Im Jahr 2018 belief sich der Medianlohn einer Vollzeitstelle in der Schweizer Gesamtwirtschaft (privater und öffentlicher Sektor) auf 6538 Franken brutto pro Monat. Zwischen den Wirtschaftsbranchen und auch zwischen den Regionen bestehen noch immer grosse Lohnunterschiede. Das Gefälle zwischen dem oberen und dem unteren Ende der Lohnpyramide hat sich zwischen 2008 und 2018 kaum verändert. Rund ein Drittel der Arbeitnehmenden in der Schweiz hat Boni erhalten.
Statistik
Erwerbstätigkeit und Ruhestand
Das BFS hat auf Basis der Arbeitskräfteerhebung (SAK) eine Reihe von Indikatoren im Zusammenhang mit dem Ruhestand untersucht. Es sind dies:
- Erwerbsquote und Erwerbsstatus der 50- bis 74-Jährigen
- Durchschnittliches Alter beim Austritt aus dem Arbeitsmarkt
- Frühpensionierungsquote (Arbeitsmarktansatz)
- Anzahl Personen ab 65 Jahren je 100 Erwerbspersonen im Alter von 20 bis 64 Jahren.
Das durchschnittliche Alter beim Austritt aus dem Arbeitsmarkt lag 2019 bei 65,6 Jahren. Dies entspricht einem der höchsten Werte seit Beginn der 90er Jahre, wobei der tiefste Wert im Jahr 2006 zu verzeichnen ist (64,3 Jahre). Das unterschiedliche ordentliche (gesetzliche) Rentenalter zwischen Männern und Frauen zeigt sich in diesem Indikator: Männer verlassen den Arbeitsmarkt im Schnitt etwas später als Frauen (im Durchschnitt der letzten 5 Jahre: 0,9 Jahre später).
Das durchschnittliche Erwerbsaustrittsalter variiert auch je nach Erwerbsstatus, Nationalität, Wirtschaftsbranche und ausgeübtem Beruf: Selbstständigerwerbende, Schweizer und Erwerbstätige in der Land- und Forstwirtschaft bleiben überdurchschnittlich lange auf dem Arbeitsmarkt aktiv. Demgegenüber treten Erwerbspersonen aus den Wirtschaftsabschnitten «Kredit- und Versicherungsgewerbe» sowie «Verkehr und Lagerei» deutlich früher aus dem Arbeitsmarkt aus.
BFS: Arbeitskräfteerhebung 2019
In der Schweiz hatte im Jahr 2019 rund jeder zweite Arbeitnehmer flexible Arbeitszeiten. 18,9% arbeiteten hauptsächlich oder regelmässig von zuhause aus und 5,1% waren auf Abruf tätig. Samstagsarbeit war für fast jede fünfte erwerbstätige Person, Sonntagsarbeit für jede zehnte die Regel.
2019 hatten 7,7% der Arbeitnehmenden einen befristeten Vertrag. Das ist 1 Prozentpunkt mehr als 2010 (6,7%). 16,7% der befristeten Arbeitsverträge betrafen Praktika (2010: 15,2%). Unter Ausklammerung der Praktikumsverträge hat der Anteil der befristeten Verträge von 5,7% im Jahr 2010 auf 6,5% im Jahr 2019 zugenommen.
Die Alten werden mehr
Ende 2019 lebten in der Schweiz 8’603’900 Menschen, das sind 59’400 Personen bzw. 0,7% mehr als 2018. Seit 2017 ist das Wachstum weniger stark ausgeprägt als in den Vorjahren. Den grössten Zuwachs verzeichnete der Kanton Zürich, während die Kantone Appenzell Innerrhoden, Neuenburg, Nidwalden und Tessin einen Bevölkerungsrückgang verbuchten.
