Der Prevanto Monitor per 31.12.2025 enthält u.a. auch obigen Renditenvergleich mit den Zahlen von UBS-Performance, Pictet 25 plus und Swisscanto PK-Monitor für alle Kassen. Weitere Diagramme geben die Entwicklung der Deckungsgrade, Kapitalmarktinfos und Wechselkurse wieder.
Einkommensverteilung 2000-2023
Im Jahr 2023 beträgt das mediane verfügbare monatliche Äquivalenzeinkommen in der Schweiz 4332 Franken. Dieses Einkommen ist zwischen 2000 und 2014 nach anfänglichen Schwankungen stark gestiegen. In den darauffolgenden Beobachtungsjahren ist eine Stagnation ersichtlich.
Die Einkommensungleichheit, gemessen am Gini-Koeffizienten, der Werte zwischen 0 (vollkommene Gleichheit: alle haben das gleiche Einkommen) und 1 (maximale Ungleichheit) annehmen kann, schwankte für die verfügbaren Äquivalenzeinkommen seit der Jahrtausendwende zwischen 0,26 und 0,30. Seit 2015 hat sie sich bei Werten um 0,29 und 0,30 stabilisiert.
Die Pensionierten und die Individualbesteuerung
Wer von einem Wechsel zur Individualbesteuerung letztlich profitieren würde, lässt sich generell schwer feststellen, zu unterschiedlich sind die individuellen Verhältnisse, zu komplex das Projekt. Immerhin sind einige Trends aus den amtlichen Zahlen ablesbar. Wie der Tages-Anzeiger schon früher kommt auch die NZZ zu dem Schluss, dass Pensionierte mehrheitlich zu den Profiteuren gehören würden. Fabian Schäfer schreibt:
More[Die Zahlen der Steuerverwaltung] zeigen, wer die grossen Gewinner wären: in erster Linie verheiratete Rentner und in zweiter kinderlose Ehepaare.
In Zahlen ausgedrückt: Pensionierte Ehepaare machen nur 15 Prozent aller Steuerpflichtigen aus. Auf sie entfallen jedoch 36 Prozent der gesamten Entlastung (245 von 625 Millionen Franken). Ähnlich positiv sieht es für Doppelverdiener-Paare ohne Kinder aus, die ebenfalls stark überproportional entlastet werden: Sie machen 8 Prozent aller Steuerpflichtigen aus, sollen aber 16 Prozent der gesamten Entlastung erhalten.
Holcim-Kassen verzinsen Sparguthaben mit 9%, Update
Die PEKAM AG teilt mit, dass die ursprünglich an dieser Stelle publizierte Meldung zum Holcim Pension Fund sich auf das Vorjahr bezieht und hat uns freundlicherweise die aktuellen Daten zugestellt. Wir bedauern das Missverständnis. PEKAM schreibt:
Das Investment Office des Holcim Pension Fund und der Pensionskasse der Holcim (Schweiz) AG, die Pekam AG, berichtet von erfreulichen Entwicklungen. Aufgrund der soliden Entwicklung der Finanzmärkte im vergangenen Jahr sind die Deckungsgrade der erwähnten Kassen auf über 128 % resp. 130 % gestiegen.
Beide Stiftungsräte haben sich entschieden, die Sparguthaben mit je 9 % zu verzinsen und lassen so die Versicherten an der positiven finanziellen Entwicklung der Kassen partizipieren. Der technische Zins beträgt bei beiden Kassen 1.75 %.
Warum der Wohnungsbau feststeckt
In seinem ausführlichen und lesenswerten Beitrag geht Jürg Zulliger in der NZZ auf die «wahren Ursachen steigender Mieten» ein und schlägt radikale Massnahmen vor.
MoreDie Diskussion über steigende Mieten in der Schweiz verläuft nach einem vertrauten Muster. Die Preise ziehen an, die öffentliche Empörung wächst – und rasch werden die Schuldigen präsentiert: grosse Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen und Immobiliengesellschaften.
