GE: Caisse des fonctionnaires
1,4 milliard, c’est la perte de valeur des avoirs de la caisse de pension des fonctionnaires (CPEG) liée à la récente baisse du taux décidée par les actuaires (lire nos éditions d’hier). Les députés se doutaient depuis un certain temps que la cuvée serait mauvaise: ils connaissent désormais l’ampleur des pertes: «le réveil est brutal», admet le PDC Bertrand Buchs.
Personne où presque ne s’amuse vraiment à distribuer les torts. Même pas l’UDC, qui depuis quinze ans crie casse-cou sur le sujet: «La fusion de 2012 était trop optimiste, mais la bourse n’a pas suivi en 2015, souligne la députée Françoise Sapin. La baisse des taux est un nouveau coup dur. Oui, il aurait fallu réagir il y a des années déjà. Mais la situation d’aujourd’hui est le résultat de décisions collectives. L’important est d’en tirer les conséquences.»
CS PK-Index Q3 2016
Im Berichtsquartal nahm der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index um 2,65 Punkte bzw. 1,70 % zu und liegt per 30. September 2016 bei 158,62 Punkten, ausgehend von 100 zu Beginn des Jahres 2000. Ein neuer Höchststand wurde im August bei 158,65 Punkten erreicht. Auf eine starke Entwicklung im Juli (1,13 %) folgte eine Verlangsamung des Wachstums im August (0,58 %), das sich im September (–0,01 %) sogar leicht ins Negative drehte.
Traditionelle und weniger traditionelle Anlagen
Finanz und Wirtschaft hat Martin Wenk, Mitglied der Geschäftsleitung der Baloise und zuständig für das Asset Management, zur aktuellen Situation auf den Kapitalmärkten befragt. Auszüge:
Was ist an Rendite für eine Neuanlage realistisch?
Frankenanleihen werfen noch etwa 0,1% ab, Unternehmensobligationen in Fremdwährung 0,5 bis 0,75%, wobei nach der Währungsabsicherung noch rund 0,25% bleiben. Aktien haben eine Dividendenrendite von ungefähr 2,5%. Auf Hypothekarkrediten resultiert netto 1 bis 1,5%, Mietimmobilien geben etwa 3% her. Kombiniert ergibt das eine durchschnittliche Rendite von 1 bis 1,5%.
Wie beurteilen Sie alternative Investments, Privatkredite, Private Equity, Infrastruktur, die häufig illiquid, dafür rentabler sind?
In Private Equity und Hedge Funds investieren wir seit fünfzehn Jahren. Die Resultate bei Private Equity sind ausgezeichnet. Allerdings fliesst viel Kapital in diesen Markt. Er ist schon ziemlich reif, weshalb wir gegenwärtig keine Positionen aufbauen. Bei Hedge Funds haben wir das Konzept angepasst. Wir machen nichts, was irgendwie handels- oder aktienorientiert ist. Wir zahlen den Hedge Funds nicht für das Beta, das machen wir selbst, sondern für die Überschussrendite in wenigen korrelierten Bereichen, wie beispielsweise bei Event-Driven, also Sonderereignisse wie Übernahmen oder Rückkäufen. Auch Privatkredite sind interessant. Wo wir uns fernhalten, ist Infrastruktur.
Weshalb meiden Sie Infrastrukturinvestments?
Weil es oft staatliche oder staatlich unterstützte Projekte sind und so politische Risiken bergen. Man denke an die vom norwegischen Staat lancierte Erdgastransportinfrastruktur. Kurz nach Beginn waren die Anleger plötzlich mit einer Reduktion der vereinbarten Durchleitungsgebühren konfrontiert. Oder nach einem Regierungswechsel werden Subventionen für erneuerbare Energien gekürzt. Die Länderanalyse ist deshalb wichtig. Wir betreiben sie für alle Investments. Kombiniert mit der Unternehmensanalyse bekommen wir so ein umfassendes Bild von den Chancen und den Risiken in einem Gebiet.
Pensionskassen haben ähnlichen Anlagebedarf und ähnliche Anlagenot und forcieren neu das Hypothekargeschäft. Was heisst das für die Margen?
