(Reuters) Top asset manager BlackRock (BLK.N), opens new tab on Wednesday pushed back against pressure from U.S. Republican and Democratic officials, saying both sides have injected politics into the running of retirement assets and it only seeks to fulfill its fiduciary duties to clients.
Kapitalanlagen
Mieten steigen weiterhin rasant
Im Interview mit der NZZaS äussert sich Martin Tschirren, Direktordes Bundesamts für Wohnungswesen, zur erwarteten Entwicklung der Wohnngsmieten. Seine Prognose ist beunruhigend. Auszüge:
Wir haben vor diesem Gespräch auf einem grossen Immobilienportal eine Viereinhalbzimmerwohnung in der Stadt Zürich gesucht. Die zehn ersten Treffer kosteten alle über 4000 Franken monatlich. Was sagen Sie dazu?
Das sind stolze Mieten.
Wie soll das eine Mittelstandsfamilie bezahlen?
Für Familien mit bescheidenen und sogar mittleren Einkommen sind solche Mietzinse unerschwinglich. Es handelt sich hier um Mietzinse für Wohnungen, die neu vermietet werden. Diese Angebotsmieten reagieren auf die Marktanspannung und sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Anders sieht es bei bestehenden Mietverhältnissen aus. Da ist das Mietzinswachstum moderater.
Fokussieren wir uns auf Wohnungen, die neu vermietet werden. Wie sieht da Ihre Prognose aus?
Wenn es zu keinem wirtschaftlichen Einbruch kommt, werden wir in den nächsten Jahren weiterhin steigende Angebotsmieten haben – wohl mit einem Wachstum von 3 bis 5 Prozent pro Jahr.
Es wird also noch schwieriger für die Mieter im Land.
Die Nachfrage nach Wohnraum ist nach wie vor grösser als das Angebot. Davon betroffen sind die Haushalte, die neu auf den Wohnungsmarkt kommen, oder diejenigen, die umziehen müssen oder wollen. Familien betrifft es, wenn sie wachsen und eine neue Wohnung suchen. Sie bezahlen in gewissem Sinn den Preis für diese Verknappung.
Crypto Assets mit steigender Akzeptanz
Anzahl Cypto-Asset Unternehmen in CH und LI
Die beiden Kantone Zug und Zürich beheimaten zusammen über 60 Prozent aller Schweizer Unternehmen mit Schwerpunkt auf Investitionen in Crypto Assets. Weitere wichtige Standorte sind das Fürstentum Liechtenstein mit rund zehn Prozent und Genf mit etwa neun Prozent der Unternehmen.
Crypto Assets haben in den letzten zwölf Monaten weiter an Bedeutung gewonnen. Neben den teilweisen rasanten Kursentwicklungen ist auch das Ökosystem in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein mit verschiedensten Anbietern gewachsen. Der Markt rückt zudem stärker in den Fokus institutioneller Investoren. Das zeigt eine neue Studie der Hochschule Luzern.
Der Markt für Vermögenswerte auf der Blockchain (Crypto Assets) hat im vergangenen Jahr deutlich an Fahrt aufgenommen. Mitte 2025 belief sich der Gesamtwert aller Crypto Assets weltweit auf rund 3.5 Billionen US-Dollar.
Auch in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein entwickelte sich der Markt dynamisch: Das verwaltete Vermögen in indirekten Anlageprodukten wie Fonds oder börsengehandelten Produkten wuchs bis Juni 2025 auf rund 15 Milliarden Franken. Damit ist das Volumen innert zwölf Monaten um rund zwei Drittel gestiegen.
Professionelle Investoren wie Banken, Family Offices oder Industrieunternehmen scheinen sich zunehmend im Markt zu engagieren. Zwar lassen sich institutionelle Marktteilnehmer nicht direkt in Handels- und Blockchain-Daten erkennen, doch gemäss Ankenbrand gäbe es dafür gewisse Indizien: «Typische Muster wie grössere Handelsvolumen, die an Werktagen getätigt werden, oder längere Haltedauern sprechen für ein wachsendes Engagement von institutionellen Anlegern in den Crypto-Asset-Markt», sagt der Mitautor. «Dieses verstärkte Interesse könnte dem Markt Stabilität und Glaubwürdigkeit verleihen», so Ankenbrand weiter.
Institutionelle mit wachsendem Interesse an Bitcoin
Finews geht im Interview mit Dirk Klee – Blackrock Asset Management Switzerland – u.a. auch auf die Bedeutung von Bitcoin für Vorsorgeeinrichtungen und andere Institutionelle ein. Auszüge:
Sehen Sie eine Nachfrage von institutioneller Seite, beispielsweise Pensionskassen, nach Krypto-Anlagelösungen?
