ASIP refuses to back benefit ‘adjustments’
Delegates at a conference of the pensions supervisory authority of the canton of Zurich (BVS) were treated to a heated debate over cutting, or “adjusting”, guaranteed pension benefits.
Olivier Deprez, a pensions expert and a member of the board of the Swiss actuarial association, argued passionately in favour of supporting trustee boards address funding problems, even if it means, in his words, “adjusting” pensions already being paid. “There is only one entity responsible for the financial security of pension funds and that is the board of trustees,” he stressed.
He called upon the Swiss pension fund association, ASIP, to support a lowering of pension benefits by funds trying to shore up their financial stability. Addressing the director of the association, Hanspeter Konrad, Deprez continued: “When the entity responsible for the pension fund is trying to find solutions to the benefit of active members and beneficiaries – including involving existing pension benefits – then ASIP has to support this approach.”
Konrad had earlier spoken against cutting pensions already in payment, saying that this was a fundamental question that went to the heart of the pension system and needed to be decided at the political level. It cannot be dealt with without a “fundamental debate about whether this systemic correction is wanted” taking place, said Konrad. Deprez disputed the reference to cutting pension payouts, preferring to refer to “adjusting” benefits.
Thomas Schönbächler, chief executive at BVK, the pension fund for employees of the canton of Zurich, argued that it wasn’t right “to change the rules in the middle of the game”, but that levels for new and future pension benefits should be set at the correct actuarial level – which would mean lower payments for future retirees. Konrad took a similar stance, saying ASIP was not against the introduction of flexible pension models for new and future beneficiaries, but that cutting pensions that were promised at a certain level is “the wrong way” for pension funds to address funding difficulties.
Hotela mit 4,3% Performance, Verstärkung alternativer Anlagen
Insgesamt erzielte die Hotela im Jahr 2016 eine Rendite von 4.26% (CS-Index: 3.87%, UBS-Index: 3.41%). Vor allem die Aktien (12.37%) und Obligationen (7.70%) der Schwellenmärkte, weitere ausländische Aktien (9.64%) und die Rohstoffe (10.19%) brachten hohe Erträge. Von den ausländischen Aktien sind rund 60% US-amerikanische Aktien; dies entspricht 9% des Portfolios.
Von den Schweizer Anlagen schlossen nur die Immobilien deutlich positiv ab (5.30%). Die Obligationen waren knapp im Plus (1.39%), während sich die Aktien (-1.49%) im Minus befanden. Eine negative Rendite erzielten auch die Liquiditäten (-0.54%).
Aufgrund der Gewichtung trugen die ausländischen Aktien und die Schweizer Immobilien am meisten zur Performance bei, gefolgt von den Aktien der Schwellenmärkte. Der Deckungsgrad hat die 100%-Grenze überschritten.
Der Stiftungsrat diverse Änderungen bei der Strategie beschlossen. Der Anteil der Schweizer Obligationen wird um 4 Prozentpunkte und denjenigen der ausländischen Staatsanleihen um 3 Prozentpunkte gesenkt. Neu wurden 2% High Yield Obligationen im Portfolio aufgenommen. Der Anteil der alternativen Anlagen, der Aktien und der ausländischen Immobilien wird geringfügig erhöht.
AV2020: Showdown
Der Arbeitgeberverband erklärt im neusten Newsletter den Tarif in Sachen Altersvorsorge 2020:
Bei der Reform der Altersvorsorge 2020 deutet alles auf einen Showdown in der kommenden Frühjahrssession hin. Als Kontrahenten stehen sich die beiden Kammern mit ihren Vorschlägen gegenüber, wie die Senkung des Mindestumwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge kompensiert werden soll. Bereits Mitte Januar holte die Sozialkommission des Nationalrats zum voraussichtlichen K.O.-Schlag aus, indem sie das Nationalratsmodell so anpasste, dass es nun deutlich besser und günstiger wirkt als das Modell des Ständerats. Der kleinen Kammer sollte nun eigentlich nichts anderes übrig bleiben, als die Überlegenheit des nationalrätlichen Modells anzuerkennen und für einen tragfähigen Kompromiss ohne Erhöhung der AHV-Renten Hand zu bieten.
Die Positionen der Wirtschaft resp. des Arbeitgeberverbands vor der Endausmarchung in der Frühjahrssession 2017 werden in einer Fahne detailliert (183 Seiten !) ausgebreitet. Eigene Positionen entwickelt der Verband allerdings nur zu ausgewählten Fragen. Zusammengefasst erscheinen die Positionen in einem eigenen Papier.
