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Botschaft zur Neuordnung der Aufsicht bis Ende Juni 2007

28. Februar 2007 By pwirth in Gesetzgebung

bundDer Bundesrat hat die Vernehmlassungsergebnisse zur Strukturreform in der beruflichen Vorsorge zur Kenntnis genommen. Gestützt auf die Vernehmlassungsauswertung wird das EDI bis Ende Juni 2007 eine Revisionsvorlage ausarbeiten. Ziel der Vorlage ist es, die Aufsicht in der beruflichen Vorsorge zu verstärken und Verhaltensregeln für die Verwaltung von Vorsorgeeinrichtungen (Governance) festzulegen. Zudem enthält die Vorlage auch Massnahmen zur Förderung der Arbeitsmarktpartizipation der älteren Arbeitnehmenden.

Das Vernehmlassungsverfahren hat gezeigt, dass zwar alle Teilnehmenden die Zielsetzung einer Stärkung der Aufsicht und der Oberaufsicht begrüssen, dass aber über die Art und Weise, wie diese Ziele erreicht werden sollen, kein Konsens besteht. Angesichts der widersprüchlichen Forderungen in der Vernehmlassung werden die Grundzüge der Vernehmlassungsvorlage im Wesentlichen in die Revisionsvorlage übernommen. Als zentrale Elemente sind eine Kantonalisierung resp. Regionalisierung der direkten Aufsicht über die Einrichtungen der 2. Säule und die Schaffung einer verwaltungsunabhängigen eidgenössischen Oberaufsichtskommission vorgesehen.

Zusätzlich werden Bestimmungen über Verhaltensregeln für die Verwaltung von Vorsorgeeinrichtungen (Governance) in die Revisionsvorlage aufgenommen. Zum einen werden die Anforderungen betreffend Integrität und Loyalität von Pensionskassenverantwortlichen präzisiert und zum anderen werden die Bestimmungen hinsichtlich Eigengeschäften, Interessenskonflikten, Retrozessionszahlungen und Offenlegung neu gefasst. Dabei stehen folgende Anpassungen im Vordergrund: Verbot von parallel running, zwingende Ablieferung von Retrozessionszahlungen an die Vorsorgeeinrichtung sowie Vorabprüfung von bestimmten Geschäften durch die Revisionsstelle.

Die Revisionsvorlage enthält auch eine Serie von Massnahmen für ältere Arbeitnehmende. Arbeitnehmende, die über das ordentliche Rentenalter hinaus arbeiten, sollen durch Beiträge in die berufliche Vorsorge die späteren Leistungen verbessern können. Aufgrund der Vernehmlassungsergebnisse werden diese Massnahmen zum Teil modifiziert: Im Gegensatz zum Vernehmlassungsprojekt soll die Möglichkeit zur Weiterversicherung nicht nur für Personen gelten, die aufgrund ihrer früheren beruflichen Laufbahn Beitragslücken haben. Zudem sollen die Beiträge paritätisch von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden bezahlt werden.

Link to www.news.admin.ch
Ergebnisbericht

Swisscanto startet 7. Pensionskassen-Umfrage

28. Februar 2007 By pwirth in Aktuell

Vom 1. März bis am 14. April 2007 werden von der Swisscanto wiederum via Internet die neusten Daten zur beruflichen Vorsorge der Schweiz erhoben. Erste Resultate werden Ende Mai 2007 präsentiert. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP unterstützt die Studie und empfiehlt seinen Mitgliedern die Teilnahme. Die bewährte Zusammenarbeit mit AWP/Complementa auf dem Gebiet der Datenerfassung wird fortgesetzt: Die Teilnehmer geben die Angaben direkt online auf www.swisscanto-pk-studie.ch ein. Sie haben dabei die Wahl, an der Umfrage von Swisscanto, am „AWP/Complementa Risiko Check-up“ oder an beiden Studien gleichzeitig teilzunehmen.

