AHV- und IV-Statistik
Die AHV-Statistik präsentiert einen jährlichen Überblick über die Leistungen und die Leistungsbezüger von Alters- und Hinterlassenenrenten. Sie gibt Auskunft über den Ist-Zustand der Versicherung sowie deren Struktur und Entwicklung. Sie präsentiert die einzelnen Komponenten der Versicherung hinsichtlich Leistungsbezug aus personeller und finanzieller Perspektive (Finanzhaushalt). Die AHV-Statistik bildet eine zentrale Grundlage für die Berichterstattung über das aktuelle System der Alterssicherung in der Schweiz.
Die jährliche IV-Statistik gibt auf der Basis eines fixen Rasters einen deskriptiven Überblick über Umfang und Entwicklung des Leistungsbezugs in den verschieden Bereichen der IV. Sie umfasst die Struktur und Entwicklung der IV-Rentenbezüger/-innen in der Schweiz und im Ausland, aber auch die Sachleistungen der IV. Die IV-Statistik gibt ein Spiegelbild des Systems ab und zeigt jährliche Entwicklungen und Trends auf.
NZZ: “Lebensversicherer im Schraubstock”
In der NZZ kommentiert Werner Enz die wachsende Zurückhaltung der Lebensversicherer beim Anbieten von Vollversicherungslösungen.
Allianz Suisse und Pax dazugezählt, gibt es noch sechs Anbieter, die BVG-Kunden Garantien, vor allem in Form der Vollversicherung, geben. Gerade für KMU, das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft, sind Lebensversicherer oft erste Wahl, weil sich Kleinunternehmer in schwierigen Zeiten nicht noch um die Sanierung einer Pensionskasse kümmern möchten. Als vor 30 Jahren das BVG für obligatorisch erklärt wurde, hatten noch annähernd zwei Dutzend Lebensversicherer sich grosse Hoffnungen gemacht.
Entweder gingen Lebensversicherer in der Zwischenzeit in grösseren Gebilden auf, oder sie zogen sich aus dem kapitalintensiven Vorsorgegeschäft zurück. Immerhin zeigt sich die Branche in der Not erfinderisch: Die Kapitalvorschriften gemäss Swiss Solvency Test sind mitverantwortlich dafür, dass mit der Gründung von teil- oder vollautonomen Stiftungen das Anlagerisiko an die Kunden überwälzt wird. Das Know-how der Versicherer kann auch so genutzt werden. Nur: Ist es sozialpolitisch klug, wenn Lebensversicherer jetzt ausweichen, statt echte Garantien zu stellen?
Vom Kapitalbezug zum EL-Bezug
UBS Studie zur AV2020 – Licht und Schatten
Schatten gibt es nur, solange auch Licht da ist. Wer in der neuen Studie von Veronica Weisser (UBS) und Bernd Raffelhüschen (Uni Freiburg i.Br.) allerdings nach dem Licht sucht, ist stark gefordert. Denn mehr als ein “geht in die richtige Richtung” können die beiden Autoren der neuen Studie der UBS bei der Altersvorsorge nicht abgewinnen. Zusammengefasst stellen sie fest:
Wir haben die Abstimmungsvorlage anhand der Kriterien Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit analysiert. Durch die Reform würde die Finanzierung der Renten sowohl in der 1. wie auch in der 2. Säule verbessert und die Nachhaltigkeit gesteigert. Doch es ist ein kleiner Schritt – angesichts des enormen Reformbedarfs.
Für die AHV ins Gewicht fällt die demographische Entwicklung. Von heute knapp 3,5 Erwerbstätige pro Rentner wird sich das Verhältnis bis 2060 auf 2:1 verringern. Heute sind es vor allem die Baby-Boomer, welche die AHV finanzieren. Aber sie wechseln nun in rascher Folge zu den Rentnern über. Zudem ist die AHV schon heute massiv unterfinanziert. Für sämtliche Jahrgänge überschreitet die versprochene Leistung die Beiträge. Die ungedeckten Leistungsversprechen summieren sich auf rund 1 Billion Franken oder 180% des BIP.
