Sparbatze AG gibt den Start der gleichnamigen, webbasierten Vorsorgeplattform bekannt. Das Zürcher Startup-Unternehmen will individuelles Wertschriftensparen im Rahmen der gebundenen und freien Vorsorge vereinfachen und fördern. In einer Mitteilung heisst es dazu:
In Zusammenarbeit mit Vischer Rechtsanwälte, Academix und Eugster Treuhand bietet Sparbatze kostenlose Erstberatung zu Fragestellungen rund um die Themen Sparen, Vorsorgen, Erben, Vererben und Steuern an, die sich per Smartphone vereinbaren lässt.
Die Umsetzung der Anlagen in den Basisportfolios und den gewählten Anlagethemen erfolgt kostengünstig über Sparbatze-Strategiefonds, ETF und Themenfonds. Einzahlungen sind online rund um die Uhr ab 1 Franken möglich. Guthaben über 500 Franken werden investiert, dabei fällt eine Pauschalgebühr von 0,39 Prozent an. Hinzu kommen Produktkosten von 0,39 Prozent für das Basisportfolio bis zu 1,1 Prozent für die gewählten Themenfonds. Je nach ihrem Risikoprofil können die Sparer bis zu vier Anlagethemen mit einer Gewichtung von je 5 Prozent wählen und so bis zu 20 Prozent ihrer Anlagen selbst bestimmen.
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) waren Ende August 2020 151’111 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 2’241 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,2% im Juli 2020 auf 3,3% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 51’559 Personen (+51,8%).
Abgerechnete Kurzarbeit im Juni 2020 Im Juni 2020 waren 488’312 Personen von Kurzarbeit betroffen, 402’578 Personen weniger (-45,2%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe verringerte sich um 57’583 Einheiten (-52,4%) auf 52’405. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 29’558’322 (-51,0%) auf 28’374’970 Stunden ab. In der entsprechenden Vorjahresperiode (Juni 2019) waren 59’550 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 1’507 Personen in 84 Betrieben verteilt hatten.
Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Groupe Mutuel zeigt: Herr und Frau Schweizer fordern mehr Mitspracherecht und Wahlfreiheit in der Altersvorsorge. Gleichzeitig lehnen 74% die Erhöhung des Rentenalters ab, auch die Senkung des Umwandlungssatzes findet keine Mehrheit. Drei von vier Personen rechnen heute damit, ihren Lebensstandard nach der Pensionierung senken zu müssen.
Auch in der neusten Umfrage der Groupe Mutuel zeigt sich die Schweizer Bevölkerung skeptisch gegenüber den gängigsten Reformvorschlägen. Während Änderungen der AHV in den nächsten 20 Jahren von der Mehrheit erwartet werden, lehnen 74% der Befragten eine Erhöhung des Rentenalters ab.
Etwas mehr als die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer spricht sich ausserdem gegen eine Senkung des Umwandlungssatzes im BVG aus. Stattdessen werden einheitliche Beitragssätze für alle Altersklassen (von 57%) sowie die freie Wahl der Pensionskasse (von 74%) und mehr Möglichkeiten, das BVG-Guthaben vor der Pension einzusetzen (von 61%), gefordert.
Les 1272 personnes interrogées par M.I.S Trend pour «Le Temps» entre le 18 et le 26 juin ont répondu à 29 questions. Analyse des dix principales.
Les trois quarts des Suisses estiment qu’ils devront se serrer la ceinture en vieillissant. La prévoyance vieillesse est l’une de leurs plus grandes préoccupations. Mais ils sont aussi 74% à rejeter une hausse de l’âge de la retraite.
Un peu plus de la moitié des Helvètes rejettent également une baisse du taux de conversion en matière de prévoyance, indique un sondage publié mardi par l’assureur maladie Groupe Mutuel et le quotidien «Le Temps». Bien que 63% des Suisses disent avoir confiance dans le système des trois piliers, ils sont 60% à juger leur prévoyance insuffisante.