Sie würden mit hohem Kapitaleinsatz halbe Städte aufkaufen und damit die Mieten nach oben treiben. Doch diese Erklärung greift zu kurz und lenkt von den eigentlichen Ursachen der Wohnungsknappheit ab.
Unbestritten ist: Die Werte von Mehrfamilienhäusern steigen weiter. Besonders institutionelle Anleger wie Pensionskassen und grosse Versicherungen suchen gezielt nach solchen Wohnliegenschaften. Befragt man diese Investoren, zeigt sich: Keine andere Anlageklasse wollen sie so stark ausbauen.
Kapitalbezug Zeichen für Vertrauenskrise?
Die Arbeitnehmenden nehmen viel mehr Kapital aus ihren Pensionskassen, wenn sie in Rente gehen. Letztes Jahr wurden 17 Mrd. Fr. als Kapital bezogen. Das ist fast doppelt so viel wie fünf Jahre früher (8.9 Mrd. Fr. im Jahr 2019).
Daniel Lampart, Chefökonom beim SGB, kommentiert in seinem Blog die starke Zunahme der Kapitalbezüge bei Pensionierung.
Warum nehmen heute viel mehr Leute viel Kapital aus der Pensionskasse? Ist es ein Zeichen dafür, dass das Vertrauen in die Pensionskassen geschwunden ist? Ein Grund für den Kapitalbezug sind die «Berater» oben, die den Versicherten ihre privaten Vorsorgelösungen verkaufen wollen und ihnen Schönwetter-Berechnungen vorlegen.
Dazu kommt, dass die sinkenden Leistungsversprechen in den Pensionskassen am Vertrauen genagt haben. Die Pensionskassen können zwar nichts für die tieferen Zinsen auf den Finanzmärkten. Aber sie haben teilweise zu vorsichtig agiert und zu viele Reserven gebildet.
Zahlreiche Pensionskassen waren sogar froh, dass die Pensionierten das Kapital nahmen, weil sie damit weniger Risiko auf der Bilanz haben. Das hat sich glücklicherweise zu ändern begonnen. Die «technischen Rückstellungen» werden wieder abgebaut. Und die Vorsorgeguthaben werden wieder höher verzinst und auch Renten punktuell erhöht.
Generelle Rentenerhöhungen sind aber nach wie vor die Ausnahme. Und nach wie vor gibt es zahlreiche schwarze Schafe unter den Pensionskassen, die teuer sind und ungenügende Leistungen bieten. Die Aufsicht schaut zu wenig gut hin. Der Marktanteil der Versicherungen, die mit der zweiten Säule Geld verdienen, steigt. (…)
Die zweite Säule ist eine Sozialversicherung. Für Firmen, die keine eigene Kasse führen können, braucht es ein Non-Profit-Angebot mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis – wie es die Sozialpartner in verschiedenen Branchen bereits anbieten.
PK-Statistik 2024 mit den definitiven Zahlen
Die 1292 Schweizer Pensionskassen erreichten 2024 eine Bilanzsumme von 1220,6 Milliarden Franken (Vorjahr 1129,1 Milliarden Franken) mit einem positiven Nettoergebnis der Vermögensanlagen von 83,7 Milliarden Franken (Vorjahr 54,2 Milliarden Franken). Zudem konnten höhere Wertschwankungsreserven gebildet und die Unterdeckung weiter reduziert werden. Dies geht aus den definitiven Ergebnissen der Pensionskassenstatistik 2024 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Wirtschafts- und Finanzdepartement kritisieren Verzicht auf höheres Rentenalter
Beobachter waren überrascht, wie einfach Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider (SP) ihre Leitlinien zur AHV-Reform im bürgerlich dominierten Bundesrat durchbrachte. Die Ämterkonsultation in der Bundesverwaltung, in die die NZZ über das Öffentlichkeitsgesetz Einblick erhielt, zeigt nun, dass sich zwei Departemente kritisch einbrachten. Tobias Gafafer schreibt:
MoreFür mehr Tempo hat sich die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) im Departement von Karin Keller-Sutter (FDP) ausgesprochen. Sie wünsche schon heute einen Entscheid, der die zentrale Frage des Referenzalters umfassen müsse, schreibt die Direktorin Sabine D’Amelio-Favez in der Stellungnahme.
