Swisscanto startet 7. Pensionskassen-Umfrage
Vom 1. März bis am 14. April 2007 werden von der Swisscanto wiederum via Internet die neusten Daten zur beruflichen Vorsorge der Schweiz erhoben. Erste Resultate werden Ende Mai 2007 präsentiert. Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP unterstützt die Studie und empfiehlt seinen Mitgliedern die Teilnahme. Die bewährte Zusammenarbeit mit AWP/Complementa auf dem Gebiet der Datenerfassung wird fortgesetzt: Die Teilnehmer geben die Angaben direkt online auf www.swisscanto-pk-studie.ch ein. Sie haben dabei die Wahl, an der Umfrage von Swisscanto, am „AWP/Complementa Risiko Check-up“ oder an beiden Studien gleichzeitig teilzunehmen.
Die Vorsorgeeinrichtungen werden zu den Bereichen Organisation, Leistungen und Beiträge, Kapitalanlagen, Rendite und Performance sowie zum Thema „Pension Fund Governance“ befragt. Erfasst werden die öffentlich-rechtlichen Körperschaften, die privaten Pensionskassen sowie die Sammel- und die Gemeinschaftsstiftungen. Swisscanto präsentiert erste Ergebnisse der Umfrage am 24. Mai 2007 in Zürich und am 25. Mai 2007 in Lausanne. Eine umfassende Studie mit ausführlichen Darstellungen und Kommentaren wird als Publikation im September unentgeltlich zur Verfügung stehen.
No easy exit from commodities for pension funds
A slide in oil and other commodity prices early this year has fed speculation that big money investors have fled these markets — but longer term players are happy to sit tight. Analysts say hedge fund activity contributed to the dive in oil prices from a record of $78.40 for U.S. crude in July last year to a 20-month low of $49.90 in January. But pension funds, insurance companies and other institutional investors do not move in and out so quickly.
Beschwerden gegen das Winterthur Modell eingestellt
In der Wintersession 2006 haben die Eidg. Räte mit dem neuen Artikel 53f BVG die Rechtsstellung der KMUs, welche bei einer Sammelstiftung angeschlossen sind, wesentlich verbessert. Die angeschlossenen KMU, beziehungsweise ihre Versicherten werden bei einem Wechsel der Vorsorgeeinrichtung nun besser gestellt. Damit ist das Hauptanliegen der KMU-Schutzgemeinschaft durch den Gesetzgeber erfüllt.Die Gesetzesänderung wird voraussichtlich vor dem 30. Juni 2007 in Kraft treten. Die KMU-Schutzgemeinschaft und die Winterthur Leben sind daher übereingekommen, die unverhältnismässig umfangreichen und kostspieligen Verfahren nach vier Jahren nicht weiterzuverfolgen, heisst es in einer Mitteilung der Schutzgemeinschaft an ihre Mitglieder.
Watson Wyatt: What’s on the Horizon for Phase Two of Postretirement Benefit Accounting Reform?
On September 29, 2006, the Financial Accounting Standards Board (FASB) issued Statement of Financial Accounting Standards (SFAS) 158, which concluded the first phase of the FASB’s accounting reforms for pensions and other postretirement benefits. Phase One, sometimes called the “quick fix,” moved market-based measures of funded status from the footnotes of financial statements to the balance sheet. Many important issues were left for Phase Two to resolve, and its ramifications are likely to be bigger than those of Phase One.
«Le lobby des assurances torpille le deuxième pilier»
Spécialiste du dossier, Jacques Grivel estime que certains assurés soumis au régime minimal ont été piégés par le système. Il explique pourquoi.
Norway Pension Fund Mulls Real Estate, Buyout Funds
Norway’s $287 billion global pension fund, Europe’s largest retirement savings plan, may invest as much as 15 percent of its assets in property and leveraged buyout funds to boost returns.
ASIP Performance-Vergleich: Durchschnitt von 6,9% für 2006
Die Schweizer Pensionskassen haben 2006 dank stark gestiegenen Aktienkurse und guten Immobilien-Renditen ihre Performance deutlich gesteigert. Die durchschnittliche Performance der Kassen lag bei 6,9% auf dem Gesamtportfolio, wie der Schweizerische Pensionskassenverband (ASIP) mitteilte. Die Pensionskassen haben in allen Anlagekategorien ausser mit Schweizer Obligationen zulegen können. Ausschlaggebend waren vor allem stark gestiegene Aktienkurse und gute Immobilien-Anlagen. Im ersten Halbjahr 2006 war die Gesamtentwicklung bei den Pensionskassen noch leicht negativ gewesen.
