Versicherte
La baisse du taux de conversion à 6% ne concerne que 10% des assurés
Tandis que la réforme Prévoyance vieillesse 2020 prévoit un abaissement du taux de conversion de 6,8 à 6%, les caisses de pension sont déjà passées à l’acte, selon une enquête de Swisscanto Prévoyance. La baisse du taux technique et du taux de conversion réduit les rentes des nouveaux retraités.
Erhebung zu Freizügigkeit und Säule 3a
Nach der ersten Datenerhebung im Vorjahr hat der Verein Vorsorge Schweiz zum zweiten Mal eine Datenerhebung für das Berichtsjahr 2016 durchgeführt. Insgesamt haben 36 Mitgliedsinstitute, die mit rund 85 Mrd. Franken 55% des Freizügigkeits- und 3a-Kapitals vereinen, an der Erhebung teilgenommen. Sie wurde neu in Kooperation mit der Stiftung Auffangeinrichtung mit Fragen rund um die kontaktlosen Vermögen erweitert. Die wichtigsten Erkenntnisse:
Freizügigkeitsstiftungen
• Zunahme der Konten um 3.0% (20152: 2.4%) respektive 4.0% (4.8%) bei den Depots in der Berichtsperiode
• Wertschriftendurchdringung mit durchschnittlich 13.5% (13.0%) beinahe halb so hoch wie in der Säule 3a
• Wertschriftendurchdringung steigt pro Alterskohorte kontinuierlich an bis zu 17.3% bei den 55 bis -65-Jährigen
• Vorzeitige Auszahlungen etwa für Wohneigentumsförderung (WEF) oder definitives Verlassen der Schweiz unverändert niedrig und leicht fallend bei 1.7% (2.0%)
Säule-3a-Stiftungen
• Zunahme der Konten um 4.7% (2015: 5.3%) respektive 9.2% (7.7%) bei den Depots in der Berichtsperiode
• Wertschriftendurchdringung mit durchschnittlich 22.7% (21.4%) fast doppelt so hoch wie bei Freizügigkeitsstiftungen
• Wertschriftendurchdringung steigt pro Alterskohorte kontinuierlich an mit einem Höhepunkt bei den 45 bis 54-Jährigen bei 28.3%
• Vorzeitige Auszahlungen für WEF oder definitives Verlassen der Schweiz unverändert niedrig bei 1.7% (1.7%).
Cash: Sieben einfache Geld-Tipps für Ihre Vorsorge
Nur wer früh und regelmässig seine Finanzen überwacht, kann im Ruhestand mit einem beruhigendem «Zusatzbatzen» rechnen. Sieben wichtige Ratschläge – gerade auch für jüngere Menschen.
Valentin Vogt und die “Alten”
Die NZZ hat Arbeitgeber-Präsident Valentin Vogt zu diversen politischen Themen befragt. Die Beschäftigung der “Ü 55” gehörte auch dazu. Auszüge:
Herr Vogt, Sie gehören zu den Ü 55 – verstehen Sie die Sorge Ihrer Altersgenossen, vom Arbeitsmarkt zunehmend verschmäht zu werden?
Ich verstehe den Einzelfall. Ich coache selber jeweils vier, fünf Ü 55, und mir geht deren Schicksal auch nahe. Das Problem ist wie so oft, dass man vom Einzelfall auf das System schliesst.
Das System ist nicht krank?
Es sind 24 000 Personen betroffen. Der Arbeitsmarkt umfasst 5 Millionen Erwerbstätige. Was Fakt ist: Wird man im fortgeschrittenen Alter arbeitslos, dauert es deutlich länger, bis man wieder eine Stelle findet.
Und wie ist dem beizukommen?
Die Ü 55 müssen ihren Teil auch dazu beitragen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Leute zum Teil verklärte Vorstellungen vom Arbeitsmarkt haben. Dass ihnen quasi ein Job zustehe und auch das bisherige Gehalt. Viele können zudem nicht mit der Vergangenheit abschliessen, sind oft voller Zorn und erschweren sich so selbst die Stellensuche.
Wollen Sie damit sagen: Die Ü 55 sind selber schuld?
