UBS PK-Performance Februar 2016
In der ersten Monatshälfte Februar dauerte der Abwärtstrend, der auch den Januar dominiert hatte, an. Aktienindizes weltweit fielen auf die tiefsten Stände seit 2013. Mitte Februar kam dann die rapide Erholung. Eine Stabilisierung der US-Wirtschaftsdaten liess Rezessionsängste schwinden. Gleichzeitig setzte sich die Erkenntnis durch, dass der Ausverkauf der letzten Monate attraktive Einstiegsmöglichkeiten geschaffen hatte.
Die Erholung kam allerdings zu spät, um die Monatsperformance der Pensionskassen ins Positive zu drehen. Am Ende stand bei den von uns betrachteten Vorsorgewerken ein Minus von 0,65% zu Buche. Seit Jahresbeginn beträgt die Performance damit –1,7%. Sicher ein enttäuschender Jahresstart. Führt man sich allerdings die herben Verluste an den Aktienmärkten von 7% bis 9% vor Augen, zeigen sich die Pensionskassen-Portfolios vergleichsweise stabil. Hier zeigt sich deutlich der Vorteil der Diversifikation. Vor allem hochklassige Anleihen konnten in dem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld gut abschneiden. Aber auch alternative Anlagen wie Immobilien lieferten einen positiven Beitrag. Hedge Funds verloren leicht, hielten sich mit einer Performance von –1,2% seit Jahresanfang aber ebenfalls deutlich besser als Aktien.
In den letzten fünf Jahren (seit Januar 2011) erzielten die untersuchten Pensionskassen eine durchschnittliche Rendite von 3,6% p.a. Dabei schnitten Pensionskassen mit Vermögen über CHF 1 Mrd. mit einem durchschnittlichen Ergebnis von 3,9% pro Jahr am besten ab.
UBS PK-Performance
Comment investir son capital à la retraite ?
L’assuré devrait privilégier la rente, mais s’il prend le capital, sa stratégie doit lui permettre un revenu suffisant pour vivre. Un défi à l’heure des taux négatifs. Certains pensent qu’il devrait investir comme une caisse de pension, d’autres préférer les actions et l’immobilier.
Fragestunde NR: PKs in der Sackgasse. Investitionen in die lokale Wirtschaft
Anfrage von Derder Fathi (FDP): Börsen brechen ein, Obligationen bringen keine Rendite, Negativzinsen usw.: Bei den Pensionskassen lösen sich Milliarden in Luft auf, und sie können die Anforderungen nicht mehr erfüllen, die an sie gestellt werden.
Wann wird man sie dazu anregen, in die lokale Wirtschaft zu investieren, eine Investition mit Zukunft für die Schweiz von morgen, die langfristig rentabel sein wird, wie es das Parlament vom Bundesrat verlangte, als es die Motion Graber Konrad 13.4184 annahm?
Réponse du Conseil Fédéral du 7.3.16: Les institutions de prévoyance effectuent leurs placements sous leur propre responsabilité et dans l’intérêt des assurés, ce qui se traduit dans les faits par le meilleur rendement et profil de risques possible. Sous cet angle, des placements dans des industries locales ou sous forme de capital risque font aussi l’objet d’évaluations de la part des institutions de prévoyance. Dans le cadre de la motion Graber 13.4184, des discussions et un Workshop ont eu lieu pour examiner les risques et avantages de ce type de placements. Les discussions entre les institutions de prévoyance et les fournisseurs en capital risque se poursuivent. Une pression de l’Etat pour contraindre de tels placements est toutefois à proscrire. Dans le cas contraire, les pertes en résultant devraient aussi être épongées par l’Etat.
P&I: Stress test shows cracks in European pension funds
Awareness of the impact of low interest rates and volatile markets on pension funds is nothing new, but the results of the first stress test on these investors by a European supervisory authority has made clear how acute the problem is.
The low-interest-rate environment has continued to take its toll on the liabilities side of pension fund balance sheets, and sources with knowledge of these institutional investors said no amount of investment would bring the assets up to a level necessary to tackle existing deficits.
The European Insurance and Occupational Pensions Authority’s stress test looked at a number of different scenarios for pension funds in European Union countries. But even before applying these stresses, it found that in the 17 tested countries, total liabilities outweigh assets by € 428 billion ($477.8 billion) under its common methodology. With a severe stress — an abrupt drop in interest rates and an increase in inflation rates — this shortfall would hit € 773 billion under EIOPA’s model.