Die mit der AV2020 anvisierten Massnahmen hätten eine Verringerung auf 135% des BIP oder 826 Mrd. Franken zur Folge. Würden der 70 Franken-Zuschlag sowie der erhöhte Ehepaar-Plafonds wegfallen, würde sich die Rechnung um weitere 28 Prozentpunkte verbessern resp. dieser “Zustupf” verschlechtert die Rechnung um mehr als ein Viertel des Bruttoinlandprodukts.
Geradezu stossend sind die Auswirkungen auf die verschiedenen Jahrgänge, die sehr ungleich belastet werden. Einige profitieren sogar von der Reform. Während die Mehrbelastung für einen heute 6- bis 18-Jährigen etwa 15’000 Franken und für einen 35-Jährigen noch 9000 Franken beträgt, sinkt sie für einen 85-Jährigen auf 600 Franken. Dies ist unter anderem auf die unterschiedliche Restlebensdauer der einzelnen Altersjahrgänge zurückzuführen.
“Ungedeckte Checks für 800 Milliarden”
Hansueli Schöchli kommentiert in der NZZ die Resultate der neuen UBS-Studie mit einer Analyse der Altersvorsorge 2020-Reform. Schöchli schreibt:
Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Das ist das inoffizielle Motto im Schweizer Politiktheater zur Rentenreform. Es wird zwar geredet, aber viele Politiker wollen den Elefanten im Raum nicht sehen und ihn vor allem nicht erwähnen. Der Elefant im Raum, das sind die grossen Hypotheken, welche die Jüngeren und Ungeborenen künftig abtragen müssen, um die krassen Subventionen der älteren Generationen zu finanzieren. Der Elefant im Raum ist zugleich auch die Erkenntnis, dass ohne Erhöhung des ordentlichen Rentenalters so etwas wie Generationengerechtigkeit auch nur annähernd nicht erreichbar ist.
Wer die Dinge beim Namen nennt, gewinnt keine Popularitätspreise. Das zweite unausgesprochene Motto «Nach uns die Sintflut» ist politisch weit eher erfolgversprechend. Die Hälfte aller Wähler ist deutlich über 50 Jahre alt; viele von ihnen wollen die Rechnung lieber den Jüngeren überlassen. Die Jüngeren interessieren sich derweil noch nicht so stark für die Altersvorsorge, und die ganz Jungen und Ungeborenen haben überhaupt nichts zu sagen.
Gebremste Vollversicherung
Wie die Bâloise mitteilt, verminderten sich die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft um 6,9%. Der Rückgang ist gemäss Mitteilung das Resultat der selektiven Zeichnungspolitik in der Vollversicherung. Cash schreibt:
Das vergangene Geschäftsjahr sei massgeblich geprägt gewesen von der Niedrigzinssituation und politischen Unwägbarkeiten wie dem Brexit oder den US-Präsidentschaftswahlen. Angesichts dieser Bedingungen sei ein «solides Ergebnis» erzielt worden, schreibt die Gesellschaft. Diese erwirtschaftete eine Nettorendite von 2,23% verglichen mit 2,30% im Vorjahr. Erfolgreich war das Unternehmen bei den Kosten. Den Betriebsaufwand pro aktiven Versicherten senkte es auf unter 500 Franken.
Weiter hat die Basler Leben die Rückstellungen für die heutigen und künftigen Rentenverpflichtungen um weitere 179 (VJ 75) Mio Franken erhöht. Dies geht auf Kosten der aktiven Versicherten: Die Rückstellungen wären bei einem korrekten gesetzlichen Umwandlungssatz nämlich zu einem grossen Teil in den Überschussfonds für die Aktiven geflossen, heisst es in der Mitteilung.