Die Vorsorgeeinrichtungen werden zu den Bereichen Organisation, Leistungen und Beiträge, Kapitalanlagen, Rendite und Performance sowie zum Thema „Pension Fund Governance“ befragt. Erfasst werden die öffentlich-rechtlichen Körperschaften, die privaten Pensionskassen sowie die Sammel- und die Gemeinschaftsstiftungen. Swisscanto präsentiert erste Ergebnisse der Umfrage am 24. Mai 2007 in Zürich und am 25. Mai 2007 in Lausanne. Eine umfassende Studie mit ausführlichen Darstellungen und Kommentaren wird als Publikation im September unentgeltlich zur Verfügung stehen.

No easy exit from commodities for pension funds

28. Februar 2007 By pwirth in Kapitalanlagen

A slide in oil and other commodity prices early this year has fed speculation that big money investors have fled these markets — but longer term players are happy to sit tight. Analysts say hedge fund activity contributed to the dive in oil prices from a record of $78.40 for U.S. crude in July last year to a 20-month low of $49.90 in January. But pension funds, insurance companies and other institutional investors do not move in and out so quickly.

Link to Reuters

Beschwerden gegen das Winterthur Modell eingestellt

27. Februar 2007 By pwirth in Aktuell, Rechtsfälle

In der Wintersession 2006 haben die Eidg. Räte mit dem neuen Artikel 53f BVG die Rechtsstellung der KMUs, welche bei einer Sammelstiftung angeschlossen sind, wesentlich verbessert. Die angeschlossenen KMU, beziehungsweise ihre Versicherten werden bei einem Wechsel der Vorsorgeeinrichtung nun besser gestellt. Damit ist das Hauptanliegen der KMU-Schutzgemeinschaft durch den Gesetzgeber erfüllt.Die Gesetzesänderung wird voraussichtlich vor dem 30. Juni 2007 in Kraft treten. Die KMU-Schutzgemeinschaft und die Winterthur Leben sind daher übereingekommen, die unverhältnismässig umfangreichen und kostspieligen Verfahren nach vier Jahren nicht weiterzuverfolgen, heisst es in einer Mitteilung der Schutzgemeinschaft an ihre Mitglieder.

Link to Schutzgemeinschaft für KMU

Watson Wyatt: What’s on the Horizon for Phase Two of Postretirement Benefit Accounting Reform?

27. Februar 2007 By pwirth in International

On September 29, 2006, the Financial Accounting Standards Board (FASB) issued Statement of Financial Accounting Standards (SFAS) 158, which concluded the first phase of the FASB’s accounting reforms for pensions and other postretirement benefits. Phase One, sometimes called the “quick fix,” moved market-based measures of funded status from the footnotes of financial statements to the balance sheet. Many important issues were left for Phase Two to resolve, and its ramifications are likely to be bigger than those of Phase One.

Link to Watson Wyatt – Insider

«Le lobby des assurances torpille le deuxième pilier»

27. Februar 2007 By pwirth in Assekuranz

Spécialiste du dossier, Jacques Grivel estime que certains assurés soumis au régime minimal ont été piégés par le système. Il explique pourquoi.

Link to 24heures en ligne

Norway Pension Fund Mulls Real Estate, Buyout Funds

27. Februar 2007 By pwirth in International, Kapitalanlagen

Norway’s $287 billion global pension fund, Europe’s largest retirement savings plan, may invest as much as 15 percent of its assets in property and leveraged buyout funds to boost returns.

Link to Bloomberg.com

ASIP Performance-Vergleich: Durchschnitt von 6,9% für 2006

25. Februar 2007 By pwirth in Kapitalanlagen

asipDie Schweizer Pensionskassen haben 2006 dank stark gestiegenen Aktienkurse und guten Immobilien-Renditen ihre Performance deutlich gesteigert. Die durchschnittliche Performance der Kassen lag bei 6,9% auf dem Gesamtportfolio, wie der Schweizerische Pensionskassenverband (ASIP) mitteilte. Die Pensionskassen haben in allen Anlagekategorien ausser mit Schweizer Obligationen zulegen können. Ausschlaggebend waren vor allem stark gestiegene Aktienkurse und gute Immobilien-Anlagen. Im ersten Halbjahr 2006 war die Gesamtentwicklung bei den Pensionskassen noch leicht negativ gewesen. 

