“Pension Funds Love Wall Street”
According to a recent report by Cliffwater LLC, an adviser to institutional investors, from 2006 to 2012 state pension funds more than doubled their allocations to alternative investments, which include private equity, real estate, hedge funds and commodities. Totaling almost $600 billion, these nontraditional investments now constitute 24 percent of public pension fund assets. In contrast, the funds dropped their investments in stocks to 49 percent from 61 percent over the six-year period.
There’s a reason for that big move, as explained in a recent International Monetary Fund report. Over the last 10 years, the average U.S. public pension fund earned a return of 6.4 percent a year, very healthy but not enough to meet the 8 percent return guaranteed to government employees. In an effort to take pressure off the state budgets that must cover those deficiencies, the IMF reports that state pension funds have been shifting billions to alternative investments promising higher yields.
OAK: Weisung zur Unabhängigkeit des Experten
Die Oberaufsichtskommission hat die Weisung zur Unabhängigkeit des Experten für die BV publiziert. Auffallendste Differenz zum Entwurf – der auf heftige Kritik gestossen ist – bildet der Wegfall des Verbots von Dienstleistungen, die über das Expertenmandat hinausgehen. An dessen Stelle ist das Verbot von Entscheidfunktionen getreten.
Stephan Wyss, Präsident der Kammer der PK-Experten, hat in “Vorsorge Aktuell” dazu eine erste Stellungnahme abgegeben. Wyss sagte u.a.: “Die OAK hat im letzten Jahr kommuniziert, dass sie prioritär die Systemrisiken der 2. Säule analysieren will. Deshalb waren wir in der SKPE überrascht, dass eine der ersten Weisungen der Unabhängigkeit von uns Experten für berufliche Vorsorge galt. Dazu kommt, dass bereits die BVV2 in Art. 40 die Unabhängigkeit des Experten detailliert regelt und die SKPE ihr eigene Unabhängigkeitsrichtlinie im letzten Jahr an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst und verschärft hat. Schliesslich haben Nachfragen ergeben, dass die Unabhängigkeit des Experten bisher aufsichtsrechtlich zu keinen Problemen geführt hat.
Die OAK hat uns ermöglicht, Feedback zum ersten Entwurf der Weisung zu geben und unsere Sicht der Dinge darzulegen. Gemäss meiner persönlichen Einschätzung war dieses Vorgehen geeignet und konstruktiv. Namentlich führte es gemäss meiner Meinung zu einer praxistauglichen Lösung nicht nur aus Sicht der Kassen und der Experten für berufliche Vorsorge, sondern auch aus Sicht der Aufsicht. Dieser konstruktiv-kritische Austausch mit der OAK ist eine gute Basis für die anstehenden noch wichtigeren Fachthemen, wie die Allgemeinverbindlichkeitserklärungen unserer SKPE Fachrichtlinien durch die OAK.”
Heiteres Abendrot
Die Basler Zeitung berichtet über die Sammelstiftung Abendrot, welche in den letzten Jahren insbesondere mit Bauprojekten der etwas anderen Art etwa in Zürich, Berlin, Winterthur, Basel oder dem benachbarten Grenzach aufgefallen ist. Die Baz schreibt dazu: “Eine der Gründerinnen von Abendrot heisst Eva Zumbrunn. Seit 1984 ist sie dabei. Damals wurde die Stiftung gegründet. 1985 wurde die Stiftung operativ tätig. Die heutige Anwältin Zumbrunn gehörte zu jener Zeit zu einer Gruppe von Alternativen und AKW-Gegnern aus der Region Basel. Es waren nicht einfach junge Wilde oder politische Chaoten. Sie überlegten sich im Alter von rund 30 Jahren sehr genau, warum sie eigentlich «Geld zwangssparen » sollen für einen Lebensabend, der noch in weiter Ferne schien.
