Zweimal jährlich publiziert das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen aktuelle Kennzahlen zum Finanzstandort Schweiz. Diese Zusammenstellung kann elektronisch heruntergeladen und als Faltblatt in gedruckter Form kostenlos bestellt werden. In elektronischer Form sind ergänzend Erläuterungen zu den Tabellen verfügbar.
Statistik
Avenir Suisse: Den demografischen Wandel bewältigen
Das Parlament hat am 16. März 2017 die «Altersvorsorge 2020» verabschiedet, die alles andere als eine nachhaltige Antwort auf die demografische Herausforderung ist, schreibt Avenir Suisse und führt weiter aus: Es braucht weiterführende Reformen – nicht nur bei der Finanzierung der Altersvorsorge, sondern auch in sozialer, organisatorischer und personeller Hinsicht.
Mit der neusten Publikation «Alterspyramide auf solidem Fundament» macht Jérôme Cosandey, Forschungsleiter Sozialpolitik, eine Auslegeordnung und schlägt Massnahmen auf dem Arbeitsmarkt, bei der Gestaltung des Rentenalters und in der Organisation der Alterspflege vor.
Der frühe Tod der Männer
Hansueli Schöchli befasst sich in der NZZ mit den Gründen für die deutlich höhere Lebenserwartung der Frauen, deren Pensionierungsalter trotz heftiger Gegenwehr neu auf jenes der Männer angehoben werden soll. Schöchli schreibt:
Eigentlich ist es eine verkehrte Welt: Die Frauen leben im Durchschnitt deutlich länger als die Männer, und trotzdem haben sie derzeit noch ein tieferes Pensionierungsalter. Die neusten Daten der Bundesstatistiker veranschlagen die derzeitige Geschlechterdifferenz in der Lebenserwartung bei Geburt auf gut vier Jahre (84,5 gegenüber 80,1 Jahren) und für 65-Jährige auf etwa drei Jahre (22 gegenüber 19 Jahren). Die in der laufenden Rentenreform vorgesehene Erhöhung des Rentenalters der Frauen von 64 auf 65 und damit auf das Niveau der Männer ist deshalb eine Selbstverständlichkeit.
Oft ist zu hören, dass die Frauenlöhne im Mittel deutlich unter den Männerlöhnen lägen und deshalb der Frauenbonus in Sachen Rentenalter als Kompensation gerechtfertigt sei. Mit diesem Argument müsste man aber zum Beispiel auch einen Rentenalter-Bonus für Ausländer fordern; deren Löhne liegen im Durchschnitt deutlich unter den Bezügen der Schweizer. Und man müsste auch ein branchenabhängiges Rentenalter fordern, da die Durchschnittslöhne je nach Branche sehr unterschiedlich sind.
Konsequent zu Ende gedacht, würde man beim individuell einkommensabhängigen Rentenalter landen – welches sich aber dummerweise nicht im Voraus festsetzen liesse, da die Lohnkarriere eines Beschäftigten nicht wirklich voraussehbar ist. So führt es ins Absurde, wenn man Lohndifferenzen durch Differenzen im Rentenalter «korrigieren» wollte. Das System der Altersvorsorge sollte vielmehr in sich selber stimmig sein.
Neurentenstatistik 2015, Unterschiede nach Geschlecht und Alter
Rund 33’000 Personen bezogen im Jahr 2015 erstmals eine Altersrente aus der beruflichen Vorsorge (2. Säule), etwa 41’000 Personen liessen sich ein Alterskapital aus der 2. Säule auszahlen. Männer erhielten deutlich höhere Leistungen aus der 2. Säule als Frauen. Renten, die vor dem gesetzlichen Rentenalter bezogen wurden, waren im Durchschnitt am höchsten. Dies sind erste Resultate der Neurentenstatistik, einer neuen Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Eine neu ausgerichtete Altersrente (Erstbezug) aus der beruflichen Vorsorge betrug im Jahr 2015 für Männer im Monat durchschnittlich 3278 Franken, für Frauen 1839 Franken. Die entsprechenden Werte für Kapitalauszahlungen lagen bei knapp 210’000 Franken für Männer und etwa 93’000 Franken für Frauen.
