Anlagestiftungen: Performance-Vergleich per 30.6.2008
Die KGAST (Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen) hat die von Watson Wyatt ermittelten Vergleichszahlen für die Performancedaten ihrer Mitglieder per 30. Juni 2008 publiziert. Der KGAST angeschlossen sind 21 Anbieter mit einem Gesamtvermögen von 72 Mrd. Franken. Im letzten Halbjahr hat dieses sich aufgrund der Kursentwicklung um 4 Prozent verringert. Die beiden mit Abstand grössten Anlagestiftungen sind jene der CS (16,8 Mrd., -6%) und der Swisscanto (15,3 Mrd., -2,5%).
Performancedaten
IPE: "PKZH suspends rebalancing on solvency drop"
The CHF14.5bn City of Zürich Pension Fund has decided not to make any major changes to its portfolio in light of the credit crisis, even though its funding level has now dropped from 130% in 2007 to an estimated 116% today. Vera Kupper Staub, chief investment officer and vice-chair of the executive board at the fund, explained to IPE: «Because our reserves are below our target level, we suspended rebalancing in our portfolio so that we are currently underweight equities from our strategic level of exposure to this asset class.»
The fund currently has 35% in equities, compared with its strategic quota of 40%, and 43% in bonds while the rest is invested in alternatives and real estate. She added no major changes to the asset allocation have been made because of the credit crisis but said the fund was hoping to regain its target funding level of 124%. «We are long-term investors therefore we are not making any short-term prognosis or decisions. But if the funding ratio were to fall under 112%, we would start to reduce our equity exposure due to the reduced ability to absorb risk,» said Kupper Staub.
IPE
Fall Vera/Pevos wird weiter gezogen
Die strafrechtliche Aufarbeitung des Falles Vera/Pevos geht in eine weitere Runde. Oberstaatsanwalt Matthias Welter appelliert gegen die Freisprüche des Amtsgerichtes Olten-Gösgen, wie er mitteilte. Mit der Appellation würden die Voraussetzungen geschaffen, damit entschieden werden könne, ob eine Verhandlung vor Obergericht überhaupt noch Sinn habe. Dies in Kenntnis der schriftlichen Begründung der Freisprüche und unter Einbezug der Spezialisten der Wirtschaftsabteilung. Im Vordergrund wird dabei die Verjährungsfrage stehen, welche die Gerichtspräsidentin in ihrer mündlichen Urteilsbegründung offengelassen hat, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Weiterhin könne vor allem nicht nachvollzogen werden, dass das Konstrukt «Vera/Pevos» nach Auffassung des erstinstanzlichen Gerichts völlig legal gewesen sein soll und dass die für die Pensionskassen verantwortlichen Organe kein strafrechtlich relevantes Verschulden treffe.
SonntagsZeitung: Pensionskassen in Unterdeckung
«Die finanzielle Situation der Pensionskassen in der Schweiz hat sich 2007 und 2008 so stark verschlechtert, dass einige Kassen in eine Unterdeckung geraten sind. Bei ihnen liegt der Deckungsgrad unter 100 Prozent, bei manchen sogar unter 90 Prozent. Darunter befinden sich auch einige kantonale Pensionskassen. So lag die Pensionskasse des Kantons Zürich BVK Ende März 2008 bei einem Deckungsgrad von nur 93 Prozent. Seither dürften weitere Verluste angefallen sein», schreibt Meinrad Ballmer in der SonntagsZeitung.
In Unterdeckung befinden sich derzeit zum Beispiel die bekannten Sammelstiftungen Profond, Meta und PK Pro. Die Sammelstiftung Profond wies per Ende Januar 2008 noch einen Deckungsgrad von 103,6 Prozent auf. Doch allein im ersten Quartal 2008 betrugen die Anlageverluste der Profond 10,5 Prozent.
