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Renditenvergleich im Prevanto-Monitor

23. Januar 2026 By pwirth in Index Tags: Prevanto-Monitor

Der Prevanto Monitor per 31.12.2025 enthält u.a. auch obigen Renditenvergleich mit den Zahlen von UBS-Performance, Pictet 25 plus und Swisscanto PK-Monitor für alle Kassen. Weitere Diagramme geben die Entwicklung der Deckungsgrade, Kapitalmarktinfos und Wechselkurse wieder. 

  Prevanto Monitor 25-12

Einkommensverteilung 2000-2023

23. Januar 2026 By pwirth in Statistik, Versicherte Tags: BFS

Im Jahr 2023 beträgt das mediane verfügbare monatliche Äquivalenzeinkommen in der Schweiz 4332 Franken. Dieses Einkommen ist zwischen 2000 und 2014 nach anfänglichen Schwankungen stark gestiegen. In den darauffolgenden Beobachtungsjahren ist eine Stagnation ersichtlich.

Die Einkommensungleichheit, gemessen am Gini-Koeffizienten, der Werte zwischen 0 (vollkommene Gleichheit: alle haben das gleiche Einkommen) und 1 (maximale Ungleichheit) annehmen kann, schwankte für die verfügbaren Äquivalenzeinkommen seit der Jahrtausendwende zwischen 0,26 und 0,30. Seit 2015 hat sie sich bei Werten um 0,29 und 0,30 stabilisiert.

  BfS Einkommensverteilung

Die Pensionierten und die Individualbesteuerung

22. Januar 2026 By pwirth in Steuern Tags: NZZ

Wer von einem Wechsel zur Individualbesteuerung letztlich profitieren würde, lässt sich generell schwer feststellen, zu unterschiedlich sind die individuellen Verhältnisse, zu komplex das Projekt. Immerhin sind einige Trends aus den amtlichen Zahlen ablesbar. Wie der Tages-Anzeiger schon früher kommt auch die NZZ zu dem Schluss, dass Pensionierte mehrheitlich zu den Profiteuren gehören würden. Fabian Schäfer schreibt: 

[Die Zahlen der Steuerverwaltung] zeigen, wer die grossen Gewinner wären: in erster Linie verheiratete Rentner und in zweiter kinderlose Ehepaare.

In Zahlen ausgedrückt: Pensionierte Ehepaare machen nur 15 Prozent aller Steuerpflichtigen aus. Auf sie entfallen jedoch 36 Prozent der gesamten Entlastung (245 von 625 Millionen Franken). Ähnlich positiv sieht es für Doppelverdiener-Paare ohne Kinder aus, die ebenfalls stark überproportional entlastet werden: Sie machen 8 Prozent aller Steuerpflichtigen aus, sollen aber 16 Prozent der gesamten Entlastung erhalten.

Anders liegen die Dinge bei den Familien. Doppelverdiener mit Kindern würden im Durchschnitt zwar ebenfalls entlastet, aber nicht so überproportional wie Rentner und Kinderlose. Klar negativ ist die Bilanz hingegen für die Familien von gutverdienenden Unverheirateten sowie von Einverdiener-Paaren, bei denen ein Partner mehr oder weniger das gesamte Einkommen allein erzielt: Nach den Schätzungen des Bundes müssen sie im Durchschnitt mit einer Steuererhöhung rechnen.

Pensionierte können sparen, Alleinerziehende legen drauf: Ist das der Weisheit letzter Schluss? Politisch kann man sich darüber streiten, technisch aber lassen sich die Unterschiede erklären. Bei pensionierten Ehepaaren sind die Einkommen wegen der AHV-Renten gleichmässiger auf Mann und Frau verteilt als bei jüngeren Paaren. Zudem können sie kaum je Doppelverdiener-Steuerabzüge geltend machen.

Beides bewirkt, dass Rentner heute besonders stark von dem Phänomen betroffen sind, das gemeinhin als «Heiratsstrafe» bezeichnet wird: Ein Teil der Verheirateten muss mehr Bundessteuern bezahlen als ledige Paare, weil ihre Einkommen wegen der gemeinsamen Veranlagung zusammengezählt werden. Folglich gehören sie zu den natürlichen Nutzniessern einer individuellen Besteuerung.

