info social: Vorsorge- und Einkommenssituation von Rentnern und Frühpensionierten
Aus der Studie des Bundesamtes für Statistik «Vorsorge- und Einkommenssituation von Rentnern und Frühpensionierten» (info social, 13/2006) wird deutlich, dass, unabhängig vom Geschlecht, die berufliche Vorsorge die häufigste Finanzierungsquelle bei der Frühpensionierung ist. Die finanzielle Situation der Frühpensionierten kann für einen Grossteil als gut bezeichnet werden. Der Median des Bruttoäquivalenzeinkommens liegt bei den Frühpensionierten mit 62’000 Franken z.B. nur unwesentlich tiefer als bei den gleichaltrigen Nicht-Frühpensionierten oder den 40 bis 54-jährigen Erwerbstätigen. Ausserdem ist er deutlich höher als bei den 20 bis 29- oder den 30 bis 39-Jährigen.
Generalversammlung der Kammer der PK-Experten
Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten hat ihre jährliche Generalversammlung am 25. April 2007 in Bern abgehalten. Anlässlich der GV wurde eine neue Fachrichtlinie FRP 3 zum Thema Teilliquidation erlassen. Sie kann von der Website der Kammer herunter geladen werden.
Im Berichtsjahr hat die Kammer die Arbeitsgruppe Swiss Solvency Test (SST) und eine weitere Arbeitsgruppe Weiterbildung gegründet. Die Arbeitsgruppe SST prüft, wie weit die Solvenzbestimmungen für Versicherungsgesellschaften auf autonome Vorsorgeeinrichtungen angewendet werden können. Die Arbeitsgruppe Weiterbildung ist vom Vorstand beauftragt, in Zukunft ein systematisches Weiterbildungsangebot für die Pensionskassen-Experten bereitzustellen.
Der Mitgliederbestand der Kammer wuchs im Jahr 2006 von 97 auf 106 Mitglieder.
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Präsident: Urs Bracher, Zürich. Mitglieder: Stephan Gerber, Bern; Olivier Vaccaro, Neuchâtel; Jürg Walter, Zürich. Sekretär: Dominique Koch, Rheinfelden
Schweiz. Versicherung: Ombudsstelle – Nicht alle sind à jour
VVG- und BVG-Revisionen werden nicht überall beachtet. Einige Versicherer stellen sich schlicht taub, schreibt die Schweizer Versicherung in einem Beitrag über die Arbeit der Ombudsstelle.
Video zur Pension Fund Governance: "Anstand und Füdli"
Die Teilnehmer am Swisscanto-Panelgespräch von links: Hanspeter Konrad, Direktor ASIP: Vital Stutz, Angestellte Schweiz; Ständerat Bruno Frick; Peter Wirth, Vorsorgeforum; Susanne Jäger, Pensionskasse Aargau; Benjamin Brandenberger, CEO Complementa; Gérard Fischer, CEO Swisscanto.
Zum Abschluss der Präsentation der Swisscanto-Umfrage am 24.6.2007 in Zürich diskutierte ein prominent zusammengesetztes Panel aktuelle Fragen der Pension Fund Gonvernance. Einig war sich die Runde darin, dass den Pensionskassen ein hohes Mass an Verantwortung zukommt. Bemängelt wurde hingegen insbesondere von politischer Seite (Ständerat Bruno Frick), dass die Kassen sich zuwenig ihrer sozialpolitischen Verantwortung bewusst sind. Ob und welche neue Vorschriften notwendig sind, darin herrschte nur bedingt Uebereinstimmung. Tiefgreifende neue Regelungen wollte jedoch niemand. Frick sieht diverse Anpassungen und Präzisierungen, mit denen auch der ASIP (Hanspeter Konrad) weitgehend einverstanden ist. Für Benjamin Brandenberger ist vor allem mehr Anstand gefragt, ohne den alle Vorschriften nichts nützen. Vital Stutz (Anstellte Schweiz) will bessere Unterstützung für die Stiftungsräte, ohne dass die Miliztauglichkeit der 2. Säule noch weiter eingeschränkt wird. Gérard Fischer, CEO der Swisscanto, setzte sich dafür
ein, dass die Profis in der beruflichen Vorsorge besser kontrolliert werden, um damit auch die Stiftungsräte entlasten zu können. Das Video auf der Website des Vorsorgeforums bringt Ausschnitte aus der sehr angeregten und bemerkenswert gehaltvollen Diskussion
Sanierung der Pensionskasse SBB: Ausarbeitung einer Vernehmlassungsvorlage
Der Bundesrat hat das weitere Vorgehen betreffend Sanierung der Pensionskasse SBB (PK SBB) festgelegt: EFD und UVEK werden beauftragt, bis Ende Jahr eine Vernehmlassungsvorlage zu erarbeiten. Diese soll drei unterschiedlich weit gehende Varianten einer Bundesunterstützung zur Diskussion stellen. Ausserdem sind die Auswirkungen einer Variante ohne Beteiligung des Bundes abzuklären.