Negativzins als Ertragsquelle
finews berichtet über Fälle, bei denen Banken nicht nur die anfallenden Negativzinsen ihren institutionellen Kunden verrechneten, sondern dies auch gleich noch mit einer Marge zu ihren eigenen Gunsten taten. finews schreibt dazu:
So sagte der Präsident einer Schweizer Lebensversicherung im Gespräch: «Die Zinsen werden zum Teil nicht nur eins zu eins weitergegeben, sondern mit Marge.» Diese sei in Einzelfällen unverschämt hoch: «Für Portfolios mit hoher Liquidität werden für die Abrechnung des Negativzinses bis zu 3 Prozent verlangt. Da wird regelrecht Marge geschaufelt.» (…)
Von Seiten der Bankkunden wollte sich niemand der Betroffenen offen gegenüber finews.ch äussern. Das ist nicht erstaunlich: Niemand möchte riskieren, eine ohnehin schon schwierige Bankbeziehung noch mehr zu belasten. Und ein institutioneller Kunde, der keinen Negativzins bezahlt, behält diesen Vorteil lieber für sich.
Betroffene Kunden sagten zudem, Banken würden teilweise Negativzinsen weiterverrechnen, obwohl sie der SNB diese nicht entrichten müssten, da sie eine hohe Freigrenze auf ihren Guthaben hätten. Dies seien insbesondere grosse Institute, die aufgrund ihrer Geschäftspalette mehr Spielraum hätten, ihre Eigenmittelbasis zu steuern.
Diese Aussagen institutioneller Kunden sind schwer überprüfbar: Erstens wollen sie weder ihren noch den Namen ihrer Bank in der Öffentlichkeit lesen. Zweitens gibt auch die SNB nicht bekannt, welche Banken die Freigrenze übertreffen und Negativzinsen bezahlen und welche nicht.
Hanspeter Konrad, Direktor der Schweizerischen Pensionskassenverbandes ASIP, bestätigt, dass Banken solche Belastungen auch auf Cash-Beständen vornehmen. Das Vorgehen sei «in der Tat äusserst stossend».
PKs im Tiefflug?
Die Metapher, die PK-Experte Pascal Renaud (Toptima) an der Info-Veranstaltung der Zürcher BVG-Aufsicht verwendete, um die Situation (vieler) Pensionskassen zu beschreiben, hat eingeschlagen. Wären die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen Flugzeuge, so würden einige von ihnen viel niedriger fliegen, als ihr Höhenmesser anzeigt,sagte Renaud. Die Kassen wiesen zu hohe Deckungsgrade und damit eine vermeintlich zu gute finanzielle Situation aus und riskierten damit Fehlentscheidungen. Michael Ferber erwähnt die Bemerkung Renauds in seinem Beitrag in der NZZ unter dem Titel “Beschönigen die Pensionskassen ihre finanzielle Situation?” Ferber schreibt:
Laut Renaud ist derzeit eine jährliche Anlagerendite von 5% nötig, um den BVG-Umwandlungssatz von 6,8% für die Altersrentner zu finanzieren. Selbst wenn die Rentenreform verabschiedet würde und der BVG-Mindestumwandlungssatz von 6,8% auf 6% sänke, würden die Vorsorgeeinrichtungen noch eine jährliche Anlagerendite von 4% brauchen, um die Neurenten zu finanzieren. Gegenüber der erwarteten Rendite einer durchschnittlichen Anlagestrategie einer Kasse fehlten derzeit Jahr für Jahr bei der Rendite 2 Prozentpunkte, und die aktiven Versicherten müssten zur Finanzierung dieser Lücken eine tiefere Verzinsung ihrer Altersguthaben in Kauf nehmen. (…)
Eine Herausforderung sieht Roger Tischhauser (Direktor der Zürcher Aufsicht) unterdessen in der Entwicklung zu mehr rentnerlastigen Vorsorgeeinrichtungen oder sogar reinen Rentnerkassen. Der Anteil der Rentner am Gesamtvorsorgevermögen steige stetig, auf weniger Aktive kämen immer mehr Rentner. Dieser Trend werde sich in den kommenden Jahren noch verschärfen. Da die Möglichkeit einer strukturellen Sanierung dieser Vorsorgeeinrichtungen eingeschränkt sei, müsse eine ausreichende Finanzierung sichergestellt sein. Die Arbeitgeber seien in der Pflicht. Die BVS überwache dies und greife bei Fehlentwicklungen ein.