Die NZZ schreibt zur Swiss Life:
Die von Swiss Life vor zwei Jahren eingeleitete Bremsaktion bei BVG-Vollversicherungen lässt sich an mehreren Stellen der gesetzlich geforderten Betriebsrechnung ablesen. So sanken die Bruttoerträge um 6%, das den Aktionären zustehende Ergebnis ermässigte sich um 19% auf 161 Mio. Fr. Hans-Jakob Stahel, Leiter Unternehmenskunden, erklärte an einer Pressekonferenz, in einem hartnäckig von Niedrigzinsen geprägten Umfeld werde viel Wert auf die Pflege des Altbestandes gelegt.
GE: 4,7 Mrd. pour la caisse de retraite des fonctionnaires
Le Canton est prêt à poser 4,7 milliards sur la table pour recapitaliser la Caisse de pension des fonctionnaires. Cette somme permettrait à l’institution de couvrir 80% de ses engagements comme l’exige la loi fédérale sans attendre 2052. Durant plusieurs années, environ sept ans, l’évolution des rentes serait bloquée afin de permettre à la Caisse d’accumuler des réserves pour faire face à un éventuel coup dur sur les marchés financiers.
D’où viendra l’argent versé par le Canton? De sources multiples. A l’instar de la recapitalisation de la CIA (Caisse des enseignants et de l’administration centrale avant la fusion de 2013 avec la Caisse du secteur de la santé), le projet de loi du Conseil d’Etat dessine une solution combinant plusieurs sources de financement. Les moyens viendraient, soit de l’argent frais obtenu suite à la dissolution de provisions aux comptes inscrites ces dernières années, mais aussi via le transfert de biens et de «prêts simultanés».
UBS: Vorsorge-Index weiter verschlechtert
Die UBS schreibt zur Altersvorsorge 2020: Die definitiven Analyseergebnisse der Abstimmungsvorlage Altersvorsorge 2020 zeigen, dass die Finanzierung der Renten langfristig verbessert und die Nachhaltigkeit des Systems etwas gesteigert würden. Doch angesichts des grossen Reformbedarfs ist es ein kleiner Schritt, der zu Lasten der Generationengerechtigkeit ausfällt. Der UBS-Vorsorgeindex, ein Pulsmesser für das Schweizer Vorsorgesystem, zeigt eine immer noch negative Dynamik im Schlussquartal 2016 und Erstquartal 2017. Weiter wird festgehalten:
Der demografische Alterungsprozess sorgt in der 1. Säule der Schweizer Altersvorsorge für eine grosse, implizite Finanzierungslücke. So stehen den Vermögensreserven der AHV ungedeckte Leistungsversprechen von rund 1000 Milliarden Franken gegenüber, was einer AHV-Finanzierungslücke von 173,4 Prozent des schweizerischen Bruttoinlandprodukts (BIP) entspricht. Bei Umsetzung der Abstimmungsvorlage Altersvorsorge 2020 würde die AHV Finanzierungslücke um rund ein Fünftel auf 135,1 Prozent des BIP sinken.
Die Harmonisierung des Referenzalters von Frauen und Männern sowie die Erhöhung des AHV-Beitragssatzes tragen mit 15,6 beziehungsweise 15,4 Prozent des BIP in ähnlichem Umfang zur Reduktion der Finanzierungslücke bei. Jedoch beinhaltet das Rentenpaket mit der Flexibilisierung des Renteneintritts und der Erhöhung des Plafonds für Ehepaare auch Massnahmen, welche die Finanzierungslücke der AHV vergrössern. Besonders belastet die Erhöhung der Altersrenten um 70 Franken die AHV-Finanzen; sie lässt die Finanzierungslücke um 24,8 Prozent des BIP anwachsen.
Baumeisterverband gegen AV2020
Die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) lehnt die Altersvorsorge-Reform 2020 ab. Mit der aktuellen Vorlage ist das oberste Reformziel, die nachhaltige finanzielle Sicherung der Renten, nicht zu erreichen, findet die Mehrheit der Delegierten. Die Reform gelangt am 24. September 2017 zur Volksabstimmung.