Der Medianwert war bei den Aktien Schweiz mit 20,1% am höchsten. 11,2% betrug er für Aktien Ausland. Bei den Schweizer Obligationen resultierte eine Null, bei den Fremdwährungs- Anleihen eine Performance von 1,0 Prozent.

Die Spannbreite bei den Schweizer Aktien erstreckte sich von 16,4% bis 27 Prozent. Jene bei den ausländischen Aktien zwischen 5,4% und 18,5 Prozent. Bei den Schweizer Obligationen lag der Tiefstwert bei -0,4 Prozent, der Höchstwert bei +0,6 Prozent. Bei den Obligationen auf Fremdwährung erstreckt sich die Spannbreite von -2,2% bis +4 Prozent.  Der Vergleich mit den breiten Marktindizes zeigt, dass die Kassen bei den ausländischen Aktien und den Schweizer Obligationen nahe am Index abschnitten. Bei den Schweizer Aktien war die Pensionskassen-Performance dem Index unterlegen.

Gut vier Fünftel des Pensionskassen-Vermögens war nach wie vor in Aktien und Obligationen angelegt, mit je rund hälftigem Anteil. Knapp 20 Prozent entfielen auf Anlagen in Immobilien, Hedge-Funds, Private Equity und weitere Formen.
Link to NZZ Online
Mitteilung d / Mitteilung f / Press Release e

UK: "Mugging the over-75s"

25. Februar 2007 By pwirth in International, Versicherte

Harold EvansAn awful scheme is being hatched in the Treasury to punish anyone who has had the temerity to live to 75. Given life expectancies, that may be you one day – or even now – so take heed. It does not get worse than this – that some personal pension funds could end up being taxed at 170% on death. The Soviet Union never aspired to such malefactions. 

Link to Comment is free: Mugging the over-75s

Finanzkommission befasst sich mit IV-Finanzierung

23. Februar 2007 By pwirth in Sozialversicherung

parlamentDie Finanzkommission verlangt in einer Stellungnahme (Artikel 49 Absatz 5 ParlG) an die SGK-N, dass die befristete Übernahme des Zinsaufwandes auf dem IV-Verlustvortrag in der Bilanz des AHV-Fonds mit einer Zustimmung von Volk und Ständen zu einer befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung der Invalidenversicherung verknüpft wird. 5. IV-Revision ( 05.052 ) und IV-Zusatzfinanzierung ( 05.053 ).  

Link to Medienmitteilung

SGK-N berät 11. AHV-Revision, 5. IV-Revision

23. Februar 2007 By pwirth in Sozialversicherung

parlamentDie Kommission hat die Detailberatung zur 11. AHV-Revision – Leistungsseitige Massnahmen (05.093 n) und 11. AHV-Revision, Einführung einer Vorruhestandsleistung ( 05.094 n) – fortgesetzt. Im Zentrum standen das künftige Rentenalter der Frauen und verschiedene Anträge für eine Neuregelung der Vorruhestandsrente (flexibles Rentenalter). Nach einer Aussprache beschloss die Kommission ohne Gegenstimme, eine Subkommission einzusetzen, die die verschiedenen Modelle des Rentenvorbezugs sowie das Rentenalter prüfen und anschliessend der Kommission Antrag stellen soll.