Als weiteren Schwerpunkt der Aufsichtstätigkeit nennt Tischhauser die Überwachung der Sammelstiftungen. Solchen Einrichtungen schliessen sich oft Firmen an, die zu klein sind, um eine eigene Pensionskasse zu betreiben. Im Aufsichtsgebiet der BVS sind über 70% der Versicherten Sammelstiftungen angeschlossen. Im Markt der Sammeleinrichtungen herrsche ein harter Wettbewerb, einige dieser Einrichtungen seien deshalb zurückhaltend mit der Senkung von Umwandlungssätzen und technischen Zinsen, sagt Tischhauser. Es sei wichtig, dass die Sammelstiftungen risikoorientiert geführt und beaufsichtigt würden, sonst könnten sie sich zu einem Systemrisiko entwickeln.
AV2020: CVP hofft auf Stimmungswandel bei den Bürgerlichen
Christof Forster zieht in einem Beitrag in der NZZ Parallelen zwischen der AV2020 und der USR-III. Der anscheinend wachsende Widerstand gegen die Reform der Unternehmenssteuern könne nach Meinung der CVP bei den bürgerlichen Parteien zu mehr Vorsicht bei der Altersvorsorge 2020 sprich zur Unterstützung des AHV-Ausbaus führen. Forster schreibt:
Die CVP zählt darauf, dass sie in einem Abstimmungskampf von den massgebenden Kräften der SP Unterstützung für die vom Ständerat geprägte Vorlage erhält. «Gegen den Widerstand der politischen Linken ist noch keine AHV-Reform erfolgreich gewesen», sagt CVP-Ständerat Pirmin Bischof. Mit den 70 Franken sei es am einfachsten, den Stimmbürgern die Kompensation der Renteneinbussen zu erklären. Die Vetomacht der Linken wird in der Sozialpolitik noch als grösser erachtet als bei Steuerfragen. Allgemein zum Geschäft äussert sich CVP-Präsident Gerhard Pfister. Die CVP habe ein grosses Interesse an einer referendumsfähigen Vorlage.
Damit die Partei nicht als einzige bürgerliche Partei in den Abstimmungskampf steigen muss, hofft sie auf bürgerlichen Sukkurs für die Ständeratslösung. Die Zitterpartie bei der USR III werde die politische Sensibilisierung und damit im Parlament die Chancen für das Ständeratsmodell erhöhen, sagt Konrad Graber.
Doch Sozialpolitiker von SVP und FDP zeigen sich immun gegenüber solchen Überlegungen. Die Steuerreform und die Altersvorsorge hätten nichts miteinander zu tun, sagt SVP-Ständerat Alex Kuprecht. Eine Vorlage ohne die 70 Franken habe vor dem Volk durchaus Chancen. Die Ablehnung der AHVplus-Initiative hat laut Kuprecht gezeigt, dass selbst in der Sozialpolitik Abstimmungen gegen die Linke zu gewinnen sind.
Auch bei der FDP ist keine Annäherung an die CVP zu erkennen. «Die 70 Franken bleiben für uns die rote Linie», sagt Ständerätin Karin Keller-Sutter. Dies sei nicht verhandelbar, ergänzt ihr Zuger Parteikollege Joachim Eder.
AV2020: Gewerbe akzeptiert Nationalratsmodell
Wie in der NZZ zu lesen, hat der Gewerbeverband nach vorgängig heftigem Widerstand das Nationalratsmodell in neuester Fassung nun doch akzeptiert. Die Zeitung schreibt:
Mitte Januar hat die vorberatende Kommission des Nationalrats ein verfeinertes Modell präsentiert, das gleich teuer ist wie jenes des Ständerats, aber nur innerhalb der zweiten Säule kompensiert. Der FDP-SVP-Mehrheit in der Kommission ist es damit gelungen, den Gewerbeverband (SGV) hinter sich zu scharen – ein mit Blick auf die Abstimmung wichtiges Signal. Der Vorstand habe entschieden, diese Lösung zu schlucken, sagt SGV-Vizedirektor Kurt Gfeller. Zwar fällt auch beim verfeinerten Modell der Koordinationsabzug weg, was zu Mehrbelastungen für das Gewerbe führt. Aber dank der Senkung der Altersgutschriften sind diese laut Gfeller gerade noch verkraftbar. Die Ständeratsvariante mit dem AHV-Zuschlag (70 Franken) lehne der Vorstand klar ab. Noch nicht entschieden hat sich der Bauernverband. Für die Bauern führt die Kompensation zu einer Zusatzbelastung von 15 Millionen Franken.
