New York: On Tracking of Pensions, No Consensus
The disclosure that New York City uses two different methods to gauge its pension funds — one showing they are fully funded, and another showing a $49 billion deficit — has heaped fuel on a long-running debate over how to value pensions.
On Tracking of Pensions, No Consensus N- New York Times
Swissfirst: Maurer verteidigt sich
Der Anlagechef der Pensionskasse Rieter weist jedes Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem Fall Swissfirst oder anderen Geschäften von sich. Jürg Maurer sieht sich vielmehr als Opfer einer Rufmordkampagne.
Tages-Anzeiger Online | Wirtschaft
NZZ online
Durchsuchungen bei Swissfirst
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat an verschiedenen Standorten der Swissfirst-Bankengruppe Hausdurchsuchungen vorgenommen und Beweismaterial beschlagnahmt. Wie der Zürcher Staatsanwalt Arno Thürig bekannt gab, richtet sich das Strafverfahren der Staatsanwaltschaft inzwischen auch gegen mehrere Pensionskassen-Verantwortliche.
NZZ Online
Nationalbankpräsident Roth will weniger Pensionskassen
In einem Interview mit dem Blick liess NSB-Präsident Roth verlauten, dass er Stimmen, die für eine kleinere Anzahl Pensionskassen plädieren, begrüsse. Derzeit gebe es 8000 Kassen; er bezweifle sehr, das es genügend kompetente Chefs gebe, soviele Kassen gut zu führen.
Allerdings darf auch an an der Kompetenz des SNB-Chefs gezweifelt werden, jedenfalls was die berufliche Vorsorge angeht. Die Zahl von 8000 Pensionskassen geistert zwar schon seit einiger Zeit im Zusammenhang mit dem Swissfirst-Fall durch die Medien ("Experte" Greter hat sie lanciert), sie stimmt jedoch nicht. Gemäss der neusten Erhebung 2004 des Bundesamtes für Statistik beträgt die Zahl noch 2935 Pensionskassen. Vielleicht entspricht dies eher den Vorstellungen der Nationalbank.
Es wäre wünschenswert, wenn die jetzt von den Medien zur endlosen Ausschlachtung des Swissfirst-Falles aufgebotenen "Fachleute" ein Minimum Skepsis und Zurückhaltung entwickeln würden, bevor sie sich für die allzu offensichtlichen Eigeninteresse der Presse (und insbesondere der Ringierpresse) instrumentalisieren liessen.
Tages-Anzeiger Online | Wirtschaft
NR Kaufmann wehrt sich gegen Vorwürfe
Gegen Filzvorwürfe im Fall Swissfirst wehrt sich der SVP-Nationalrat Hans Kaufmann in einem Interview des Tages-Anzeigers. Er vermutet dahinter einen Rachefeldzug gegnerischer Kreise.
Tages-Anzeiger Online | Wirtschaft
Lancierung eines IV-Forschungsprogramms
Das Bundesamt für Sozialversicherungen startet ein breit angelegtes Forschungsprogramm zur Invalidenversicherung. Das auf mehrere Jahre angelegte Programm hat zum Ziel, wissenschaftlich gesichertes Wissen zur IV und zur Umsetzung der eingeleiteten Reformen zu erarbeiten und nutzbar zu machen. Damit sollen heute bestehende Wissenslücken geschlossen werden, um die weitere Entwicklung des Sozialwerks nachhaltig steuern zu können. Anfang September beginnt die Ausschreibung erster Forschungsprojekte.
http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=6806
Demographie-Leporello von Avenir Suisse
Avenir Suisse hat zum Thema der demographischen Alterung ein kleines Nachschlagewerk in Form eines Leporellos* publiziert. Auf 22 Seiten im Kleinformat wird eine Fülle an Zahlen, Informationen und Überlegungen zu den Folgen der alternden Gesellschaft für den Sozialstaat und den Arbeitsmarkt übersichtlich präsentiert.
Die faltbare Broschüre zeigt die globale, europäische und schweizerische Bevölkerungsentwicklung und die Alterung der Gesellschaft anhand einfacher Grafiken und verständlicher Texte auf. Sie richtet sich an interessierte Leserinnen und Leser ohne demographische Vorkenntnisse und eignet sich insbesondere als Hilfsmittel für den Unterricht, für die politische Arbeit und zur persönlichen Dokumentation.