Der Ausbau der ersten Säule durch die Erhöhung der AHV-Rente für Neurentner um 70 Franken sorge sogar dafür, dass die Reform noch deutlich teurer sei als der Status Quo. Die zusätzlichen Lohnbeiträge können die höheren Renten nur bis 2030 finanzieren. Danach müssen weitere Mittel beschafft werden. Dabei profitieren weder die heutigen Rentner, noch die jungen und nachfolgenden Generationen vom AHV-Ausbau.
Der Baumeisterverband bedauert zudem, dass auf einen Interventionsmechanismus verzichtet wird, der bei finanzieller Schieflage des AHV-Fonds eine Erhöhung des allgemeinen Rentenalters vorgesehen hätte. Damit übergehe die Vorlage die durch demografische Entwicklung ausgelösten Probleme.
IV: Stabile Neuzugänge
2016 wurden in der IV 14‘100 gewichtete Renten neu bezogen (Schweiz und Ausland). Seit dem Spitzenjahr 2003 mit 28‘200 gewichteten Neurenten hat ihre Zahl um 50 Prozent abgenommen. Sie hat sich seit 2012 auf dem Niveau von rund 14‘000 pro Jahr stabilisiert. Im Januar 2017 betrug die Zahl der laufenden Renten 219‘100. Sie hat gegenüber dem Vorjahr um 2‘900 gewichtete Renten weiter abgenommen (minus 1,3 Prozent). Die Abnahme gegenüber dem Höchststand im Januar 2006 beträgt 15 Prozent.
Während die Neurentenzahlen sich von 2003 bis 2012 halbiert haben, hat die IV seit 2008 jährlich deutlich mehr Massnahmen zur beruflichen Eingliederung durchgeführt (plus 4 Prozent von 2015 auf 2016).
Aarauer Staatsangestellte gegen Wechsel der PK
Der Aarauer Einwohnerrat hat an seiner Sitzung Anfang Mai entschieden, dass der Stadtrat die Verträge mit der Pensionskasse der Stadt Aarau per Ende 2017 kündigen und die Pensionskasse der städtischen Angestellten zur Trianon Sammelstiftung (Mobiliar) zügeln soll.
Doch das letzte Wort hatten die städtischen Angestellten als Hauptprotagonisten. Und diese lehnten den Wechsel am Montag haushoch ab. Das bestätigt Hans Umbricht, Präsident des Personalverbandes. Bei 518 Stimmberechtigten gingen 305 gültige Stimmzettel ein. Nur 31 stimmten für ein Ja, 274 für ein Nein – das sind 89 Prozent.
Swisscanto 2017: Ansprechende Rendite–stabile Deckungsgrade
Die Kapitalrenditen im Anlagejahr 2016 waren nach dem schwachen Vorjahr (1,1%) mit durchschnittlich 3,6% zufriedenstellend. Die Risikoneigung der Kassen im Anlagebereich hat leicht zugenommen. Während der Anteil der festverzinslichen Anlagen und liquiden Mittel zurückgegangen ist, haben Investitionen in Aktien und Immobilien zugelegt.
Grosse Pensionskassen investierten zudem vermehrt in alternative Anlagen. Sie erzielten eine überdurchschnittliche Performance von 4,0%. Demgegenüber stehen kleine Pensionskassen mit einer Performance von 3,3%. Langfristig lässt sich die bessere Rendite auf die breitere Diversifikation zurückführen. Im Unterschied zu den kleinen Pensionskassen waren die grossen Pensionskassen häufiger von Negativzinsen betroffen.
So gaben 67% der Kassen mit über 500 Mio. Vermögen an, Negativzinsen bezahlt zu haben. Bei den kleinen Pensionskassen beläuft sich der Anteil auf 52%. Gesamthaft entspricht dies einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von rund 3% (58% gegenüber 55% im Vorjahr).
Die Pensionskassen haben ihre Vermögensallokation im letzten Jahr weiter optimiert. Dabei haben hohe 44% der Vorsorgeeinrichtungen angegeben, die Möglichkeiten zur Überschreitung der Limiten der BVV2-Richtlinien genutzt zu haben.
