Die an Unterdeckung leidende SBB-Pensionskasse soll durch die Verwendung des Cash Flows aus dem Immobiliengeschäft nachhaltig saniert werden. Die SBB hat dem Bund ein entsprechendes Konzept unterbreitet. Der Deckungsgrad der Pensionskasse lag Ende 2005 bei 86,8 Prozent. Per Ende des laufenden Jahres dürfte er sich laut SBB nicht wesentlich verändern. Da die bisherigen Sanierungsmassnahmen nicht ausreichten, schlägt die SBB dem Bund ein neues Konzept vor, wie sie am Dienstag mitteilte. Per 1. Januar 2007 stellt die SBB-Pensionskasse auf das Beitragsprimat um. Gleichzeitig will die SBB nun mit dem Cash Flow aus dem Immobiliengeschäft den Anteil der aktiven Versicherten an der SBB-Pensionskasse nachhaltig sanieren.
baz.ch – Basler Zeitung Online
pwirth
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Rümmeli: Geld kam von Auriga
Die Pensionskasse von Siemens investierte in den Hedge Fund Auriga. Dafür erhielt Portfoliomanager Roland Rümmeli vom Fonds eine halbe Million. Ausbezahlt in Cheques, schreibt der Tages-Anzeiger.
Tages-Anzeiger Online | Wirtschaft
Privatbankier trommelt für die freie PK-Wahl
"Die schweizerische Regierung traute weder dem Wettbewerb noch war sie sich der Tragweite ihres Entscheides bewusst, als sie im Frühjahr dieses Jahres auf anraten der BVG-Kommission die freie Wahl der Pensionskasse definitiv abschmetterte", schreibt der St. Galler Bankier Konrad Hummler im jüngsten Anlagekommentar der Bank Wegelin & Co
Pensionskassen zu eng korsettiert.
Keine Rente für Dorothée Fierz?
Während gegen die zurückgetretene Regierungsrätin Dorothée Fierz (FDP) eine Strafuntersuchung wegen Verdachts auf Amtsgeheimnisverletzung läuft, verklagt diese die kantonale Pensionskasse und fordert eine Rente. Gemäss der kantonalen Verordnung über die Renten der Regierungsratsmitglieder sind die Voraussetzungen für unbefristete Leistungen im Fall der früheren Baudirektorin aber nicht erfüllt.
Affoltern Online
Haftentlassung von Siemens Portfolio-Manager
Der Portfolio-Manager der Pensionskasse von Siemens Schweiz ist am 10.10.06 nach 32 Tagen Untersuchungshaft wieder auf freien Fuss gesetzt worden. Die Zürcher Staatsanwaltschaft begründete die Haftentlassung mit dem Wegfallen der Verdunkelungsgefahr. Siemens hält an der Suspendierung des Managers vorerst fest.
NZZ Online
Sanierung der PK Wallis
Das Walliser Staatspersonal muss künftig zwei Jahre länger arbeiten. Die Mehrheit des Kantonsparlaments hat in der Eintretensdebatte zur Sanierung der kantonalen Pensionskassen deutlich gemacht, dass die Beamten Opfer bringen müssen.
zentralschweiz online
Valais: Caisse de pension, une plainte a été déposée
L’ancien président de la caisse de pension des enseignants valaisans a déposé une plainte pour déni de justice. Suspendu en avril 2003 après la découverte d’irrégularités dans la gestion de la caisse, il n’a toujours pas été jugé. L’enquête pénale débutée il y a 42 mois n’a débouché ni sur une inculpation ni sur un non-lieu, a communiqué l’avocat de l’ancien président. Il estime que les lenteurs procédurales sont excessives.
Romandie News
«Pensionskassen brauchen keine zusätzlichen Regelungen»
Der Stiftungsrat einer Pensionskasse hat als oberstes Organ die Gesamtführung wahrzunehmen. Seine Aufgaben sind im geltenden Bundesgesetz über die Berufliche Vorsorge (BVG) nicht explizit umschrieben. Es stellt sich die Frage, wie eine wirkungsvolle Kontrolle im Anlagebereich realisiert werden kann.
Eine laufende Weiterbildung der Entscheidungsträger ist sicherzustellen. Dies ist auch im Sinne eines Best-practice-Standards notwendig. Der Führung und Rekrutierung der Mitarbeiter ist bedeutsam, um das gewünschte ethische Verhalten (auch im Loyalitätsbereich der Vermögensverwaltung) zu erreichen. Kontrolle und Menschen sind die beiden Fundamente der Pension governance. Zusätzliche Regelungen, Gesetze und Vorschriften nützen uns nichts, schreibt Roland Schmid, Hewitt, in der Finanz und Wirtschaft.
Artikel R. Schmid
Treuhänder: Das neue Stiftungsrecht
Das neue Stiftungsrecht ist flexibler als das alte. Es bringt Erleichterungen bei der direkten Bundessteuer und unter gewissen Voraussetzungen kann der Stiftungszweck geändert werden. Neu ist die Pflicht, eine Revisionsstelle zu bezeichnen bzw. wie sich die Stiftung von dieser Pflicht befreien kann. Diese Neuerung zur Revisionspflicht ist mit den vom Gesetzgeber beschlossenen Anpassungen im Obligationenrecht (Revisionsrecht) bereits wieder überholt, was am Schluss des Beitrags von Giacomo Roncoroni kurz angedeutet wird.
