Seilziehen um die BVK
Der Regierungsrat des Kantons Zürich lehnt die Forderungen des VPOD nach einer Intervention bei der Kasse, um die geplante Reglements-Revision zu stoppen, dezidiert ab. Die NZZ hält dazu fest:
Eindeutig nicht geneigt ist die Regierung, zusätzliche Mittel in die BVK einzuschiessen. SP, Grüne und AL monieren, der Vorsorgeplan führe für die Angestellten zu einem Reallohnverlust und Renteneinbussen – und sie drängen auf «griffige besitzstandwahrende Massnahmen». Für die Regierung greift es zu kurz, erhöhte Sparbeiträge als Reallohnverlust zu bezeichnen, da diese dem individuellen Vorsorgekonto der Mitarbeitenden gutgeschrieben würden. Zudem würden auch die Beiträge des Arbeitgebers erhöht, der weiterhin 60 Prozent zahle und überdies Sanierungsbeiträge leisten müsse, sollte der Deckungsgrad der BVK unter 90 Prozent fallen. Weitere Leistungen des Kantons seien auch mit Blick auf den mittelfristigen Ausgleich des Finanzhaushalts nicht möglich – dieser droht in Schieflage zu geraten, ein Sanierungsprogramm ist angekündigt. Und die Regierung fügt hinzu: «Der Umstand, dass der Rentenanspruch tendenziell kleiner wird und die individuelle Vorsorge an Bedeutung zunimmt, ist zudem eine gesamtgesellschaftliche Realität.»
Lebenserwartung steigt schneller als erwartet
Der Tages-Anzeiger beschäftigt sich mit dem Thema Lebenserwartung und berufliche Vorsorge.
Als die Experten aber die neusten Prognosen des Bundesamts für Statistik zur Hand nahmen, um auch die künftige Entwicklung der Lebenserwartung zu berechnen, erschraken sie. Die Prognosen wurden deutlich nach oben korrigiert und sagen insbesondere Männern einen stärkeren Anstieg der Lebenserwartung voraus – wie stark, lässt sich nicht näher bestimmen. Für Neurentner ist dies eine erfreuliche Nachricht, für ihre Pensionskassen weniger. «Wenn die Sterblichkeit weiter sinkt, wird es für sie teurer», sagt Vorsorgeexperte Michael Weidmann von der Beratungsgesellschaft Libera. Zusammen mit Experten von AON erstellt er alle fünf Jahre die sogenannten technischen Grundlagen BVG, aufgrund derer Pensionskassen ihre Entscheidungen treffen. Es ist absehbar, was der Befund für die Pensionskassen bedeutet: Weil die Rentner länger leben als bisher erwartet, benötigen sie bis zu zwei Prozent mehr Geld.
Die Umverteilung stoppen
Der Tages-Anzeiger schreibt: “Viele Pensionskassen setzen bei den künftigen Renten den Rotstift an. Dies sei unumgänglich, damit die Versicherten die Rentner nicht mehr länger quersubventionieren müssten, sagen Experten.”
Höhere Beiträge bei gleichzeitig sinkender Rente: Manche Versicherten fühlen sich nun doppelt zur Kasse gebeten. Experte Martin Hubatka wendet jedoch ein: «Die Aktivversicherten müssen wissen, dass sie in den letzten Jahren die Rentenbezüger stark subventioniert haben. Sie mussten eine tiefere Verzinsung ihrer Sparguthaben in Kauf nehmen, damit genug übrig blieb, um die den Rentnern versprochenen Leistungen zu finanzieren.»
Die 2. Säule sei zwar eine Solidargemeinschaft, doch eine Quersubventionierung zwischen Aktiven und Rentnern sei nicht vorgesehen, sagt Christoph Ryter, Präsident des Pensionskassenverbands Asip. Die Idee sei vielmehr, dass jeder selber für sein Alter spare. Klar ist indes: An den bereits laufenden Renten lässt sich nichts ändern, sie sind garantiert. Umso dringender sei es nun, die bisherigen Fehler zu korrigieren und die Umverteilung zu stoppen.