Was wir aktuell beobachten, ist ein wachsendes institutionelles Interesse: Die Entwicklung begann im Privatkundenbereich, ging über Family Offices und erreicht nun auch erste Pensionskassen und andere institutionelle Anleger. Zwar stehen wir hier noch am Anfang, aber das Interesse ist gross, ebenso wie die Nachfrage nach regulierten, professionellen Zugängen.
Ein anderer deutlicher Trend sind passive und Indexprodukte, die seit Jahren den Löwenanteil des Nettoneugelds bei Blackrock und in der Industrie überhaupt ausmachen. Mit Blick auf das aktive und Alpha generierende aktive Asset Management: Wo führt der Passiv-Trend hin?
Der Trend zu passiven beziehungsweise indexbasierten Produkten setzt sich ungebrochen fort – und das aus gutem Grund. Alpha, also der nachhaltige Mehrertrag durch aktives Management, ist in der Breite oft nicht konsistent. Indexprodukte überzeugen dagegen durch Transparenz, Kosteneffizienz und einfache Handelbarkeit, insbesondere ETFs.
Black Rock mit Voting Choice für Institutionelle
Mit dem Voting Choice-Programm erhalten institutionelle Kunden in der Schweiz erstmals direkten Einfluss auf Stimmrechte bei Fonds im Wert von 5,8 Milliarden Dollar. Finews schreibt:
Blackrock führt sein globales Voting Choice-Programm nun auch für institutionelle Kunden in der Schweiz ein.
Damit können diese künftig direkt über die Stimmrechte ihrer Anlagen in zehn ausgewählten, in der Schweiz domizilierten Fonds mit einem Gesamtvermögen von rund 5,8 Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Franken) entscheiden. Bisher war dies lediglich für Kunden mit Einzelmandaten möglich.
Mit Voting Choice erhalten Anleger die Möglichkeit, aus 16 Drittanbieter-Stimmrichtlinien zu wählen oder weiterhin BlackRocks Investment Stewardship (BIS) mit der Stimmrechtsvertretung zu betrauen. Ziel ist es, institutionellen Kunden – wie Schweizer Pensionskassen, die mehr als 4,7 Millionen Menschen vertreten – eine stärkere Mitsprache bei der Verwaltung ihres Kapitals zu ermöglichen.
Global sind bereits Vermögenswerte in Höhe von 2,7 Billionen Dollar für Voting Choice qualifiziert, was mehr als 90 Prozent des von Blackrock verwalteten Index-Aktienvermögens entspricht. Rund 662 Milliarden Dollar werden derzeit von Kunden aktiv im Rahmen des Programms genutzt.
Aktien, Risiken – und wer sie trägt
Im Echo der Zeit vom 26.7.25 berichtet Susanne Schmugge über die Risiken, die Pensionskassen für die Erzielung höherer Renditen eingehen müssen. Ausgangspunkt der Sendung ist die Feststellung (Behauptung?), es würden angesichts der tiefen Zinsen jetzt wieder Stimmen laut, die von den Kassen das Eingehen höherer Risiken etwa durch einen höheren Aktienanteil fordern. Solche Stimmen sind uns allerdings in letzter Zeit nicht zu Ohren gekommen, aber egal.
Stefan Skaanes von PPCmetrics expliziert den nicht sonderlich komplizierten Zusammenhang von Risiko und Rendite und wer die Risiken trägt. Und er wagt die provokative Feststellung: Wenn bei Sanierungen auch die Rentner beitragen müssten, würde das die Risikofähigkeit der Kassen erhöhen – zum Nutzen aller. Davon hält Gabriela Medici vom SGB wenig überraschend nichts. Sie plädiert, auch das keine Überraschung, für das solidarische Tragen von Risiken, ergo durch Umverteilung.
Rüstungsaktien und PKs
In 10 vor 10 behandelt SRF die Investitionen von Pensionskassen in Rüstungsaktien. 90 Prozent der Kassen hätten solche Anlagen, wird ausgeführt, und Laurent Schlaefli von Profond betont, Rüstungsaktien gehörten zum Anlageuniversum der Kasse, ob Krieg oder Frieden herrsche. Stefan Skaanes von PPCmetrics präzisiert, dass solche Papiere zwar weit verbreitet wären, die Kassen aber nicht in Firmen investierten, welche Streumunition oder Antipersonenminen herstellten.
Hypotheken: PKs schliessen zu Versicherungen auf
Money Park hält in ihrer Studie «Der Schweizer Hypothekenmarkt 2024» fest:
Die Entwicklung des Hypothekarmarktes im Jahr 2024 zeigt, dass der wachsende Immobilienmarkt und die tiefen Hypothekarzinsen weiterhin zwei wichtige Wachstumsmotoren sind.