  NZZ / Tages-Anzeiger

 

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Holcim-Kassen verzinsen Sparguthaben mit 9%, Update

22. Januar 2026 By pwirth in Pensionskassen Tags: Verzinsung

Die PEKAM AG teilt mit, dass die ursprünglich an dieser Stelle publizierte Meldung zum Holcim Pension Fund  sich auf das Vorjahr bezieht und hat uns freundlicherweise die aktuellen Daten zugestellt. Wir bedauern das Missverständnis. PEKAM schreibt:

Das Investment Office des Holcim Pension Fund und der Pensionskasse der Holcim (Schweiz) AG, die Pekam AG, berichtet von erfreulichen Entwicklungen. Aufgrund der soliden Entwicklung der Finanzmärkte im vergangenen Jahr sind die Deckungsgrade der erwähnten Kassen auf über 128 % resp. 130 % gestiegen.

Beide Stiftungsräte haben sich entschieden, die Sparguthaben mit je 9 % zu verzinsen und lassen so die Versicherten an der positiven finanziellen Entwicklung der Kassen partizipieren. Der technische Zins beträgt bei beiden Kassen 1.75 %.

 

Warum der Wohnungsbau feststeckt

22. Januar 2026 By pwirth in Allgemein

In seinem ausführlichen und lesenswerten Beitrag geht Jürg Zulliger in der NZZ auf die «wahren Ursachen steigender Mieten» ein und schlägt radikale Massnahmen vor.

Die Diskussion über steigende Mieten in der Schweiz verläuft nach einem vertrauten Muster. Die Preise ziehen an, die öffentliche Empörung wächst – und rasch werden die Schuldigen präsentiert: grosse Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen und Immobiliengesellschaften.

Sie würden mit hohem Kapitaleinsatz halbe Städte aufkaufen und damit die Mieten nach oben treiben. Doch diese Erklärung greift zu kurz und lenkt von den eigentlichen Ursachen der Wohnungsknappheit ab. 

Unbestritten ist: Die Werte von Mehrfamilienhäusern steigen weiter. Besonders institutionelle Anleger wie Pensionskassen und grosse Versicherungen suchen gezielt nach solchen Wohnliegenschaften. Befragt man diese Investoren, zeigt sich: Keine andere Anlageklasse wollen sie so stark ausbauen.

Die Senkung des Leitzinses, eine hohe Sparquote in der Schweiz und der Bedarf an langfristig stabilen Anlagen verstärken die Nachfrage. Wenn auch noch sichere, langfristige Erträge in Schweizerfranken das Ziel sind, trifft dieses Interesse rasch auf einen vergleichsweise engen Anlagemarkt.

Doch daraus folgt nicht automatisch, dass Investoren die Mieten hochtreiben. Der entscheidende Treiber liegt woanders. (…)

Wer über Wohnungspolitik spricht, muss zwei Märkte auseinanderhalten: Der Mietwohnungsmarkt ist ein Nutzermarkt – hier bestimmen Angebot und Nachfrage nach Wohnraum den Preis. Der Markt für Mehrfamilienhäuser hingegen ist ein Kapitalmarkt – hier zählen Zinsen und Renditeerwartungen.

Diese beiden Märkte entwickeln sich unabhängig voneinander. Manchmal steigen die Preise für Liegenschaften, während die Mieten stagnieren. Oder die Mieten steigen bei fallenden Bewertungen.

Besonders fatal: Die Mietpreis- und Wohnschutzinitiativen des Mieterverbandes und linker Parteien kurieren nur Symptome, nicht Ursachen. Sie regulieren Preise, schaffen aber keinen zusätzlichen Wohnraum. Im Gegenteil: Verschärfte Eingriffe vertreiben Investoren – und das Angebot schrumpft weiter. (…)

Der erste Schritt aus der Sackgasse: Schluss mit der Stadt als Museum. In grossen Städten stehen rund 80 Prozent der Gebäude unter Schutz. Selbst bescheidenste Wohnbauten aus den 1920er Jahren gelten als unantastbar, während Zehntausende auf bezahlbaren Wohnraum warten. Denkmalschutz ist wichtig, aber er darf nicht zum Luxus einer kleinen Minderheit werden. Die in der Forschung belegten Zahlen sind eindeutig: Denkmalschutz und rigide Baurestriktionen verteuern das Wohnen durchschnittlich um 35 Prozent.

