Graziano Lusenti, Gründer und Geschäftsführer von Lusenti Partners, Nyon, hat der Zeitschrift B2B ein Interview zu Tätigkeit und Zielen seines Unternehmens gegeben. Lusenti ist Vizepräsident des Vorsorgeforums. Auszüge.
Graziano Lusenti, Ihr Unternehmen ist schon seit fast 20 Jahren im Markt aktiv. Wie hat sich Ihr Business seit der Jahrtausendwende verändert?
Der Markt der institutionellen Anleger – insbesondere der Pensionskassen – hat in den vergangenen Jahrzehnten beachtliche Veränderungen erlebt. Es ist ein deutlicher Konzentrationstrend festzustellen, auch der Nominalwert der Vermögen stieg markant zwischen 2009 und 2019 von 599 auf 1005 Mrd. CHF – ein Zuwachs um 68 %.
Was bewerten Sie positiv?
Ganz klar das professioneller gewordene Management der einzelnen Kassen. Das betrifft sowohl den administrativen Bereich wie die IT als auch den Investment-Bereich: Diversifikation vermehrt übers Ausland, Anlageumsetzung über eine Kombination von aktiven und indexierten Anlagen, mehr nicht-traditionelle Anlagen sowie der Fokus auf Kosten sind heute weit verbreitet.



Die Wirtschaftskommission des Nationalrats berichtet über die Ergebnisse ihrer Sitzung vom 7.9.21, in deren Verlauf u.a. auch eine Änderung des Kollektivanlage-Gesetzes beraten wurde. In der Mitteilung heisst es:
Mitg. Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für 2022 bei 1% zu belassen.

