent funding level reported in 2007.
The funding deficits of public pension funds jumped after the financial crisis, putting enormous pressure on cities and states to cut spending or raise taxes. This led to concerns that some retirement funds might not be able to pay out in future.
Broschüre «Mensch, Beruf, Vorsorge»
Die Broschüre «Mensch, Beruf, Vorsorge» des Schweiz. Versicherungsverbands führt auf leicht verständliche Art an ein komplexes Thema heran: die berufliche Vorsorge. Sie vermittelt nicht nur trockene Fakten, sondern stellt eine Druckerei und ihre Mitarbeiter vor. An diesem Beispiel wird klar, dass die berufliche Vorsorge nicht erst bei der Pensionierung aktuell wird, sondern schon viel früher in unser Leben eingreift: beim Stellenwechsel, beim Hauskauf, bei der Scheidung oder bei Invalidität. Sie berührt also zentrale Fragen unserer Existenz und begleitet uns ein Leben lang.
AV2020: Vergleichszahlen zu den Kosten des NR-Modells
pw. Die Kosten spielen in der Auseinandersetzung um die Ausgleichsmassnahmen zur UWS-Senkung eine massgebliche Rolle. Allerdings ist der Vergleich der diversen Modelle nicht ganz einfach. Und weil sie teilweise aus unterschiedlichen Quellen stammen (BSV, Arbeitgeberverband) und entsprechend jeweils auch in Zweifel gezogen wurden, herrscht auch entsprechende Verwirrung.
Auf Basis einer Anfrage Weibel hat das BSV die diversen Modelle neu durchgerechnet. Die Ergebnisse sind auf der Website der SGK-N zur AV2020 einzusehen und herunterzuladen. Ergänzend dazu gibt es auch Erläuterungen zu den “Grundmodellen” mit den jeweiligen Differenzen zu “Ständerat modifiziert” und “Nationalrat modifiziert”.
Aufschlussreich sind aber die im Gegensatz dazu schlichten Tabellen, welche die Vergleichszahlen nach den Entscheiden der SGK-N enthalten.
Das vielleicht matchentscheidende Resultat befindet sich auf Seite 1 der BSV-Berechnungen zur Anfrage Weibel, wo für das Jahr 2030 als effektive Kosten des modifzierten Ausgleichskonzepts des Nationalrats 0,7% der AHV-Lohnsumme angegeben werden, für das Ständeratsmodell 0,6%, wobei die 1 Promille Differenz innerhalb Prognoseunsicherheit liegt. Die viel gehörte Kritik, das Modell des Nationalrats sei schlicht zu teuer, dürfte sich damit erledigen.
SGK-N /
Wirkung der Ausgleichskonzepte / Auswirkungen der modifizierten Konzepte / Finanz. Auswirkungen 2030
Publica mit 5% Rendite
Die Pensionskasse des Bundes Publica erzielte 2016 mit ihren zwei Anlagestrategien auf dem gesamten Anlagevermögen von rund 37 Milliarden Schweizer Franken eine geschätzte netto Gesamtrendite von 5,06%. Damit erreichte sie – nach einem schwierigen Anlagejahr 2015 (mit einer netto Gesamtrendite von minus 1,93%) – wieder annähernd das Niveau von 2014 (5,87%).
Mit 2,4% lieferten Investitionen in Industrieländern 2016 den grössten Beitrag an die Gesamtperformance, gefolgt von Investitionen in Schwellenländern mit 1,6%. Der durchschnittliche Deckungsgrad aller 20 Vorsorgewerke, die der Sammeleinrichtung angeschlossen sind, betrug Ende 2016 schätzungsweise 103%.
Der Sammeleinrichtung Publica sind aktuell 13 offene und 7 geschlossene Vorsorgewerke angeschlossen. Die offenen Vorsorgewerke (Anlagevermögen: CHF 33,6 Mia.) bestehen aus aktiven Versicherten und auch aus Rentnern, während die geschlossenen Vorsorgewerke (Anlagevermögen: CHF 3,8 Mia.) ausschliesslich Rentnerbestände aufweisen. Wegen der grossen Unterschiede hinsichtlich ihrer Struktur und der erwarteten Entwicklung der Versichertenbestände verfolgt die Publica für beide Gruppen unterschiedliche Anlagestrategien (vgl. Grafik).