Pensionskassen sind kurzfristig eine Konkurrenz. Aber sie werden feststellen, dass das Hypogeschäft nicht einfach ist. Sie arbeiten mit Partnern zusammen, was nicht günstig ist. Versicherungen können das Geschäft selbst umsetzen. Früher rechneten wir mit Risikokosten zwischen 25 und 30 Basispunkten, die es für Zahlungsausfälle brauchte. Heute ist es praktisch null. Es werden für Hypotheken Kalkulationen gemacht, die in den nächsten zwei, drei Jahren bei anhaltend niedrigen Zinsen aufgehen mögen. Aber was ist, wenn der Zinstrend kehrt? Ich bin gespannt, wie dann die Reaktion sein wird, wenn einzelne Pensionskassen gestehen müssen, dass sie Kreditausfälle verzeichnen.
Internationaler Vergleich der Vorsorgesysteme
Die Schweiz ist im Vergleich der Altersvorsorgesysteme in 27 ausgesuchten Ländern von Platz 4 auf Platz 6 abgestiegen. Spitzenreiter bleibt Dänemark, gefolgt von den Niederlanden und Australien. Die Schlusslichter im Ranking sind Indien, Japan und Argentinien. Zu diesem Ergebnis kommt der „Melbourne Mercer Global Pension Index 2016“. Dieser wurde vom Beratungsunternehmen Mercer bereits zum achten Mal in Kooperation mit dem Australian Centre for Financial Studies erstellt.
Die Studie untersucht und bewertet die Altersvorsorge verschiedener Länder hinsichtlich ihrer Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität. Dabei wurden neben den staatlichen Rentensystemen und der betrieblichen Altersversorgung auch private Vorsorgemassnahmen berücksichtigt. In diesem Jahr hat sich der Index vor allem mit den Auswirkungen der raschen Alterung der Bevölkerung sowie mit der Frage befasst, inwieweit die Rentensysteme der einzelnen Länder auf den damit einhergehenden, beträchtlichen finanziellen Druck vorbereitet sind.
Dänemark hat sich den Spitzenplatz erneut unter anderem durch die solide Finanzierung, das hohe Vermögens- und Beitragsniveau sowie ein gut reguliertes privates Vorsorgesystem gesichert (80.5 von 100 möglichen Punkten).
Das Schweizer Vorsorgesystem ist mit einem Gesamtindexwert von 68.6 von Rang 4 auf Rang 6 abgerutscht. Wesentliche Ursache ist der Rückgang der Nettoersatzrate, d.h. die Nettorente im Verhältnis zum Lebenseinkommen. Auch im Bereich „Nachhaltigkeit“ mussten Punktverluste in Kauf genommen werden, da bei steigender Lebenserwartung und gleichbleibendem Pensionierungsalter die Pensionierungsdauer zugenommen hat.
SRF: Sparpotenzial bei PKs
pw. Ein Sparpotenzial von 1 Mrd. Franken glaubt Eco von SRF bei den Vermögensverwaltungskosten der Pensionskassen auszumachen. Reto Tarreghetta, früher Swisscanto, heute PK-Berater für Vermögensverwaltungskosten, nutzt die Sendung für Gratis-PR für seine Firma, während das steuerfinanzierte Fernsehen glaubt, den mangelnden Informationsgehalt der Sendung mit Bildern von in Geldtöpfen wühlenden Händen anreichern zu können.
Es gibt reichlich Vorbilder für diese Art der unterschwelligen Beeinflussung der Zuschauer. Sie sind alle ziemlich unappetitlich.
AV2020: 70 Franken in der AHV bleiben Knackpunkt
Die NZZ beschäftigt sich mit den laufenden Beratungen der SGK-S zur Rentenreform. Der Nationalrat wich in der Herbstsession in diversen Punkten vom Ständerat ab. Die SGK werde sich in den grossen Linien an die ursprüngliche Variante des Ständerats halten, ist aus Kommissionskreisen zu hören. Wenig Chancen hat der vom Nationalrat eingebaute Interventionsmechanismus, der als Ultima Ratio ein Rentenalter von 67 Jahren vorsieht, heisst es im Blatt.