Nein. Auch bei den Arbeitgebern muss ein Mentalitätswandel stattfinden. Es ist letztlich eine Frage der ökonomischen Vernunft: In den nächsten zehn Jahren werden zirka eine Million Erwerbstätige pensioniert, und die jüngeren Jahrgänge sind zahlenmässig kleiner. In zehn Jahren werden uns 400 000 Mitarbeitende fehlen. Wir werden die Ü 55 also schlicht und ergreifend brauchen.
NZZ / Zahlen zu den älteren Arbeitnehmern 2017
Nationale Konferenz zur Altersdiskriminierung
Vertreter des Bundes und der Kantone sowie des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), von Travail.Suisse, des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes (SAV) und des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv) diskutierten in Bern unter der Leitung von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann die Situation der älteren Arbeitnehmenden in der Schweiz. Insgesamt ergibt sich ein positives Bild: 2016 lag die Arbeitslosenquote gemäss SECO im Durchschnitt bei 3,3 Prozent, jene von 50+ bei 2,8 Prozent. Ältere sind also nach wie vor einem unterdurchschnittlichen Arbeitslosigkeitsrisiko ausgesetzt. Einmal arbeitslos, bekunden sie aber deutlich grössere Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt als jüngere Personen. Trotz mehrheitlich positiver Tendenzen nimmt die Verunsicherung unter den älteren Arbeitnehmenden zu.
Steuern und 2. Säule – eine heikle Beziehung
pw. Grundsätzlich sind die Verhältnisse klar geregelt: Beiträge an die 2. Säule sind steuerlich abziehbar, die Leistungen sind zu versteuern. Doch bekanntlich steckt der Teufel im Detail. Und der sitzt für den Fiskus natürlich auf der Abzugsseite. Keine Probleme ergeben sich für den unselbständig Erwerbenden mit Lohnausweis. Kritisch wird es rasch für die Selbständigen, bei der Steuerbehörde traditionell und präventiv unter Missbrauchsverdacht. Eine konkrete Fallschilderung von Matthias Wiesmann zeigt auf, in welch kafkaesken Verhältnisse zu geraten droht, dessen Tätigkeit nicht den gewohnten Bahnen folgt. Die zuständigen Behörden folgen dem Grundsatz der Steuerertragsmaximierung, der betroffene Bürger hat das Nachsehen, falls nicht ein Minimum an Kulanz zum Tragen kommt. Dass die Verhältnisse von Kanton zu Kanton höchst unterschiedlich sind, zeigt auch auf, welche Ermessensspielräume vorliegen. Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Lassen Sie es uns wissen.
Wir sind keine Wohlstandsinsel
Es besteht kein Zweifel: die Schweiz ist ein reiches Land. Aber was heisst das genau? Internationale Vergleiche beziehen sich häufig auf das BIP pro Kopf als Mass für den Wohlstand. Spätestens seit vergangenem Jahr, als sich das irische BIP schlagartig um 30% erhöhte, wurde jedoch klar, dass dieses Mass irreführend sein kann, besonders in kleinen Ländern. Der massive Anstieg war bloss auf eine Umschichtung einiger Bilanzpositionen von amerikanischen multinationalen Konzerne zurückzuführen, was freilich wenig mit dem tatsächlichen Wohlstandsniveau der Bevölkerun zu tun hat.
Eine valable, wenn auch noch weitgehend unbekannte Alternative zum BIP gäbe es aber: Der effektive Individualkonsum. Im Gegensatz zum BIP bezieht sich der effektive Individualkonsum, nicht auf die Produktion, sondern auf den Verbrauch der ansässigen Bevölkerung. Im Individualkonsum enthalten ist auch der Verbrauch von Dienstleistungen und Gütern, welche zwar vom Staat angeschafft werden, aber dessen Konsum klar Personen zugeordnet werden kann. Dazu gehören beispielsweise Krankenhausdienstleistungen oder Wohnsubventionen.