Die Höhe der Leistungen unterscheidet sich auch nach Altersgruppen. In der beruflichen Vorsorge erhielten Männer, die das gesetzliche Rentenalter von 65 Jahren bei ihrem Erstbezug nicht erreicht haben, im Durchschnitt die höchsten Renten (4242 Franken im Monat), gefolgt von den Männern, die über das gesetzliche Rentenalter hinaus gearbeitet haben (3066 Franken). Mit 2306 Franken am tiefsten sind die Altersrenten der ordentlich pensionierten Männer.
Knapp 16″000 Personen bezogen im Jahr 2015 aus eine Kapitalleistung im Rahmen der Wohneigentumsföderung aus der beruflichen Vorsorge, davon 41 Prozent Frauen. Die durchschnittliche Bezugshöhe belief sich auf etwa 77’000 Franken.
Statistik der neuen Leistungsbezüger
Die Neurentenstatistik (NRS) beschreibt, wie viele Personen aus dem Schweizer Vorsorgesystem neu eine Altersrente erhalten oder einen Kapitalbezug tätigen. Die Daten liegen zu den Säulen 1, 2 und 3 vor. Als «neu» wird eine Rente definiert, wenn sie im angegebenen Jahr erstmals bezogen wurde. Da aus allen drei Säulen Renten entspringen können, kann eine Person mehrmals eine «neue Rente» erhalten.
Auch die durchschnittliche Höhe der neuen Renten bzw. Kapitalbezüge pro Person wird, nach Alter und Geschlecht, ausgewiesen. Für die Kapitalbezüge (Säule 2 und 3a) liegt zusätzlich die Information vor, ob diese im Rahmen der Pensionierung oder aus anderen Gründen bezogen wurden (z.B. Wohneigentumsförderung).
Die erstmalige Publikation der Ergebnisse der NRS wird am 24. März 2017 erfolgen. Es wird sich um die Auswertung der Daten des Jahres 2015 handeln.
Andauernder Anstieg der Lebenserwartung
Die Zeitschrift The Lancet hat (konservative) Prognosen für die Entwicklung der Lebenserwartung bei Geburt bis 2030 publiziert. Sich abzeichnende medizinische und technologische Durchbrüche werden dabei nicht berücksichtigt.
Laut der Studie wird sich der Trend zur ansteigenden Lebenserwartung in den Industrieländern auch in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen. Im Jahr 2030 in der Schweiz geborene Babys werden demnach gut drei (Mädchen) bis fast vier Jahre (Buben) länger leben als die 2010 Geborenen.
Die Projektionen der Forscher lassen erwarten, dass die Unterschiede in der Lebenserwartung von Männern und Frauen geringer werden. Derzeit lebten Frauen länger als Männer, weil Letztere mit grösserer Wahrscheinlichkeit verunfallten und ausserdem ungesündere Verhaltensweisen an den Tag legten, schreiben die Forscher. Deshalb träten bei Männern mehr kardiovaskuläre Erkrankungen und Fälle von Lungenkrebs auf. Die Forscher erwarten aber, dass dieser Trend künftig nachlässt. In der Menschheitsgeschichte sei eine Geschlechterkluft wie zurzeit ohnehin die Ausnahme, nicht die Regel.
PK-Statistik 2015: Noch 58 Leistungsprimatkassen
Von 2005 bis 2015 nahmen die Pensionskassen im Leistungsprimat stetig von 289 auf 58 Einheiten ab. 2015 zählte die Pensionskassenstatistik 43 (2005: 242) Vorsorgeeinrichtungen privaten Rechts und 15 (2005: 47) öffentlichen Rechts im Leistungsprimat. So war 2005 jeder Fünfte und 2015 noch jeder Fünfzehnte in diesem Primat versichert. Dies geht aus den definitiven Ergebnissen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor. Der Rückgang der Vorsorgeeinrichtungen im reinen Leistungsprimat geht einher mit einer Abnahme der Versicherten. 172’076 Personen waren 2005 bei diesen Vorsorgeeinrichtungen privaten Rechts versichert, während es 2015 noch 21’723 Versicherte waren.
Auch die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen haben im Zuge der Ausfinanzierung vermehrt auf das Beitragsprimat umgestellt, wie dies die meisten privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen bereits gewählt hatten. So versicherten die öffentlich-rechtlichen Pensionskassen im Jahr 2005 219’739 Personen. 10 Jahre später zählten sie noch 121’298 aktive Versicherte im reinen Leistungsprimat.