Eva Zumbrunn: «Wenn wir schon verpflichtet waren dazu, wollten wir wenigstens selbst bestimmen, wo dieses Geld investiert werden soll. Also sagten wir uns, wir gründen unsere eigene Pensionskasse.» Einfach mal so schnell eine Pensionskasse gründen? Diese Risikobereitschaft hatten heutige Stiftungsratsmitglieder wie Dr. Hans-Ulrich Stauffer, Architekt Ruedi Bachmann, Architektin Elisabeth Steinegger und Ludwig Orhan von der Handwerksgenossenschaft 81. Und woher nahm die Gruppe das Kapital? War ein Mäzen im Spiel? Nichts dergleichen! «Wir starteten mit tausend Franken», sagt Eva Zumbrunn heute schmunzelnd.”
1 Cent ist 1 Cent
Einige italienische Behörden nehmen die geforderten staatlichen Sparanstrengungen offenbar außerordentlich ernst: Der Pensionskasse des finanziell angeschlagenen Landes fiel nun auf, dass Emilio Casali aus dem Urlaubsort Riccione in der Provinz Rimini an der Adriaküste in einem Fünfjahreszeitraum einen Cent zu viel ausbezahlt bekommen hatte, wie die Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Montag berichtete. Der 84-Jährige erhielt demnach per Einschreiben einen Bescheid mit der Aufforderung, die unrechtmäßige Zahlung auszugleichen.
Die Behörde rechnete aus, dass die Überzahlung zwischen dem 1. Jänner 1996 und dem 31. Dezember 2000 erfolgt sei. Casali habe die Möglichkeit, den Betrag „in mehreren Raten“ zu erstatten, wurde ihm mitgeteilt.
Der Fussabdruck wird gemessen
Bis 30. Oktober läuft eine europaweite Initiative für Pensionskassen, gemeinnützige Stiftungen sowie andere institutionelle Anleger und Family Offices. Stiftungen können sich um einen Voucher bewerben, der ihnen eine kostenlose Analyse ihrer Vermögensanlagen im Hinblick auf deren CO2-Intensität sowie einen individuellen Workshop ermöglicht.
Die Initiative wird getragen von South Pole Carbon und Climate-KIC. Sie ist nichtkommerziell und hat zum Ziel, Pensionskassen, Stiftungen und andere institutionelle Anleger auf das Thema „CO2-Fussabdruck von Kapitalanlagen“ aufmerksam zu machen. Insbesondere Pensionskassen und gemeinnützige Stiftungen sehen sich zunehmend einer Öffentlichkeit ausgesetzt, welche wissen möchte, wie die Kapitalien der Stiftungen angelegt sind und welchen Fussabdruck sie hinterlassen.
CS PK-Index im Q3
Credit Suisse hat den Bericht zu ihrem Pensionskassen-Index für das dritte Quartal 2013 veröffentlicht. Zur Entwicklung der Asset Allocation wird festgehalten: “Die Anlageallokation per 30. September 2013 zeigt auf, dass die Aktienquote zum zweiten Mal in Folge gesunken ist. Zwar wurde wieder vermehrt in Aktien Schweiz investiert (0,40 %), hingegen wurden die Aktien Ausland erneut reduziert (– 0,69 %). Im dritten Quartal 2013 beträgt die Gesamtaktienquote 30,41% (Q2 2013: 30,70 %). Zusätzlich reduziert wurden die Engagements in Hypotheken (– 0,20 %), Alternativen Anlagen (– 0,26 %), Schweizer-Franken-Obligationen (– 0,48 %) und Obligationen Fremdwährungen (– 0,20 %). Erneut zugelegt haben hingegen die Engagements in Immobilien (+ 0,21%) und Liquidität (+1,38 %). Bei den Alternativen Anlagen fällt auf, dass die Umschichtung von den Rohstoffen in Hedge Funds, welche wir im zweiten Quartal gesehen hatten, wieder rückgängig gemacht wurde: Rohstoffe (– 2,72 %) bzw . Hedge Funds (– 3,04 %).
Zwangsüberweisung der Panvica FZ-Stiftung an die Auffangeinrichtung
Am 6. Juni 2013 verfügte die Berner Stiftungsaufsicht die Auflösung der Freizügigkeitsstiftung Panvica mit Sitz in Herzogenbuchsee. Die Stiftung gehört zur Gesamtorganisation Panvica, welche für die Berufsverbände der Bäcker und Confiseure, der Weinhändler, Getränkegrossisten und Cafetiers als Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Sozial- und Personenversicherungen tätig ist. Neben der AHV-Ausgleichskasse gehören zur Organisation die Pensionskasse Panvica (der Sammelstiftung Proparis angeschlossen), die Pensionskasse Panvica Plus, die Lebensversicherung Panvica Life und eben auch die Freizügigkeitsstiftung Panvica (in Linquidation), berichtet die Basler Zeitung.