Die Zahl der Personen ab 65 Jahren erhöhte sich von 1’577’300 im Jahr 2018 auf 1’606’100 im Jahr 2019 (+1,8%). Der Anteil der älteren Menschen nahm weiter zu und belief sich auf 18,7%, während derjenige der 0- bis 19-jährigen Bevölkerung rückläufig war (2018: 20,0%; 2019: 19,9%).
In manchen Kantonen ist der Anteil älterer Menschen bereits höher als jener der Kinder und Jugendlichen, namentlich in den Kantonen Tessin, Graubünden, Basel-Landschaft, Nidwalden, Schaffhausen, Basel-Stadt, Bern, Glarus, Solothurn, Uri, Jura und Wallis.
453’800 Personen waren 80 Jahre oder älter, das sind 2,3% mehr als 2018. Sie machen 28,3% der Bevölkerung ab 65 Jahren aus. In folgenden elf Kantonen ist der Anteil der älteren Menschen höher als im Schweizer Durchschnitt: Basel-Stadt, Genf, Tessin, Appenzell Innerrhoden, Neuenburg, Basel-Landschaft, Schaffhausen, Jura, Zürich, Waadt und Luzern.
Ende 2019 lebten in der Schweiz 1600 Personen ab 100 Jahren, das sind 4,8% mehr als im Vorjahr. Auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner entfallen damit 19 Personen ab 100 Jahren. Dieser Anteil ist in Basel-Stadt am höchsten und in Zug am tiefsten (37 bzw. 11 Personen ab 100 Jahren pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner).
Einkommensgruppen und Abgaben
Gemäss Definition des Bundesamtes für Statistik umfasst im Jahr 2017 die mittlere Einkommensgruppe 57,7% der Bevölkerung. Der Bevölkerungsanteil in der mittleren Einkommensgruppe blieb in den vergangenen 20 Jahren weitgehend stabil und bewegte sich zwischen 56,8% (im Jahr 2013) und 61,3% (2009).
Die Annahme einer übermässigen Belastung der mittleren Einkommensgruppe durch obligatorische Ausgaben (Sozialversicherungsbeiträge, Steuern und Krankenkassenprämien sowie Alimente) lässt sich statistisch nicht belegen: Im Jahr 2017 betrug der Anteil dieser Ausgaben am Bruttoeinkommen in der mittleren Einkommensgruppe 28%, während er in der einkommensschwächsten und einkommensstärksten Gruppe bei etwas mehr als 30% lag. Zwischen 1998 und 2017 sind die obligatorischen Ausgaben in den beiden letztgenannten Gruppen im Übrigen stärker gestiegen.
PK-Vermögenswachstum 2019
Laut der jährlich durchgeführten Untersuchung über das globale Pensionsvermögen stieg das Vermögen der institutionellen Pensionsfonds in den 22 grössten Märkten („P22“) 2019 um 15 % auf 46,7 Billionen US-Dollar. In der Schweiz betrug es am Jahresende geschätzt 1080 Milliarden Schweizer Franken (1047 Milliarden US-Dollar) und wuchs mit 15,8 % deutlich stärker als im Durchschnitt über die vergangenen zehn Jahre (5,4 % pro Jahr).
Nach den neuesten Zahlen der Global Pension Assets Study des Thinking Ahead Institute wuchs das Anlagevermögen institutioneller Pensionsfonds in den 22 grössten Pensionsmärkten weltweit („P22“) 2019 um 15 % auf 46,7 Billionen US-Dollar.
In der Schweiz erhöhte sich das Anlagevermögen um 15,8 % – deutlich über der durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 5,4 % – auf schätzungsweise 1080 Milliarden Schweizer Franken (1047 Milliarden US-Dollar). Der Anstieg ist zum Teil auf die beträchtlichen Kursgewinne an den Aktienmärkten im Jahresverlauf zurückzuführen. Nach dem Rückgang des Pensionsvermögens weltweit um 3,3 % im Jahr 2018 markiert dies eine deutliche Wende.