Leistungsprimatskassen entscheiden sich häufig nicht in einem Schritt umzustellen. So entstehen auch ausserhalb von Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen gemischte Vorsorgeeinrichtungen mit aktiven Versicherten sowohl im Leistungs- als auch im Beitragsprimat. Nach einer Übergangsphase bleibt dann nur noch das System des Beitragsprimats. Einige Vorsorgeeinrichtungen bieten jedoch weiterhin beide Primate an.
Dies erklärt die Abnahme von 81auf 34 gemischte Vorsorgeeinrichtungen privaten Rechts zwischen 2005 und 2015. Zugleich gingen deren aktive Versicherte im Leistungsprimat in derselben Zeitspanne von 190’527 auf 69’314 zurück. Bei den gemischten, öffentlich-rechtlichen Pensionskassen fiel die Zahl der aktiven Versicherten von 99’723 (15 Vorsorgeeinrichtungen) auf 55’533 Personen (6 Einrichtungen) im Leistungsprimat.
Die Wertschwankungsreserven sanken 2015 auf 52,2 Milliarden Franken (-20,8%). Die Unterdeckung blieb mit 31 Milliarden Franken (+6,8%) stabil. Davon fielen 28,1 Milliarden Franken (+0,8%) bei den öffentlich-rechtlichen und 2,9 Milliarden Franken (+153,2%) Unterdeckung bei den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen an. Das Gesamtvermögen der beruflichen Vorsorge belief sich auf 788 Milliarden Franken (+1,4%).
Das Nettoergebnis aus Vermögensanlage brach auf 5,8 Milliarden Franken (-88,7%) ein und spiegelte damit die unsichere Wirtschaftslage des abgeschlossenen Erhebungsjahres 2015. 720’815 Pensionierte (+3,5%) bezogen eine Rente in der Höhe von insgesamt 21,2 Milliarden Franken (+2,5%). 34’282 Personen (-5,7%) verlangten total 6,3 Milliarden Franken (+2,9%) als Kapital- oder Teilkapitalauszahlung bei Pensionierung. Der Durchschnittswert des Kapitalbezugs stieg auf 183’568 Franken (2014: 168’169 Franken; +9,2%) an.
PK-Monitor Q4 2016
Die geschätzten Deckungsgrade liegen gemäss Zahlen des PK-Monitors von Swisscanto/Prevanto Ende 2016 aufgrund der Entwicklung im vierten Quartal praktisch auf dem Niveau der Vorjahresperiode (Abbildung 1). Aufgrund des weiterhin tiefen Zins- und Renditeniveaus haben auch 2016 viele Vorsorgeeinrichtungen ihren technischen Zinssatz zur Bewertung der Vorsorgeverpflichtungen weiter reduziert. Zudem ist der von der Kammer der Pensionskassen-Experten herausgegebene technische Referenzzinssatz per 30. September 2016 von 2,75% auf 2,25% gesunken.
Die Verteilung der Vorsorgeeinrichtungen nach Deckungsgrad-Bandbreiten per 31. Dezember 2016 zeigt gegenüber den Durchschnittszahlen weitere Details (Abbildung 2). «Über dem Strich» – mit einer Deckung von 100% und mehr – finden wir 97% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen und 70,2% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung. 61,6% der privaten und 17,0% der öffentlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung weisen einen Deckungsgrad auf, der das Niveau von 110% übertrifft. Die Unterdeckungsquote der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen blieb im vierten Quartal 2016 mit 3,3% stabil, während sie sich bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung leicht auf 29,8% erhöhte.
CS PK-Index: Index und Mindestzins seit 2000
Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1.1.2000) beträgt per 31. Dezember 2016 2,80 %. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,44 %.
Rückblickend auf das Jahr 2016 fällt auf, dass sämtliche Anlageklassen einen positiven Renditebeitrag geleistet haben, insbesondere die Aktien Ausland (1,58%), Immobilien (1,17%) und Obligationen Schweiz (0,43%). Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit Januar 2016 auf 1,25% p. a.) stieg im Berichtsquartal, ebenfalls ausgehend von 100 zu Beginn des Jahres 2000, um 0,47 Punkte (resp. 0,31%) auf den Stand von 150,59. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im Berichtsquartal 0,50% über der BVG-Vorgabe.