Die Freizügigkeitsstiftung war erst im Juli 2011 gegründet worden, ab dem 1. Januar 2012 wollte man operativ sein. Stattdessen verfügte die Aufsichtsbehörde nach knapp zwei Jahren deren Auflösung. «Es handelt sich dabei nicht um eine Zwangsmassnahme, sondern um einen normalen Vorgang im Rahmen einer Liquidation», betont Hansjörg Gurtner, Leiter der Stiftungsaufsicht. Es komme häufig vor, dass eine Stiftung der zweiten Säule aufgelöst werde, dies geschehe jeweils mittels Verfügung der zuständigen Aufsicht. Auch bei der Freizügigkeitsstiftung Panvica handle es sich nicht um aufsichtsrechtliche Massnahmen, es seien keine kriminellen Machenschaften im Spiel gewesen.
Re-insurers to test the heat from pension fund rivals
Europe’s reinsurers will soon test the strength of competition from alternative investors like pension funds, whose activity may keep a lid on reinsurance price rises and add to challenges for a sector already facing crimped investment income.
Reinsurers, including the world’s top three players Munich Re, Swiss Re and Hannover RE, gather over the weekend in the German resort of Baden-Baden for annual contract talks with insurance companies, whom they help cover the cost of disasters in exchange for part of the profit.
European pension funds move away from equities as Eurozone crisis deepens
Pension fund allocations to equities are increasingly replaced with alternatives as European investors seek to cover themselves from the increasing volatility created by the Euro-zone crisis, Mercer’s annual European Asset Allocation Survey says.
With the recent warning from the European Commission that financial disintegration was imminent, the detected trend now seems to have started even quicker and fiercer than was predicted in the study.
The survey, which looked at 1200 European pension funds with assets of over €650bn, found that a wide set of alternative asset classes are being considered by pension funds, with 50% of schemes now holding an allocation to alternatives. This marks an increase of 40% compared to last year.
Mercer’s study reveals that pension schemes in what could be called ‚traditionally equity-heavy markets‘, such as the UK and Ireland, still have the largest equity weightings, although they have also seen the largest falls in equity allocations. This is mainly due to the desire to drive away from domestic equities. In the UK, average allocations to domestic and non-domestic equities fell by 4% (from 47% to 43%) during the past 12 months.
Swisscanto PK-Monitor: Erneut besser im Q3
Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt für das dritte Quartal eine leichte Verbesserung der Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen vor allem aufgrund der guten Entwicklung der Aktienmärkte.
Bei den erfassten privatrechtlichen Pensionskassen erhöhte sich der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad gegenüber dem Vorquartal leicht um 0,7 Prozentpunkte auf 110,1%. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung, bei denen der vermögensgewichtete Deckungsgrad um 0,6 Prozentpunkte auf 102,0% anstieg. Diese Kassen müssen, wie privatrechtliche Kassen, eine Schwankungsreserve aufbauen und streben auch einen Deckungsgrad von über 100% an.
Bei den erfassten öffentlich-rechtlichen Kassen mit Staatsgarantie ist eine Teilkapitalisierung von 80% zulässig. Auch bei diesen Kassen stieg der vermögensgewichtete Deckungsgrad leicht um 0,6 Prozentpunkte auf 75,8%.
Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erzielten seit Anfang 2013 eine vermögensgewichtete Rendite von 4,6%. Dadurch sank der Anteil der Kassen in Unterdeckung. Der geschätzte Anteil der privatrechlichen Kassen in Unterdeckung liegt nun bei rund 5% im Gegensatz zu zu einem Anteil von 41% bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitaliserung.
Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 30. September 2013 bilden die effektiven Angaben per 31. Dezember 2012 von 343 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt CHF 471 Mrd. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2013 gewählten Anlagestrategie. Weitere Informationen sind unter www.swisscanto.ch/pk-monitor erhältlich.
