Tribune: Un expert genevois prescrit un remède de cheval
L’an prochain, la rémunération minimale des avoirs vieillesse liés à la part obligatoire de la prévoyance professionnelle subira probablement une baisse. André Reuse, de LPP Gestion SA, propose même sa suppression.
Tribune de Genève: Comment justifier la fin d’une rémunération minimale?
Reuse: Si je recommande la suppression d’un minimum légal, cela ne signifie pas qu’il ne faut pas rémunérer les avoirs vieillesse. Au contraire! En allégeant les contraintes imposées aux gestionnaires d’actifs, leurs performances seront optimisées d’office. Du coup, les rémunérations s’avéreront nettement supérieures à tous les minima légaux. D’autant plus que le 0% renforcera la concurrence entre les assurances. Commercialement elles ne pourront plus se référer à un quelconque minimum légal.
Tribune de Genève
IPE: Ethos warms to ‚positive‘ UBS moves
The Swiss Ethosfund has welcomed new appointments to the UBS board but ratings agency S&P is still questioning whether the Swiss-based firm can improve its position in the short-term.
IPE
Treuhänder: IFRIC 14 und Schweizer Vorsorgepläne

Die Behandlung von Überschüssen in Vorsorgeplänen unter IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) gab in der Vergangenheit – nicht nur in der Schweiz – verschiedentlich zu Diskussionen Anlass. Auf den 1. Januar 2008 ist mit IFRIC 14 eine Interpretation in Kraft getreten, die sich u. a. mit der Behandlung solcher Überschüsse in IFRS-Abschlüssen beschäftigt.
Eine Arbeitsgruppe der Subkommission Rechnungslegung der Kommission für Wirtschaftsprüfung der Treuhand-Kammer hat einige Überlegungen zu möglichen Auswirkungen von IFRIC 14 auf die Erfassung von Schweizer Vorsorgeplänen in IFRS-Abschlüssen angestellt. Im vorliegenden Beitrag von Benno Ambrosini (LPC Libera) und Stefan Haag (PwC) wurden diese Überlegungen im Auftrag der Arbeitsgruppe zusammengefasst.
Gemäss IFRIC 14.8 ergibt eine zukünftige Beitragsreduktion einen wirtschaftlichen Nutzen, wenn ihn das Unternehmen irgendwann in Zukunft realisieren kann. IFRIC 14.BC17 präzisiert, dass der Betrag, der dem Unternehmen als zukünftige Beitragsreduktion zur Verfügung steht, mit Referenz zum Dienstzeitaufwand nach IAS 19 ermittelt werden soll. Daraus ergibt sich eine (neue) Definition von Beitragsreduktionen, die von dem bisher üblichen Verständnis in der Schweiz abweicht. Für die Verhältnisse in der Schweiz bedeutet dies, dass z. B. Arbeitgeberbeitragsreserven, freie Mittel aus patronalen Fonds oder rechtlich bindend beschlossene Beitragsbefreiungen in die Berechnungen des wirtschaftlichen Nutzens einzubeziehen sind.
Beitrag Treuhänder
BSV: Mitteilungen über die Berufliche Vorsorge Nr. 107
In seinen Mitteilungen über die BV Nr. 107 behandelt das BSV unter «Hinweisen» u.a. die Änderung der Verordnung BBV2 bezüglich Verbesserung für atypische Arbeitnehmende sowie die Neuordnung von Artikeln im Rahmen der 5. IV-Revision und die wichtigsten damit einher gehenden Neuerungen. In einer Stellungnahme wird auf die Frage eingegangen: «Wie lange kann die Unterbrechung zwischen zwei Arbeitseinsätzen für denselben Arbeitgeber maximal dauern?» Diese Frist ist auf drei Monate festgelegt. Schliesslich werden unter Rechtsprechung fünf Bundesgerichtsurteile behandelt.
BSV-Mitteilungen 107
Bundesgericht: Alkoholiker darf «Krankheit» verschweigen
Ein Gipser musste sein schweres Alkoholproblem nicht offenbaren, als er beim Eintritt in die Pensionskasse nach «Krankheiten» gefragt wurde. Das Bundesgericht hat dem Mann aus Zürich Recht gegeben und eine höhere IV-Rente zugesprochen. Der damals 58-Jährige hatte sich 2000 einer neuen Pensionskasse angeschlossen. Im Aufnahmeformular stand die Frage: «Bestanden in den letzten fünf Jahren jemals Krankheiten?». Er anwortete mit «Nein», obwohl er seit Jahren alkoholabhängig war und bereits 1992 wegen morgendlichem Erbrechen den Arzt aufgesucht hatte.