Die EFV verweist auf die ungünstige Entwicklung der ersten Säule. Die Lebenserwartung steige in der Schweiz von Jahr zu Jahr, wodurch sich die durchschnittliche Dauer der Rentenzahlungen der AHV immer weiter verlängere.
Gleichzeitig verschlechtere sich das Verhältnis zwischen den Berufstätigen und den AHV-Bezügern laufend. Werde das Rentenalter nicht an diese Realität angepasst, werde die finanzielle Belastung der Berufstätigen und der Sozialversicherungen langfristig untragbar. (…)
Neue Fachleute für Personalvorsorge
Die neuen Fachleute für Personalvorsorge: Beatrice Ballmer, Niels Frowin Robert Bretschneider, Jessica Patricia Caviezel, Joanna Fiona De Silva, Corinne Dubied, Karin Fehr, Martin Kadlus, Thuyanthan Kumarasamy, Demetra Lénárt, Nicole Poelstra-Bieli, Elena Püntener, Corina Schenk, Tina Treier, Cyrill Urheim, Joel Wild, Petra Reinecke.
Nach zwei Jahren berufsbegleitender Ausbildung haben 16 Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Personalvorsorge den eidgenössischen Fachausweis erworben. Sie sind damit als Fachpersonen der beruflichen Vorsorge qualifiziert.
Die Fachschule für Personalvorsorge bietet ein vielseitiges Aus- und Weiterbildungsangebot im Bereich der beruflichen Vorsorge. Ein zentrales Angebot ist die zweijährige, berufsbegleitende Ausbildung zur Fachfrau bzw. zum Fachmann für Personalvorsorge mit eidgenössischem Fachausweis.
Der Lehrgang vermittelt fundiertes Fachwissen und qualifiziert Absolventinnen und Absolventen als ausgewiesene Fachpersonen der beruflichen Vorsorge. An der Abschlussfeier vom 16. Januar 2026 konnten sie ihren eidgenössischen Fachausweis entgegennehmen.
In seiner Laudatio betonte Urs Fischer, Verwaltungsratspräsident der Fachschule, die Bedeutung des erfolgreichen Abschlusses: «Mit dem erworbenen Fachwissen sind Sie bereit, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen und aktiv dazu beizutragen, das Vertrauen der Versicherten in die Vorsorgeeinrichtungen und in das Schweizer Vorsorgesystem zu stärken».
Auch Schuldirektor Urs Hunziker würdigte die Leistung der Absolventinnen und Absolventen: «Der eidgenössische Fachausweis ist ein wichtiger Meilenstein für Ihre berufliche Zukunft». Er ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, den Erfolg zu feiern und den eingeschlagenen Weg mit Engagement weiterzuverfolgen.
Nach einem musikalischen Zwischenspiel überreichten Prüfungsleiter Manuel Gerhard, Urs Fischer und Urs Hunziker den Absolventinnen und Absolventen die Fachausweise.
Corina Schenk schloss die Fachausbildung mit der besten Jahrgangsleistung ab. Beim abschliessenden Apéro pflegten die Absolventinnen und Absolventen ihr Netzwerk und feierten gemeinsam das Erreichte.
Dänische AkademikerPension verkauft US-Treasuries
«The decision is rooted in the poor U.S. government finances, which make us think that we need to make an effort to find an alternative way of conducting our liquidity and risk management,» Investment Director Anders Schelde said in a written statement.