Die Vorsorgeeinrichtung PKE der Energiebranche kennt die zweiteilige Rente seit 2014. Bislang habe man jeweils die vollen 100 Prozent an die Rentner auszahlen können, sagt Geschäftsleiter Ronald Schnurrenberger. Er ist überzeugt, dass sich mit variablen Rentenmodellen allzu rigorose Senkungen des Umwandlungssatzes vermeiden lassen. Dennoch sind sie bisher wenig verbreitet.
The Coming Pension Crisis
Die amerikanische Bank Citigroup befürchtet die Entwicklung einer weltweiten Pensions-Krise. In den staatlichen Rentensystemen von zwanzig OECD-Ländern fehlten 78 Bio. $, heisst es in einer neuen Studie des Finanzhauses. Auch ein grosser Teil der Pensionsverpflichtungen von Unternehmen seien ungedeckt. So seien die meisten Pensionspläne von Konzernen in den USA und Grossbritannien unterdotiert, in den USA hätten Pensionsfonds lediglich einen durchschnittlichen Deckungsgrad von 82%.
Im vergangenen Jahr haben über 65-Jährige mit 0,6 Mrd. einen Anteil von rund 8% an der Weltbevölkerung ausgemacht. Bis zum Jahr 2050 dürfte ihre Zahl auf 1,4 Mrd. und ihr Anteil auf 15% steigen. In China könnte sich dieser auf 24% verdoppeln, in Japan von 26% auf mehr als einen Drittel der Bevölkerung steigen. In Europa wird ein Anstieg von 17% im vergangenen Jahr auf 27% erwartet.
IZS: Stellungnahme zur EL-Reform
Die Innovation Zweite Säule wendet sich mit ihrer Stellungnahme in der Vernehmlassung zur EL-Reform entschieden gegen weitere und nicht notwendige Regulierungen in der beruflichen Vorsorge und kritisiert insbesondere die vom Bundesrat vorgesehene Einschränkung von Kapitalbezug und Wohneigentumsförderung.
Unserer Ansicht nach ist die Notwendigkeit weiterer Bestimmungen in diesem Zusammenhang durch statistisches Material zu wenig belegt, womit u.E. die Dringlichkeit der Vorlage nicht gegeben ist. Wir vermissen in den entsprechenden Unterlagen die Blickrichtung bezüglich Relation von EL-Bezügern zu Kapitalbezügern der beruflichen Vorsorge – und nicht, wie in den Unterlagen geschehen, umgekehrt! Selbst vor diesem „falschen“ Hintergrund erscheint uns das Einsparpotenzial der verschiedenen Massnahmen (für die EL) bescheiden.
Ferner möchten wir auf eine unerwünschte Nebenwirkung hinweisen: Würde der Kapitalbezug im Obligatorium gänzlich verboten, würden die Vorsorgeeinrichtungen im aktuellen Umfeld massive Pensionierungsverluste erleiden, weil die umhüllenden Umwandlungssätze (die deutlich unterhalb des BVG-Mindestumwandlungssatzes liegen) nicht mehr zur Anwendung gelangen könnten. Die Verrentung müsste demnach auch bei einer Kasse, welche heute einen versicherungstechnisch neutralen Umwandlungssatz anwendet, inskünftig zum überhöhten, verlustträchtigen BVG-Umwandlungs-satz erfolgen (es fehlen Anrechnungsmöglichkeiten in der umhüllenden Kasse). Es kann doch nicht das Ziel sein, mit einer gesetzlichen Anpassung der Selbstfinanzierung der Vorsorgeeinrichtungen zusätzliche Verluste zu bescheren!