Diese könnten in den kommenden Jahren aber durch weitere regulatorische Verschärfungen, eine mögliche Abschaffung des Eigenmietwertes und nicht zuletzt durch demografische Risiken ins Stocken geraten und für kleinere Wachstumsraten sorgen als in den letzten zehn Jahren.
2025 zeichnet sich auf Basis des ersten Quartals zwar wieder ein etwas stärkeres Wachstum ab, aber es dürfte trotz Leitzinsreduktionen weiterhin knapp unter dem langjährigen Durchschnitt bleiben.
Das Wichtigste in Kürze:
- Der Schweizer Hypothekarmarkt ist 2024 um 2.6% auf CHF 1’271 Mrd. gewachsen. Das Wachstum liegt damit erneut unter dem langfristigen Durchschnitt von 3%.
Vorsorge, Finanzmärkte und demographischer Wandel
Francis Bouvier und Sébastien Gyger (Waadtländer KB) zeigen in HZ Insurance auf, welche Folgen der demographische Wandel für die Pensionskassen hat. Absehbar ist eine Zeit rückläufiger Anlagen.
MoreDer neue Trend, die Kapitalauszahlung dem Rentenbezug vorzuziehen, zeigt beispielhaft, welchen Herausforderungen die Pensionskassenverwalter hinsichtlich der ein- und ausgehenden Kapitalflüsse gegenüberstehen.
Der Eintritt der Nachkriegsgeneration ins Rentenalter bringt ein wachsendes Auszahlungsvolumen mit sich, das nicht mehr im bisherigen Umfang durch die Vorsorgebeiträge ausgeglichen wird.
Deshalb könnten die Pensionskassen in den nächsten rund 25 Jahren dazu gezwungen sein, einen Teil der in ihren Portfolios gehaltenen Vermögenswerte zu veräussern. (…)
Finanzkrise in Deutschland, PK-Anlagen gefährdet?
Dominik Ketterer warnt auf «Schweizerzeit» vor einer systemischen Krise des europäischen Finanzsystems. Besonders betroffen sei Deutschland, dessen Banken einen dramatischen Anstieg notleidender Kredite erlebten. Dabei stehen Gewerbeimmobilienkredite im Fokus, wo auch Schweizer Pensionskassen investiert sind. Zahlen dazu werden von 2013 zitiert, neuere seien nicht verfügbar. Zu den Anlagen der PKs schreibt Ketterer:
Die letzten verifizierbaren Zahlen stammen aus dem Jahr 2013 – und sie sind erschreckend. Die Migros-Pensionskasse investierte 1,435 Milliarden Euro in LBBW Immobilien, die Coop-Pensionskasse 2,45 Milliarden Euro in GBW Bayern mit 32.000 Wohnungen. 26 Schweizer Pensionskassen erwarben gemeinsam über die AFIAA die Romeo & Julia Hochhäuser in Frankfurt. Die verifizierte Gesamtsumme: 4,17 Milliarden Euro.
Das Problem: Seit 2013 herrscht wohl Funkstille. Keine Schweizer Pensionskasse veröffentlicht aktuelle Zahlen zu ihren Deutschland-Investments. Diese Geheimniskrämerei erfolgt genau dann, wenn deutsche Gewerbeimmobilien vor dem Kollaps stehen.
Bei normalem Wachstum der Pensionskassen-Vermögen dürften heute schätzungsweise acht bis zwölf Milliarden Schweizer Franken in deutschen Immobilien investiert sein – das Doppelte bis Dreifache der letzten bekannten Zahlen.
BS: Mietzinsanstieg trotz Wohnschutz
Nach drei Jahren Wohnschutz zieht der Kanton Basel-Stadt Bilanz. Das Mitte 2022 eingeführte Gesetz hatte zum Ziel, den Anstieg der Mietpreise zu bremsen. Wie die nun publizierte Auswertung durch das Statistische Amt aber zeigt, sind die Mietpreise in Basel in den letzten Jahren stetig weitergewachsen – genau so wie im Rest der Schweiz. Die Basler Zeitung schreibt:
Das Statistische Amt untersuchte drei Indikatoren, um die Auswirkungen des Wohnschutzgesetzes zu analysieren: Erwünschte Effekte, mögliche Nebenwirkungen und Anzahl Fälle, die vor die Wohnschutzkommission kamen.
Besonders interessant sind die Zahlen zu den Nebeneffekten. So zeigt sich, dass eine aussergewöhnlich hohe Anzahl Grundstücke kurz vor der Einführung des Wohnschutzgesetzes in Basel-Stadt in Stockwerkeigentum umgewandelt wurde. Danach ging diese Zahl rasch wieder zurück.