Update: 31.1.17. CS meldet neu berechnete Zahlen:
Dezember 2016: alt: 1.38%/neu: 1.20%
Performance 4. Quartal 2016
alt: 0.81%/neu: 0.63%
Gesamtperformance 2016
alt: 4.06% / neu: 3.87%
Schweiz an der Spitze
Die Sozialausgaben sind je nach europäischem Land unterschiedlich hoch. Jedes Land verfügt über ein eigenes Sozialschutzsystem, das die landesspezifischen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse widerspiegelt. Die Sozialausgaben der Länder variieren beispielsweise aufgrund des Wohlstands, des allgemeinen Gesundheitszustandes der Bevölkerung oder der Arbeitslosenquote. Die Länder mit den höchsten Sozialausgaben sind hauptsächlich in Nord- und Westeuropa zu finden.
CS PK-Index Q4 2016: “Allzeithoch”
Im Berichtsquartal nahm der PK Index um 1.29 Punkte resp. 0.81% zu und schliesst per 31. Dezember 2016 bei einem Allzeithoch von 159.91 Punkten, ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000.
Nach einer Abschwächung im Oktober (-0.72%) erholte sich der PK Index im November (0.16%) und zeigte im Dezember (1.38%) einen bemerkenswerten Schlussspurt.
Der grösste Anteil am Anstieg des PK Index ist, wie schon im Vorquartal, auf die Aktien Ausland (0.92%) zurückzuführen, gefolgt von Aktien Schweiz (0.15%), Alternative Anlagen (0.13%), Immobilien (0.13%), Rest (0.04%) und Liquidität (0.00%). Einen negativen Beitrag leisteten Obligationen Schweizerfranken (-0.52%), Obligationen Ausland (-0.04%) und Hypotheken
(-0.02%).
Rückblickend auf das Jahr fällt auf, dass sämtliche Anlageklassen einen positiven Renditebeitrag geleistet haben, insbesondere Aktien Ausland (1.58%), Immobilien (1.17%) sowie Obligationen Schweizerfranken (0.43%).
Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 01.01.2000) beträgt per 31. Dezember 2016 2.80%. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2.44%.
WTW Pension Watch Q4 2016
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In der Schweiz haben sich die Bilanzen der Unternehmen deutlich verbessert und die Anlagerenditen fielen im letzten Quartal positiv aus. Der Pensionskassenindex gemäss der Willis Towers Watson Pension Finance Watch stieg von 94,8% per Jahresende 2015 auf 96,8% per Jahresende 2016 und verbesserte sich damit im Gesamtjahr 2016 um 2 Prozentpunkte.
Von Oktober bis Dezember sind die Anleihenrenditen gegenüber dem Ende des Vorquartals deutlich, um nahezu 40 Basispunkte, gestiegen. Damit nahmen die Pensionsverpflichtungen ab und der Pensionskassenindex stieg. Zudem haben in geringem Masse die positiven Anlagerenditen im vierten Quartal zu einer Verbesserung des Index geführt. Die Rendite der von den Schweizer Pensionskassen üblicherweise gehaltenen Anlageklassen lag für das letzte Quartal 2016 um 0,5% höher (gemäss BVG-40 plus Index von Pictet).
«Das Quartal endete mit der erwarteten Erhöhung der US-Leitzinsen um 0,25%. Die grösste Volkswirtschaft der Welt erreicht gerade die letzte Phase ihres Konjunkturzyklus, und so rechnen wir künftig nur mit einem schrittweisen Zinsanstieg. Es war jedoch die Nachricht über den Sieg Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen, die den weit grösseren, wenngleich weniger erwarteten, positiven Einfluss auf die bilanziellen Bewertungen der Schweizer Vorsorgepläne ausübte. Trotz vager und zuweilen sogar widersprüchlicher politischer Aussagen löste der Wahlerfolg Trumps an den Aktienmärkten im Dezember 2016 eine regelrechte Rally aus. Infolge der höheren Inflationserwartungen stürzten sich die Anleger auf Aktien und verkauften Anleihen, weshalb die Renditen und daher auch die Diskontierungssätze anzogen», so Michael Valentine, Senior Investment Consultant bei Willis Towers Watson in Zürich.