Zweitens ist eine Reform des Rekurs- und Einspracherechts überfällig. Die Schweiz hat sich eine Blockadekultur angewöhnt, die moralisch höchst fragwürdig und wirtschaftlich unbezahlbar geworden ist. Wer Zeit, Geld und juristischen Beistand mobilisieren kann, bringt selbst hervorragende und rechtmässige Bauprojekte zum Stillstand. Wer hingegen investiert, Risiken trägt und Wohnraum schaffen will, gerät unter Generalverdacht.

Drittens muss die Raumplanung aus ihrer Erstarrung gelöst werden. Das Raumplanungsgesetz von 2013 sollte Verdichtung fördern – stattdessen hat es Bauland in einem Masse verknappt und verteuert, dass ein Umdenken dringend nötig ist. Das Bauen im Bestand liefert bei weitem nicht, was man sich erhofft hatte.

Die Realität hat die damaligen Prognosen überholt: Vor der Abstimmung von 2013 ging man davon aus, dass die Schweiz die Schwelle von 9 Millionen Einwohnern erst 2050 oder 2060 erreichen werde. Tatsächlich haben wir diese Marke bereits jetzt überschritten. Es darf kein Tabu mehr sein, an gut erschlossenen Lagen neues Bauland einzuzonen – und im Gegenzug periphere, schlecht angebundene Flächen auszuzonen.

  NZZ

 

 

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Kapitalbezug Zeichen für Vertrauenskrise?

22. Januar 2026 By pwirth in Versicherte Tags: Kapitalbezug, SGB

Die Arbeitnehmenden nehmen viel mehr Kapital aus ihren Pensionskassen, wenn sie in Rente gehen. Letztes Jahr wurden 17 Mrd. Fr. als Kapital bezogen. Das ist fast doppelt so viel wie fünf Jahre früher (8.9 Mrd. Fr. im Jahr 2019).

Daniel Lampart, Chefökonom beim SGB, kommentiert in seinem Blog die starke Zunahme der Kapitalbezüge bei Pensionierung. 

Warum nehmen heute viel mehr Leute viel Kapital aus der Pensionskasse? Ist es ein Zeichen dafür, dass das Vertrauen in die Pensionskassen geschwunden ist? Ein Grund für den Kapitalbezug sind die «Berater» oben, die den Versicherten ihre privaten Vorsorgelösungen verkaufen wollen und ihnen Schönwetter-Berechnungen vorlegen.

Dazu kommt, dass die sinkenden Leistungsversprechen in den Pensionskassen am Vertrauen genagt haben. Die Pensionskassen können zwar nichts für die tieferen Zinsen auf den Finanzmärkten. Aber sie haben teilweise zu vorsichtig agiert und zu viele Reserven gebildet.

Zahlreiche Pensionskassen waren sogar froh, dass die Pensionierten das Kapital nahmen, weil sie damit weniger Risiko auf der Bilanz haben. Das hat sich glücklicherweise zu ändern begonnen. Die «technischen Rückstellungen» werden wieder abgebaut. Und die Vorsorgeguthaben werden wieder höher verzinst und auch Renten punktuell erhöht.

Generelle Rentenerhöhungen sind aber nach wie vor die Ausnahme. Und nach wie vor gibt es zahlreiche schwarze Schafe unter den Pensionskassen, die teuer sind und ungenügende Leistungen bieten. Die Aufsicht schaut zu wenig gut hin. Der Marktanteil der Versicherungen, die mit der zweiten Säule Geld verdienen, steigt. (…)

Die zweite Säule ist eine Sozialversicherung. Für Firmen, die keine eigene Kasse führen können, braucht es ein Non-Profit-Angebot mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis – wie es die Sozialpartner in verschiedenen Branchen bereits anbieten.