Grosse Differenzen bei Verzinsung und Renten
Die dezentrale und vielgestaltige 2. Säule bringt es mit sich, dass die Leistungen sehr unterschiedlich ausfallen. Eigentliche «Glückspilze» sind Angehörige von Rentnerkassen mit überschüssigen Vermögen. Der Blick erwähnt die Zellweger-Kasse, wie jene der Swissair mit weit grösseren Vermögen als versicherungstechnisch notwendig, was 2025 vier zusätzliche Renten ermöglichte. Der Blick schreibt dazu:
Die Höhe der späteren Rente hängt immer weniger von der eigenen Sparleistung ab – und immer stärker vom Arbeitgeber. Wer zufällig bei einem Unternehmen mit einer professionell verwalteten, gut kapitalisierten Kasse beschäftigt war, profitiert im Alter von Rentenerhöhungen und Zusatzrenten, wenn er Glück hat. Wer sein Berufsleben lang in eine Durchschnittskasse einzahlt, die nur das umsetzt, was PK-Berater empfehlen, erhält das Minimum.
Die zweite Säule wurde als robuste, faire Sozialversicherung geplant. Inzwischen ist sie zu einem Patchwork aus Gewinnern und Verlierern geworden. Transparenz fehlt, Vergleichbarkeit ebenso. Vielen Versicherten wird erst kurz vor der Pensionierung wirklich bewusst, wie wenig sie erhalten nach Jahrzehnten des Sparens.
Kündigung wegen Anpassung an «quartierübliche Zinsen»
In drei Liegenschaften im «Trendquartier» Länggasse in Bern haben Mietparteien die Kündigung erhalten, ohne dass saniert wird. Besitzerin ist die Personalvorsorgestiftung der Berner Burgergemeinden.
Die Mietzinse sollen in den betroffenen Liegenschaften um durchschnittlich 41 bis 64 Prozent steigen. Der Mieterverband bezeichnet solche Kündigungen zur Ertragsoptimierung als missbräuchlich und «erpresserisch». Laut Bundesgericht sind derartige Kündigungen jedoch rechtmässig, wenn Mietzinse nicht quartierüblich sind. Die Bernerzeitung schreibt dazu:
MoreDas Haus gehört der Personalvorsorgestiftung der Berner Burgergemeinde. Diese sei als Pensionskasse verpflichtet, «ihre Gelder möglichst sorgfältig und damit marktkonform und nachhaltig anzulegen», hält eine Sprecherin auf Anfrage fest.
Deshalb habe die Stiftung alle Liegenschaften im Portfolio überprüft. Dabei sei festgestellt worden, dass unter anderem die Mietzinse in der Liegenschaft im Länggassquartier «nicht mehr marktüblich» seien.
So lägen die Mieten der 2-Zimmer-Wohnungen samt Mansarde zum Teil knapp 60 Prozent unter dem marktüblichen Zins. Eine Anpassung des Mietzinses im laufenden Vertrag sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Daher habe man sieben Parteien letzten Sommer die Kündigung per Ende Juli 2026 ausgesprochen. Die Kündigungsfrist habe also ein Jahr betragen.
Ziel sei es gewesen, die Mieten um durchschnittlich 41 Prozent zu erhöhen. So kosteten die bisher für 929 Franken pro Monat vermieteten Zwei-Zimmer-Logis ab August neu 1310 Franken Miete pro Monat, so die Sprecherin.
Fehlanreize für Frühpensionierung beseitigen
Felix A.Müller hat in einem Buch die provokative Forderung gestellt: «Die Pensionierung abschaffen» und sie in einem FuW-Beitrag erläutert. Doris Bianchi, Direktorin des BSV, hält dagegen und sieht die Hürden für längeres Arbeiten nicht bei der AHV, sondern beim Arbeitsmarkt und den fehlenden Angeboten. Sie möchte kollektive Lösungen für Menschen in anstrengenden Berufen und sieht als Nutzniesser der Frühpensionierung insbesondere die vielgescholtenen Gutverdienenden. Bianchi schreibt:
MoreMüller hat also recht, wenn er die Unternehmen in die Verantwortung nimmt und fordert, dass die Zahl 65 aus den Köpfen verschwinden sollte. In der öffentlichen Verwaltung sieht es nicht viel anders aus.