Die Broschüre, die in deutscher und französischer Sprache verfügbar ist, kann kostenlos bestellt werden. Avenir Suisse stellt auch eine grössere Menge zu, damit Sie die Broschüre auflegen oder weiterverteilen können (Tel. 044 445 90 00, Mail assistent@avenir-suisse.ch). Das Leporello kann auch auf www.avenir-suisse.ch herunter geladen werden.
* Leporello, ein faltbares Heft in der Form eines Papier- oder Kartonstreifens, das in der Art einer Ziehharmonika zusammengelegt ist. Der Name kommt von der Mozart’schen Opernfigur Leporello, dem Diener von Don Giovanni. Er führte eine Liste der von seinem Herrn verführten Damen, und weil die ca. 2000 Einträge eine ziemlich lange Liste ergaben, faltete er das Papier (über Treppenstufen), um es handlicher zu machen.
Forderung nach freier PK-Wahl als Swissfirst-Konsequenz
Als Folge der Swissfirst-Affäre holt die Zürcher Nationalrätin Kathy Riklin ein altes Anliegen aus der Schublade: die freie Wahl der Pensionskasse. Noch hat Riklin ihr Begehren nicht ausformuliert. Aber sie ist entschlossen, in der kommenden Herbstsession einen Vorstoss einzureichen, schreibt der Tages-Anzeiger.
Tages-Anzeiger Online | Wirtschaft
Semester-Performance negativ
Der im Auftrag des Schweizerischen Pensionskassenverbandes von Watson Wyatt durchgeführte Performancevergleich zeigt für das erste Halbjahr 2006 eine negative Performance von -0,3% auf dem Gesamtportfolio (Aktien, Obligationen, Immobilien, Hedge Funds) der teilnehmenden Pensionskassen. Schwach tendierende ausländische Aktien- und Obligationenmärkte sowie Währungsverluste im U.S.-Dollar sorgten für das enttäuschende Resultat.
Die Pensionskassen konnten nur mit Aktien Schweiz eine positive Performance erzielen und zwar +3,4%. Mit Obligationen und Aktien Ausland musste eine negative Performance hingenommen werden. Der Vergleich mit breiten Marktindices zeigt, dass die Kassen in einer Anlagekategorie unter dem Index und in zwei Anlagekategorien über dem Index abschnitten. In einem Fall (Aktien Ausland) wurde der Index egalisiert. Diese relative Performance wird durch eine aktive Verwaltung oder eine geschickte Benchmarkwahl erzielt. Die Differenz zwischen dem besten und am wenigsten erfolgreichen Vermögensverwalter für Aktien Schweiz betrug 5%. Bei den anderen Anlagekategorien lag dieser Wert zwischen 3% und 6%.
Die Anlagekategorien Aktien und Obligationen bilden zusammen mit 80% des gesamten Pensionskassen-Vermögens das Schwergewicht. 20% des Vermögens sind in Immobilien, Hedge Funds, Private Equity und weiteren Anlagen angelegt. Die Vermögensallokation zeigt, dass Pensionskassen an ihrer längerfristigen Anlagestrategie im Vergleich mit Ende 2005 mehrheitlich festgehalten haben.
Mitteilung ASIP / Watson Wyatt
NZZ: Überlegungen im Nachgang zur Swissfirst-Affäre
Der ins Kreuzfeuer der Kritik geratene Swissfirst-Deal legt auch aus der Perspektive von Pensionskassen und von weiteren Verwaltern von Vorsorgegeldern heikle Felder offen. Obwohl Versicherte in diesem Fall kaum zu Schaden gekommen sind, steht im Raum, wie eine gute Corporate Governance im Einzelnen durchgesetzt werden kann, schreibt Werner Enz in der NZZ.