AV2020: Der 70 Franken-Knackpunkt
Cash hat die politische Chancen-Einschätzung der Altersvorsorge 2020 durch die SDA publiziert. Im Artikel heisst es u.a:
Die roten Linien sind gezogen. Den dicksten Strich markiert der AHV-Zuschlag von 70 Franken. Damit wollen SP und CVP die Rentenausfälle kompensieren, die bei der Senkung des Umwandlungssatzes entstehen. Im Ständerat haben sich die beiden Parteien durchgesetzt, im Nationalrat beissen sie auf Granit.
Immer deutlicher zeichnet sich nun ab, dass der Ausgleich der ganzen Vorlage den Todesstoss versetzen könnte. Für die SVP ist der Zuschlag ohnehin unverdaulich. Auf Anfrage geben sich ihre Vertreter zwar zurückhaltend und verweisen auf die Schlussrunde der Debatte in der Frühlingssession. Doch die Fraktion liess bisher keinen Zweifel daran, dass sie den Zuschlag unter keinen Umständen akzeptieren würde.
Damit kommt es auf die Mitte-Parteien an. FDP-Vertreter sehen im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda keinen Spielraum. Für den Zürcher FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler sind die 70 Franken eine rote Linie. Gleich äussert sich die St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter: «Der Preis für eine solche Reform wäre zu hoch», erklärte sie.
CVP-Nationalrätin Ruth Humbel (AG) macht eine politische Rechnung: Ohne die 70 Franken sei für die Linke offenbar keine Reform möglich, sagte sie. «Und ich bin überzeugt, dass man gegen die geballte Linke keine Reform der Altersvorsorge durchbringen kann.»
Diese am AHV-Zuschlag scheitern zu lassen, wäre laut Humbel verantwortungslos. «Das teuerste, was passieren kann, ist gar keine Reform.» Doch die Stimmen von SP und CVP reichen nicht, um den Absturz zu verhindern. Im Nationalrat würden wohl wenige Stimmen den Unterschied machen und damit über das Schicksal der ganzen Reform entscheiden. Humbel glaubt, dass einzelne Enthaltungen den Ausschlag geben könnten. Die Bauern beispielsweise hätten sehr wohl Interesse an einem AHV-Zuschlag.
Luxembourg pension fund blacklists Volkswagen
Luxembourg’s €16bn pension fund has blacklisted Volkswagen in response to the scandal that has engulfed the German carmaker since 2015, when it emerged the company had cheated in US emissions tests.
AV2020: Ein Weltbild aus den 70er Jahren
Jérôme Cosandey von Avenir Suisse analysierte die laufende Reform der Altersvorsorge auf das zugrunde liegende gesellschaftspolitische Modell. Sein Fazit in der Zeitschrift “Schweizer Monat”: es beruht auf einem Weltbild aus den 70er Jahren. Die damit verbundenen Fragen werden zwingend Gegenstand der nächsten Reform sein, welche damit bereits heute zu thematisieren ist. Dazu gehört die veränderte Rollenverteilung innerhalb der Familien. Cosandey fordert, die Altersvorsorge sollte künftig unabhängig vom Ehestatus und von der geschlechterspezifischen Rollenverteilung gestaltet werden. Besonders dringend ist zudem die Berücksichtigung neuer Arbeitsformen mit Teil- und Mehrfachbeschäftigungen und häufigeren Stellenwechseln. Diese haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen.
Damit ist die Frage des Koordinationsabzugs aufgeworfen, der gerade solche Arbeitsverhältnisse benachteiligt. Dazu heisst es bei Avenir Suisse:
Der Koordinationsabzug wurde bei der Einführung des BVG geschaffen, um eine Überversicherung von Mitarbeitern mit kleinen Einkommen zu vermeiden, weil die AHV für sie bereits einen hohen Anteil des Lohns ersetzt. Für Arbeitnehmer mit höheren Einkommen und 100% Anstellungsgrad spielte diese Regelung kaum eine Rolle. Das fiel früher weniger ins Gewicht. Doch heute, wo die Schweiz 1,7 Millionen Teilzeitangestellte zählt (verglichen mit 1,0 Million 1986), rächt sich diese Regelung.