Auf die sieben grössten Pensionsmärkte („P7“) – Australien, Grossbritannien, Japan, Kanada, die Niederlande, die Schweiz und die USA – entfallen 92 % der P22 und damit etwas mehr als im Vorjahr. Die USA sind mit 62 % des weltweiten Pensionsvermögens nach wie vor der bedeutendste Markt, gefolgt von Grossbritannien und Japan mit 7,4 % beziehungsweise 7,2 %. Die Schweiz liegt mit 2,2 % des weltweiten Pensionsvermögens auf Rang sieben.
Kennzahlen zur Gesundheit
Das BFS hat die Zahlen zur Gesundheitsstatistik 2019 publiziert. Die Statistik erscheint alle fünf Jahre und und bietet einen Überblick über alle verfügbaren Daten zur Gesundheit in der Schweiz in vier Hauptbereichen: Gesundheitszustand der Bevölkerung, Einflussfaktoren, Gesundheitsversorgung sowie Gesundheitsausgaben und deren Finanzierung. Über 130 Grafiken und Karten dienen der Veranschaulichung. Darüber hinaus bieten vier Infografiken eine visuelle Übersicht über die Hauptthemen der Publikation. Zu den Themen Krebserkrankung und Sterblichkeit heisst es:
Im Zeitraum 2011–2015 erkrankten jährlich nahezu 40’500 Personen an Krebs (18’680 Frauen und 21’800 Männer). Dies entspricht rund 2000 Fällen mehr als fünf Jahre davor. Der Anstieg ist in erster Linie auf die Bevölkerungsentwicklung zurückzuführen, die sich durch ein starkes Wachstum bei den älteren Menschen auszeichnet.
Das Krebsrisiko ist hingegen nicht angestiegen. Im Gegenteil: Das Risiko, an Krebs zu sterben, ist sogar zurückgegangen. Innerhalb von 30 Jahren ist die standardisierte Sterberate bei den Frauen um 27% und bei den Männern um 37% gesunken. Mit anderen Worten ist das Risiko für eine Frau, an Krebs zu sterben, heute um ein Viertel tiefer als für eine Frau der gleichen Altersklasse vor 30 Jahren. Bei den Männern macht der Unterschied sogar über ein Drittel aus.
Zum Zusammenhang zwischen Alter und Gesundheitskosten wird ausgeführt:
Im Jahr 2017 wurden 20% der gesamten Gesundheitsausgaben für Personen über 80 Jahren getätigt. Diese Altersklasse macht knapp 5% der Bevölkerung aus, doch ein grosser Teil der Gesundheitskosten fällt unabhängig vom Alter in den letzten Lebensmonaten an.
Nahezu 60% der im Jahr 2017 Verstorbenen waren älter als 80 Jahre. Frauen verursachten 56,3% und Männer 43,7% der Gesundheitskosten. Dieser Unterschied lässt sich insbesondere mit den höheren Gesundheitsausgaben für Frauen im gebärfähigen Alter erklären.
Gesundheit und sozialer Status im Alter
Mit der “Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2017” untersuchte das BFS Ressourcen und Gesundheitsverhalten der Senioren.
Soziale Ungleichheiten wirken sich auch im Alter auf die Gesundheit aus. Personen ab 55 Jahren mit einer Tertiärausbildung weisen einen besseren allgemeinen Gesundheitszustand und ein besseres Gesundheitsverhalten auf als Personen ohne nachobligatorische Ausbildung. Sie verfügen zudem häufiger über psychosoziale Ressourcen wie starke soziale Unterstützung (46% gegenüber 31%) oder ein hohes Vitalitätsniveau (64% gegenüber 41%). Dies sind einige Ergebnisse aus der neuen Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS).
2017 bezeichneten drei Viertel (75%) der Personen ab 55 Jahren ihren Gesundheitszustand als (sehr) gut. Gemäss der Publikation «Ressourcen und Gesundheitsverhalten der Seniorinnen und Senioren» unterschiedet sich dieser Anteil stark nach Geschlecht und Alter, aber auch nach sozialem Status. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom sozialen Gradient.