It’s a problem evident across the globe: The latest report from Wilshire Consulting showed the aggregate funded status of U.S. corporate pension plans fell to 78.3% at the end of February, down 1.1 percentage points. That was largely driven by an increase in liabilities coupled with flat asset growth.
NZZ: Bei Pensionskassen regiert der Rotstift
Michael Ferber beschäftigt sich in der NZZ mit den teilweise markanten Senkungen der Umwandlungssätze in letzter Zeit. Schlagzeilen haben insbesondere BVK und die CS-Pensionskasse mit Sätzen unter 5% gemacht. Ferber schreibt:
Was hat es zu bedeuten, wenn zwei der grössten Pensionskassen solche Entscheide fällen? Jérôme Cosandey vom Think-Tank Avenir Suisse schliesst nicht aus, dass weitere Pensionskassen bald ähnliche Massnahmen ankündigen. Mit ihren Reformpaketen hätten die Pensionskasse der CS sowie die BVK die psychologisch wichtige Grenze von 5% beim Umwandlungssatz durchbrochen. Dies könnte andere Pensionskassen dazu animieren, dies ebenfalls zu tun. Zudem sorgen die extrem niedrigen Zinsen für Druck auf die Vorsorgeeinrichtungen. (…)
Des Weiteren sorgen die internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS und US-GAAP für Druck auf die berufliche Vorsorge. Der Standard IAS 19 führe mehr und mehr dazu, dass international tätige Unternehmen beträchtliche Verbindlichkeiten ausweisen müssten – was sie dazu verleite, die Risiken von Vorsorgeplänen auf ihre Mitarbeiter abzuwälzen, heisst es in der Branche. Dies könne dadurch geschehen, dass für Kaderpläne obligatorisch nur noch der Kapitalbezug vorgesehen wird oder dass Wahlpläne für die Anlagestrategie eingeführt werden. In beiden Fällen geht das Risiko für die Kapitalbewirtschaftung an die Versicherten über. Das Unternehmen könne seine Bilanzverpflichtungen dementsprechend kürzen, sagt der unabhängige Finanz- und Vorsorgeexperte Daniel Dubach. Von dieser Seite her komme starker Druck auf das Pensionskassensystem zu. Auch einige Unternehmen aus dem Industriebereich, die wegen des starken Frankens unter Druck stünden, dürften über Kürzungen bei der beruflichen Vorsorge nachdenken.
Des retraités de l’ONU se retrouvent sans le sou
La colère monte parmi les fonctionnaires de l’ONU ou plutôt parmi les anciens fonctionnaires, ceux qui ont pris leur retraite récemment. Les mois passent et leurs primes ne sont toujours pas versées sur leur compte. Toutes les agences du système onusien sont concernées. Un problème qui serait lié à la mise en place d’un nouveau système
NZZ: Interview mit BVK-Chef Schönbächler
In einem ausführlichen Interview legt Thomas Schönbächler, Geschäftsführer der privatrechtlichen Zürcher Kantonskasse, dar, welche Überlegungen und Fakten hinter der heiss diskutierten Reform der BVK stehen. Auszüge:
In den Protestbriefen sind alle Generationen vertreten, auch jüngere Arbeitnehmer.
Die Protestbriefe sind eine orchestrierte Aktion des VPOD, sicher hat dabei auch ein gewisser sozialer Druck gespielt, den ich gut nachvollziehen kann. Doch nehmen wir ein Beispiel: Eine Lehrerin, Jahrgang 1974, mit 100 000 Franken BVK-Sparguthaben. Was glauben Sie: Auf wie viel Zins verzichtet sie im Jahr, damit die heutigen Renten bezahlt werden können?1000 Franken?
2500 Franken! Ich bin aber sicher, dass diese Lehrerin sich dessen nicht bewusst war, als sie die Petition unterzeichnet hat. Dass die Jüngeren durch ihre Beiträge direkt die Rentner finanzieren, gehört aber definitiv nicht in die zweite Säule.Vorgehalten wird Ihnen, die BVK falle nun hinter andere Kassen zurück, auch hinter jene der Credit Suisse, die kürzlich ebenfalls Einschnitte angekündigt hat.