Le système des trois piliers (AVS, caisses de pension et épargne) est inscrit depuis 1972 dans la Constitution fédérale. En raison de l’évolution démographique, il y a toujours moins d’actifs et toujours plus de retraités. Des projets de réforme du système ont échoué à plusieurs reprises en votation.
Les Suisses sont en revanche 57% à exiger des taux de cotisation uniformes pour toutes les classes d’âge. Les trois quarts (74%) veulent pouvoir choisir librement leur caisse de pension et 61% demandent plus de possibilités de pouvoir utiliser l’argent du deuxième pilier avant l’âge de la retraite.
Die allgemeinen Ergebnisse zur Lohnsituation in der Schweiz im Jahr 2018 sind ab sofort in Form einer Taschenstatistik verfügbar. Die wichtigsten Themen, z.B. die Löhne nach Wirtschaftszweig, Geschlecht, beruflicher Stellung oder Herkunft (Schweiz/Ausland) werden mit Grafiken, Tabelle oder Karte präsentiert. Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung wird alle zwei Jahre durchgeführt.
Wo fühlen sich die Menschen in der Schweiz sicher, wo sehen sie Risiken: Die im Juni 2020 erhobenen Daten des dritten SVV Sicherheitsmonitors zeigen, dass drei Viertel der Schweizer Bevölkerung sinkende Renten erwarten. Damit ist die Besorgnis über den Zustand der Altersvorsorge im Vergleich mit dem Vorjahr weiter angestiegen. Auch punkto Klimawandel geben sich die Schweizerinnen und Schweizer besorgt. 80 Prozent der Bevölkerung schätzt die Auswirkungen des Klimawandels als grosses Risiko ein.
Ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer möchte, dass Versicherer und Pensionskassen ihr Kapital in jedem Fall nachhaltig anlegen, selbst wenn dies eine geringere Rendite zur Folge hätte. Weitere 46 Prozent stimmen dieser Zielsetzung zumindest teilweise zu. Dagegen sehen 19 Prozent den Fokus klar auf der Rendite. Diese Ergebnisse stammen aus dem SVV Sicherheitsmonitor 2020. Zum dritten Mal hat die Forschungsstelle sotomo zusammen mit der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich im Auftrag des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV die Bevölkerung zu Sicherheit und Stabilität der Gesellschaft befragt.
Trotz der vom Volk gutgeheissenen und anfangs 2020 in Kraft getretenen AHV-Steuervorlage (STAF) ist die Besorgnis der Bevölkerung über den Zustand der Altersvorsorge weiter gestiegen. Drei von vier Befragten erwarten sinkende Renten. Als Ursache sehen 68 Prozent eine Finanzierungslücke in der AHV. Gar 77 Prozent befürchten, dass die Pensionskassen ihre Leistung nicht erbringen können. Ginge es nach der Mehrheit, sollte die Last zur Behebung des Finanzlochs auf die ganze Bevölkerung – und nicht allein auf die arbeitende Bevölkerung – verteilt werden. Michael Hermann sagt:
An der Generalversammlung des Vereins “unentgletliche BVG-Auskünfte” in Zürich konnte Präsident André Tapernoux einen neuen Rekord vermelden. 744 Personen wurden 2019 vom Verein beraten (2018: 673). Einen grossen Anteil hat das BVG-Mobil. Mit diesem werden neben den neun festen Standorten auch in kleineren Ortschaften Auskünfte erteilt.
Interessant ist, dass die Schwerpunkte der Ratsuchenden je nach Region ganz unterschiedlich sind. Während zum Beispiel in Bern Fragen zu WEF und Scheidung den grössten Anteil der Auskünfte ausmachten, waren es in Brugg Fragen zu den Vorsorgefällen Alter, Tod und Invalidität (siehe Grafik). Immer noch sehr viele Leute sind aber auch ganz einfach auf der Suche nach PK-Geldern und immer sehr dankbar, wenn ihnen erläutert wird, wo sie suchen müssen.
