Motion für Mindestzins 3,25%
Der Bundesrat wird eingeladen, den Mindestzinssatz im Rahmen der nächsten Anpassungsrunde auf 3,25 Prozent zu erhöhen, heisst es in einer Motion von Nationalrat Hugo Fasel.
Fasel begründet seinen Antrag wie folgt: "Die Senkung des Mindestzinssatzes wurde in der Vergangenheit mit der schlechten Ertragslage begründet. Eine gute Ertragslage muss demzufolge auch eine Erhöhung des Mindestzinses zur Folge haben. Gemäss verschiedenen Umfragen haben die Pensionskassen im Jahr 2005 eine Performance von rund 10 Prozent erreicht. Diese erfreuliche Entwicklung muss auch für die Versicherten Früchte tragen. Der Vorschlag von 3,25 Prozent beruht auf der Formel des gleitenden Durchschnitts der siebenjährigen Bundesobligationen mit Zu- oder Abschlag zur Berücksichtigung der Performance anderer Anlagen. Es handelt sich dabei um die Formel, die auch in der BVG-Kommission zur Diskussion stand."
Curia Vista – Geschäftsdatenbank – 06.3392
Swiss Institutional Survey zum Thema interne Governance
Swiss Institutional Survey von Lusenti Partners hat am 14. August die siebte Umfrage gestartet. Das Fokusthema lautet "Führung der Institution (interne Governance)". Die Umfrage dauert bis zum 15. September, die Resultate werden ab Anfang Oktober veröffentlicht.
Swiss Institutional Survey
PFS eröffnet Rohstoff-Fonds
Neu bietet die PFS für Institutionelle Anleger eine Fondslösung in Rohstoffe an. Der Pictet (CH) Solutions – Institutional Commodities Fund basiert auf der Idee der Rollrendite und bietet einen hohen Inflationsschutz. Zusagen in der Höhe von über 35 Mio. Fr. liegen bereits vor.
Mitteilung PFS
Rieter legt die Swissfirst-Transaktion offen
Die Rieter-Pensionskasse hat am 14.8. im Detail über den Verkauf von Swissfirst-Titeln in zwei Tranchen informiert. Anlagenchef Jürg Maurer wird von Rieter aufgefordert zu erklären, wie er in kurzer Zeit sein Vermögen verhundertfachte. Die Sammelstiftung Fundamenta hat einen unabhängigen Experten eingesetzt und den Swissfirst-Deal diskutiert.
NZZ Online
Rieter-PK findet im Fall Swissfirst keine Unregelmässigkeiten
Die Rieter-Pensionskasse reagiert nun doch auf Vorwürfe gegen verschiedene Vorsorgeeinrichtungen, die mit Aktienverkäufen an Swissfirst vor deren Fusion mit der Bellevue-Bank auf Millionengewinne verzichtet haben sollen. Die Pensionskasse (PK) von Rieter sei sich keiner Fehler oder Unregelmässigkeiten bewusst. Mit Swissfirst-Aktien habe sie rund 1,7 Millionen Gewinn erzielt.
NZZ Online
ASIP zum Fall Swissfirst: Die Stiftungsräte sind gefordert
Rund um die Fusion der Banken Swissfirst und Bellevue überschlagen sich die Schlagzeilen, ohne dass substanziell neue Erkenntnisse gewonnen würden. Sollten im Zusammenhang mit den anprangerten Aktienverkäufen Gesetzesverstösse und Verletzungen des Verhaltenskodex vorliegen, so verurteilt der ASIP dieses Vorgehen unmissverständlich. Solche Verhaltensweisen widersprechen Sinn und Geist der beruflichen Vorsorge und untergraben das Vertrauen in die 2. Säule. Der ASIP hält jedoch fest, dass sowohl die gesetzlichen Bestimmungen als auch die Verantwortlichkeiten klar sind.