  SGB Blog Lampart

PK-Statistik 2024 mit den definitiven Zahlen

22. Januar 2026 By pwirth in Statistik Tags: BFS, PK-Statistik



Die 1292 Schweizer Pensionskassen erreichten 2024 eine Bilanzsumme von 1220,6 Milliarden Franken (Vorjahr 1129,1 Milliarden Franken) mit einem positiven Nettoergebnis der Vermögensanlagen von 83,7 Milliarden Franken (Vorjahr 54,2 Milliarden Franken). Zudem konnten höhere Wertschwankungsreserven gebildet und die Unterdeckung weiter reduziert werden. Dies geht aus den definitiven Ergebnissen der Pensionskassenstatistik 2024 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

  BfS PK-Statistik 2024

Wirtschafts- und Finanzdepartement kritisieren Verzicht auf höheres Rentenalter

21. Januar 2026 By pwirth in AHV Tags: ahv2030, Rentenalter

Beobachter waren überrascht, wie einfach Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider (SP) ihre Leitlinien zur AHV-Reform  im bürgerlich dominierten Bundesrat durchbrachte. Die Ämterkonsultation in der Bundesverwaltung, in die die NZZ über das Öffentlichkeitsgesetz Einblick erhielt, zeigt nun, dass sich zwei Departemente kritisch einbrachten. Tobias Gafafer schreibt: 

Für mehr Tempo hat sich die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) im Departement von Karin Keller-Sutter (FDP) ausgesprochen. Sie wünsche schon heute einen Entscheid, der die zentrale Frage des Referenzalters umfassen müsse, schreibt die Direktorin Sabine D’Amelio-Favez in der Stellungnahme.

Die EFV verweist auf die ungünstige Entwicklung der ersten Säule. Die Lebenserwartung steige in der Schweiz von Jahr zu Jahr, wodurch sich die durchschnittliche Dauer der Rentenzahlungen der AHV immer weiter verlängere.

Gleichzeitig verschlechtere sich das Verhältnis zwischen den Berufstätigen und den AHV-Bezügern laufend. Werde das Rentenalter nicht an diese Realität angepasst, werde die finanzielle Belastung der Berufstätigen und der Sozialversicherungen langfristig untragbar. (…)

Einwände hatte auch das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) im Departement von Guy Parmelin (SVP). In seiner Stellungnahme kritisiert es, dass das Innendepartement darauf verzichtet habe, ein höheres Rentenalter zu prüfen.

Dies erschwere es, das Arbeitskräftepotenzial verstärkt auszunutzen, gerade mit Blick auf die bevorstehende, demografisch bedingte Verknappung von Arbeitskräften. So werde es auch schwieriger, die AHV finanziell nachhaltig aufzustellen.

Das Seco kritisiert das Departement Baume-Schneider grundsätzlich. Die vorgeschlagenen Massnahmen, die das finanzielle Gleichgewicht der ersten Säule sichern sollten, basierten praktisch ausschliesslich auf Mehreinnahmen, schreibt Eric Scheidegger, der Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik. (…)

Das Seco zeigt sich überzeugt, dass eine moderate generelle Erhöhung des Rentenalters im Zeitraum zwischen 2030 und 2040 das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis hätte, aus volkswirtschaftlicher und sozialpolitischer Sicht. Das Rentenalter solle zum Beispiel gestaffelt über mehrere Jahrgänge um ein Jahr erhöht werden.

Der Bundesrat hatte kein Gehör für die Einwände aus dem Finanz- und dem Wirtschaftsdepartement. Parmelin und Keller-Sutter liessen zwar ihre Fachämter zwei Mal Kritik üben. Aber bei der entscheidenden Weichenstellung, die bereits im Juni 2025 stattgefunden hat, hielten sich die bürgerlichen Bundesräte vornehm zurück. Mit Ignazio Cassis (FDP) verlangten sie, ein höheres Rentenalter müsse weiter geprüft werden. Dringlich war dies für sie jedoch offenkundig nicht.

Baume-Schneiders Innendepartement ist nun dabei, einen Vorentwurf zur AHV-Reform auszuarbeiten. Er soll im Frühling dieses Jahres in eine Vernehmlassung gehen.

  NZZ

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Neue Fachleute für Personalvorsorge

21. Januar 2026 By pwirth in Personelles Tags: Fachschule für Personalvorsorge

Die neuen Fachleute für Personalvorsorge: Beatrice Ballmer, Niels Frowin Robert Bretschneider, Jessica Patricia Caviezel, Joanna Fiona De Silva, Corinne Dubied, Karin Fehr, Martin Kadlus, Thuyanthan Kumarasamy, Demetra Lénárt, Nicole Poelstra-Bieli, Elena Püntener, Corina Schenk, Tina Treier, Cyrill Urheim, Joel Wild, Petra Reinecke. 