Im 2. Quartal 2020 ist in Folge der Covid-19-Krise die Gesamtbeschäftigung (Anzahl Stellen) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,6% gefallen (–1,1% zum Vorquartal). In Vollzeitäquivalenten sank die Beschäftigung im selben Zeitraum um 0,2%. In der gesamten Wirtschaft wurden 22’500 offene Stellen weniger gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (–26,9%) und auch der Indikator der Beschäftigungsaussichten ging nach unten (–3,4%). Dies geht aus den neuen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
In der FuW spricht sich Thomas Hengartner für eine Erweiterung der Wahlfreiheit für Anlagestrategien aus, die heute noch den Destinatären in 1e-Kassen vorbehalten ist. Er schreibt:
Wesentlich breitere Schichten könnten vom Wahlsystem profitieren, wenn Bundesrat und Parlament die Lohngrenze auf bspw. die rund 85’000 Fr. senkten, ab wo das Regime des BVG-Obligatoriums zu Mindestzins und Umwandlungssatz nicht mehr gilt. Absehbar ist nämlich, dass wegen des Nationalbank-Negativzinses die Anlageergebnisse der Standardpensionskassen erodieren und deshalb die individuellen Altersguthaben weniger Zins als bislang erhalten. Die Kaufkraft des Zwangsgesparten der zweiten Vorsorgesäule könnte gar schrumpfen, falls die Grundinflation zusammen mit teureren Wohnkosten und Krankenversicherungsprämien gesamthaft den künftig vermutlich schrumpfenden Nominalzins der Vorsorgeguthaben übersteigt.
Die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz ist zwischen dem 2. Quartal 2019 und dem 2. Quartal 2020 um 1,6% gesunken (–82 000). Darüber hinaus ist bei der tatsächlichen wöchentlichen Arbeitszeit pro Erwerbstätige ein Rückgang um 9,5% zu verzeichnen. Im gleichen Zeitraum stieg die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) von 4,2% auf 4,6% in der Schweiz und von 6,6% auf 6,9% in der EU. Dies geht aus der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) hervor.
Claude Chatelain hat im Blick allerhand Wissenswertes zum Thema Kinderrenten zusammengetragen:
Wir beginnen heute mit einer Testfrage: Wie viele AHV-Renten fliessen ins Ausland? 10, 20 oder gar über 30 Prozent? Antwort drei ist richtig: Rund 35 Prozent aller Renten fliessen zu Personen, die im Ausland leben. Ähnlich hoch ist der Anteil bei den Kinderrenten. Am meisten davon werden nach Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien überwiesen. Swissinfo, eine Internetplattform, die sich an Auslandschweizer richtet, publizierte vorige Woche eine Übersicht dazu.
Die Anzahl der Kinderrenten ist das eine; der entsprechende Frankenbetrag etwas anderes. Denn gemessen in Franken haben wir eine andere Reihenfolge: Frankreich, Italien, Thailand, Deutschland. Ins Rentnerparadies Thailand wird also für Kinderrenten der AHV eine grössere Summe überwiesen als nach Deutschland.
Die Rede ist hier nicht von Renten für Kinder, sondern von einer Zulage für jene Eltern, die im AHV-Alter noch minderjährige Kinder oder Jugendliche in Ausbildung bis 25 Jahre haben. Der Nationalrat wollte den irreführenden Begriff Kinderrenten durch Zulage für Eltern ersetzen; doch der Ständerat sträubte sich dagegen.
In jungen Jahren ist das Rentenalter zeitlich weit entfernt – folglich interessieren sich viele unter 35-Jährige kaum für Altersvorsorge. Das ist auch durchaus verständlich. Allerdings lässt sich gerade über eine lange Frist viel Vermögen aufbauen, besonders wenn man dieses richtig anlegt. Wer also zeitig mit der Altersvorsorge beginnt, hat gute Chancen, im Ruhestand über ein beträchtliches finanzielles Polster zu verfügen.