Dieser sogenannte Vorholeffekt dürfte durch die neu eingeführte Bewilligungspflicht ausgelöst worden sein. In vielen Fällen, so schreibt das Statistische Amt weiter, seien die Grundstücke nach der Umwandlung in Stockwerkeigentum Mietwohnungen geblieben.
ESG-Reporting auf dem Weg zum Standard
Lukas Müller-Brunner, Direktor des ASIP, stellt in CHSS den ESG Reporting-Standard des Pensionskassenverbands vor. Mit seiner Hilfe soll die Vergleichbarkeit nachhaltiger Anlagestrategien verbessert werden.
MoreAuch bei den Schweizer Pensionskassen hat das Interesse an ESG-Kriterien in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Was einst als Nischenthema galt, ist heute in der beruflichen Vorsorge breit verankert.
Diesen Wandel möchten die Kassen auch in ihrer Berichterstattung sichtbar machen. Viele von ihnen vermissten jedoch bislang breit akzeptierte, ganzheitliche und vergleichbare Indikatoren für das ESG-Reporting.
Rendite – eine Frage der Strategie
Die Amas, Asset Management Association, hat ihren Report 2025 «Der 3. Beitragszahler: eine Frage der Anlagestrategie» publiziert. Zusammenfassend wird festgehalten:
- Der 3. Beitragszahler, also die Nettorendite aus der Vermögensanlage, trug 2024 rund CHF 90 Mrd. zu den Pensionskassenvermögen bei. Seit 2004 leistete der 3. Beitragszahler über CHF 600 Mrd. an die Pensionskassenvermögen.
- Während sämtliche Anlageklassen positive Erträge erwirtschaftet haben, sind Aktien Welt und Alternative Anlagen die Top-Performer.
- Die Vermögensverwaltungskosten sind erneut gesunken. Mit 0.41% sind sie im Schnitt 27% tiefer als im Jahr 2022.
- Das Anlageuniversum von börsenkotierten Aktien schrumpft seit Jahren, gleichzeitig entscheiden sich viele Unternehmen gegen eine Kotierung. Damit ist die regulatorische Unterscheidung von kotierten und nicht-kotierten Instrumenten in Frage gestellt.
- Pensionskassen haben Anlagerisiken im Griff. Viele Kassen haben aber das Potential, mehr Risiken einzugehen und damit die erwarteten Kapitalmarkterträge zu steigern.
- Ein Rechtsgutachten zeigt: Stiftungsräte können persönliche Haftungsrisiken mit einfachen Verhaltensregeln weitgehend eliminieren.
Report Amas /
FR / SRF
Rege Wohnbautätigkeit der Swiss Life
Der Tages-Anzeiger schreibt über die Wohnbautätigkeit der Swiss Life, die zu den grössten Immobilienbesitzern der Schweiz gehört.
MoreDie grossen privaten Akteure, die wesentlich zum Wohnungsangebot beisteuern können und wollen, halten sich in der öffentlichen Debatte zurück. Kümmern die Entscheidungsträger bei den führenden Immobilienfirmen die Wohnungsnot und der politische Aktivismus überhaupt?
Erstmals äussert sich nun Paolo Di Stefano, Real-Estate-Chef Schweiz beim Lebensversicherer Swiss Life: «Wir setzen uns bei Swiss Life sehr mit dem Thema Wohnungsknappheit auseinander und wollen und können einen Beitrag leisten.»
Kaum ein privater Investor hat in der Schweiz einen vergleichbar grossen Einfluss auf die Wohnsituation. Das Wohnportfolio von Swiss Life umfasst 36’500 Wohnungen. Nur die UBS dürfte – nach der CS-Übernahme – noch mehr Wohnungen besitzen.
Swiss pension funds reinforce FX hedging
Swiss pension funds have continued to hedge foreign exchange risks across their global portfolios, a strategy that has proven effective, particularly during periods of Swiss franc strength against the US dollar.
MoreWith liabilities denominated in Swiss francs, pension funds aim to limit investment volatility by reducing exposure to currency fluctuations.
“Foreign currency bonds are usually fully hedged, while equities are partially hedged depending on risk tolerance. On average, the share of unhedged foreign currencies in the total assets of Swiss pension funds is approximately 17%”.
Emerging market currency exposures are typically unhedged, largely due to implementation challenges. However, Staub noted that a currency risk premium – compensating for inflation risk – can be a rationale for hedging assets denominated in developing market currencies.
Migros Pensionskasse (MPK), the CHF29bn pension fund for the Swiss retailer, hedges 90-100% of its foreign currency exposure in bonds and real estate, and around 50% of its equity exposure. Overall, foreign currency exposure in its portfolio sits at approximately 11-12%.