Mitteilung ASIP
Pensionskassen-Chef unter Verdacht
Der Fall Swissfirst zieht weitere Kreise: Der Chef der Rieter-Pensionskasse, Jürg Maurer, versteuerte per Ende 2004 ein Vermögen von 69 Millionen Franken. Dank Investitionen an der Börse, erklärt er gemäss Berner Zeitung.
espace.ch.
Christine Egerszegi: Aufsicht muss verbessert werden
In der Affäre um die umstrittenen Verkäufe von Swissfirst-Aktien kann laut der Aargauer FDP-Nationalrätin Christine Egerszegi Missbrauch nicht ausgeschlossen werden. Sie verlangt eine bessere Kontrolle der Pensionskassen.
Tages-Anzeiger Online | Wirtschaft
NZZ am Sonntag: Swissfirst in Bedrängnis
Im Zusammenhang mit der umstrittenen Fusion zwischen Swissfirst und Bellevue macht die Swissfirst in verschiedenen Zeitungen Aussagen, die nachweislich nicht stimmen, schreibt Charlotte Jacquemart in der NZZ am Sonntag.
NZZ Online
Was an der Fusion Swissfirst – Bellevue irritiert
Das beim Zusammengehen der beiden Finanzboutiquen Swissfirst und Bellevue gewählte Verfahren mag unternehmerisch attraktiv sein, birgt aber das Risiko einer Ungleichbehandlung der Aktionäre in sich. Mit der Ausweitung der Affäre auf die Sammelstiftung Fundamenta zeichnen sich noch weitere Verstrickungen ab, schreibt die NZZ.
NZZ Online
USA: Finanzierungslücken bei der Altersvorsorge
Der derzeit angeschlagene Optimismus der Amerikaner hat auch mit dem eher verhangenen finanziellen Ausblick auf ihr Alter zu tun. Sowohl in der staatlichen Social Security wie in der beruflichen Vorsorge sind die abgegebenen Leistungsversprechen nicht voll finanziert. Privat sparen die Amerikaner ebenfalls zu wenig.
NZZ Online
Trägerschaftsstrategie für die bernischen Kassen
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die Trägerschaftsstrategie für die Bernische Pensionskasse und für die Bernische Lehrerversicherungskasse genehmigt. Der schon vom Bundesrecht geforderte hohe Grad an Autonomie der bereits als öffentlich-rechtliche Anstalten des Kantons Bern organisierten Pensionskassen wird gewahrt. Gleichzeitig verlangt der Regierungsrat eine sichere, der Risikofähigkeit der Kassen angepasste Strategie bei der Anlage des Vorsorgevermögens.
Medienmitteilung des Kantons Bern
NZZ: Fatale Verstrickungen der Sammelstiftung Fundamenta
Die Affäre um die Bank Swissfirst und ihren Chef Thomas Matter ist vielschichtiger als bisher vermutet. Neue Fragen um die Corporate Governance von Pensionskassen wirft das vom «Blick» aufgedeckte Beziehungsnetz zwischen der Swissfirst und der über ein Anlagevermögen von rund 130 Mio. Fr. verfügenden Sammelstiftung Fundamenta auf.
Fatale Verstrickungen der Sammelstiftung Fundamenta
Fundamenta-Gemeinschaftsstiftung bei Swissfirst beteiligt
Eine weitere Pensionskasse hat wegen umstrittener Verkäufe von Swissfirst-Aktien eine externe Untersuchung angeordnet. Es handelt sich um die Fundamenta Gemeinschaftsstiftung in Olten, wie deren Präsident und Ständeratspräsident Rolf Büttiker am Freitag einen Bericht der Zeitung «Blick» bestätigte.
baz.ch – Basler Zeitung Online
Wer hat sein BVG-Konto vergessen?
«Vergessene» Altersvorsorge von mehreren Milliarden Franken lagert auf sicheren Konti. Doch die Pensionierten könnten ihr Sparkapital jederzeit abrufen.
tagesanzeiger.ch | Geld | Sozial sicher