Frauen ab 55 Jahren mit Tertiärausbildung sind körperlich aktiver als jene ohne nachobligatorische Ausbildung (77% gegenüber 58%). Bei den Männern sind vergleichbare Anteile festzustellen (80% gegenüber 64%).
Bei den Männern sind grosse Unterschiede beim Risikoverhalten zu beobachten. Männer ab 55 Jahren mit einer Tertiärausbildung haben seltener einen chronisch risikoreichen Alkoholkonsum
(5% gegenüber 11%) und sind nahezu halb so oft adipös (12% gegenüber 22%) wie jene ohne nachobligatorische Ausbildung.Auch der Anteil der Raucher ist bei den Männern zwischen 55 und 64 Jahren mit einem Abschluss auf Tertiärstufe geringer als bei jenen ohne nachobligatorische Ausbildung (24% gegenüber 40%). Umgekehrt wollen Raucher ab 55 Jahren mit Tertiärabschluss den Tabakkonsum seltener aufgeben als Männer ohne nachobligatorische Ausbildung (33% gegenüber 61%).
Zehn Schweizer PKs in den Top 300
Volumen Schweizer Vorsorgeeinrichtungen (in Mio. $)
Laut einer Studie des Thinking Ahead Insitute von Willis Towers Watson machen US-domizilierte Fonds mit 141 Fonds in den Top 300 den Löwenanteil aus. Danach folgt UK mit 24 Fonds, Kanada mit 17, Australien mit 16 und Japan mit 15 Fonds. Nach den Niederlanden (12 Fonds) belegt die Schweiz den siebten Platz mit neu 10 Fonds, nachdem Hoffman-La Roche es in die Top 300 geschafft hat. Wird die Verteilung nach AUM gemessen, zeigt sich, dass die Schweiz nur mit verhältnismässig kleinen Fonds vertreten ist. Mit 1.3% Anteil am Gesamtvermögen liegt sie auf Rang 14.
Hinsichtlich der Aufteilung der Anlageklassen in den Top 20 wird das Vermögen überwiegend in Aktien investiert (44,7%), gefolgt von festverzinslichen Anlagen (36,9%) sowie Alternativen und Liquide Mittel (18,3%). Die Auswertung der entsprechenden Anlageklassen innerhalb der Regionen zeigt, dass der asiatisch-pazifische Raum überwiegend in festverzinsliche Anlagen investiert (53,8%), während die nordamerikanischen und europäischen Einrichtungen mehrheitlich in Aktien angelegt sind (46,7% resp. 49.1%).
TOP 10 Pensionskassen weltweit (Mio. $)
Die Global 300 Research des Thinking Ahead Insitute’s von Willis Towers Watson erfasst jährlich die Gesamtvermögen der weltweit grössten Pensionskassen. Dieses sank 2018 zwar nur um 0.4% auf USD 18.0 Billionen. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies aber einen starken Rückgang dar, wuchs das Vermögen 2017 doch um 15.1%.
Für die verwalteten Vermögen (AUM) der 20 grössten Pensionskassen zeigt die in Zusammenarbeit mit Pensions & Investments, einer führenden US-Fachzeitschrift, durchgeführte Studie, dass diese im Jahr 2018 um 1,6% gefallen sind. Gesamthaft entsprechen diese Vermögenswerte 40.7% der gesamten AUM’s in der Studie (2017:41.1%).
Dies ist das erste Jahr seit 2012, in dem der Anteil der Top 20 Fonds am gesamten AUM gesunken ist. Die Wachstumsrate der Top 20 blieb im Zeitraum 2013 bis 2018 mit 4,7% jedoch höher als die Wachstumsrate von 3,9% der Top 300 Fonds im gleichen Zeitraum.