Gewichtige Differenzen zwischen den Räten gibt es auch bei den Kompensationsmodalitäten der Rentenkürzungen in der zweiten Säule, ausgelöst durch die Senkung des Umwandlungssatzes auf 6 Prozent. Noch nicht entschieden hat die Kommission, ob sie die 70 Franken Rentenerhöhung in der AHV beibehält. Nach der Debatte im Nationalrat sagten mehrere CVP-Ständeräte, sie würden nicht um jeden Preis an den 70 Franken festhalten (NZZ 30. 9. 16). Die SGK arbeitet an Lösungen für eine Kompensation innerhalb der zweiten Säule. Die Kommission informiert am Dienstagnachmittag über ihre Entscheide.
HBR: Startups Could Fundamentally Change the Way Big Investors Operate
Innovation has the potential to transform the investment industry. Small startup firms are already developing proprietary technologies — such as machine vision, deep learning, and other innovations —– that could help large investors evaluate opportunities and risks with far greater accuracy and efficiency than was previously possible. Yet the world’s largest funds are closed off from these innovations.
Research we have collected in recent months shows that pension funds, sovereign wealth funds, and endowments expect imminent breakthrough innovations in investment technology. But almost none of these institutional-investment giants have any policies in place for monitoring or engaging with the startups who are creating next-generation investment technologies.
BVK: Erlenbach zur Profond
Die Erlenbacher Gemeindeversammlung stimmte wenig enthusiastisch dem Austritt aus der kantonalen Vorsorgeeinrichtung BVK zu. Gemeindepräsident Sascha Patak (FDP) sprach eingangs von vielen Zahlen und Kaffeesatzlesen. «Wir können heute nicht sagen, wie viel uns der Wechsel von der BVK zur Sammelstiftung Profond kostet», sagte er, «doch wir sind überzeugt, dass er jetzt angebracht ist.»
OAK: Anerkannte TER-Kostenquoten-Konzepte für Kollektivanlagen
Die „Liste der anerkannten TER-Kostenquoten-Konzepte für Kollektivanlagen“, welche eine Beilage zu den Weisungen W – 02/2013 darstellt, wurde angepasst. Die Anpassung betrifft die Aktualisierung der „Richtlinie für die Immobilienfonds“ und der „Fachinformation Kennzahlen von Immobilienfonds“ der Swiss Funds & Asset Management Association SFAMA. Neu ist die Fondsbetriebsaufwandquote auf Basis des durchschnittlichen Marktwerts zu berechnen (vgl. Rz 39 der Fachinformation Kennzahlen von Immobilienfonds).
Altersvorsorge benachteiligt junge Vorsorger
Werner Enz befasst sich in der NZZ einmal mehr mit der Benachteiligung der jungen Beitragszahler in der Altersvorsorge. Aber offenbar merken diese langsam, wie der Hase läuft. Nämlich in die falsche Richtung. Enz hält fest:
Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen, weist mit etwas Stolz darauf hin, dass der von der Linken geforderte Leistungsausbau (AHVplus) bei den jugendlichen Wählern gemäss Nachbefragungen mit 80% Nein-Stimmen abblitzte; landesweit lag der Nein-Anteil bei 59,4%. Die Linke habe ausser Kampfbegriffen wie «Rentenklau», oder noch gröber: «Rentenmassaker», wenig zu bieten, wenn es um die Sicherung der Sozialwerke gehe. Null Vision, so lautet Silberschmidts Fazit, (…)
Natürlich hätten die Jungen durchschaut, dass ein Leistungsausbau, wie ihn «AHV plus» zum Ziel hatte, wiederum zu ihren Ungunsten gewesen wäre. Die Jungfreisinnigen fordern im Gegenteil zu derartigen Ausbauplänen eine AHV-Schuldenbremse, votieren für die Erhöhung des Rentenalters und finden es überhaupt keine gute Idee, wiederkehrend die Mehrwertsteuer oder die Lohnabgaben zum Stopfen der Finanzlöcher heraufzusetzen.