Aufgrund der traditionellen Anlagestrategie der Sammelstiftung dürften im Jahre 2008 weitere Verluste angefallen sein. Wie hoch der Deckungsgrad derzeit ist, gab die Profond auf Anfrage nicht bekannt. Stiftungsratspräsident Herbert Brändli sagt: «Wir verfolgen den Deckungsgrad wegen seiner kurzfristigen Bedeutungslosigkeit nicht täglich, wöchentlich oder monatlich, können aber bestätigen, dass er momentan mit Sicherheit unter 100 Prozent liegt.» Strukturell sei die Profond aber gut unterwegs.
Ähnlich ist die Situation bei den Sammelstiftungen Meta und PK Pro. Meta wies Ende 2007 einen Deckungsgrad von 101,3 Prozent auf. Der Verlust im ersten Quartal 2008 betrug 10,19 Prozent. Auch bei der Meta dürften die Verluste im Laufe des Jahres 2008 angehalten haben. Gemäss einer Hochrechnung der Meta lag der Deckungsgrad Ende Juni bei 90, Ende Juli etwas über 90 Prozent. Kurt Strasser von der Meta hält fest: «In den Jahren 2001 und 2002 haben die Pensionskassen ähnliche Marktverhältnisse überstehen müssen und überstanden.»
Artikel SonntagsZeitung
CS Pensionskassen-Index: Weiter vergrösserte Lücke zur gesetzlichen Vorgabe
Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie in Abbildung 1a), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, hat sich im 2. Quartal 2008 minim um 0,20 Punkte resp. 0,17% auf 119,65 Punkte verbessert. Der schwächste Monat war mit einem Minus von 3,57 Punkten (–2,90%) der Juni, der den Anstieg der positiven Monate April (+3,16 Punkte resp. +2,64%) und Mai (+0,61 Punkte resp. 0,50%) beinahe vollständig zunichte machte. Somit verlor der Index im ersten Halbjahr 2008 6,87 Punkte resp. 5,43% gegenüber dem 31.12.2007.
Die BVG-Verzinsung (rote Linie in Abbildung 1a) ist, ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Anfang des Jahres 2000, im Berichtsquartal um weitere 0,87 Punkte (0,68%) von 128,76 auf 129,63 Punkte gestiegen. Obwohl sich der Index im 2. Quartal 2008 positiv entwickelt hat, stieg die negative Differenz zur BVG-Vorgabe um 0,5% weiter an, da deren Zunahme höher war als der Indexanstieg. Im gesamten ersten Halbjahr 2008 ist die negative Differenz zwischen Index und BVG-Mindestzins, verglichen mit dem Startdatum im Jahr 2000, weiter an gestiegen, und der Index liegt nun ins gesamt 9,98 Punkte resp. 7,70% im Hintertreffen.

Abbildung 1b zeigt die Differenzierung nach den folgenden Grössensegmenten: <150 Mio. CHF, 150 – 500 Mio. CHF, 500 Mio. – 1 Mrd. CHF und >1 Mrd. CHF. Drei Segmente konnten im Berichtsquartal etwas zulegen, während das bisher beste Segment («150 – 500 Mio CHF») diesmal als einziges im Minus lag.
Mitteilung CS / Erläuterungen
Vera / Pevos-Prozess: "Für den Kanton Solothurn wird’s teuer"
Das Oltner Tagblatt schreibt zum Urteil im Fall Vera / Pevos: «Eine Überraschung stellten die sieben Freisprüche im Fall Vera/Pevos vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen nicht dar. Man darf sogar sagen, dass diese aufgrund des Prozessverlaufs vom 30. Juni bis 11. Juli allgemein erwartet wurden. Auch dass der grösste und komplexeste Wirtschafts-Straffall, der je vor einem solothurnischen Gericht abgehandelt wurde, für den Kanton Solothurn zu einem der teuersten der Geschichte werden könnte, hat sich gestern bewahrheitet. Das Amtsgericht sprach nebst Genugtuungssummen von 65 000 Franken sowie einer Schadenersatzzahlung von 5000 Franken auch Parteientschädigungen (Kostenschriften der Rechtsvertreter etc.) von insgesamt Fr. 1 051 166.20; insgesamt kommt der Vera/Pevos-Prozess den Kanton Solothurn also auf rund 1,21 Mio. Franken zu stehen.»