Nach zwei Jahren berufsbegleitender Ausbildung haben 16 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Personalvorsorge den eidgenössischen Fachausweis erworben. Sie sind damit als Fachpersonen der beruflichen Vorsorge qualifiziert.

Die Fachschule für Personalvorsorge bietet ein vielseitiges Aus- und Weiterbildungsangebot im Bereich der beruflichen Vorsorge. Ein zentrales Angebot ist die zweijährige, berufsbegleitende Ausbildung zur Fachfrau bzw. zum Fachmann für Personalvorsorge mit eidgenössischem Fachausweis.

Der Lehrgang vermittelt fundiertes Fachwissen und qualifiziert Absolventinnen und Absolventen als ausgewiesene Fachpersonen der beruflichen Vorsorge. An der Abschlussfeier vom 16. Januar 2026 konnten sie ihren eidgenössischen Fachausweis entgegennehmen. 

In seiner Laudatio betonte Urs Fischer, Verwaltungsratspräsident der Fachschule, die Bedeutung des erfolgreichen Abschlusses: «Mit dem erworbenen Fachwissen sind Sie bereit, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen und aktiv dazu beizutragen, das Vertrauen der Versicherten in die Vorsorgeeinrichtungen und in das Schweizer Vorsorgesystem zu stärken».

Auch Schuldirektor Urs Hunziker würdigte die Leistung der Absolventinnen und Absolventen: «Der eidgenössische Fachausweis ist ein wichtiger Meilenstein für Ihre berufliche Zukunft». Er ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, den Erfolg zu feiern und den eingeschlagenen Weg mit Engagement weiterzuverfolgen. 

Nach einem musikalischen Zwischenspiel überreichten Prüfungsleiter Manuel Gerhard, Urs Fischer und Urs Hunziker den Absolventinnen und Absolventen die Fachausweise.

Corina Schenk schloss die Fachausbildung mit der besten Jahrgangsleistung ab. Beim abschliessenden Apéro pflegten die Absolventinnen und Absolventen ihr Netzwerk und feierten gemeinsam das Erreichte.

Dänische AkademikerPension verkauft US-Treasuries

21. Januar 2026 By pwirth in International Tags: Dänemark

(Reuters) – Danish pension fund AkademikerPension said ‌on Tuesday it would sell off its holding of U.S. Treasuries, worth some $100 million, by the end of this month, blaming ‌weak U.S. government finances.
 
AkademikerPension said the ​decision was not intended as a political statement linked to the rift between ‍Denmark and the United States over Greenland.

«The decision is rooted in the poor U.S. government finances, ⁠which make us think that we ‍need to make an effort to find an ‌alternative ‌way of conducting our liquidity and risk management,» Investment Director Anders Schelde said in a written statement.

«Thus, it is not ⁠directly related ⁠to ​the ongoing rift between the U.S. and Europe, but of course that didn’t make it more ‍difficult to take the decision,» he added. 
 
AkademikerPension has in total 164 billion Danish crowns ($25.74 billion) ​under management, it said ‍on its website.
 
  Reuters

Grosse Differenzen bei Verzinsung und Renten

20. Januar 2026 By pwirth in Medien Tags: Blick, Renten

Die dezentrale und vielgestaltige 2. Säule bringt es mit sich, dass die Leistungen sehr unterschiedlich ausfallen. Eigentliche «Glückspilze» sind Angehörige von Rentnerkassen mit überschüssigen Vermögen. Der Blick erwähnt die Zellweger-Kasse, wie jene der Swissair mit weit grösseren Vermögen als versicherungstechnisch notwendig, was 2025 vier zusätzliche Renten ermöglichte. Der Blick schreibt dazu:

Die Höhe der späteren Rente hängt immer weniger von der eigenen Sparleistung ab – und immer stärker vom Arbeitgeber. Wer zufällig bei einem Unternehmen mit einer professionell verwalteten, gut kapitalisierten Kasse beschäftigt war, profitiert im Alter von Rentenerhöhungen und Zusatzrenten, wenn er Glück hat. Wer sein Berufsleben lang in eine Durchschnittskasse einzahlt, die nur das umsetzt, was PK-Berater empfehlen, erhält das Minimum.

