Ehemalige Bundesratsmitglieder sollen für ihr Engagement gegen die 13. AHV-Rente büssen. Die Hälfte ihrer Ruhegehälter soll in die allgemeine AHV-Kasse fliessen, fordert die SVP. Die Landesregierung will davon nichts wissen, schreibt der Blick und fasst zusammen:
Die Magistraten werden sich kaum Sorgen machen müssen. Das heutige System stand schon mehrfach zur Diskussion, bislang hielt das Parlament aber immer daran fest. Erst im April hatte der Nationalrat von SVP-Ratsmitglied Thomas Burgherr (61) abgelehnt, der dem Bundesrat nicht nur das Ruhegehalt kürzen, sondern andere Zückerli wie eine Limousine mit Chauffeur oder ein 1.-Klass-GA gleich ganz streichen wollte. Und so dürfte auch dieser Sturm schadlos am Bundesrat vorübergehen.

(BR) Der Bundesrat hat seine Vorschläge zur Umsetzung und Finanzierung der 13. AHV-Rente anlässlich seiner Sitzung vom 22. Mai 2024 in die Vernehmlassung geschickt. Die Eckwerte hatte er bereits im März festgelegt: Die 13. AHV-Altersrente soll ab 2026 einmal jährlich ausbezahlt und nachhaltig finanziert werden.