Wer Teilzeit arbeitet, darunter vor allem Frauen, oder ein volles Pensum auf mehrere Arbeitgeber verteilt, spart weniger in der beruflichen Vorsorge. Die finanzielle Sicherheit im Alter wird dadurch tangiert. Darum würde man heute diesen Koordinationsabzug meiden, könnte man das Vorsorgesystem auf der grünen Wiese neu skizzieren. Auch jetzt, im Rahmen der Reform AV2020, setzt sich der Nationalrat dafür ein, diesen Abzug zu streichen – unter anderem, um für die Versicherten die Einkommensausfälle bei einer Senkung des Umwandlungssatzes von 6,8 Prozent auf 6 Prozent wettzumachen.
BVK und PK-SBB im Vergleich
Susanne Rust hat anlässlich der Ergebnis-Publikation von BVK und PK BB mit den sehr unterschiedlichen Resultaten die jeweiligen Strategien in der IPE unter die Lupe genommen. Sie schreibt:
The Swiss pension fund for employees of the canton of Zurich and the country’s federal railways pension fund achieved returns of 5.7% and 3.4%, respectively, in 2016.
BVK, the CHF29bn (€24bn) Zurich pension fund, said its return of 5.7% was a “good performance” and that it was largely down to gains in US equity markets, its overseas equity and emerging market debt portfolios, and commodities.
The pension fund’s asset management costs reached a record low, it said, with the total expense ratio (TER) standing at 0.18%. It noted that this is below the 2016 average (0.51%) for Pensionskassen calculated by Swisscanto.
Its funding level, on a provisional basis, was 99.4% at the end of 2016. BVK described this as a “very good starting position” from which to cut the technical rate (technischer Zinssatz), which is akin to the discount rate, to 2%, as it announced it would do over a year and a half ago.
BVK’s target return is lower as a result of the changes to the technical parameters., at 1.5%. This is the return that is needed to maintain the funding ratio at its current level.
Pensionskasse SBB (PK SBB), the CHF17.1bn pension fund for the Swiss federal railways, achieved a return of 3.4% on its investments in 2016.
This is up from 1.5% the year before, but lower than its benchmark, which posted a return of 3.8%. The pension fund said this was because interest rates in the capital markets fell yet again in 2016.
Pensionskasse SBB’s funding level fell from 105.7% in 2015 to 104.6% in 2016, as a result of the pension fund lowering the technical rate from 2.5% to 2% with effect from 31 December 2016. This increased liabilities by CHF438m.
The return and the funding ratio figures are provisional, and the scheme’s annual report will be published in April 2017.
Swiss Pensionskassen’s allocation to alternatives reached a record high as at the end of 2016, according to a quarterly survey carried out by Credit Suisse.
PK SBB: Performance 3,4%
Die PK SBB schloss das Geschäftsjahr 2016 mit einer Anlagerendite von 3,4% ab. Mit dieser Performance blieb sie 0,4 Prozentpunkte hinter dem relevanten Benchmark (3,8%) zurück.
Der Stiftungsrat der PK SBB beschloss 2016, den für die Bilanzierung anzuwendenden technischen Zinssatz per 31.12.2016 von 2,5% auf 2% zu senken. Die damit verbundene Erhöhung der Verbindlichkeiten im Umfang von CHF 438 Mio. führte dazu, dass sich der Deckungsgrad per Ende Jahr trotz der erwähnten Performance von 105,7% auf 104,6% absenkte.
Die PK SBB versichert rund 56‘000 Destinatäre. 46% der Versicherten sind Rentenberechtigte.
BVK: Performance 5,7%
Die BVK schreibt in einer Mitteilung:
Die BVK erzielte im letzten Jahr eine sehr gute Gesamtperformance von 5,7%. Die Kosten für die Vermögensverwaltung konnten auf rekordtiefe 0,18% gesenkt werden. Damit liegt der provisorische Deckungsgrad per Ende 2016 bei 99,4%. Dies ist eine sehr gute Ausgangslage für den Wechsel zu den neuen technischen Grundlagen per 1. Januar 2017, womit auch die Sollrendite auf 1,5% gesenkt wird. (…)
Mit einem provisorischen Deckungsgrad von 99,4% per Ende 2016 verfügt die BVK über gute Voraussetzungen, den vor über eineinhalb Jahren angekündigten technischen Zinssatz nun auf 2% zu reduzieren. Unter Berücksichtigung dieses neuen technischen Zinssatzes liegt der Deckungsgrad per 1. Januar 2017 gemäss provisorischen Berechnungen bei 92,6% und somit über der 90%-Schwelle. Arbeitgeber und Arbeitnehmende müssen daher keine Sanierungsbeiträge mehr leisten. Die Verzinsung der Sparguthaben der Versicherten erfolgt deshalb ab dem 1. Juli 2017 zum BVG-Zins von 1% (aktuell: 0,5%).