Schon damals war ein Verdacht auf Fettleberzirrhose festgestellt worden. 1996 suchte er wegen dem gleichen Problem erneut den Hausarzt auf. Im Dezember 2000 war die Leber schliesslich so stark geschädigt, dass er nicht mehr arbeiten konnte und invalid wurde. Die Pensionskasse trat in der Folge vom überobligatorischen Teil der Versicherung zurück, weil der Betroffene beim Abschluss der Police wahrheitswidrige Angaben gemacht habe. Sie gewährte ihm in der Folge nur eine IV-Rente von rund 11 000 Franken pro Jahr.
Nachdem die Zürcher Justiz die Beschwerde des Gipsers abgewiesen hatte, hat ihm das Bundesgericht nun Recht gegeben und die Rente auf jährlich 15 600 Franken erhöht. Laut dem Urteil ist die Frage nach einer Krankheit sehr offen formuliert gewesen. Eine Verletzung der Anzeigepflicht sei deshalb nur sehr zurückhaltend anzunehmen.
Urteil Bundesgericht / Neue Luzerner Zeitung
FT: US pension fund opens London office
TIAA-CREF, the world’s largest retirement plan, is to open its first overseas office by setting up a base in London to step up investments in European properties, in a sign of foreign buyers‘ growing interest in the region’s real estate market. The US pension fund’s decision to open the first foreign outpost in its 90-year history underlines the desire by cash-rich investors to take advantage of the financial crisis to pick up assets at attractive prices.
The move by TIAA-CREF – which manages about $480bn on behalf of 3.4m academics, teachers and doctors – also confirms London’s status as a global financial centre and a prominent real estate hub. Tom Garbutt, TIAA-CREF’s global head of real estate, told the Financial Times that the London office would be the platform to increase the fund’s exposure to European real estate.
Financial Times
BE: Pensionskassen ausreichend gefüllt
Die Bernische Pensionskasse (BPK) und die Bernische Lehrerversicherungskasse (BLVK) verfügen über eine ausreichende Beitragsfinanzierung. Zu diesem Schluss kommt ein vom Regierungsrat des Kantons Bern in Auftrag gegebenes externes Gutachten. Gemäss dem Bericht der Firma Wagner & Kunz Aktuare AG aus Basel genügt die derzeitige Höhe der Beiträge bei allen geprüften Szenarien, um die Rentenverpflichtungen der beiden Berner Pensionskassen sicherzustellen. Aufgrund der jüngeren Entwicklung an den Finanzmärkten haben beide Kassen im vergangenen Jahr Renditewerte von lediglich 1,17 Prozent (BLVK) resp. 0,4 Prozent (BPK) erzielt. Allerdings erachtet der Regierungsrat das Risiko als «nicht unerheblich, dass die bis 2015 erwarteten Renditewerte nur teilweise erreicht werden könnten.»
mzbern / Mitteilung Kt. Bern
Fragezeichen zur Ausfinanzierung der Baselstädtischen PK
Der Pensionskassen-Experten Walter Spengler setzt in der Basler Zeitung Fragezeichen zu den Modalitäten der Ausfinanzierung der PKBS. Spengler schreibt: «Der Kanton versucht unter gütiger oder naiver Mithilfe der Kassenorgane den Versicherten (und Rentnern) einen Ausfinanzierungsbetrag anzubieten, der künstlich niedrig gehalten wird und in der vorliegenden Höhe bei Weitem nicht ausreichend ist.»
Spengler kritisiert insbesondere, dass zur Beibehaltung des finanziellen Gleichgewichts eine Rendite von 4,6 Prozent notwendig sind, was angesichts der Resultate der letzten Jahre einen völlig falschen Eckwert darstelle. «Wer unter diesen Voraussetzungen im Verwaltungsrat und in der Anlagekommission Verantwortung übernimmt, muss gute Nerven haben*.
Artikel Spengler
Mass. Pension Loses Trust In Legg Mason
As Legg Mason pleads for patience, investors are abandoning Bill Miller’s Legg Mason Value Trust. Back in 2006, when Miller was the conquering hero who had beaten the S&P 500 every year for 15 years running, Miller had $24.2 billion in his mutual fund. Now, after trailing the index by 12.4 percentage points over the last three years, he has $9 billion left. Today, he lost a $740 million investment from the $53 billion Massachusetts pension fund.