Das Tagblatt rekapituliert in seinem Beitrag über den Prozess ausführlich die Begründung von Amtsgerichtspräsidentin Barbara Hunkeler und stellt ihre formellen wie materiellen Überlegungen zu den Freisprüchen dar. Ins Gewicht fielen dabei vor allem die Vorbehalte gegenüber der Anklageschrift. Anstelle des ferienhalber abwesenden zuständigen Staatsanwalts Martin Zeltner kommentierte Oberstaatsanwalt Matthias Welter den Entscheid für das Tagblatt. Überrascht zeigte sich Welter über das Urteil des Amtsgerichts Olten-Gösgen nicht, jedoch «ein bisschen enttäuscht». Man habe mit allem rechnen müssen, Schuldsprüchen wie Freisprüchen. Teilweise seien die Begründungen von Amtsgerichtspräsidentin Hunkeler nachvollziehbar gewesen, teilweise aber weniger. Offen ist im Moment noch, ob die Staatsanwaltschaft den Fall jetzt weiter zieht.
Bericht Oltner Tagblatt
Freisprüche für Angeklagte im Vera / Pevos-Fall
Die Verantwortlichen der Anlagestiftungen Vera und Pevos gehen straffrei aus. Das Amtsgericht Olten-Gösgen hat im Fall des grössten Pensionskassen-Debakels der Schweiz alle sieben Beschuldigten freigesprochen. Wie schon im ersten Verfahren im Dezember 2006 kam das Gericht zum Schluss, dass die Schlussverfügung der Staatsanwaltschaft der «richterlichen Praxis» nicht genüge. Die Anklagepunkte seien bezüglich «Tathergang und Tatzeit» zu wenig konkret, sagte die Gerichtsvorsitzende Barbara Hunkeler. Die Schlussverfügung sei zwar besser als die erste, weise aber nach wie vor gravierende Mängel auf. Die einzelnen Tatbestände könnten nur schwer den einzelnen Beteiligten zugeordnet werden. Die Anwälte der Beschuldigten werden mit rund einer Million Franken aus der Staatskasse entschädigt. Zudem sprach das Gericht den Freigesprochenen eine Genugtuung von insgesamt 65 000 Franken zu.
Oltner Tagblatt / Bericht 20 Minuten
Investor Confidence Index steigt im Juli von 79,0 auf 82,6
Das weltweite Anlegervertrauen der Institutionellen stieg gemäss dem State Street Investor Confidence Index gegenüber dem korrigierten Juni-Stand von 79,0 um 3,6 Zähler auf 82,6. Dieses Ergebnis wurde maßgeblich vom Vertrauen der Anleger in Asien bestimmt, da deren Risikobereitschaft sich um 8,5 Zähler von 74,4 auf 82,9 erhöhte. Das Vertrauen nordamerikanischer institutioneller Anleger ist um 6,9 auf 84,7 Zähler gesunken, während der Rückgang bei institutionellen Anlegern in Europa lediglich 0,9 Zähler (auf 80,5 Zähler) betrug.
Mitteilung State Street
Fall Vera/Pevos: Gericht eröffnet Urteile
Nach zweiwöchiger Verhandlung eröffnet das Amtsgericht Olten-Gösgen am Mittwoch, 23.7., die Urteile zum Pensionskassen-Fall Vera/Pevos. Die Staatsanwaltschaft fordert die Verurteilung der sechs Angeklagten. Die Anklage macht die Beschuldigten mitverantwortlich für den Niedergang der beiden Oltner Pensionskassenstiftungen Vera und Pevos.