NZZ: “70 ist das neue 60”
In der NZZ wird die steigende Lebenserwartung vor dem Hintergrund der daraus sich ergebenden Probleme für die Altersvorsorge betrachtet und gefragt, wie sich die viel gehörte Forderung nach einem höheren Rentenalter darstellt. Neue Forschungen kommen zu überraschenden Ergebnissen.
Die Ökonomen Hendrik Jürges, Lars Thiel und Axel Börsch-Supan haben sich nun angeschaut, wie viel gesünder heutzutage ein 70-Jähriger ist im Vergleich zu 1970. Ihre Antwort: Er ist so fit wie damals ein 61-Jähriger – der Spruch «70 ist das neue 60» ist deshalb keine Übertreibung. Als Näherung für «Gesundheit» haben sie die Sterbewahrscheinlichkeit genommen (mit Gesundheitsindikatoren fallen die Ergebnisse noch deutlicher aus, da die Menschen nicht nur länger, sondern auch länger gesund leben).
Wie gross ist nun das Potenzial? In Deutschland arbeitet heute bei den 65- bis 69-Jährigen nur jeder Zehnte. 1970 arbeiteten Personen mit der gleichen Konstitution aber zu 78%. Von der Gesundheit her könnten also in dieser Altersgruppe zusätzlich zwei Drittel der Personen arbeiten, die das heute nicht tun. In der Schweiz sind zwar mehr Leute über 65 noch am Arbeitsmarkt aktiv als in Deutschland, aber das Potenzial dürfte ebenfalls beträchtlich sein. Nun spielt bei der Entscheidung, im Alter zu arbeiten, nicht nur die Gesundheit eine Rolle. Freizeit (also den Ruhestand) zu geniessen, steht ebenfalls hoch im Kurs. Aber mangelnde Gesundheit dafür anzuführen, dass man das Rentenalter auf keinen Fall erhöhen könne, haben die Wirtschaftsforscher als Ausrede entlarvt.
Die Zinssätze in der BV
Zinssätze spielen in der beruflichen Vorsorge eine zentrale Rolle. Im verlinkten Artikel von Autoren der Libera wird eine praktische Übersicht über die verschiedenen Zinssätze und kurze Erläuterungen zu ihrer Bedeutung gegeben. Des Weiteren beleuchtet der Text wichtige Grössen wie die erwartete Rendite, den BVG-Mindestzinssatz und den technischen Zinssatz.
Artikel Libera (Schweiz. Personalvorsorge)
Manko 78 Bio. Dollar
78 Billionen Dollar. Diese unfassbare Summe soll nach einer Berechnung der Bank Citigroup in den Pensionsverpflichtungen der 20 größten OECD-Staaten fehlen. «Wenn man sich das Ausmaß der ungedeckten Pensionsverpflichtungen ansieht, ist es eine tickende Zeitbombe», sagt Charles Millard, einer der Autoren der Studie, der Financial Times.
Unglücklicherweise sei es eine Gefahr, die sich nur langsam anbahne und nie das Gefühl einer Krise wecke. «Die gute Nachricht ist, dass wir Zeit für Korrekturen haben. Die schlechte Nachricht ist, dass wir ohne eine Krise dazu tendieren, eher keine Korrekturen zu machen», sagt Millard.
Besonders gefährdet ist der Studie zufolge Europa, weil Staaten wie Deutschland oder Frankreich umfangreiche staatliche Rentensysteme haben. Die Citigroup hat in ihrer Studie errechnet, dass Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Portugal und Spanien Lücken bei den Pensionsverpflichtungen haben, die wohl mehr als dreimal so hoch sind wie das Bruttoinlandsprodukt dieser Länder.
Die Bank stellt aber nicht nur eine verheerende Diagnose. Sie macht auch Vorschläge, wie das Problem gelöst werden könnte. So sollten die Regierungen das Rentenalter stärker an die längere Lebenserwartung der Menschen anpassen. Diese sei ein Hauptgrund für die Lücke in den Versorgungssystemen. Geht es nach den Autoren der Studie, sollten die staatlichen Renten nicht mehr das Haupteinkommen im Alter einbringen, sondern in Zukunft nicht mehr sein als ein «Sicherungsnetz».