Massachusetts had been a Miller investor since 2000. Now those assets (along with $1.1 billion that were with three other active managers) will be moved to State Street Global Advisors who already handle the pension fund’s domestic stock indexes.
Forbes
Pensionskassenstatistik 2006
Das Bundesamt für Statistik hat die Publikation mit den Ergebnissen der Pensionskassenstatistik 2006 veröffentlicht. Sie kann als pdf herunter geladen oder beim BfS bestellt werden. Die schriftliche Version enthält wiederum eine CD mit allen Ergebnissen als Excel-Dateien.
Nebst der Konzeption der Erhebung wird über die Struktur und die Entwicklung der beruflichen Vorsorge (obligatorischer und überobligatorischer Teil) orientiert, d.h. über den aktuellen Stand der Vorsorgeeinrichtungen, die aktiven Versicherten und Leistungsbezüger sowie über die Bilanz und Betriebsrechnung. Abgeschlossen wird diese Publikation mit einigen ausgewählten Aspekten der beruflichen Vorsorge.
Der Preis für die gedruckte Version mit CD beträgt 23 Fr.
Pensionskassenstatistik
NYT: "Europe Tries to Handle Political Fallout of Pension Cuts"
Social Security is known as the “third rail” of American politics, and fiddling with retirement benefits can prove politically fatal in Europe too. Yet, in recent months and years some Europeans have tried to defuse the time bomb posed by millions of retirees receiving government benefits. The fears of European workers are not unwarranted. Forty percent of Belgians over 75, for instance, will live in poverty by 2016, according to the National Pensions Office in Brussels, in part because of lower pensions.
State pension costs as a percentage of gross domestic product are edging steadily upward. In France, for example, they will reach 14.8 percent in 2050, from 13.3 percent today, according to the European Commission. That would put French pension costs on the high end of the European average. It would also be more than three times the portion of the United States economy devoted to federal retirement programs.
Artikel New York Times
Handelszeitung: Portrait von Clivia Koch, PKE
Die Handelszeitung stellt in einem Beitrag die Geschäftsführerin der PKE, Clivia Koch vor. Es heisst dort u.a. «Clivia Koch wird nicht so schnell nervös. Dabei waren die letzten Wochen und Monate auch für die Verantwortlichen von Pensionskassen hektisch, ein Wechselbad der Gefühle. «Allerdings sind wir von der Subprime-Krise und den Turbulenzen an der Börse nicht überrascht worden», sagt die Chefin. Deswegen schlecht geschlafen habe sie jedenfalls nie, beteuert sie. Wichtig sei in einer solchen Phase, an der Anlagestrategie festzuhalten. «Schliesslich ist eine Pensionskasse auf Langfristigkeit ausgelegt», sagt die 50-Jährige.»
Artikel Handelszeitung
SH: Stadtrats-Ruhegehalt soll befristet werden
Auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt erhalten Stadträte ein Ruhegehalt: Künftig könnten diese Beträge gesenkt und auf zehn Jahre beschränkt werden.
SHN
Russia: A Retired Life
Will Future Generations of Russians Continue to See Retirement as a Dramatic Fall in Living Standards? Despite falling behind its authors’ expectations, the pension reform still impresses by its pace. In the first months of 2008 alone, the number of people who transferred their savings accounts to private companies was 2.6 times more than last year. According to the data of Business&Financial Markets newsletter, trust management companies in 2008 already signed 1.8 million contracts with such investors and the number is expected to grow faster until the end of 2008. Thus, some Russians are not so paternalist, after all.
Russia Profile
L’OCDE sollicite des commentaires sur la gouvernance des fonds de pension
L’OCDE sollicite des commentaires du public sur son projet de lignes directrices afin d’aider les autorités de tutelle et de contrôle des régimes de pension à améliorer la gouvernance des fonds de pension. Ces lignes directrices s’inscrivent dans les efforts réalisés plus généralement par l’OCDE pour renforcer la confiance du public dans les régimes privés de retraite.
Les lignes directrices qui ont été publiées pour la première fois en 2005 sous la forme d’une recommandation de l’OCDE, ont depuis lors été révisées par le Groupe de travail de l’OCDE sur les pensions privées afin d’accroître les exigences en matière de bonne gouvernance des fonds de pension.