Generationen-Solidarität: Wünsche und Realität
Laut einer repräsentativen Umfrage von Swiss Life bei über 3000 Personen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich besteht über alle vier Generationen hinweg ein grosses Bedürfnis nach einer stärkeren Solidarität. Fast 90% der Befragten – unabhängig von Alter oder Land – äussern diesen Wunsch, der in der Realität jedoch nur teilweise erfüllt wird: Im Schnitt sind fast 40% der Ansicht, dass die Solidarität und der Austausch zwischen den Generationen heute nicht zufriedenstellend funktionieren. Zudem wird der Zusammenhalt in der Gesellschaft teilweise als fehlend erlebt: So vermissen 63% die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber älteren Menschen. Ähnlich zeigt sich das umgekehrte Bild: Rund die Hälfte der Befragten vermisst den Respekt gegenüber den Jungen.
In der NZZ schreibt Hansueli Schöchli zu den Resultaten:
Politisch wenig sympathisch klingt derweil der Satz «Die Alten leben heute auf Kosten der Jungen». Trotzdem stimmten in der besagten Umfrage 52 Prozent der 18- bis 35-Jährigen «voll» oder «eher» zu. Wenig überraschend: Mit steigendem Alter sinkt die Zustimmungsrate deutlich. Von den 66- bis 79-Jährigen bejahten nur noch 14 Prozent die besagte These. Ins Auge sticht auch, dass fast die Hälfte der befragten 18- bis 35-Jährigen die Aussage bejahte, wonach bei Wahlen «die Stimme der Alten zu viel Gewicht habe», da diese von Entscheidungen nicht mehr so lange betroffen seien. In der Altersgruppe ab 66 äusserte nur knapp ein Viertel diese Meinung.
BVK: Uni Zürich bleibt
Die Universität Zürich (UZH) versichert ihre Mitarbeitenden auch in Zukunft bei der Pensionskasse BVK. Ein Personalausschuss hat untersucht, ob ein Ausstieg sinnvoll wäre, weil die Kasse einschneidende Anpassungen plant. Die Massnahmen der BVK wurden geprüft und mit Angeboten anderer Pensionskassen verglichen.
Ausschlaggebend für den Entscheid der Universitätsleitung, bei der BVK zu bleiben, sei eine nachhaltige, verlässliche und generationengerechte berufliche Vorsorge, teilte die Universität mit. Die UZH sei bereit, die Massnahmen mitzutragen, die zu einer langfristigen Stabilisierung und Sicherung der Renten für alle BVK-Versicherten führten.
Insgesamt sind rund 4400 Mitarbeiter und 1590 Rentner der UZH bei der BVK versichert.
Postulat Ettlin: Keine neue Soft-Regulierung durch die OAK
Text: Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob die OAK anzuweisen ist, keine Weisung über neue Anforderungen an die Revisionsstelle zu erlassen. Gegebenenfalls ist die Regulierungskompetenz einzuschränken oder der Auftrag der OAK anzupassen.
Begründung: Die OAK macht im Rahmen ihres Weisungsentwurfs «Anforderungen an die Revisionsstellen» Gebrauch von der grundsätzlichen Regulierungskompetenz gemäss Artikel 64a Absatz 1 Buchstabe f. im BVG. Der Weisungsentwurf «Anforderungen an die Revisionsstellen» geht aber weit über das eigentliche Mandat der OAK hinaus. Er stellt einen massiven Eingriff in den Markt der Pensionskassenprüfung dar.
Eine qualitätsorientierte Weiterentwicklung im Segment der Pensionskassenprüfungen wäre indes zu prüfen. Dies kann aber effizienter im Rahmen des laufenden bundesrätlichen Auftrags zur Überprüfung der Revision und Revisionsaufsicht gemacht werden. Dies verhindert Doppelspurigkeiten und Mehrfachregulierungen zwischen OAK und Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) und verhindert eine unnötige bürokratische Belastung der Wirtschaft.
Weltweiter Rückgang der PK-Vermögen
Das Gesamtvermögen der weltweit 300 grössten Pensionsfonds und Pensionskassen ist zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Finanzkrise wieder rückläufig. Wie aus einer gemeinsamen Studie von Willis Towers Watson und dem US-Finanz- und Wirtschaftsmagazin „Pensions & Investments“ hervorgeht, ging das Volumen im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent auf 14,8 Billionen US-Dollar und damit etwa auf das Niveau von Ende 2013 zurück. Auch die Schweizer Pensionseinrichtungen verloren an Substanz und fielen im Ranking zurück.