Mit den neuen technischen Grundlagen sinkt die Sollrendite nun auf 1,5%. Bei der Sollrendite handelt es sich um die Rendite die notwendig ist, um den Deckungsgrad unverändert zu halten. Jeder Franken, der durch Anlageerfolg zusätzlich erwirtschaftet wird, trägt zur Erhöhung des Deckungsgrades bei. Damit verfügt die BVK ohne Sanierungsbeiträge über die Voraussetzungen, einen Deckungsgrad von über 100% zu erreichen.
BE: “Die PKs dürfen ihr Geld so anlegen, wie sie wollen”
Das links-grüne Lager des bernischen Grossen Rates wollte die Pensionskassen bei der Geldanlage auf mehr Ethik verpflichten. Die Ratsmehrheit lehnte das Anliegen ab, wie der Bund schreibt.
«Keine Rentengelder für Bomben». «Keine indirekte Beteiligung an der Produktion von Streubomben und Nuklearwaffen»: So lauteten die Überschriften einer Motion und eines Postulats, die das bernische Kantonsparlament behandelte.
Die Anliegen stammen aus dem links-grünen Lager. Sie wurden im vergangenen Sommer eingereicht, nachdem der «Bund» berichtet hatte, dass die beiden grossen bernischen Pensionskassen BPK (Kantonsangestellte) und BLVK (Lehrerpensionskasse) indirekt auch in Rüstungsfirmen investieren. Die Mehrheit lehnte beide Vorstösse ab. Für die Kassen ändert sich somit nichts.
Die beiden Kassen beachten ethische Kriterien und die Nachhaltigkeit schon heute; die Naturschutzorganisation WWF hat die 20 grössten Pensionskassen der Schweiz diesbezüglich bewertet und die BPK in die Gruppe mit dem zweitbesten Label eingeteilt (Verfolger). Das beste Label (Vorreiter) erhielt keine Kasse. Die BLVK wurde nicht bewertet.
Suva: Performance 2016 bei 4%
Im Geschäftsjahr 2016 erreichte die Gesamtperformance der Suva 4,0 Prozent. Diese Leistung lag über dem Durchschnitt von 3,3 Prozent der vergangenen zehn Jahre.
Positiv zum Ergebnis beigetragen haben das Immobiliengeschäft, Obligationen, Aktien, Privatmarkt-Anlagen, Gold und Rohstoffe. Schwieriger erwies sich die Situation bei den Geldmarkt-Anlagen und den Währungen, insbesondere bei den daraus resultierenden Absicherungskosten, wie die Suva weiter bekannt gab.
Das Anlagevermögen der Suva stieg im Geschäftsjahr 2016 von 46,4 auf 48,0 Milliarden Franken. Dieses ist zweckgebunden: Es hat die gesetzlich vorgegebenen finanziellen Verpflichtungen der Suva gegenüber ihren Versicherten zu decken, insbesondere die rund 88 000 Renten. In guten Anlagejahren bildet der Unfallversicherer zudem konsequent Wertschwankungsreserven. Damit bleiben die Renten auch bei einem allfälligen Einbruch der Finanzmärkte gesichert. Der finanzielle Deckungsgrad – das Verhältnis des Vermögens zu den Verpflichtungen – stieg leicht von 134 Prozent im Vorjahr auf 136 Prozent per Ende 2016.
Die Anlagestrategie der Suva ist auf Langfristigkeit und breite Diversifikation ausgelegt. Rund die Hälfte des Vermögens sind in Zins- und Kreditanlagen investiert, gut 30 Prozent in Aktien und Private-Equity-Anlagen und der verbleibende Teil in Immobilien und Hedge-Funds.
Am ehesten ist die Anlagestrategie vergleichbar mit denjenigen von Pensionskassen. Im langfristigen Vergleich seit 1. Januar 2000 hat die Suva eine kumulative Performance von 80,6 Prozent erzielt. Beim BVG 25-(2000/2005/2015)-Index waren es 75,7 Prozent und beim CS-Pensionskassenindex 59,9 Prozent. Für das Jahr 2016 liegt die Performance der Suva mit 4,0 Prozent über dem BVG 25-2015-Index mit 3,2 Prozent und leicht unter dem CS-Index mit 4,1 Prozent.