Fragezeichen zur Pensionskasse BIO
Finanzredaktor Claude Chatelain hat in der Berner Zeitung die Gründe aufgelistet, welche gegen die Weiterführung der Personalvorsorgestiftung Bolligen-Ittigen-Ostermundigen sprechen.
Dutch warned of pension cuts in 2017
Some 7 million workers and pensioners may well see their pensions reduced next year. The financial situation of the large Dutch pension funds dropped to critical last month, according to figures released by Aon Hewitt.
A pension fund’s situation is considered critical when its coverage ratio drops below 90 percent. Civil servants pension fund ABP’s coverage ratio now stands at 88.2 percent. Healtcare’s PFZW is at 87 percent. Large metal works fund PME is at 89.2 percent, and small metal PMT is at 89.6 percent.
Of the large pension funds, only construction fund BPF Bouw is still holding on at a dangerous, if not critical coverage ratio of 102.4 percent. Dutch pension funds’ average coverage ratio fell to 94 percent in February. Research firm Aon Hewitt mainly attributes the drop to the ever-falling interest rates.
ABP chairman Corien Wortmann-Kool acknowledged to the newspaper that the low coverage ratio does increase the chance that pension funds will reduce next year. But she does not believe it “inevitable”. Much depends on what happens in the markets this year. “What is certain is that pensions will not go up in the next five years”, she said to the Volkskrant.
AHV: Betriebsverlust und negative Rendite
Die Handelszeitung berichtet über Details des noch nicht publizierten Jahresberichts. Die Zeitung schreibt:
Das negative Ergebnis des letzten Jahres setzt sich zusammen aus einem ordentlichen Betriebsverlust von 579 Millionen, einer negativen Rendite auf den Kapitalanlagen (minus 237 Millionen) sowie aus Zinserträgen auf der IV-Forderung zugunsten der AHV (plus 257 Millionen). Folge davon: Der AHV-Fonds schrumpfte um eine gute halbe Milliarde auf 44,2 Milliarden Franken. Immerhin ist der Fonds damit weiterhin über dem Soll eines Jahresaufwands von derzeit rund 42 Milliarden Franken.
Die Anlage-Performance war 2015 auch bei der Invalidenversicherung (IV) und bei der Erwerbsersatzordnung nicht berauschend – trotz Währungsabsicherungen und dem Einsatz anderer Hegding-Instrumente. Die drei Sozialwerke kamen auf eine Minusrendite von 0,92 Prozent – der mit Abstand schlechteste Wert der letzten sieben Jahre.
Altersvorsorge: “Zeit zum Handeln”
Die Universität St. Gallen hat eine Studie über die „Zukunft der Altersvorsorge: Zeit zum Handeln“ publiziert. Dabei geht es um die künftige Gestaltung der Altersvorsorge im Rahmen der drei Säulen. Unter dem Aspekt der zu erwartenden demografischen Entwicklung und mit Blick auf die Situation und Entwicklung in vergleichbaren Ländern der OECD werden die wichtigsten Punkte für die Gestaltung der Altersvorsorge in der Schweiz dargestellt.
Wichtige Ergebnisse, welche durch umfangreiches Zahlenmaterial erhärtet werden, lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Die Schweiz verfügt über eines der besten Altersvorsorgesysteme weltweit; allerdings ist die aktuelle Politik nicht nachhaltig. Mangelnder Reformwillen der Bevölkerung sowie der fehlende politische Konsens gefährden die bestehende gute Ausgangslage.
- Im Vergleich zu anderen OECD-Staaten wirken die schweizerischen Reformbestrebungen zögerlich.
- Die Ansätze zur Verbesserung der Nachhaltigkeit sind zahlreich, wobei die notwendigen Reformen in Etappen anzugehen sind. Die Vorschläge der Altersvorsorgereform 2020 stabilisieren das System für die nächsten 15-20 Jahre.