Mit 128 Fonds und einem Anteil von rund 38 Prozent sind die USA unter den weltweit 300 grössten Pensionseinrichtungen am stärksten vertreten, gefolgt von Japan mit rund 12 Prozent und den Niederlanden mit knapp 7 Prozent. Die Schweiz ist mit neun Vorsorgeeinrichtungen vertreten. Auf sie entfallen 1,4 Prozent der Assets, angeführt von der Pensionskasse des Bundes Publica auf Platz 100 mit einem Vermögen von gut 36 Mrd. Dollar.
Die teilweise schlechtere Rangstellung der Schweizer Fonds im internationalen Vergleich widerspiegelt nicht nur die Bewegungen in den unterliegenden Märkten, sondern auch die Wertentwicklung des Schweizer Franken. Dieser Währungseffekt machte sich 2014 besonders bemerkbar. Während Wertschriften in lokaler Währung allgemein stark zulegten, verlor der Franken fast 12 Prozent an Wert gegenüber dem US-Dollar. Daher fielen die Schweizer Einrichtungen im Ranking zurück. 2015 spielte dieser Deviseneffekt kaum eine Rolle, als sich der Franken nur knapp 1 Prozent gegenüber dem US-Dollar abschwächte. Dementsprechend war die Rangstellung der Schweizer Einrichtungen im internationalen Vergleich im 2015 viel stabiler als im Vorjahr.
Insgesamt haben sich die 20 grössten Pensionskassen besser entwickelt als das Gesamtranking. Mit einem Minus von 2,2 Prozent im vergangenen Jahr waren ihre Verluste um knapp 1,2 Prozent geringer als der allgemeine Durchschnitt der Top-300. „Ein Unterscheidungsmerkmal der führenden Pensionseinrichtungen ist ihre schnelle Anpassungsfähigkeit und Bereitschaft, First-Mover‘ zu sein“, meint Michael Valentine von WTW. Sie investierten in ein breites Spektrum von Renditequellen mit intelligenter Verwendung ihres Fee-Budgets, um das Maximum auszuschöpfen. „Die Vorsorgeeinrichtungen zahlen niedrige Kosten für passiv gemanagte Fonds und nutzen ein teureres aktives Management nur, wenn sie von einer Überrendite überzeugt sind“, sagt Valentine.
BZ: Die rentengeschädigten geschiedenen Witwen
Claude Chatelain befasst sich in einem Kommentar mit der Neuregelung des ZGB, das im steten Bemühen um noch mehr Gerechtigkeit ab kommendem Jahr auch den Fall der geschiedenen Witwen berücksichtigt. Chatelain schreibt:
Wohlgemerkt, es geht hier nur um Witwen, deren Scheidung erfolgte, als der Mann bereits eine Rente bezog. In solchen Fällen kann man die 2. Säule nicht mehr teilen. Ergo muss der rentenbeziehende Partner, bis dato meistens der Mann, einen Teil der Rente der Ex-Frau abliefern. Das geht ordentlich, aber nur solange der Mann lebt.
Ab 2017 soll deshalb die Teilung auch dann vollzogen werden, wenn ein Ehegatte bei der Scheidung bereits pensioniert oder invalid ist. Die Berechnung beruht dann auf einer Austrittsleistung. Möglich ist auch, dass die vorhandene Rente geteilt und in eine lebenslange Rente für den berechtigten Gatten umgerechnet wird.
Was hier relativ einfach und plausibel daherkommt, ist in der Praxis kompliziert und für Pensionskassen mit viel Aufwand verbunden. Einmal mehr werden den Vorsorge- und Freizügigkeitseinrichtungen neue Auflagen gemacht, was schliesslich in höheren Verwaltungskosten mündet.
Dieser neuen Regelung ging ein langwieriger Gesetzgebungsprozess voraus. Und das für eine doch überschaubare Zahl von Fällen. Das Bestreben, möglichst jedem Einzelfall gerecht zu werden, wird mit einem enormen Aufwand erkauft – auf Kosten der übrigen Versicherten.