NZZ Online
Swissfirst erwägt «strategische Optionen»
Die Swissfirst hat sich in einer Medienmitteilung gegen die in der Presse erhobenen Vorwürfe in einer Medienmitteilung zur Wehr gesetzt. In der Mitteilung heisst es u.a.: "Fast ein Jahr nach der erfolgreichen Fusion gelangten kürzlich mittels krimineller Machenschaften dem Geschäfts- und dem Bankkundengeheimnis unterliegende Dokumente an einzelne Medien. Dies löste eine Medienkampagne aus, welche die Rechtmässigkeit der Transaktion mit tatsachenwidrigen und verzerrenden Darstellungen in Zweifel zu ziehen versuchte und in einer Vorverurteilung des CEOs der Swissfirst Gruppe, Thomas Matter, gipfelt. Diese Kampagne gegen die Swissfirst und ihren CEO entbehrt jeglicher Grundlage und ist in hohem Masse geschäfts- und rufschädigend. Sie erschwert die ordentliche Weiterführung der Bankgeschäfte in der aktuellen Struktur zusehends. Vor diesem Hintergrund haben deshalb Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Swissfirst Gruppe beschlossen, eine internationale Investmentbank damit zu beauftragen, unverzüglich sämtliche strategischen Optionen zu prüfen, insbesondere den Verkauf der gesamten Gruppe bzw. einzelner operativer Einheiten."
Zu dem bereits vor einiger Zeit angestrengten Verfahren gegen die Swissfirst durch einen Aktionär wird ausgeführt: "Die durch den besagten Einzelaktionär angestrengten Verfahren wegen Verletzung der Offenlegungs- und Meldepflicht sind mittlerweile durch die zuständigen Stellen, das heisst durch das Eidgenössische Finanzdepartement und die SWX Swiss Exchange, eingestellt worden. Zudem hat die detaillierte Überprüfung sämtlicher in Zusammenhang mit dem Zusammenschluss stehenden Einzeltransaktionen durch die unabhängige Revisionsstelle keinerlei Unregelmässigkeiten ergeben."
Swissfirst Mitteilung
Swissfirst – swissfirst
Pensionskasse des Bundes lässt Deal mit Swissfirst-Aktien untersuchen
Das Aufsichtsgremium der Bundespensionskasse Publica lässt Transaktionen mit Swissfirst-Aktien untersuchen.
NZZ Online
Libera-Studie: Bilanzierung von Vorsorgeverpflichtungen bei SMI-Unternehmen
In der neuen Studie der LPC Libera werden die in den Konzernrechnungen 2005 der SMI-Unternehmen erfassten Vorsorgezahlen analysiert und zusammengefasst. Die Werte berücksichtigen die schweizerischen und die ausländischen Vorsorgepläne der untersuchten Unternehmen. Die Summe der Vorsorgeverpflichtungen der 26 SMI-Unternehmen beträgt 179.8 Mrd. Fr.oder 18% der gesamten Marktkapitalisierung. Die Vorsorgeverpflichtungen sind im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Mrd. Fr. gestiegen. Das Verhältnis des vorhandenen Vorsorgevermögens zu den Vorsorgeverpflichtungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, die Summe der Fehlbeträge hat sich von 30.0 auf 29.5 Mrd. Fr. reduziert. Die Zunahme der Vorsorgeverpflichtungen ist u.a. auf die tieferen Diskontierungssätze (techn. Zins) zurückzuführen. Ende 2005 betrug der Mittelwert der Diskontierungssätze 3.75% und hat damit gegenüber dem Vorjahr (4.19%) abgenommen. Die gesamten Vorsorgekosten betragen 5.2 Milliarden Fr. Die von den Unternehmen effektiv bezahlten Beiträge belaufen sich auf 8.8 Mrd. Fr.
Studie
NZZ: Staatsanwalt weitet Swissfirst-Ermittlungen aus
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat ihre Ermittlungen im Zusammenhang mit den Vorgängen um die Transaktionen mit Aktien der Bank Swissfirst ausgedehnt.
NZZ Online
NR Rechsteiner zum Fall Swissfirst
Nationalrat Ruedi Rechsteiner (SP) erhebt im Zusammenhang mit den längst nicht geklärten Vorgängen rund um die Swissfirst Fusion eine Reihe von Forderungen.
Text Rechsteiner