Die CS und die BVK steuern auf ähnliche Grundlagen zu: auf technische Zinssätze von 2 und Umwandlungssätze von knapp unter 5 Prozent. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied. Die BVK hat den Entscheid 18 Monate im Voraus angekündigt und misst den heute bereits Versicherten oberste Priorität bei. Sie senkt den Umwandlungssatz zwar auf einen Schlag, setzt aber für 17 Jahrgänge insgesamt 950 Millionen Franken zur Aufwertung der Sparguthaben ein. Ohne diese Abfederung lägen die Renteneinbussen bei 21 Prozent, mit ihr machen sie nun etwa 8 Prozent aus. Die CS dagegen reduziert den Umwandlungssatz über einige Jahre stufenweise. Von dieser Abfederung profitieren aber nur die direkt betroffenen Jahrgänge.Weil keine Renten gekürzt werden, der für die Finanzierung relevante Zinssatz aber von 3,25 auf 2 Prozent gesenkt wird, dürfte der Deckungsgrad um rund 7 Prozentpunkte fallen. Was würde es bedeuten, wenn er auf unter 90 Prozent fiele?
Gemäss heutigem Reglement würden dann Sanierungsbeiträge der Arbeitgeber von 2,5 Lohnprozenten fällig, zum anderen müssten die Arbeitnehmer eine Nullverzinsung in Kauf nehmen. Jeder Stiftungsrat ist aber gemäss Bundesgesetz verpflichtet, alljährlich eine Lagebeurteilung vorzunehmen. Es ist also denkbar, dass die Massnahmen anders aussehen würden.Wie sieht der Fahrplan aus, um aus der Unterdeckung herauszukommen?
Wir rechnen damit, dass das in acht bis neun Jahren der Fall sein wird. Das langfristige Ziel ist, dass Rentner und Aktive den gleichen Zins erhalten, nämlich 2 Prozent.
Swisscanto: Die Krux mit dem Kleingedruckten
Derzeit verschönern die Erlöse aus dem Swisscanto-Verkauf die Jahresergebnisse der Schweizer Kantonalbanken. Doch mit dem Jahr 2016 wiegt eine Klausel des Deals zunehmend schwer. Davon profitieren könnte die ZKB.
PVS B-I-O sucht Neuanfang, Geschäftsführung bei der SLPS
Bei der Pensionskasse der Gemeinden Ittigen, Bolligen und Ostermundigen ist die Geschäftsführung ausgewechselt worden, schreibt Der Bund. Die Pensionskasse PVS B-I-O will sich neu aufstellen und fit für die Zukunft machen. «Wir müssen handlungsfähig bleiben und das Vertrauen wieder herstellen», sagt Stiftungsratspräsident Marco Rupp. Zu diesem Zweck ist ein Bündel von Massnahmen beschlossen worden. Der Stiftungsrat ist der Ansicht, dass sich eine «Weiterführung der PVS B-I-O für alle Beteiligten und auf jeden Fall lohnt». Der Stiftungsrat spricht sich deshalb gegen den Anschluss an eine andere Kasse und auch gegen eine allfällige Gesamtliquidation aus. Auch bei einem Anschluss brauche es eine Sanierung zu ähnlich hohen Kosten und eine Liquidation berge erhebliche Risiken, erklärt Rupp.
Der langjährige Geschäftsführer Bernhard Egger ist seit 1.3. nicht mehr zuständig. Er hat sich gemäss Mitteilung entschlossen, «den Weg für eine Neuorganisation frei zu machen». Auch die für die Liegenschaften zuständige Person ist nicht mehr für die Pensionskasse tätig. Die Geschäftsführung obliegt neu der Swiss Life Pension Services.
Neu in den Stiftungsrat wurde zudem Stefan Giger gewählt, er ist Generalsekretär der Gewerkschaft VPOD. Damit sei erstmals eine externe Person in den Stiftungsrat gewählt worden, teilte die Pensionskasse mit. Giger vertritt die Seite der Arbeitnehmer.
Die PVS B-I-O mit ihren 688 Versicherten befindet sich in einer gravierenden Unterdeckung. Der Deckungsgrad belief sich Ende 2015 noch auf etwa 70 Prozent. Die Deckungslücke beträgt rund 50 Millionen Franken. Die Gemeinden Ittigen, Bolligen und Ostermundigen müssen deshalb hohe Millionenbeträge einschiessen, um die Kasse wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Noch keine Ergebnisse zur finanziellen Schieflage der PVS B-I-O gibt es von der juristischen Seite. Wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern auf Anfrage erklärte, wurde eine Untersuchung gegen unbekannte Täterschaft wegen möglicher ungetreuer Geschäftsbesorgung eröffnet. Dazu hat die Staatsanwaltschaft bei der KPMG ein Gutachten in Auftrag gegeben.
SVP-Referendum gegen BS Uni-PK steht
Mit 1755 gültigen Unterschriften ist das von der SVP Baselland initiierte Referendum gegen die geplante Sanierung der Uni-Pensionskasse zustande gekommen. Bereits 1500 Unterschriften hätten dazu gereicht.
