Les caisses de pension ont souffert début 2016
Les caisses de pension helvétiques ont vécu un début d’année difficile. Or les taux d’intérêt bas voire négatifs rendront de plus en plus dur à l’avenir l’atteinte de leur objectif de rendement à moyen ainsi qu’à long terme. Et en la matière, il n’existe aucun remède miracle.
Cette année, les risques se renforcent aussi du fait d’incertitudes sur les marchés financiers et des instabilités géopolitiques. Et les attentes en matière de profit dans les placements sûrs surtout vont rester basses.
Pour Patrick Zuber de la caisse de pension des CFF, 2016 offre peu d’opportunités. «Nous espérons que les marchés des actions pourront rattraper au moins une partie de leur revers de ce début d’année. Au niveau des obligations, nous n’entrevoyons presque plus de potentiel de rendement», constate-t-il. L’immobilier et les placements alternatifs offrent cependant une marge de progression modérée.
Un laïc au Conseil d’administration du Fonds de pension du Vatican
Le Pape François a nommé le professeur italien Nino Savelli président du Conseil d’administration du Fonds de pension du Vatican. Ce professeur enseigne à la Faculté des Sciences bancaires, financière et des asssurances de l’Université catholique de Milan.
L’an dernier, en mai 2015, une lettre apostolique du Pape François sous forme de «Motu Proprio» concernant la révision du statut du Fonds de pension du Vatican avait été publiée. Ce Motu Proprio ne modifiait pas la réglementation des retraites, mais la structure du Fonds de pension et le système de nominations des responsables de ce Fonds.
Helbling neuer Direktor des SVV
Der Schweizerische Versicherungsverband SVV hat Vizekanzler Thomas Helbling zum neuen Direktor und damit Nachfolger von Lucius Dürr ernannt. Thomas Helbling übernimmt nach seinem Ausscheiden aus der Bundeskanzlei die Verantwortung im SVV per Anfang 2017. Lucius Dürr wird noch bis zum Erreichen der Altersgrenze im November 2017 die Bereiche «Internationales» und «Spezialgeschäfte» leiten.
GE: “Propositions chocs”
La Caisse de prévoyance de l’Etat de Genève (CPEG) va-t-elle modifier le salaire assuré des fonctionnaires arrivant à la retraite? Va-t-elle diminuer le taux de rente acquis par année de travail? Ou bien va-t-elle plutôt faire passer à 65 ans l’âge de départ à la retraite à taux plein des salariés de l’Etat? Ces propositions chocs sont sur la table. Elles coïncident avec l’annonce des résultats décevants de ses placements et ont été transmises récemment à la Commission des finances du Grand Conseil.
SG: “Annahme war zu optimistisch”
Im Kanton St. Gallen steht erneut eine Abstimmung über die Pensionskasse des Staatspersonals bevor: Die Regierung will rund 200 Millionen Franken einlegen. Der Schritt ist freiwillig – und er zeichnete sich bereits vor drei Jahren ab.
SO: “Verhältnismässig gute Stimmung”
Das gab es noch nie in der Geschichte des Kantons Solothurn: In der Staatskasse klafft für 2015 ein Rekordloch von 1,1 Milliarden Franken. Und trotzdem herrschte bei der Präsentation des Geschäftsberichts am Mittwochmorgen keine Weltuntergangsstimmung, schreibt die Solothurner Zeitung. «Wir sind zufrieden», sagte Finanzdirektor Roland Heim.«Ich habe bewusst auf das Tragen einer roten Krawatte verzichtet», scherzte Beat Loosli, Präsident der Finanzkommission. «Die Rechnung ist besser als budgetiert», meldete Andreas Bühlmann, Chef des Amtes für Finanzen.
Die verhältnismässig gute Stimmung hat einen Hauptgrund: Die einmalige Ausfinanzierung der Pensionskasse des Kantons Solothurn schlug nämlich mit über einer Milliarde Franken auf das Ergebnis durch. Überraschend sei das nicht, denn das Stimmvolk habe seinerzeit Ja gesagt zur Sanierung der Pensionskasse, erklärte Roland Heim. Und neu sei das Loch auch nicht, es sei einfach bislang nur im Anhang der Staatsrechnung aufgeführt gewesen. «Jetzt wird es sichtbar.»