Der schmale Grat zwischen Steueroptimierung und -umgehung
Die Vorsorgeregulierung bzw. das BVG wird zunehmend komplexer. Gleichzeitig nimmt der Wunsch der Versicherten nach Steueroptimierungen zu. Hier besteht ein Konflikt: Bei Steuer-«Extremismus» vermuten Behörden und Gerichte vermehrt Steuerumgehung. An einem Anlass des Schweizer Vorsorgeunternehmens PensExpert wurde anhand verschiedener Beispiele aufgezeigt, wo die Grenzen zur Steuerumgehung gemäss aktueller Rechtsprechung überschritten werden. Daneben werden die Stolpersteine bei einer Umwandung einer Einzelfirma in eine GmbH aufgezeigt.
Berner Ostermarsch prangert Investitionen in Waffengeschäfte an
Am Ostermontag haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Berner Ostermarsches Investitionen von Pensionskassen und Banken in Waffengeschäfte angeprangert. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur SDA versammelten sich mehrere hundert Personen jeden Alters zum Auftakt der Veranstaltung an der Aare. Die Veranstalter ihrerseits gehen von rund 1000 Teilnehmern aus. Sie konstatieren einen Generationenwechsel, wie sie auf ihrer Homepage mitteilten.
Avenir Suisse Podcast: Senioren-Boomer
Bis 2030 wird es bis zu 670’000 mehr Pensionäre geben. Wer die Bedürfnisse des rasant wachsenden Seniorenmarktes berücksichtigt, findet in Bereichen wie Wellness, Reisen, Kultur oder Finanzwesen lukrative Geschäftsfelder.
Doch obschon die finanzstarke Generation der Babyboomer das Konsumverhalten immer mehr bestimmt, ist der Seniorenmarkt keine homogene Entität. Unzählige Subgruppen mit verschiedenen Wünschen, Ansprüchen, Wertschätzungen und folglich auch Bedürfnissen bieten Chancen für neue Produkte und Dienstleistungen.
Allerdings will niemand als Senior angesprochen werden. Deshalb gilt es, das Design altersunabhängig zu gestalten, ohne die Bedürfnisse der Senioren zu vernachlässigen. Gerade ältere Mitarbeiter können für diese Aufgabe eine zentrale Rolle spielen: Aus ihrer Perspektive sind sie in der Lage, entscheidende Inputs für die Gestaltung der Produkte und ihre Vermarktung zu geben, betont Jérôme Cosandey im Podcast.
Warum weisen Pensionskassen plötzlich einen Umwandlungssatz von 5 Prozent aus?
Die Frage im Titel ist für Kenner der Materie kein Rätsel. Zweifellos aber für nicht wenige Versicherte, die sich – zu Recht – wundern, dass nach dem Entscheid des Parlaments der Umwandlungssatz von 6,8 auf 6% gesenkt werden soll, ihre Kasse aber bereits den Sprung auf 5% macht. Martin Spieler gibt im Geldblog der Basler Zeitung Antwort auf die häufige Frage.
“Rentenzwang”, Umgehungsstrategien und Steuern
Immer wenn neue Gesetze mit steuerlichen Auswirkungen entstehen, gibt es auch Möglichkeiten, sie zu umschiffen. In der Praxis machen Steuerbehörden und Gerichte den Akteuren dann aber öfter einen Strich durch die Rechnung und urteilen auf «Steuerumgehung». Die Rechtsprechung zu Fragen der beruflichen Vorsorge und von deren steuerlicher Behandlung hat zugenommen. An einem Anlass des Finanzberatungsunternehmens PensExpert wurden verschiedene Fälle vorgestellt.
In einem Kommentar schreibt Michael Ferber zum Thema:
Rentner sollen in Zukunft weniger auf Ergänzungsleistungen angewiesen sein. Diese fliessen, wenn die Renten und das Einkommen im Alter nicht ausreichen, um die minimalen Lebenskosten abzudecken. Der Bundesrat will ausserdem das Sparkapital aus der obligatorischen Vorsorge «besser schützen».