PK-Statistik 2018: Provisorische Werte
Das BFS hat die provisorischen Ergebnisse der Pensionskassen-Statistik 2018 publiziert. Die Werte sind in einer Excel-Tabelle zusammengefasst.
Mehr Stress und psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz

Stress wird in der Arbeitswelt immer mehr zur Belastung. 2017 litten 21% der Erwerbstätigen an ihrem Arbeitsplatz sehr oft unter Stress, gegenüber 18% im Jahr 2012. Auch die psychosozialen Risiken nehmen generell zu. Die Häufigkeit der physischen Risiken hat sich hingegen kaum verändert. Knapp die Hälfte (49%) der gestressten Personen fühlen sich bei der Arbeit emotional erschöpft und weisen folglich ein höheres Burn-out-Risiko auf. Dies sind einige Ergebnisse aus der jüngsten Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Der Anteil Personen, die bei der Arbeit meistens oder immer unter Stress stehen, ist sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern von 18% im Jahr 2012 auf 21% im Jahr 2017 gestiegen. Damit gehört Stress zu den psychosozialen Risiken, die am stärksten zugenommen haben. Besonders deutlich war der Anstieg bei den Erwerbstätigen unter 30 Jahren (von 19% auf 25%) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (von 18% auf 23%). Besonders häufig stehen Personen unter Stress, wenn sie mindestens drei weiteren Typen psychosozialer Risiken ausgesetzt sind (2017: 37%). Ihr Anteil hat sich seit 2012 um 4 Prozentpunkte erhöht.
Wohlhabende Frührentner
Auf SRF berichtet Charlotte Jacquemart über die Tatsache, dass Personen, die vor Alter 65 in Rente gehen, deutlich höhere Renten beziehen als jene, die bis 65 arbeiten. Ermittelt wurden die Daten in der Neurentenstatistik des BFS. Grund dafür ist natürlich, dass nur wer über ein gutes Einkommen und damit gute PK-Leistungen verfügt , überhaupt an eine vorzeitige Pensionierung denken kann. Wer vor dem AHV-Rentenalter die Erwerbstätigkeit aufgibt, hat eine im Schnitt 1300 Franken höhere Rente.
Starkes Wachstum der Ausgaben für die soziale Sicherheit
Die Ausgaben für die soziale Sicherheit nehmen weiter zu und beliefen sich 2017 auf 175 Milliarden Franken bzw. 26,1% des BIP. Kostentreiber sind dabei vor allem die Risiken Alter und Krankheit. 2017 entfielen auf diese beiden Bereiche 42,4% bzw. 31,7% der gesamten Sozialausgaben. Bei den Ausgaben für die Arbeitslosigkeit lässt sich hingegen trotz der zunehmenden Anzahl Erwerbsloser gemäss ILO kein Aufwärtstrend erkennen.
Diese Entwicklungen gehen mit einem demografischen Wachstum einher. Die Einwohnerzahl der Schweiz ist von 1996 bis 2017 um 19,8% auf 8,5 Millionen gestiegen. Die Zahl der älteren Menschen steigt stetig, wobei die Alterung der Bevölkerung durch die Zunahme der mehrheitlich jüngeren ausländischen Wohnbevölkerung verlangsamt wird. 2017 kamen bei den Schweizerinnen und Schweizern 37 ältere Menschen (ab 65 Jahren) auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahre). In der ausländischen Bevölkerung entsprach dieses Verhältnis 11 zu 100.
Das Einkommen, das den Personen für den Konsum und zum Sparen zur Verfügung steht (verfügbares Einkommen), stagniert seit 2014. 2016 belief es sich auf monatlich 4121 Franken pro Person.
UN-Daten zur Weltbevölkerungs-Entwicklung
Projektion des Anteils der über 65jährigen in der Schweiz gemäss UN-Daten von Juni 2019.