Solothurner Zeitung /
Mitteilung SO
Troisième pilier: échapper au piège des taux négatifs
L’épargnant peut s’appuyer sur les avantages fiscaux du système des trois piliers pour espérer un revenu supérieur à la retraite.
Fonds de pension à la française: encore raté!
C’est une grande première. Le projet de loi Sapin 2 présenté mercredi en conseil des ministres prévoit la création de fonds de pension à la française. Mais que les défenseurs de notre bon vieux régime de retraite par répartition se rassurent, la mention « à la française » garantit qu’il ne s’agit pas de vrais fonds de pension. Le projet de loi vise en fait à doter d’un régime juridique à part les produits d’épargne retraite professionnels, qui gèrent autour de 130 milliards d’euros.
AHV: Umlage-Defizit 579 Mio.
Die AHV schliesst das Jahr 2015 mit einem negativen Umlageergebnis von -579 Millionen Franken ab. Dies ist eine deutliche Verschlechterung gegenüber 2014, als das Umlageergebnis noch -320 Millionen Franken ausmachte. 2013 verzeichnete die AHV noch ein positives Umlageergebnis von 14 Millionen Franken. Ein negatives Umlageergebnis bedeutet, dass die Ausgaben der AHV höher waren als ihre Einnahmen. Das Anlageergebnis des AHV-Ausgleichsfonds (-237 Millionen Franken) als auch die vom Bund bezahlten Zinsen auf die IV-Schuld (257 Millionen Franken) konnten, im Gegensatz zum Vorjahr, das Betriebsergebnis nicht ins Positive rücken. Somit fällt das Betriebsergebnis 2015 mit -559 Millionen Franken weit unter dem Betriebsergebnis des Vorjahres (1‘707 Millionen Franken) aus.
Das Umlageergebnis der IV (645 Millionen Franken) ist leicht zurückgegangen. Das negative Anlageergebnis des IV-Ausgleichsfonds (-31 Millionen Franken) hatte auf das Betriebsergebnis (614 Millionen Franken) einen im Vergleich zum Vorjahr viel kleineren Einfluss. Das positive Betriebsergebnis erlaubte es, die IV-Schuld gegenüber der AHV weiter zu tilgen. Die Forderung der AHV an die IV verringerte sich somit auf 12’229 Millionen Franken. Seit der Einführung des IV-Fonds (01.01.2011) haben die positiven Betriebsergebnisse der IV dazu beigetragen, die IV-Schuld gegenüber der AHV um 2’715 Millionen Franken zu reduzieren.
PK Winterthur braucht mehr Geld
Der Landbote berichtet über Probleme bei der PK der Stadt Winterthur, die nach Sanierungsmassnahmen weniger gut dasteht als erhofft und erwartet. Der Landbote schreibt:
«Wir gehen aktuell davon aus, dass die Sanierung in drei bis fünf Jahren abgeschlossen ist. Ursprünglich waren dafür sieben Jahre vorgesehen.» Diese Worte sagte der Geschäftsleiter der Pensionskasse der Stadt Winterthur im August des letzten Jahres im Interview mit dem «Landboten».In einer Mitteilung, welche die Pensionskasse gestern verschickte, tönt es nun ganz anders: Die Sanierung dauere «länger als geplant», der Deckungsgrad sei gesunken, und man erwarte, dass die Stadt jetzt ihre Rückstellungen zugunsten der Pensionskasse auflöse: 58 Millionen Franken.
Das hatten sich die Stimmberechtigten anders vorgestellt, als sie 2013 die Pensionskasse in die Selbstständigkeit entliessen und ihr auf Anraten von Stadt- und Gemeinderat gleich auch noch rund 175 Millionen Franken zur Sanierung mitgaben. Das seis jetzt, hiess es damals, die Stadt sei damit ihre Verpflichtungen los.
Als Grund für den schlechten Deckungsgrad und die schlechtere Sanierungsprognose gibt die Pensionskasse jetzt die Senkung des technischen Zinses an (Definition siehe Kasten rechts). Der Stiftungsrat habe beschlossen, diesen Zinssatz rückwirkend per Ende 2015 von 3,25 auf 2,75 Prozent zu senken, und das sei nur ein erster Schritt, eine weitere Senkung dieses Zinssatzes sei nötig. Das überrascht nicht, haben doch auch andere Pensionskassen diesen Schritt vollzogen, zum Teil viel schneller und radikaler als die verselbstständigte PK der Stadt. Deren erster Senkungsschritt hat direkten Einfluss auf den Deckungsgrad, der nun Ende letzten Jahres nicht wie erwartet 97,7 Prozent beträgt, sondern voraussichtlich nur 93,9 Prozent.