In der Diskussion über die Flexiblisierung gegen oben geht allerdings die Flexibilisierung gegen unten vergessen. Wenn man nämlich die Menschen dazu ermuntern will, möglichst lange zu arbeiten, dann sollte man konsequenterweise auch schauen, dass es keine falschen Anreize gibt, früher aufzuhören.
Eine hohe Erwerbsbeteiligung bis zum Referenzalter ist für den Arbeitsmarkt wichtig, aber auch für die Finanzierung unserer Sozialwerke. Deshalb möchte der Bundesrat die Frühpensionierung in der ersten und der zweiten Säule bei 63 Jahren vereinheitlichen. Denn entscheidend für die Frühpensionierung ist die zweite Säule und nicht die AHV.
Und hier gibt es einen eklatanten Widerspruch: Diejenigen, die besonders laut ein längeres Arbeiten und ein höheres Rentenalter fordern, sind häufig dieselben, die auch die Frühpensionierung in der zweiten Säule schon mit 58 Jahren verteidigen.
inter-pension lanciert PensionScan
Der Verband inter-pension lanciert mit PensionScan eine kostenlose Webapplikation, die das Lesen und Verstehen des Vorsorgeausweises vereinfacht. Ziel ist es, die Transparenz in der beruflichen Vorsorge zu stärken und Versicherten einen niederschwelligen Zugang zu ihren persönlichen Vorsorgedaten zu ermöglichen. Der Verband schreibt in einer Mitteilung:
Der Vorsorgeausweis ist für viele Versicherte schwer verständlich. Fachbegriffe, komplexe Zahlen und unterschiedliche Darstellungsformen erschweren die Einordnung. PensionScan setzt genau hier an: Die Webapplikation erklärt die Inhalte des Vorsorgeausweises strukturiert, verständlich und neutral – ohne Beratung und ohne kommerzielle Interessen.
Die Anwendung wird kostenlos vom Verband inter-pension zur Verfügung gestellt und steht allen Pensionskassen offen, unabhängig von Grösse oder Struktur. Jede Vorsorgeeinrichtung kann selbst entscheiden, ob sie PensionScan ihren Versicherten zur Verfügung stellen möchte.
Bereits zum Start des Jahres haben sich diverse grosse Pensionskassen für den Einsatz von PensionScan entschieden. Weitere Zusagen liegen vor, und die Zahl der teilnehmenden Pensionskassen wächst kontinuierlich.
Anleitung zur Einschätzung der eigenen Kasse
Ausgewählte Verzinsung bei Sammelstiftungen 2020-2024
Bernhard Kislig gibt im Tages-Anzeiger Tipps, wie die Versicherten die Qualität ihrer Pensionskasse einschätzen können und stellt folgende Vergleichsgrössen vor:
- Verzinsung: Bei einer langfristigen Anlage wie dem Altersparguthaben in der beruflichen Vorsorge ist die Verzinsung wichtig. Ist diese regelmässig gut, steigt das Vermögen dank dem Zinseszinseffekt bis zur Pensionierung deutlich stärker. Die Versicherten finden diese Kennzahl in der Regel im Geschäftsbericht oder in der Jahresrechnung ihrer Pensionskasse.
- Allgemeine Verwaltung: Im vergangenen Jahr beliefen sich die Verwaltungskosten pro versicherte Person bei der Gastro Social auf knapp 63 Franken. Bei der Fundamenta waren es mit 691 Franken rund elfmal so viel. Das Beispiel zeigt, dass es sehr grosse Unterschiede gibt.
- Vermögensverwaltung: Eine aktive Vermögensverwaltung, bei der Fachleute die Anlagen überwachen und fortlaufend anpassen, kostet mehr. Allerdings bringt das häufig weniger Rendite als ein passiver Ansatz, der sich an vorgegebenen Indizes orientiert.