Suva und CERN: Alternative Strategien
Derivative Partners stellt die Anlagestrategen von Suva und Cern-Pensionskasse in ihrer Publikation “Anlegen & Vorsorgen” vor. dp schreiben: “ (…) Dass es auch anders geht, zeigen die Beispiele von Suva (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) und CERN Pension Fund. Vergleicht man die Asset Allokation dieser Institutionen mit derjenigen anderer institutioneller Anleger, so fällt mit 15% und 17% ihr hoher Anteil an alternativen Anlagen auf, rund zweieinhalb Mal so viel wie bei den grossen Schweizer Pensionskassen. Mit alternativen Anlagen lassen sich aber nicht nur Portfolios diversifizieren, sondern auch neue Renditequellen erschliessen bei vergleichbar tieferem Risiko als bei traditionellen Anlagen, zumindest was Hedge Funds betrifft.
Ähnlich sieht es beim CERN Pension Fund aus. Ende 2012 waren von den rund CHF 3.8 Mrd. Anlagevermögen 17% in alternativen Anlagen investiert. An Vergleichen mit externen Benchmarks zeigt man sich beim CERN kaum interessiert. Für das Jahresergebnis 2012 war vielmehr ausschlaggebend, dass die Anlage-Performance der Kasse mit einem Anstieg von 6,9% deutlich über den jährlich festgesetzten internen Zielwerten lag (5% ROT brutto; 3% über der Inflationsrate).
Allerdings ist die Erfolgsgeschichte des CERN Pension Fund im Gegensatz zur derjenigen von Suva noch jung. Ausgangsbasis für die radikale Kehrtwendung in Richtung Kapitalerhaltung im Jahre 2010 waren Überlegungen des neuen Managements, dass ein traditioneller, statischer Ansatz bei der Asset Allokation nicht immer Kapitalerhaltung und nachhaltige Renditen gewährt. Die neue Zielsetzung verfolgt einen «Absolute Return»-Ansatz, bei der auf den klassischen 60/40 Mix , 60% Investitionen in risikobehaftete Anlagen, die restlichen 40% in festverzinsliche, verzichtet wurde.
Bei der Asset Allokation wird neu auf Risikoklassen statt auf Asset-Klassen gebaut. Das geht nicht ohne professionelles Risk Management, da die Festsetzung klarer jährlicher Risiko-Limiten eine zentrale Rolle spielt. Eines aber ist sicher: Mit risikoarmen festverzinslichen Anlagen können die benötigten Sollrenditen nicht mehr erwirtschaftet werden. Alternative Renditequellen bleiben deshalb gefragt, während alternative Lösungsansätze zumindest diskutiert werden müssen.”
Bericht von der ASIP Fachtagung
NZZ: Von den Perioden zu den Generationen
Michael Ferber befasst sich in der NZZ mit dem aktuellen Trend bei den technischen Grundlagen von Perioden- zu Generationentafeln. Ferber schreibt: “Auch Manfred Hüsler und André Tapernoux von der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge gehen davon aus, dass die Zahl der Pensionskassen, die Generationentafeln verwenden, in den kommenden Jahren steigt. International gesehen, beispielsweise bei Vorsorgeeinrichtungen in Grossbritannien, den Niederlanden oder Dänemark, sei die Verwendung solcher Sterbetafeln bereits üblich. Gemäss Hüsler und Tapernoux war die Verwendung von Generationentafeln vor einem Jahrzehnt unter anderem wegen Schwierigkeiten mit der Informationstechnologie noch nicht möglich. Heutzutage sei dieser Stolperstein aber weggeräumt.
Auch laut Hanspeter Konrad, Direktor des Pensionskassenverbands Asip, geht die gegenwärtige Entwicklung bei den technischen Grundlagen klar in Richtung der Generationentafeln. Dass diese künftige Verringerungen der Sterblichkeit bereits in ihre Tabellen eingebaut haben, belaste die Bilanzen der Vorsorgeeinrichtungen im Moment der Einführung aber mit höheren Verpflichtungen, sagt er. Mit Verwendung der Generationentafeln nehme eine Pensionskasse in Bezug auf die Bewertung eine vorsichtigere Haltung ein.”