Lücken bei der privaten Vorsorge
Ein grosser Teil der erwachsenen Schweizer Bevölkerung verfügt über eine 3. Säule. Bereits bei den unter 30-Jährigen sind es über 50 Prozent, bei den Älteren steigt der Anteil auf über 80 Prozent an. Diese Zahlen vermitteln jedoch einen falschen Eindruck, denn längst nicht alle, die über eine private Vorsorge verfügten, sparten damit auch genug Geld an, um sich zusammen mit AHV und Pensionskassenrente im Alter den gewünschten Lebensstandard leisten zu können. Zu diesem Schluss kommt eine unlängst publizierte Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Im Auftrag des Zürcher Bankenverbandes untersuchten die Forscherinnen und Forscher das Entscheidungsverhalten in der privaten Altersvorsorge.
Dazu führten sie eine repräsentative Umfrage unter 1004 Personen in der Deutschschweiz durch. Laut der Studie brechen 41,5 Prozent den Entscheidungsprozess für das private Alterssparen vorzeitig ab. Das heisst, sie sparen gar nicht oder zu wenig an.
Zu diesen gehören laut Studie vor allem jüngere Personen und Frauen: Sie setzen sich am wenigsten gerne mit Finanzthemen auseinander und beschäftigen sich entsprechend wenig mit ihrer Vorsorge. Eine zweite Gruppe gibt das Geld lieber aus, als es fürs Alter anzusparen. Darunter befinden sich sowohl Ältere wie Jüngere. Unter denjenigen, die den Entscheidungsprozess für die private Altersvorsorge zu Ende führen, sei der Männeranteil am grössten.
200 Mio. für St.Galler PK gefordert
Der Kanton St. Gallen soll einmalig 200 Millionen Franken in die Pensionskasse des Staatspersonals einschiessen, um eine Deckungslücke zu schliessen. Die Unterdeckung ist durch die Senkung des technischen Zinssatzes entstanden.
Die St. Galler Regierung will dem Kantonsrat eine Vorlage zur Deckung der Pensionskasse in Höhe von 200 Millionen Franken unterbreiten.Der Zinssatz beträgt seit Anfang 2016 nur noch 3 statt 3,5 Prozent, wie Finanzdirektor Martin Gehrer bei der Präsentation der Staatsrechnung ausführte. Durch die Anpassung verschiedener technischer Parameter reduziere sich der Deckungsgrad der Pensionskasse.
Laut Gehrer will die Regierung dem Kantonsrat Anfang April eine Vorlage unterbreiten. Darin schlägt sie eine Einmaleinlage des Kantons von rund 200 Millionen Franken vor. Die Vorlage untersteht dem obligatorischen Referendum.
Die Reduktion des Zinssatzes treffe vor allem die Mitglieder der Übergangsgeneration. Diese Kosten soll der Kanton übernehmen, um eine Finanzierung der Deckungslücke auf Kosten der aktiven Angestellten vermeiden. Diese hätten sich 2013 bereits an der Ausfinanzierung der Pensionskasse beteiligen müssen.
Sorgen um die Rente
Neuste Prognosen des Bundesamts für Statistik zeigen, dass die Schweizer Männer in Zukunft älter werden als bisher angenommen. Deshalb muss der Umwandlungssatz für die Renten der Pensionskassen stärker gesenkt werden. 73 Prozent der Teilnehmer an einer Onlineumfrage des «Tages-Anzeigers» machen sich Sorgen um ihre künftige PK-Rente. Nur 27 Prozent sehen in der Reduktion der Renten kein grosses Problem.