Die Deckungslücke der PK SBB ist gemäss Darstellung des Bundesrates auf ungenügende Anlageerträge (58%), nicht finanzierte Leistungen wie z.B. freiwillige Frühpensionierungen (25%) und eine aus Sicht der PK SBB unvollständige Ausfinanzierung (17%) zurückzuführen. Die PK SBB hatte bei ihrer Gründung im Jahre 1999 die Kosten der Pensionierungen von Frauen der Eintrittsgeneration (sog. Garantiefrauen) sowie die Kosten aus der Umstellung der versicherungsmathematischen Grundlagen von PHK 80 (Pensions- und Hilfskasse der SBB) auf EVK 90 (Eidgenössische Versicherungskasse) selbst zu tragen, was zur Vergrösserung der Deckungslücke beitrug. Die Anlageerträge entsprachen in etwa jenen eines durchschnittlichen Pensionskassenportfolios (Rendite entspricht BVG-Index). Die ungenügende Anlagerendite ist somit hauptsächlich auf den unglücklichen Zeitpunkt der Ausfinanzierung der PK SBB, welche zur Hauptsache kurz vor dem in den Jahren 2001 und 2002 erfolgten Einbruch der Aktienmärkte vorgenommen wurde, zurückzuführen.
Der Bundesrat hat EFD und UVEK beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zu erarbeiten, in welcher drei Varianten einer Bundesunterstützung dargestellt werden. Diese sehen eine Rekapitalisierung der SBB durch den Bund vor und unterscheiden sich durch die Höhe der vom Bund geleisteten Summe. Je nach Variante beläuft sich diese – gestützt auf die Zahlen per Ende 2006 – auf bis zu 2,9 Milliarden, auf 1,4 Milliarden oder 0,7 Milliarden (zu den Einzelheiten dieser Varianten vgl. Hintergrundinformation). Ausserdem sind die Auswirkungen einer Variante ohne Beteiligung des Bundes abzuklären.
130/30 strategy payday

Money managers and prime brokers love 130/30 strategies. If you want to know why, just follow the money. While a pension fund typically pays 50 to 75 basis points for an active U.S. large-cap strategy, it pays about 5 basis points more for a 130/30 strategy. Many firms are converting existing active U.S. large-cap equity accounts into these strategies, which permit the manager to make bigger bets on stocks they expect to go up by leveraging their portfolios by 30% and shorting potential losers by an equal amount. The net effect is that the portfolios have a 100% exposure to the stock market.
Adrian Gröbli wird neuer Leiter Personenversicherung des SVV
Der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) hat Adrian Gröbli (46) zum neuen Leiter Personenversicherung und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Er tritt die Nachfolge von Roland Müller an, der in die Geschäftsleitung des Arbeitgeberverbandes wechselt. Gröbli wird den Bereichen Lebensversicherungen, Unfallversicherung, Krankenversicherung, Geldwäscherei sowie dem medizinischen Dienst vorstehen. Heute ist Adrian Gröbli Leiter Kollektivleben und Mitglied der Direktion von Zurich Schweiz sowie Mitglied der Kommission Soziale Fragen des Schweizerischen Versicherungsverbandes.
BSV – Gesetzgebung und parlamentarische Geschäfte im Internet
Das Bundesamt für Sozialversicherung bietet im Internet als neue Dienstleistung eine Zusammenstellung von parlamentarischen Vorstössen und Bundesratsgeschäften an, die einen Bezug zu Kinder-, Jugend-, Alters-, Familien- und Generationenpolitik haben. Die Zusammenstellung wird nach jeder Session des Parlamentes aktualisiert.
Motion: Schaffung einer eidg. Beobachtungsstelle für die Altersvorsorge
Der Bundesrat wird beauftragt, eine eidgenössische Beobachtungsstelle für die Altersvorsorge zu schaffen. Diese Stelle soll damit beauftragt werden, in den nächsten fünf Jahren Lösungen für die Finanzierung der Sozialversicherungen auszuarbeiten. Ihre Hauptaufgabe soll darin bestehen, wissenschaftliche Analysen zu erstellen und die langfristigen finanziellen Auswirkungen zu beziffern. Die Beobachtungsstelle sollte hauptsächlich aus folgenden Organen hervorgehen, die in diesem Bereich bereits existieren:
– ausserparlamentarische beratende Eidgenössische Kommission für die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung;
– ausserparlamentarische beratende Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit;
– ausserparlamentarische beratende Eidgenössische Kommission für die berufliche Vorsorge;
– ausserparlamentarische beratende Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen.