Die aktuellen Daten der UN zur Entwicklung der Weltbevölkerung zeigen, dass weltweit der Anteil der über 65jährigen am schnellsten wächst:
By 2050, one in six people in the world will be over age 65 (16%), up from one in 11 in 2019 (9%). Regions where the share of the population aged 65 years or over is projected to double between 2019 and 2050 include Northern Africa and Western Asia, Central and Southern Asia, Eastern and South-Eastern Asia, and Latin America and the Caribbean. By 2050, one in four persons living in Europe and Northern America could be aged 65 or over. In 2018, for the first time in history, persons aged 65 or above outnumbered children under five years of age globally. The number of persons aged 80 years or over is projected to triple, from 143 million in 2019 to 426 million in 2050.
Generell erwartet die UN, dass die Weltbevölkerung von derzeit 7,7 Mrd. bei sich abschwächenden Wachstumsraten bis 2050 auf 9,7 Mrd. ansteigen und ein Maximum von gegen 11 Mrd. im Jahre 2100 erreichen wird.
WHP Pensionskassen-Vergleich 2019
Weibel Hess hat die Resultate ihres 14. Pensionskassen-Vergleichs publiziert, der eine Übersicht über das Angebot der wichtigsten Anbieter auf dem Markt der Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen gibt. Weibel Hess schreibt dazu:
Der 14. umfassende Pensionskassenvergleich zeigt wiederum erhebliche Differenzen auf. Die Unterschiede beschränken sich nicht nur auf die Kosten, sondern zeigen sich bei allen von uns untersuchten Bereichen.
Im Jahr 2018 konnten hauptsächlich die teilautonomen Gemeinschafts- und Sammelstiftung Marktanteile gewinnen. Die stetig steigende Lebenserwartung und die anhaltende Tiefzinsphase an den Finanzmärkten führen dazu, dass die Vollversicherer spürbar zurückhaltend sind in der Zeichnung neuer Garantie-Verträge. Sie versuchen mit neuen Produkten auch im Markt der teilautonomen Sammelstiftungen zu wachsen. Der Ausstieg von AXA aus der Vollversicherung bestätigt diesen Trend. Heute ist unklar, wie lange die verbleibenden fünf Vollversicherer ihr heutiges Angebot konkurrenzfähig halten können.
Die Pensionskassen versuchen mit dem Wachstum von Skaleneffekten zu profitieren. Umso höher die Anzahl versicherter Personen, desto tiefer sollten die durchschnittlichen Verwaltungskosten pro Kopf ausfallen. Unsere Analyse zeigt jedoch: Dies gelingt nur wenigen Pensionskassen.
Ist ein Betrieb mit der eigenen Pensionskassenlösung zufrieden, ist er trotzdem gut beraten, die Verträge periodisch zu überprüfen. Die Risiko- und Verwaltungskosten sind für Neuanschlüsse in den letzten Jahren massiv gesunken. Bestehende Kunden können von diesen Prämiensenkungen jedoch oft nicht profitiert.
In einer Liste werden die “Sieger” in 10 Kategorien aufgelistet. Einen Award als “beste Sammelstiftung der Schweiz” wird von der Sonntags-Zeitung vergeben. Den Award für die beste Anlagerendite über zehn Jahre unter den teilautonomen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen durfte die Profond-Vorsorgeeinrichtung entgegennehmen, welche Ascaro und die Nest Sammelstiftung auf die Ränge zwei und drei verwies. Profond erzielte von 2009 bis 2018 eine Rendite von 5,72 Prozent. Bei den Vollversicherungen belegte die Bâloise den ersten Platz mit einer durchschnittlichen Rendite über zehn Jahre von 3,15 Prozent, dicht gefolgt von der Allianz Suisse (3,14) und Helvetia (3,02). Der Award für die beste Servicequalität ging dieses Jahr an die Axa. Platz zwei und drei belegten die Asga und die PKG.