“Rentner unter Generalverdacht”
Eine im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen durchgeführte Studie hat die Folgen eines Kapitalbezugs aus der 2. Säule auf die Ergänzungsleistungen (EL) untersucht. Doch wegen methodischen Mängeln sind die Resultate stark verzerrt. Ein objektiver Vergleich mit der Gesamtbevölkerung unter Einbeziehung der Rentner, die ihr Kapital bezogen, aber keine EL beantragt haben, fehlt. Ungeachtet dessen beantragt der Bundesrat, den Kapitalbezug zu beschränken, schreibt Jérôme Cosandey von Avenir Suisse mit Bezug auf die geplante EL-Revision in der Schweizer Personalvorsorge. Und hält weiter fest:
Die Kosten für Ergänzungsleistungen haben zwischen 2003 und 2012 um 1.9 Milliarden Franken zugenommen. Ein Drittel dieser Zunahme hängt mit den Invalidenrenten (IV) zusammen, ein Drittel mit gesetzlichen Anpassungen für den erleichterten Zugang zu EL und ein Drittel mit AHV-Renten. Nur für dieses letzte Drittel kann der Kapitalbezug tatsächlich eine Rolle spielen. Entscheidend sind aber die Kosten für die Langzeitpflege. Ein 65-jähriger Versicherter mit einem BVG-Guthaben von weniger als 50’000 Franken (ein Drittel der Personen, die sich in erwähnter Studie für den Kapitalbezug entschieden) hat die Wahl zwischen einem Kapitalbezug und einer Rente von 285 Franken pro Monat. Um monatlich 8000 Franken für ein Altersheim zu bezahlen, reicht dies nicht.
Der Angriff auf den Kapitalbezug in der 2. Säule gleicht einer Nebelpetarde. Man schwimmt auf einer populistischen Welle mit: Jedermann kennt jemanden, der jemanden kennt, der seine 2. Säule verspielt hat. Die Problematik der immer jüngeren IV-Rentner und jene der Finanzierung der Alterspflege, die den öffentlichen Haushalt immer stärker belastet, wird absichtlich ausser Acht gelassen. Solange wir diese grundsätzlichen Probleme nicht lösen, werden die Ergänzungsleistungen weiter explodieren.
IZS: Variable Renten gegen die Umverteilung
Die Innovation 2. Säule hat in der “BVG-Arena” vom 7. März 2016 das Instrument variabler Renten als Mittel gegen die zunehmende Umverteilung zwischen Aktiven und Rentnern zur Diskussion gestellt. Beispielgebend ist insbesondere die Pensionskasse der PwC, welche dabei weiter gegangen ist, als alle anderen Kassen. Ernst Rätzer hält in seinem Bericht über den Anlass dazu fest:
Wie muss ein Vorsorgeplan aussehen, der besser mit der Volatilität der Kapitalmärkte umgehen kann und trotzdem seinen Versicherten einen nachhaltigen, verlässlichen Vorsorgeschutz bieten kann? Es gibt in der Schweiz verschiedene Pensionskassen, die innovative Lösungen gesucht und zum Teil auch eingeführt haben. Ein Pionier ist die Pensionskasse PwC. Diese Vorsorgeeinrichtung hat seit 2005 für neu beginnende Altersrenten ein Modell mit begrenzt variablen Renten eingeführt. Seit 2014 wird es auch auf die Altrenten (Rentenbeginn vor 2005) angewendet. Dabei wird die Gesamtrente aufgeteilt in eine Grundrente und eine variable Bonusrente. Der Standardbonusteil beträgt 12% der Altersrente.
Jedes Jahr wird die Differenz zwischen IST-Rendite und SOLL-Rendite berechnet und mit dem Renten-Deckungskapital multipliziert. Die Ergebnisse (Überschüsse bzw. Fehlbeträge) werden jeweils über 3-Jahresperioden summiert. Ist das Gesamtergebnis negativ, wird die Bonusrente um 2 Prozentpunkte herabgesetzt; ist es positiv, wird sie entsprechend erhöht. Bei einem sehr hohen Gesamtergebnis sind auch grössere Reduktionen bzw. Erhöhungen möglich.
Die bisherigen Erfahrungen mit dem Modell sind positiv. Die systemwidrige Umverteilung von den aktiven Versicherten zu den Neurentnern konnte weitgehend verhindert werden. Angesichts der 3-jährigen Perioden bis zur nächsten Anpassung wird die volle Wirkung erst über einen längeren Zeitraum erreicht. Dass das Modell von den Neurentnern insgesamt gut aufgenommen wurde, setzte eine eingehende und transparente Information der Betroffenen voraus. Die PK PwC bot allen angehenden Rentnern neben schriftlichen Informationen auch ein persönliches Gespräch an.