- Die aktuelle Vorsorgekonzeption ist auf die ökonomischen und sozialen Bedingungen einer wachsenden Industriegesellschaft ausgerichtet. Längerfristig muss die Altersvorsorge aber einer demografischen Realität angepasst und auf die Prämissen einer digitalen Wirtschaft ausgerichtet werden. Utopisch wirkende Ideen von heute bilden die Realitäten von morgen ab.
In der BVG-Arena der IZS vom 4. April 2016 werden die wichtigsten Punkte dieser Studie vor- und zur Diskussion gestellt.
Rolf Wehrli neuer Geschäftsführer der AXA Pension Solutions
Der Verwaltungsrat der AXA Pension Solutions AG hat per 1. März 2016 Rolf Wehrli (dipl. natw. ETH und dipl. Finanzanalytiker/Vermögensverwalter) zum neuen Geschäftsführer ernannt. Er ist seit 16 Jahren in der beruflichen Vorsorge tätig und verfügt über Erfahrungen in der Beratung und Betreuung von Pensionskassen. Neben der Tätigkeit als Unternehmensberater bei der damaligen Winterthur Leben, war Wehrli als Strategieberater für institutioneile Kunden bei der Credit Suisse AG tätig und zuletzt als Berater bei einem Pensionskassenexperten-Büro in Winterthur. Während dieser Zeit hat er die Vorprüfungen zum Pensionsversicherungsexperten erfolgreich absolviert.
Arbeitgeber: EL–Kosmetik reicht nicht / Keine IV unter Dreissig
Der Arbeitgeberverband hat an einer Medienpräsentation seine Überlegungen zur EL- und IV-Reform dargestellt. Der Verband schreibt:
Die Kosten für die Ergänzungsleistungen (EL) wachsen unaufhaltsam. Allein in den letzten zehn Jahren stiegen sie um 50 Prozent auf fast 5 Milliarden Franken pro Jahr. Ohne Gegenmassnahmen droht bis 2030 ein weiterer Kostenschub auf beinahe 7 Milliarden Franken. Es ist somit höchste Zeit, das EL-System gründlich umzubauen. Gefordert sind erstens eine Entflechtung der Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen, zweitens die Beseitigung von Fehlanreizen und drittens die Stärkung der Eigenverantwortung. Der Reformvorschlag des Bundesrats kratzt dagegen nur an der Oberfläche der EL-Probleme.
Bei der Reform der Invalidenversicherung geht der Bundesrat zu wenig entschlossen vor. Obwohl die IV nach wie vor ein jährliches Defizit von 600 Millionen Franken einfährt und 13 Milliarden Franken Schulden bei der AHV hat, scheut er sich vor strukturellen Reformmassnahmen. Angesichts der hohen Neurentner-Zahlen bei Jugendlichen postulieren die Arbeitgeber deshalb einen Kurswechsel: Die Berentung von unter 30-Jährigen muss künftig die Ausnahme sein. Wichtig auch: Das Parlament muss über die Kinderrenten und Reisekosten rasch weitere Einsparungen beschliessen.
GE: “Caisse de retraite avide de milliards”
«La situation est sérieuse», a admis le conseiller d’Etat Serge Dal Busco, mardi sur les ondes de la RTS: la caisse de pension de l’Etat a perdu 75 millions en 2015. A ce rythme, elle va s’effondrer sur elle-même. La fortune ne devrait en effet servir qu’à générer des intérêts, commués en rentes. Quand le capital est entamé pour les payer, les intérêts diminuent, et c’est le cercle vicieux. Pour sauver la situation, la RTS avance qu’il faudrait recapitaliser la caisse (800 millions y ont déjà été injectés en 2013) et abandonner la primauté des prestations, une opération à… 7 milliards! Un fait que Serge Dal Busco n’a pas nié, alors que la dette de l’Etat atteint déjà 13 milliards.