Jérôme Cosandey von Avenir Suisse schreibt über die Situation jener Personen, die aufgrund der Corona-Krise ihre Stelle verloren haben und geht auf die BVG-Revision unter den aktuellen Umständen ein.
Angesichts des historischen Ausmasses der Krise befinden sich die meisten Pensionskassen also in einer bemerkenswert guten, wenn auch etwas anfälligeren Lage. Die dezentrale Struktur der 2. Säule und die breite Diversifikation des Vorsorgevermögens haben zur Widerstandsfähigkeit des Systems beigetragen. Die einer solchen Pensionskasse angeschlossenen Versicherten sind bisher ausreichend geschützt. (…)
Problematischer ist die Lage für Arbeitnehmer, die ihren Job verlieren. Tatsächlich unterstehen die Leistungen der Arbeitslosenversicherung nur teilweise der beruflichen Vorsorge. Arbeitslose zahlen zwar weiterhin Risikobeiträge zur Absicherung gegen Tod und Invalidität, die Sparbeiträge werden jedoch sistiert. Das hat zur Folge, dass die Betroffenen weniger Ersparnisse ansammeln, was bei der Pensionierung zu Leistungslücken führen kann. Arbeitslose scheiden zudem aus der Pensionskasse aus und müssen ihr Vermögen auf einem Freizügigkeitskonto «parkieren». Für diese Vermögenswerte gibt es keinen Mindestzinssatz. (…)
Umlageergebnis der AHV in Mio. Franken bis 2045;
Quelle: Darstellung Gutachten; Daten: BSV
Was spricht für, was spricht gegen eine Erhöhung des Rentenalters? Der Verein “Volksinitiative für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)” – also die Jungfreisinnigen – haben zur Abklärung ihres Initiativbegehrens ein Gutachten bei Prof. C.A. Schaltegger und P. Leisbach von der Universutät Luzern in Auftrag gegeben. Die Autoren kommen – wenig überraschend – zu einem sehr positiven Schluss. Angesichts sinkender Geburtenraten, steigender Lebenserwartung und eines zunehmenden Ungleichgewichts zwischen Rentnern und Erwerbstätigen ist eine Rentenaltererhöhung unumgänglich.
Folgende Kontra- und Pro-Argumente werden untersucht: Kontra: (1) «Der Arbeitsmarkt ist für ein höheres Rentenalter gar nicht bereit – Ältere finden kaum mehr einen Job.» (2) «Längeres Arbeiten schafft Arbeitslosigkeit bei den Jungen.» (3) «Die Menschen sind gesundheitlich nicht in der Lage, über 65 zu arbeiten.» (4) «Die Produktivität sinkt mit zunehmendem Alter. Länger arbeiten macht deshalb keinen Sinn.» (5) «Es braucht keine Automatismen in der AHV. Das ‹Primat der Politik› muss gewahrt bleiben.» (6) «Lohngleichheit vor gleichem Rentenalter: Die Angleichung des Frauenrentenalters an jenes der Männer ist ungerecht, da die Frauen bei den Löhnen diskriminiert werden.» (7) «Rentenalter erhöhen heisst Leistungen kürzen – obwohl die Renten seit Jahrzehnten nicht erhöht wurden.» (8) «Die Finanzierungslücke lässt sich einfach mit höheren Steuern für Unternehmen und Reiche schliessen.» (9) «Die Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft müssen ein früheres Rentenalter zur Folge haben.»
Die aktuelle Mindestverzinsung von 1 Prozent ist der tiefste je verordnete Zinssatz und scheinbar entsprechend unerfreulich für die Versicherten. Real sieht es jedoch anders aus, wie die “Grafik des Monats” der Schweizer Personalvorsorge 07-20 zeigt. Es gab schon schlimmere Jahre.