Betroffen waren 120 Firmen, die der Stiftung angeschlossen waren. Beim bislang grössten Pensionskassendebakel der Schweiz entstand ein Finanzloch von rund 200 Millionen Franken. Der Staatsanwalt forderte in der Verhandlung für die damaligen Verantwortlichen der Stiftung bedingte Freiheitsstrafen von zehn Monaten bis zu zwei Jahren sowie Bussen von bis zu 10 000 Franken. Sie warf den Angeklagten qualifizierte Veruntreuung, Betrug und Urkundenfälschung vor.Die Verteidiger plädierten in allen sechs Fällen auf Freispruch. Sie machten u.a. geltend, das ganze Verfahren diene nur dem Zweck, Unterlagen für Schadenersatzklagen zu erhalten.
PK Schaffhausen: "Die Rentner müssen keine Angst haben"
Die Kantonale Pensionskasse Schaffhausen wies zu Beginn dieses Jahres eine Unterdeckung auf. Die Schaffhauser Nachrichten unterhielten sich darüber mit Regierungsrat Heinz Albicker.
SHN
NZZ: Diskussion um Sterbetafeln bei Pensionskassen
Ein Referat von Olivier Deprez an der diesjährigen AWP-Tagung war Anlass zu einem Beitrag in der NZZ über Bedeutung und Konsequenzen der von den Pensionskassen verwendeten Sterbetafeln. Pensionskassen wenden heute die sogenannten Perdiodentafeln, welche die dynamische Entwicklung der Sterblichkeit der Versicherten nicht berücksichtigen. Zur Korrektur werden laufend Rückstellungen vorgenommen, welche aber nur die bereits aufgelaufene Zunahme der Lebenserwartung berücksichtigen. Von einzelnen Experten wird deshalb der Wechsel zu Generationentafeln empfohlen, auch vom Büro Deprez, das im Artikel zitiert wird. Etwas irreführend sind Titel und Lead des Beitrags, welche die Problematik in ein falsches Licht stellen. Die eigentlichen Ausführungen zeigen aber anschaulich die Problematik auf, der sich die Vorsorgeeinrichtungen gegenüber sehen und welche Lösungsmöglichkeiten heute auch aufgrund der zur Verfügung stehenden elektronischen Datenverarbeitung gegeben sind.
Beitrag NZZ
IPE: "Swiss returns slump to -8.38% without property"
Swiss Pension funds returned -8.38% for the first half of this year, according to State Street’s latest Swiss Pensionskassenindex. Unlike Credit Suisse, State Street only includes assets held by its custodial business for clients to calculate the index and so excludes assets like direct real estate holdings. (See earlier IPE-article: Swiss funds saved by direct real estate) Credit Suisse had calculated losses of -5.6% for the first quarter and a positive outturn of 0.2% for the second quarter while State Street reported average first quarter returns of its clients of -8.04% and second quarter returns of -0.37%. “This is the fourth consecutive quarter with negative returns,” State Street noted in a press release.
IPE
Revision der Anlagevorschriften in der BVV2 wahrscheinlich auf 1. Januar 2009
Die BVG-Kommission hat die Vorschläge einer Arbeitsgruppe für die Revision der Anlagevorschriften in der BVV 2 einstimmig gutgeheissen. Der Entwurf geht jetzt beim Bund in die sogenannte Ämterkonsultation. Verläuft diese ohne Vorbehalte, dürfte der Bundesrat die Änderungen auf den 1. Januar des kommenden Jahres in Kraft setzen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen insbesondere die umstrittenen Anlagebegrenzungen. Die Arbeitsgruppe ist zum Schluss gekommen, dass diese nicht wie vielfach gefordert fallen gelassen werden sollten. Für solche Institutionen wie Freizügigkeits- und Anlagestiftungen seien sie weiterhin zweckmässig und auch die Aufsichtsämter befürworten ein einfaches und griffiges Instrument zur Analyse der Asset Allocation. Allerdings werden die heute geltenden Vorschriften drastisch vereinfacht. Die Unterteilung nach in- und ausländischen Anlagen soll weitgehend entfallen. Gleichzeitig wird jedoch auch eine Reduktion der Quoten für ausländische Immobilien und Hypotheken vorgeschlagen.