Die zweite Säule wurde als robuste, faire Sozialversicherung geplant. Inzwischen ist sie zu einem Patchwork aus Gewinnern und Verlierern geworden. Transparenz fehlt, Vergleichbarkeit ebenso. Vielen Versicherten wird erst kurz vor der Pensionierung wirklich bewusst, wie wenig sie erhalten nach Jahrzehnten des Sparens.

  Blick

Kündigung wegen Anpassung an «quartierübliche Zinsen»

20. Januar 2026 By pwirth in Kapitalanlagen Tags: Immobilien

In drei Liegenschaften im «Trendquartier» Länggasse in Bern haben Mietparteien die Kündigung erhalten, ohne dass saniert wird. Besitzerin ist die Personalvorsorgestiftung der Berner Burgergemeinden.

Die Mietzinse sollen in den betroffenen Liegenschaften um durchschnittlich 41 bis 64 Prozent steigen. Der Mieterverband bezeichnet solche Kündigungen zur Ertragsoptimierung als missbräuchlich und «erpresserisch». Laut Bundesgericht sind derartige Kündigungen jedoch rechtmässig, wenn Mietzinse nicht quartierüblich sind. Die Bernerzeitung schreibt dazu: 

Das Haus gehört der Personalvorsorgestiftung der Berner Burgergemeinde. Diese sei als Pensionskasse verpflichtet, «ihre Gelder möglichst sorgfältig und damit marktkonform und nachhaltig anzulegen», hält eine Sprecherin auf Anfrage fest.

Deshalb habe die Stiftung alle Liegenschaften im Portfolio überprüft. Dabei sei festgestellt worden, dass unter anderem die Mietzinse in der Liegenschaft im Länggassquartier «nicht mehr marktüblich» seien.

So lägen die Mieten der 2-Zimmer-Wohnungen samt Mansarde zum Teil knapp 60 Prozent unter dem marktüblichen Zins. Eine Anpassung des Mietzinses im laufenden Vertrag sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Daher habe man sieben Parteien letzten Sommer die Kündigung per Ende Juli 2026 ausgesprochen. Die Kündigungsfrist habe also ein Jahr betragen.

Ziel sei es gewesen, die Mieten um durchschnittlich 41 Prozent zu erhöhen. So kosteten die bisher für 929 Franken pro Monat vermieteten Zwei-Zimmer-Logis ab August neu 1310 Franken Miete pro Monat, so die Sprecherin.

Dasselbe Vorgehen wählte die Personalvorsorgestiftung an der Sägemattstrasse in Liebefeld und an der Berner Brückfeldstrasse. Im Liebefeld kündigte sie vier, an der Brückfeldstrasse sieben Mieterschaften.

Die Vierzimmerwohnungen im Liebefeld hätten um 50 Prozent unter dem marktüblichen Zins gelegen. Sie seien um durchschnittlich 41 Prozent von netto 1223 auf 1730 Franken angehoben worden. 

Rechtlich ist das Vorgehen der Burger-Personalvorsorgestiftung allerdings zulässig. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, die auf einen Leitentscheid von 1994 zurückgeht, stellten Kündigungen zur Optimierung des Ertrags «in der Regel keinen Rechtsmissbrauch dar», sagt Eva Bachofner, Lehrbeauftragte für Mietrecht an der Universität Bern.

Die Vermieterschaft könne insbesondere dann kündigen, «wenn der aktuell sehr günstige Mietzins ihr nicht die rechtlich zulässige Nettorendite verschafft, das heisst nicht den orts- und quartierüblichen Mieten entspricht».

Bei den beiden Liegenschaften in den eher hochpreisigen Quartieren Länggasse und Brückfeld dürfte Letzteres wohl der Fall gewesen sein.

Diese Rechtssprechung des höchsten Gerichts ist laut Bachofner aber umstritten. So werde in den neueren einschlägigen Entscheiden des höchsten Gerichtes jeweils die Kritik referiert, dass Kündigungen zur Ertragsoptimierung einer Umgehung der Regeln über Mietzinserhöhungen gleichkämen.