Der durchschnittliche Deckungsgrad der Pensionskassen ist im Jahr 2016 stabil geblieben. Bei den privatrechtlichen Kassen ist der Deckungsgrad trotz guter Anlageperformance leicht auf 109,7% gesunken (Vorjahr 110,4%). Der Deckungsgrad der öffentlich-rechtlichen Kassen verzeichnet dagegen eine leichte Zunahme auf 94,6% (Vorjahr 92,0%). Die Entwicklung ist vor dem Hintergrund erneut gesunkener technischer Zinsen zu sehen, wobei die Anpassung der technischen Zinssätze im öffentlichen Sektor weniger stark vorangetrieben wurde.
Invalidität von Teilerwerbstätigen soll ausgewogener berechnet werden
Für die Festlegung des Invaliditätsgrades von Teilerwerbstätigen will der Bundesrat ein neues Berechnungsmodell einführen. Dieses soll weiterhin die gesundheitlichen Einschränkungen einer Person im Erwerbsbereich und in der Haus- und Familienarbeit separat erfassen, jedoch beide Bereiche ausgewogener berücksichtigen.
Die neue Berechnungsart verbessere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und erfülle auch die Anforderungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, wonach die Berechnung zur Invaliditätsbemessung nicht diskriminierend ausgestaltet sein darf, heisst es in einer Mitteilung. Der Bundesrat hat eine Verordnungsänderung in die Vernehmlassung geschickt.
K-Tipp gegen AV2020
Im Tages-Anzeiger berichten Markus Brotschi und Andreas Valda über die Referendumskampagne des K-Tipp gegen die Altersvorsorge 2020. Festzuhalten ist, dass es aufgrund der MWSt-Erhöhung in jedem Fall zu einer Abstimmung kommt, ob mit oder ohne Referendum, da ohne Zustimmung zur MWSt die AV2020 nicht in Kraft treten kann und die MWSt, weil in der Verfassung verankert, vors Volk muss.
Bisher wurden die Unterschriften gegen die Rentenreform nur von einem linken Komitee vorab in der Romandie gesammelt. Aber nun tritt mit der Konsumentenzeitschrift «K-Tipp» in der Deutschschweiz ein gewichtiger Gegner der Altersvorsorge 2020 auf den Plan. Dem neusten «K-Tipp» mit einer Auflage von 248 000 Exemplaren und rund 900 000 Leserinnen und Lesern liegt ein Unterschriftenbogen für das Referendum bei. Ebenfalls verschickt wird der Bogen an die rund 500 000 Leser der aus dem gleichen Verlag stammenden Zeitschrift «Saldo». Damit dürfte das Referendum gegen die Altersvorsorge 2020 zustande kommen. (…)
Die inhaltliche Kritik richtet sich beim «K-Tipp» gegen das Pensionskassensystem. Die Reform zeuge vom Versagen des Politiksystems, sagt Peter Salvisberg (Geschäftsleitung K-Tipp). Die Senkung des Umwandlungssatzes führe zu ungerechtfertigten Rentenkürzungen. Dass die Lebenserwartung auch in Zukunft weiter steigen werde, sei im Parlament wie ein «Mantra» heruntergebetet worden, dabei stagniere die Lebenserwartung. Zudem sei die zweite Säule mit 1700 Pensionskassen ineffizient und die Versicherungen verursachten hohe Verwaltungskosten. Die Pensionskassen sässen auf hohen Reserven von 116 Milliarden und erwirtschafteten trotz historisch tiefer Zinsen «prima Renditen», etwa mit Liegenschaften, von denen die Versicherten nur begrenzt profitierten.
La baisse du taux de conversion à 6% ne concerne que 10% des assurés
Tandis que la réforme Prévoyance vieillesse 2020 prévoit un abaissement du taux de conversion de 6,8 à 6%, les caisses de pension sont déjà passées à l’acte, selon une enquête de Swisscanto Prévoyance. La baisse du taux technique et du taux de conversion réduit les rentes des nouveaux retraités.