Eine weitere wichtige Liberalisierung steht für die alternativen Anlagen an. Sie dürfen gemäss Vorschlag neu ohne Erweiterungsbegründung vorgenommen werden. Voraussetzung ist aber eine seriöse Prüfung und eine breite Diversifizierung. Ergänzt wird Art. 50 BVV2 (Sicherheit und Risikoverteilung) mit der expliziten Aufnahme von Asset Liability Analysen. Während es sich bei den vorgängig erwähnten Punkten um konkrete Fragen der praktischen Anlagetätigkeit handelt, sollen die revidierten Vorschriften auch grundsätzlich eine neue Ausrichtung durch die Betonung der Eigenverantwortlichkeit der Vorsorgeeinrichtungen erhalten. Diese würde dann die eingeschränkte Fassung des angelsächsischen Konzepts der Prudent Man Rule darstellen.
Sonntags-Zeitung: "Pensionskassen – 55 Milliarden Verluste"
Seit Anfang Jahr haben die Schweizer Pensionskassen gemäss Schätzung von Meinrad Ballmer in der Sonntags-Zeitung Verluste zwischen 5 und 14 Prozent eingefahren. Insgesamt würden die Verluste rund 55 Milliarden Franken betragen. Mehrere Experten verlangen eine Senkung des Mindestzinssatzes. Schon seit 2007 zehren die Kassen von ihren Reserven: Die Folge sind sinkende Deckungsgrade. Fast alle Experten erwarten deshalb, dass der Bundesrat den Mindestzins im Herbst senken wird, wie die «SonntagsZeitung» schreibt.
Hanspeter Konrad, Direktor des Schweizerischen Pensionskassenverbandes, sagt: «Der Mindestzins sollte derzeit anstatt bei 2,75 Prozent eher bei 2 Prozent sein.» Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes verlangt gar eine Senkung auf 1,75 Prozent. SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi fordert, der Mindestzinssatz müsse der finanziellen Situation der Kassen und der Realität an den Finanzmärkten angepasst sein: «Es ist immer falsch, das Geld auszugeben, bevor man es verdient hat. Werden die Pensionskassen dazu gezwungen, dann geht dies nur zu Lasten der Aktiven, die arbeiten und Beiträge zahlen.»
Bei Gewerkschaften und Sozialdemokraten stösst die Forderung auf Ablehnung. Unter 2,5 Prozent dürfe der Mindestzinssatz nicht gesenkt werden, verlangen die SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger-Oberholzer ebenso wie die Gewerkschaft Travail Suisse.
SonntagsZeitung
State Street PK-Index: -0,37% im Q2, minus 8% für 1. Semester 08
Der von State Street Investment Analytics errechnete Schweizer PK-Index erreicht im zweiten Quartal 2008 eine Rendite von minus 0.37 Prozent. «Das Erreichen des vom Bundesrat auf dieses Jahr hin erhöhten Mindestzinssatzes von 2.75 Prozent dürfte für viele Pensionskassen mittlerweile ausser Reichweite liegen», meint Reto Tschäppeler von State Street Zürich. Im ersten Quartal sank der PK-Index von State Street um 8.04 Prozent, damit liegt die Gesamtperformance für das erste Halbjahr 2008 bei minus 8.38 Prozent.
Die Transaktionskosten reduzierten sich in der Schweiz gegenüber Ende 2007 um 6.86 Prozent von 22.44 auf 20.90 Basispunkte (siehe Grafik). Dies bedeutet, dass institutionelle Investoren im letzten Quartal durchschnittlich 20.90 Basispunkte für die Ausführung ihrer Transaktionen in Schweizer Aktien aufgewendet haben.
Die globalen Werte sanken im zweiten Quartal 2008 ebenfalls gegenüber Ende 2007. Der Rückgang ist mit 11.38 Prozent ausgeprägter, aber der Kostenblock bleibt mit durchschnittlich 34.89 Basispunkten global auf einem wesentlich höheren Niveau als in der Schweiz.