Motion: Die Anstellung von älteren Arbeitnehmern unterstützen
NR Térèse Meyer schreibt in ihrer Motion: «Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Änderung des Gesetzes über die berufliche Vorsorge vorzulegen. Darin soll festgelegt werden, dass für Arbeitgeber gleichbleibende Beitragssätze gelten; der Anstieg des gesamten Beitragssatzes je nach Alterskategorie der Angestellten soll jedoch nicht geändert werden.
Folgende Grundsätze sollen weiterhin gelten:
– Das vom BVG angestrebte Sparziel soll weiterverfolgt werden.
– Der Beitrag des Arbeitgebers muss mindestens gleich hoch sein wie die gesamten Beiträge aller seiner Arbeitnehmer (Art. 66).
– Es müssen Übergangsbestimmungen eingeführt werden, damit keine Angestellten benachteiligt werden.
Parlament. Initiative: Lineare Altersgutschriften während der gesamten Berufstätigkeit
NR Serge Beck schreibt zu seiner Initiative: «Im Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge soll schrittweise bis zum Ende der Eintrittsgeneration eine einheitliche und altersunabhängige jährliche Gutschrift auf dem Altersguthaben vorgesehen werden. Der Grundsatz gleicher Beiträge von Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin ist beizubehalten.» Beck begründet seine Initiative mit der schwierigen Situation der über 50jährigen auf dem Arbeitsmarkt. Er schlägt eine Uebergangsfrist von 20 Jahren vor.
US: Divestment focus shifts to Iran
Public pension funds across the country are battling state legislation that would require them to divest from companies doing business in Iran — a set of securities that could comprise up to 25% of the MSCI EAFE index. If some of the bills are passed in their broadest forms, institutions might be forced to sell nearly $18 billion in affected assets. Federal law prohibits most U.S. companies from doing business in Iran, and the bills being introduced now focus on foreign-based firms. However, some state legislatures are paring the reach of their bills to focus solely on energy-related stocks, which greatly reduces the amount and number of stocks that would have to be sold.
California’s teacher pension fund faces $19B shortage
The California teacher pension system faces a $19.6 billion funding gap during the next three decades, despite three years of strong investment returns, according to a new report. That means teachers, school districts and the state will need to boost contributions to the nation’s second-largest public pension system, the actuarial consulting firm Milliman reported.
The funding gap is narrowing for the California State Teachers‘ Retirement System and the nearly 800,000 teachers it covers, the report said. The long-term deficit was projected at $24.2 billion as recently as 2004, but double-digit investment gains reduced the expected shortfall. With $168 billion in assets, CalSTRS can cover 87 percent of its pension obligations, up from 82 percent in 2003, the firm said. That is nearly at the current average of 88 percent coverage for 125 state retirement systems surveyed this year by Wilshire Consulting.
Auf dem Weg zur integrierten Aufsicht
Mit dem Schweizer Solvenztest (SST) und der Konkretisierung des neuen Aufsichtsrechts hat das Bundesamt für Privatversicherungen BPV wichtige Etappen auf dem Weg zu einer modernen Aufsicht erreicht. In einem nächsten Schritt werden nun SST, die noch weiter zu entwickelnde qualitative Aufsicht sowie traditionelle Instrumente zu einer integrierten Aufsichtsarchitektur verdichtet, die kombinationsfähig ist sowie agil und transparent
eingesetzt werden kann. An der Jahresmedienkonferenz stellte die neue BPV-Direktorin Monica Mächler das neue Konzept vor und skizzierte die Herausforderungen, welche die Aufsicht in den nächsten Jahren zu meistern hat.
Die Gesamtrechnung der Sozialen Sicherheit 2005 – Wachstumsverlangsamung
Gemäss Schätzung des Bundesamtes für Statistik (BFS) beliefen sich die Gesamtausgaben für die Soziale Sicherheit 2005 auf 135,5 Milliarden Franken. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgaben damit um nominal 2,7% gestiegen. Dies entspricht der niedrigsten Zunahme seit 1999. Die Wachstumsverlangsamung ist zum grossen Teil auf geringere Aufwendungen für die Arbeitslosenversicherung (ALV) zurückzuführen. Die Sozialausgabenquote, d.h. der Anteil der Sozialausgaben am Bruttoinlandprodukt (BIP), wird damit für 2005 auf 29,7 Prozent geschätzt.