Nachhaltige Pensionssysteme: Schweiz fällt zurück
Die Nachhaltigkeit der Pensionssysteme ist in zahlreichen Ländern durch umfassende Reformen in den letzten Jahren gestiegen. Das ist ein Ergebnis der Allianz-Studie „Allianz Pension Sustainability Index“, die insgesamt 54 Länder umfasst. Während Australien, Dänemark, Schweden, Niederlande das Ranking der nachhaltigsten Pensionssysteme anführen, ist die Schweiz vom 7. auf den 13. Rang zurückgefallen.
Hauptgrund für die Abstufung der Schweiz ist laut Allianz die Verschlechterung der demographischen Prognosen für die Schweiz. So wird sich der so genannte Altersquotient, der das Verhältnis der Über-65jährigen zu denjenigen im Haupterwerbsalter zwischen 15 und 64 Jahren misst, in der Schweiz von derzeit rund 25 auf 50 im Jahr 2050 verdoppeln. Das bedeutet, dass immer weniger Erwerbstätige für eine immer grösser werdende Anzahl an Rentnern aufkommen müssen.
„Der Rucksack der arbeitenden Bevölkerung wird künftig immer schwerer“, sagt Severin Moser, CEO der Allianz Suisse. Zwar hebt die Studie auch hervor, dass die Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern immer noch gut relativ gut dasteht, da sie über eine geringere Staatsverschuldung und ein relativ hohes Renteneintrittsalter verfügt, dennoch steht sie in Bezug auf das Pensionssystem vor grossen Herausforderungen. Umso wichtiger sei, dass die Reform Altersvorsorge 2020 gelingt.
UBS PK-Performance November 2017
Die Wahl von Donald Trump hat den Aktienmärkten Auftrieb verliehen, so dass die Pensionskassen ihre Renditen steigern konnten. Die Gegenbewegung auf den Anleihenmärkten belastete hingegen die Performance. Hedge Funds konnten, wie auch schon im Oktober, einen starken Monat verbuchen. Auch die Performance der Immobilienanlagen stützte die Renditen, schreibt die UBS zu ihren November Performance-Zahlen.
Die Pensionskassen im Sample schnitten mit einer Monatsperformance von durchschnittlich 0,13% im November wieder besser ab als in den vorangehenden zwei Monaten. Die durchschnittliche Jahresrendite stieg auf 2,29%. Erstmals seit August erzielten alle Vergleichsgruppen wieder positive Renditen. Vorsorgewerke mit verwalteten Vermögen über CHF 1 Mrd. verzeichneten mit durchschnittlich 0,16% die höchste Rendite, ihre Pendants mit Vermögen unter CHF 300 Mio. mit durchschnittlich 0,12% hingegen die tiefste.
UK pension funding position weakest in Europe
The level of underfunding in corporate pension funds is at its worst in North America, shows analysis by MSCI ESG Research.
The firm looked at the funded status of almost 5,300 companies that disclose details of their defined benefit funds, across North America, Western Europe, Asia-Pacific and Japan. It analyzed the ratio of underfunded liabilities to annual revenues of the company.
North America’s underfunded ratio was 9.2% according to the analysis made in September. Europe came in second at 4.7%, followed by Japan at 3.7%, and Asia-Pacific at 1.8%.
For Western Europe, Denmark had the best ratio at an average of 2.1%. That compares with the worst underfunded companies, which reside in the U.K., with an average 7.8% underfunding. In North America, Canada’s 6.1% average underfunded ratio bettered the U.S.’s 10.3% average. In Asia-Pacific, Thailand-based companies showed the best average underfunded ratios, at 1.2%, compared with the worst in Singapore at an average 2.5%.
Compared with 2015 figures, the underfunded ratio increased across all four regions, with a few exceptions at country level. The ratio increased 21.7% in 2016 vs. 2015 in North America, 8.2% in Western Europe, and 41.1% in Asia-Pacific. For Japan, the underfunded ratio grew 5.7% over the year. Specific dates were not available.
MSCI analysed 5,296 companies from Europe, North America, Asia and Japan. In addition to breaking down the company results by country, MSCI also looked into results for each industry. Among 1,457 European companies in the sample, semiconductor firms, pharmaceutical companies and banks were among the worst ranked sectors.
MSCI also “flagged” companies that ranked in the weakest 20% of their industry peer groups. The UK had the highest proportion of its companies flagged as among the weakest – 38%.