«Die Diskrepanz zwischen seiner Entscheidpraxis und den gesetzlichen Regeln der Mietzinserhöhung ist dem Bundesgericht bekannt.»

Das Gericht habe in diesem Punkt aber bislang noch keinen klärenden Entscheid gefällt. «Es wird darauf eingehen, sobald es das muss», sagt Bachofner.

Berner-Zeitung

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Fehlanreize für Frühpensionierung beseitigen

20. Januar 2026 By pwirth in Medien Tags: ahv2030, Frühpensionierung

Felix A.Müller hat in einem Buch die provokative Forderung gestellt: «Die Pensionierung abschaffen» und sie in einem FuW-Beitrag erläutert. Doris Bianchi, Direktorin des BSV, hält dagegen und sieht die Hürden für längeres Arbeiten nicht bei der AHV, sondern beim Arbeitsmarkt und den fehlenden Angeboten. Sie möchte kollektive Lösungen für Menschen in anstrengenden Berufen und sieht als Nutzniesser der Frühpensionierung  insbesondere die vielgescholtenen Gutverdienenden. Bianchi schreibt:

Müller hat also recht, wenn er die Unternehmen in die Verantwortung nimmt und fordert, dass die Zahl 65 aus den Köpfen verschwinden sollte. In der öffentlichen Verwaltung sieht es nicht viel anders aus.

In der Diskussion über die Flexiblisierung gegen oben geht allerdings die Flexibilisierung gegen unten vergessen. Wenn man nämlich die Menschen dazu ermuntern will, möglichst lange zu arbeiten, dann sollte man konsequenterweise auch schauen, dass es keine falschen Anreize gibt, früher aufzuhören.

Eine hohe Erwerbsbeteiligung bis zum Referenzalter ist für den Arbeitsmarkt wichtig, aber auch für die Finanzierung unserer Sozialwerke. Deshalb möchte der Bundesrat die Frühpensionierung in der ersten und der zweiten Säule bei 63 Jahren vereinheitlichen. Denn entscheidend für die Frühpensionierung ist die zweite Säule und nicht die AHV.

Und hier gibt es einen eklatanten Widerspruch: Diejenigen, die besonders laut ein längeres Arbeiten und ein höheres Rentenalter fordern, sind häufig dieselben, die auch die Frühpensionierung in der zweiten Säule schon mit 58 Jahren verteidigen.

Und es sind vor allem Gutverdiener, die in eher weniger belastenden Berufen arbeiten, die sich eine Frühpensionierung leisten können. Oder aber diejenigen, die Vermögen besitzen.

Sinnvoll und nötig sind dagegen die kollektiven Lösungen, die es Menschen in körperlich sehr belastenden Berufen ermöglichen, etwas früher in Rente zu gehen, wie auf dem Bau. Denn auch das ist eine gesellschaftliche Realität: Es gibt sehr anstrengende Berufe, in denen es schwierig ist, bis 65 zu arbeiten.

Die zentrale Hürde für längeres Arbeiten ist also nicht die AHV, sondern der Arbeitsmarkt. Wer längeres Arbeiten fördern will, muss genau dort ansetzen.

Beitrag Bianchi / Beitrag Müller

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inter-pension lanciert PensionScan

19. Januar 2026 By pwirth in Allgemein

Der Verband inter-pension lanciert mit PensionScan eine  kostenlose Webapplikation, die das Lesen und Verstehen des Vorsorgeausweises vereinfacht. Ziel ist es, die Transparenz in der beruflichen Vorsorge zu stärken und Versicherten einen niederschwelligen Zugang zu ihren persönlichen Vorsorgedaten zu ermöglichen. Der Verband schreibt in einer Mitteilung: 

Der Vorsorgeausweis ist für viele Versicherte schwer verständlich. Fachbegriffe, komplexe Zahlen und unterschiedliche Darstellungsformen erschweren die Einordnung. PensionScan setzt genau hier an: Die Webapplikation erklärt die Inhalte des Vorsorgeausweises strukturiert, verständlich und neutral – ohne Beratung und ohne kommerzielle Interessen.