Interview mit Martin Gubler, Zurich Invest
finews hat Martin Gubler, Leiter Zurich Invest, zur Anlagesituation der Institutionellen befragt. Gubler nutzte die Gelegenheit um auf die Vorteile der hauseigenen, neuen Anlageprodukte Senior Secured Loans sowie Infrastruktur-Anlagen als Anlagegruppen der Zürich Anlagestiftung zu verweisen. Auszüge:
Senior Secured Loans und Infrastrukturanlagen, was sind die grössten Risiken in den beiden Bereichen?
Gubler: Grundsätzlich sind es für beide die eher niedrige Liquidität und die Fremdwährungsrisiken. Bei Senior Secured Loans kommt das Kreditausfallrisiko hinzu. Es lag in den letzten 10 Jahren bei rund 2,5 Prozent. Bei einem Zahlungsausfall sind Anleger in SSL aber gut geschützt, da sie als erste Gläubiger bedient werden. Die Rückgewinnungsquote bei Ausfällen lag in den letzten Jahren bei mehr als 70 Prozent. Bei Infrastruktur-Investments erachten wir regulatorische und politische Risiken als die grössten Risiken.
Warum sollten die institutionellen Anleger bereit sein, in diese Anlageprodukte zu investieren?
Zentral für den Anlageerfolg ist eine langfristige und breit diversifizierte Anlagestrategie. Beide Anlageklassen leisten dazu einen wertvollen Beitrag.
Welche Ziele haben Sie sich mit diesen beiden neuen Produkten gesetzt?
Pensionskassen müssen bei vertretbarem Risiko die benötigte Mindestverzinsung sicherstellen. Hier wollen wir überzeugende Lösungen bereit stellen. Damit liegen wir offenbar richtig: Bei Infrastruktur haben wir bereits feste Zusagen von 280 Millionen Franken. Das ist ein vielversprechender Start. Und die Pensionskasse von Zurich wird selber 150 Millionen Franken in unsere Senior-Secured-Loans-Anlagegruppe investieren.
Existieren Konkurrenzprodukte?
Wir sind bisher die einzigen, die in diesen Anlageklassen massgeschneiderte Lösungen für Schweizer Pensionskassen anbieten. Unsere Anlagestiftungen sind steuerlich optimiert, in der Schweiz domiziliert und haben den expliziten Segen der Oberaufsichtskommission der Beruflichen Vorsorge.
Auch inhaltlich gibt es Unterschiede: Bei Senior Secured Loans berücksichtigen wir stärker europäische Darlehen. Bei Infrastruktur setzen wir auf Co-Investitionen. Das senkt die Kosten und garantiert die volle Kontrolle auf die einzelnen Investments.
“Kesseltreiben gegen Kapitalbezug”
In seinem Newsletter wendet sich der Pensionskassenverband gegen die wachsende Kritik am Kapitalbezug und schreibt: “In den letzten Wochen kritisierten einzelne kantonale Finanzdirektoren und Vertreter von AHV-/IV-Stellen die Möglichkeit des Kapitalbezuges in der zweiten Säule. Orchestriert wurden diese Vorwürfe mit politischen Vorstössen, die eine Beschränkung der Kapitalauszahlungen forderten. Ohne konkrete Zahlen auf den Tisch zu legen, wird pauschal behauptet, Kapitalbezüger würden ihr BVG-Geld verprassen und seien anschliessend auf von den Steuerzahlern finanzierte Ergänzungsleistungen angewiesen. Es gibt bis heute aber keine erhärtete, wissenschaftlich untermauerte Korrelation zwischen Kapitalbezug und nachfolgendem EL-Bezug. Die fixe Idee hinter den Vorwürfen gegen den Kapitalbezug trifft in dieser Form sicher nicht zu. Sollten die Ausgleichkassen Kenntnisse von schwerwiegenden Missständen in diesem Bereich haben, sollten sie diese offenlegen. Es geht nicht an, ohne Beweise nur aufgrund von wenigen, aber spektakulär geschilderten Einzelfällen den Kapitalbezug zu verteufeln. Auch Kapitalbezüger sind letztlich Steuerzahler und dürfen nicht bevormundet werden.”