Treuhänder
BSV: Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 94
Das BSV orientiert in seinen Mitteilungen Nr. 94 über die ab 1.1.07 geltenden Grenzbeträge, den Mindestzinssatz sowie die Beitragssätze an den Sicherheitsfonds für 2007. Im Teil "Rechtsprechung" wird eine Reihe neuerer Entscheide besprochen.
BSV – Publikationen – Mitteilungen über die berufliche Vorsorge
ASIP fordert Mitglieder zur Unterzeichnung des Verhaltenskodex auf
Als Reaktion auf den Aufruhr in Medien und Politik im Zusammenhang mit Swissfirst hat der ASIP in ihren neusten Mitteilungen an die Mitglieder diese zur Unterstellung unter den Verhaltenskodex aufgerufen. Bisher haben sich lediglich rund 300 Vorsorgeeinrichtungen unterstellt. Eine (freiwillige) Unterstellung möglichst aller Kassen ist jedoch notwendig, wenn der Pensionskassenverband sich gegenüber dem Parlament glaubwürdig gegen einen Ausbau gesetzlicher Regelungen zur Ueberwachung der Anlagetätigkeit stark machen will.
Der ASIP vertritt in der Mitteilung die Meinung, dass der Verhaltenskodex im Sinne der Selbstregulierung noch verbessert bzw. verschärft werden muss. Er will in den kommenden Monaten seinen Mitgliedern Arbeitshilfen zur Umsetzung der Loyalitätsbestimmungen zukommen lassen. Zudem empfiehlt er dem obersten Führungsorgan der Vorsorgeeinrichtungen, bereits heute zu überlegen ob, und wenn ja in welcher Form, dieses eine Offenlegungspflicht der Interessenbindungen, Bankbeziehungen sowie der Transaktionen der unmittelbar mit der Anlage und Verwaltung von Vorsorgevermögen betrauten Personen regeln will und ein Verbot des Parallel Runnings zu prüfen.
FT: Investors take the lead to help save the planet
The pension fund signatories pledge to incorporate climate change considerations into how they appoint, evaluate and reward their asset managers. In future managers will be required to address climate change issues in investment research, analysis and decision-making.
FT.com
Liechtenstein: Kein Staatsgarantie für staatliche PK
Bei der Finanzierung der staatlichen Pensionskasse soll die Staatsgarantie aufgehoben werden. Künftig soll nicht mehr der Steuerzahler einspringen müssen, wenn die Beiträge zur Einhaltung der Leistungsversprechen nicht ausreichen.
Liechtensteiner Vaterland
Ständerat will Kontrolle der Geschäftsführer von PKs verstärken
Grundsätzlich war man sich im Ständerat mit dem Bundesrat einig, dass die Aufsicht über die Pensionskassen verstärkt werden müsse. Vor allem die Möglichkeit von Parallelgeschäften stiess auf Kritik. Solche müssten unterbunden werden, forderte Bruno Frick (Schwyz,cvp.) Parallelgeschäfte liegen dann vor, wenn Pensionskassenmanager privat zeitgleich die selben Aktien kaufen wie für die Kasse. Im Rat wurde spekuliert, dass der Fall Swissfirst möglicherweise nur die Spitze eines Eisbergs sei, wie es SP-Ständerat Pierre-Alain Gentil (Jura) formulierte. Hier mahnten vor allem bürgerliche Kreise zu mehr Zurückhaltung. Wegen der Swissfirst gleich auf eine Krise im gesamten Pensionskassenwesen zu schliessen, sei übertrieben, sagte Erika Forster (St. Gallen,fdp.).
NZZ Online
Ratsprotokoll Interpellation Frick
7. Institutional Survey: Die Spuren eines volatilen Marktes
164 institutionelle Anleger mit einem Gesamtvermögen von 187 Mrd. Fr. haben an der 7. Befragung des Institutional Survey teilgenommen, der halbjährlich von Lusenti Partners mit Unterstützung der Credit Suisse durchgeführt wird. Stichtag der neusten Umfrage war der 30.6.06. Die Zahlen widerspiegeln die schwache Marktverfassung am Stichtag, welche in Kontrast zum hervorragenden Verlauf im 2005 steht.
Die von der Umfrage erfassten institutionellen Investoren erzielten bis Ende Juni eine Netto-Gesamtperformance – nach Abzug sämtlicher Kosten – von nur knapp 0.6%. Dieses wenig berauschende Ergebnis erklärt sich hauptsächlich dadurch, dass sowohl die Obligationen in Fremdwährungen (- 2.8%) als auch diejenigen in Schweizerfranken (- 1.8%) deutlich im negativen Bereich lagen. Dies konnte nur teilweise durch die positiven Ergebnisse der Aktien- und Immobilienanlagen kompensiert werden. Die inländischen Aktien erreichten eine Performance von 3.8%, die ausländischen währungsbedingt bloss 0.2%.
Der VorSorge-Barometer (Vergrösserung der Grafik oben durch Anklicken) behandelt Anlagefragen, versicherungsmathematische sowie Verwaltungsthemen und gibt interessante Hinweise über die herrschende Stimmung in den Kreisen der beruflichen Vorsorge. Das vom VorSorge-Barometer vermittelte Bild zeigt, dass der Optimismus von 2005 in Bezug auf die Märkte verflogen ist. Am optimistischsten sind die Teilnehmer bezüglich der Buchführung, dem Reporting / Controlling und den Kosten der Verwaltung.
Mitteilung Lusenti Partners