Die Anwendung wird kostenlos vom Verband inter-pension zur Verfügung gestellt und steht allen Pensionskassen offen, unabhängig von Grösse oder Struktur. Jede Vorsorgeeinrichtung kann selbst entscheiden, ob sie PensionScan ihren Versicherten zur Verfügung stellen möchte.

Bereits zum Start des Jahres haben sich diverse grosse Pensionskassen für den Einsatz von PensionScan entschieden. Weitere Zusagen liegen vor, und die Zahl der teilnehmenden Pensionskassen wächst kontinuierlich.

  PensionScan    

Anleitung zur Einschätzung der eigenen Kasse

18. Januar 2026 By pwirth in Versicherte

Ausgewählte Verzinsung bei Sammelstiftungen 2020-2024

Bernhard Kislig gibt im Tages-Anzeiger Tipps, wie die Versicherten die Qualität ihrer Pensionskasse einschätzen können und stellt folgende Vergleichsgrössen vor:

  • Verzinsung: Bei einer langfristigen Anlage wie dem Altersparguthaben in der beruflichen Vorsorge ist die Verzinsung wichtig. Ist diese regelmässig gut, steigt das Vermögen dank dem Zinseszinseffekt bis zur Pensionierung deutlich stärker. Die Versicherten finden diese Kennzahl in der Regel im Geschäftsbericht oder in der Jahresrechnung ihrer Pensionskasse.
  • Allgemeine Verwaltung: Im vergangenen Jahr beliefen sich die Verwaltungskosten pro versicherte Person bei der Gastro Social auf knapp 63 Franken. Bei der Fundamenta waren es mit 691 Franken rund elfmal so viel. Das Beispiel zeigt, dass es sehr grosse Unterschiede gibt.
  • Vermögensverwaltung: Eine aktive Vermögensverwaltung, bei der Fachleute die Anlagen überwachen und fortlaufend anpassen, kostet mehr. Allerdings bringt das häufig weniger Rendite als ein passiver Ansatz, der sich an vorgegebenen Indizes orientiert.

  • Der Deckungsgrad zeigt, wie weit die Verpflichtungen gegenüber den Versicherten gedeckt sind. Er kann erheblich schwanken. Typischerweise haben Börsenbewegungen einen starken Einfluss, da in der Regel ein grösserer Teil der Anlagen in Aktien investiert ist.
  • Das Zinsversprechen ist etwas schwieriger nachvollziehbar. Da gibt es einen direkten Zusammenhang mit dem Deckungsgrad. Als Faustregel gilt: Steigt das Zinsversprechen um 0,5 Prozentpunkte, erhöht sich der Deckungsgrad um ganze 5 Prozentpunkte. Es gibt für Vorsorgeeinrichtungen also Spielraum, mit dem Zinsversprechen einen besseren Deckungsgrad auszuweisen. Anders ausgedrückt: Gute Anzeichen für Finanzstabilität wäre ein tiefer technischer Zinssatz bei hohem Deckungsgrad. Das mittlere Zinsversprechen liegt ungefähr bei 1,6 bis 1,7 Prozent.

  Tages-Anzeiger

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Rückspiegel

Ein M mehr
Mit einer Verzinsung von 7,25 nimmt die Migros-PK Platz 2 auf der Verzinsungs-Bestenliste ein. Auf Platz 1 steht die UBS. Link / Link

Klassen-Gesellschaft
Nicht alle Versicherten bei der Migros und auch nicht bei der UBS profitieren von der Spitzenverzinsung. Die ehemaligen CS-Angestellten wie auch die Mitarbeiter der Migros-Tochtergesellschaften müssen sich mit deutlich weniger zufrieden geben. Link

Altersvorsorge auf Platz 3 der Sorgen
Im UBS-Sorgenbarometer liegt die Altersvorsorge weit vorne, knapp hinter dem «Klima» aber deutlich hinter dem Spitzenreiter Krankenkassen-Prämien. Link

Kein Bock auf Vollzeit
Mag auch die Altersvorsorge darunter leiden – immer mehr Erwerbstätige scheuen eine Vollzeit-Anstellung. Link

Die Krux mit der Übertragung von 1e-Guthaben
Das 1e-System spielt zwar noch eine kleine Rolle im BVG, aber die Probleme im Zusammenspiel mit der traditionellen Vorsorge sind vielfältig. Link

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