Nachdem die nationalrätliche Finanzkommission am 22. Februar 2007 die Anträge der SGK-NR zur IV-Finanzierung diskutierte, trug Nationalrat Hermann Weyeneth, Präsident der FK-NR, der Kommission die Stellungnahme dazu vor [(5. IV-Revision. Vorlage 2 ( 05.052 n)] und Zusatzfinanzierung der IV ( 05.053 n)]. Die FK-NR verlangt, dass der Bund die vollständigen Zinsen auf der IV-Schuld nur zahlen muss, wenn auch die beantragte Mehrwertsteuererhöhung in Kraft tritt. Die Kommission folgte einstimmig dem Antrag der nationalrätlichen Finanzkommission. Voraussetzung dazu ist ebenfalls das Inkrafttreten der 5. IV-Revision.
Link to Medienmitteilung

Migros-Pensionskasse: Weitere Verstärkung der Rückstellungen

23. Februar 2007 By pwirth in Pensionskassen

Die Migros-Pensionskasse hat eine Rendite von 5.9 % (Vorjahr +10.7 %) erzielt. Der Ertragsüberschuss wurde vollumfänglich zur Verstärkung der Vorsorgerückstellungen verwendet. Die Wertschwankungsreserven betrugen per Bilanzstichtag CHF 2.2 Mrd.

Link to Presseportal.ch

Institutionelle Investoren erhöhen Anteil an Private Equity

22. Februar 2007 By pwirth in International, Kapitalanlagen

In der Adveq-Studie, die in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wiesbaden entstand, wurden 263 institutionelle Anleger in Deutschland hinsichtlich ihres Investitionsverhaltens untersucht. Die Hälfte der befragten Institutionen gab an, dass Private Equity fester Bestandteil des Portfolios ist. Im internationalen Vergleich sind kontinentaleuropäische Versicherungen und Pensionskassen eher zurückhaltend, doch attraktive historische Renditen und strategische und geographische Allokationsüberlegungen fördern die Anlageklasse Private Equity auch bei diesen Institutionen. Vergleichbare Investoren wie die amerikanischen Universitäts-Stiftungen Yale, Harvard oder Stanford weisen Private Equity Anteile von 8 – 15 Prozent aus.  In Zukunft wollen institutionelle Investoren in Europa ihren Anteil an Private Equity weiter erhöhen. Als wichtigste Gründe gaben die Institutionen die attraktiven historischen Renditen in dieser Anlageklasse in den letzten Jahren und die Streuung des Risikos an.

Link to FONDS professionell

Liechtenstein: Kritik an Sifo-Anschluss als Ehrverletzung

22. Februar 2007 By pwirth in International

Der Versicherungsspezialist Werner Furrer wurde am 21.2.07 vom Fürstlichen Landrichter Michael Jehle während zwei Stunden befragt.  Der Grund: Furrer kritisiert das Anfang 2007 in Kraft getretene Pensionskassenabkommen zwischen der Schweiz und Liechtenstein. Die 35 liechtensteinischen Vorsorgestiftungen sind seither dem Sicherheitsfonds (Sifo) der Schweiz angeschlossen. «Es kann nicht Aufgabe der schweizerischen Pensions-Versicherten sein, mit ihren Beiträgen die Schäden der vorsätzlich ungenügenden liechtensteinischen Aufsicht zu kompensieren, und es ist auch nicht Aufgabe der Schweiz, dem reichen Liechtenstein noch mehr Infrasystem-Leistungen zu subventionieren», schrieb Furrer am 18. Januar an die National- und Ständeräte. Das Schweizer Parlament wird sich in der März-Session mit dem Geschäft befassen. Ob Strafantrag gestellt wird, ist offen.

Link to www.tagblatt.ch

UK: Final salary pensions in retreat

21. Februar 2007 By pwirth in International

More than two-thirds of final salary pension schemes, offered by firms in the private sector, are now closed to new employees, a survey suggests. The annual National Association of Pension Funds (NAPF) survey found that one in 10 private sector final salary schemes closed to new members in 2006. Employers are closing schemes to new joiners on the grounds that they cost too much to run and are too risky.

Link to BBC NEWS

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Politik im Vermietungsgeschäft
Die Basler PK will mit ihren Immobilien in Genf eine angemessene Rendite erzielen. Das stört die Linke. Link

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Die Oberaufsicht will sich mit der risikobasierten Aufsicht einen alten Traum verwirklichen. Experte Roger Baumann hält nichts davon. Link

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