Am 3. Dezember 2015 beschloss der BL-Landrat, die Vorlage betreffend der Sanierung der Pensionskasse der Universität Basel anzunehmen. Diese ist Bestandteil des zwischen den Regierungen beider Basel verhandelten 80-Millionen-Deals.
Dagegen richtet sich das Referendum der SVP Baselland, welches nach Prüfung der eingereichten Unterschriften durch die Gemeinden für gültig erklärt wurde. Zur Abstimmung über das Referendum kommt es am 5. Juni 2016.
Rentiers au sein des conseils des caisses de pension?
Les rentiers vont-ils bientôt pouvoir siéger à l’organe suprême de leur caisse de pension? C’est du moins ce que souhaite le conseiller national PLR vaudois, Olivier Feller. Il a déposé ce mercredi à Berne une motion demandant au Conseil fédéral de prendre les mesures nécessaires pour qu’ils soient non seulement obligatoirement représentés, mais qu’ils y détiennent en plus un droit de vote.
«Les rentiers sont directement concernés par les décisions qui sont prises par les conseils de Fondation, responsables de la gestion des caisses de pension. Leurs avoirs de vieillesse, sur la base desquels leur rente est calculée, continuent d’être gérés par la caisse de pension», défend le Vaudois. Il y a encore d’autres points plus techniques qui les concernent, or les retraités ne sont d’aucune manière représentés dans les conseils de fondation ou de direction des caisses. «C’est une lacune qu’il faut corriger», estime-t-il.
Le Temps: La caisse de pension doit bâtir local mais penser global
Les caisses de pension suisses allouent plus de 20% de leurs actifs à l’immobilier. Pour optimiser le rendement de cette classe d’actifs et gérer efficacement son risque, une approche globale de l’allocation immobilière s’impose.
State Street: DIY der Kapitalanlage
Die ultraniedrigen Zinsen, starke Marktschwankungen und die Alterung der Gesellschaft stellen Vorsorgeeinrichtungen vor grosse Herausforderungen. Viele Pensionskassen und -fonds planen, darauf mit Änderungen an der Anlagestrategie sowie Veränderungen bei ihrer Führung zu reagieren, wie eine Befragung von 400 Vertretern von Vorsorgeeinrichtungen in 20 Ländern im Auftrag der US-Bank State Street zeigt. Laut der Untersuchung sind 36% der Pensionskassen und -fonds bereit, zusätzliche Risiken einzugehen, um die Anlageerträge zu steigern. 45% der Einrichtungen hingegen sind derzeit auf der Suche nach Wegen, das Gesamtrisiko ihrer Portefeuilles zu reduzieren.
Motion SVP: FZ-Guthaben. Das Verlassen der Schweiz als Wegzug definieren
Text: Der Bundesrat wird beauftragt, Artikel 5 Absatz 1 des Freizügigkeitsgesetzes oder die entsprechende Verordnung so anzupassen, dass das endgültige Verlassen der Schweiz definiert wird als die Aufgabe der Erwerbstätigkeit und des Wohnsitzes in der Schweiz, um ins Ausland zu ziehen.
Begründung: Die bisherige Praxis erlaubt es Grenzgängerinnen und Grenzgängern sowie anderen Personen, die nie in der Schweiz wohnhaft waren, die Auszahlung ihres überobligatorischen Freizügigkeitsguthabens zu verlangen, wenn sie ihre Erwerbstätigkeit in der Schweiz aufgeben. Dies stellt eine Diskriminierung der in der Schweiz wohnhaften Personen dar, denn diese können sich ihr Geld nicht auszahlen lassen, weil ihr Wohnsitz in der Schweiz bleibt. Ich bin der Ansicht, dass die Voraussetzung, die Schweiz «verlassen», nicht schon erfüllt sein kann, wenn man seine Erwerbstätigkeit beendet, ohne je in der Schweiz gelebt zu haben. Ich verlange also, dass das Gesetz oder die Verordnung dahingehend präzisiert wird, dass die Voraussetzung «die Schweiz endgültig verlassen» nur als erfüllt angesehen wird, wenn die Erwerbstätigkeit beendet und der Hauptwohnsitz in der Schweiz aufgegeben wird, um im Ausland wohnhaft zu werden.
Grandchamp von Mercer zu Aon
Aon Hewitt hat Dominique Grandchamp zum Head Investment Consulting für die Schweiz ernannt. Grandchamp kommt von Mercer, wo er während den letzten viereinhalb Jahren als Senior Investment Consultant Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften, Banken und Family Offices in den Bereichen Asset-Liability betreute.