Anders formuliert kommen die geplanten Regelungen der Einführung eines «Rentenzwangs» gleich – und das in einem System, das seit der Einführung des Obligatoriums 1985 bereits von einem Zwangssparen geprägt ist. Im kapitalgedeckten System der zweiten Säule ist eigentlich vorgesehen, dass die Bürger für sich selber sparen und für ihre Pensionierung ein Altersguthaben aufbauen. Statt den Entscheid über die Verwendung ihres hier angesparten Geldes eigenständig zu treffen, sollen die Bürger in Zukunft bevormundet werden. Hinter dieser Einschränkung einer Wahlfreiheit steckt ein fragwürdiges Menschenbild, das den Bürgern nicht zutraut, selbst die richtigen Entscheidungen über ihr Pensionskassenkapital zu treffen. Dabei schwingt der Generalverdacht mit, viele Bürger könnten sich das Geld auszahlen lassen und es verprassen. Solche Eingriffe sind dazu angetan, das Vertrauen der Bürger in die ohnehin überregulierte berufliche Vorsorge weiter schwinden zu lassen.
Der frühe Tod der Männer
Hansueli Schöchli befasst sich in der NZZ mit den Gründen für die deutlich höhere Lebenserwartung der Frauen, deren Pensionierungsalter trotz heftiger Gegenwehr neu auf jenes der Männer angehoben werden soll. Schöchli schreibt:
Eigentlich ist es eine verkehrte Welt: Die Frauen leben im Durchschnitt deutlich länger als die Männer, und trotzdem haben sie derzeit noch ein tieferes Pensionierungsalter. Die neusten Daten der Bundesstatistiker veranschlagen die derzeitige Geschlechterdifferenz in der Lebenserwartung bei Geburt auf gut vier Jahre (84,5 gegenüber 80,1 Jahren) und für 65-Jährige auf etwa drei Jahre (22 gegenüber 19 Jahren). Die in der laufenden Rentenreform vorgesehene Erhöhung des Rentenalters der Frauen von 64 auf 65 und damit auf das Niveau der Männer ist deshalb eine Selbstverständlichkeit.
Oft ist zu hören, dass die Frauenlöhne im Mittel deutlich unter den Männerlöhnen lägen und deshalb der Frauenbonus in Sachen Rentenalter als Kompensation gerechtfertigt sei. Mit diesem Argument müsste man aber zum Beispiel auch einen Rentenalter-Bonus für Ausländer fordern; deren Löhne liegen im Durchschnitt deutlich unter den Bezügen der Schweizer. Und man müsste auch ein branchenabhängiges Rentenalter fordern, da die Durchschnittslöhne je nach Branche sehr unterschiedlich sind.
Konsequent zu Ende gedacht, würde man beim individuell einkommensabhängigen Rentenalter landen – welches sich aber dummerweise nicht im Voraus festsetzen liesse, da die Lohnkarriere eines Beschäftigten nicht wirklich voraussehbar ist. So führt es ins Absurde, wenn man Lohndifferenzen durch Differenzen im Rentenalter «korrigieren» wollte. Das System der Altersvorsorge sollte vielmehr in sich selber stimmig sein.
HS Luzern: Studie zum Wohnen im Alter
Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern hat untersucht, wie ältere Personen als Zielgruppe besser in den Wohnungsmarkt integriert werden können. Die Studie zeigt, dass der Ersatz und die Verteilung von günstigen Wohnungen grosse Herausforderungen sind. Damit die öffentliche Hand gute Rahmenbedingungen schaffen kann, braucht sie ein besseres Verständnis davon, wie der Wohnungsmarkt funktioniert.
Der Fokus der Untersuchung liegt auf dem Thema «Bezahlbares Wohnen im Alter». «Pensionierte sind sehr preissensibel in Bezug auf die fixen Wohnkosten, weil sie davon ausgehen, langfristig weniger Geld zur Verfügung zu haben», sagt Soziologin und Studienleiterin Joëlle Zimmerli. Aufgrund der individuelleren Lebensstile der Babyboomer gegenüber ihrer Vorgängergeneration werden zudem künftig mehr ältere alleinstehende Personen auf Wohnungssuche sein. Dies hat zur Folge, dass es sowohl in der Stadt, als auch in der Agglomeration und im ländlichen Raum ausreichend Wohnungen braucht, die alleinstehende Personen mit ihrer Altersvorsorge finanzieren können.