Der Medianwert war bei den Aktien Schweiz mit 20,1% am höchsten. 11,2% betrug er für Aktien Ausland. Bei den Schweizer Obligationen resultierte eine Null, bei den Fremdwährungs- Anleihen eine Performance von 1,0 Prozent.
Die Spannbreite bei den Schweizer Aktien erstreckte sich von 16,4% bis 27 Prozent. Jene bei den ausländischen Aktien zwischen 5,4% und 18,5 Prozent. Bei den Schweizer Obligationen lag der Tiefstwert bei -0,4 Prozent, der Höchstwert bei +0,6 Prozent. Bei den Obligationen auf Fremdwährung erstreckt sich die Spannbreite von -2,2% bis +4 Prozent. Der Vergleich mit den breiten Marktindizes zeigt, dass die Kassen bei den ausländischen Aktien und den Schweizer Obligationen nahe am Index abschnitten. Bei den Schweizer Aktien war die Pensionskassen-Performance dem Index unterlegen.
Gut vier Fünftel des Pensionskassen-Vermögens war nach wie vor in Aktien und Obligationen angelegt, mit je rund hälftigem Anteil. Knapp 20 Prozent entfielen auf Anlagen in Immobilien, Hedge-Funds, Private Equity und weitere Formen.
Link to NZZ Online
Mitteilung d / Mitteilung f / Press Release e
UK: "Mugging the over-75s"
An awful scheme is being hatched in the Treasury to punish anyone who has had the temerity to live to 75. Given life expectancies, that may be you one day – or even now – so take heed. It does not get worse than this – that some personal pension funds could end up being taxed at 170% on death. The Soviet Union never aspired to such malefactions.
Finanzkommission befasst sich mit IV-Finanzierung
Die Finanzkommission verlangt in einer Stellungnahme (Artikel 49 Absatz 5 ParlG) an die SGK-N, dass die befristete Übernahme des Zinsaufwandes auf dem IV-Verlustvortrag in der Bilanz des AHV-Fonds mit einer Zustimmung von Volk und Ständen zu einer befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung der Invalidenversicherung verknüpft wird. 5. IV-Revision ( 05.052 ) und IV-Zusatzfinanzierung ( 05.053 ).
SGK-N berät 11. AHV-Revision, 5. IV-Revision
Die Kommission hat die Detailberatung zur 11. AHV-Revision – Leistungsseitige Massnahmen (05.093 n) und 11. AHV-Revision, Einführung einer Vorruhestandsleistung ( 05.094 n) – fortgesetzt. Im Zentrum standen das künftige Rentenalter der Frauen und verschiedene Anträge für eine Neuregelung der Vorruhestandsrente (flexibles Rentenalter). Nach einer Aussprache beschloss die Kommission ohne Gegenstimme, eine Subkommission einzusetzen, die die verschiedenen Modelle des Rentenvorbezugs sowie das Rentenalter prüfen und anschliessend der Kommission Antrag stellen soll.
Nachdem die nationalrätliche Finanzkommission am 22. Februar 2007 die Anträge der SGK-NR zur IV-Finanzierung diskutierte, trug Nationalrat Hermann Weyeneth, Präsident der FK-NR, der Kommission die Stellungnahme dazu vor [(5. IV-Revision. Vorlage 2 ( 05.052 n)] und Zusatzfinanzierung der IV ( 05.053 n)]. Die FK-NR verlangt, dass der Bund die vollständigen Zinsen auf der IV-Schuld nur zahlen muss, wenn auch die beantragte Mehrwertsteuererhöhung in Kraft tritt. Die Kommission folgte einstimmig dem Antrag der nationalrätlichen Finanzkommission. Voraussetzung dazu ist ebenfalls das Inkrafttreten der 5. IV-Revision.
Link to Medienmitteilung
Migros-Pensionskasse: Weitere Verstärkung der Rückstellungen
Die Migros-Pensionskasse hat eine Rendite von 5.9 % (Vorjahr +10.7 %) erzielt. Der Ertragsüberschuss wurde vollumfänglich zur Verstärkung der Vorsorgerückstellungen verwendet. Die Wertschwankungsreserven betrugen per Bilanzstichtag CHF 2.2 Mrd.
Institutionelle Investoren erhöhen Anteil an Private Equity
In der Adveq-Studie, die in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wiesbaden entstand, wurden 263 institutionelle Anleger in Deutschland hinsichtlich ihres Investitionsverhaltens untersucht. Die Hälfte der befragten Institutionen gab an, dass Private Equity fester Bestandteil des Portfolios ist. Im internationalen Vergleich sind kontinentaleuropäische Versicherungen und Pensionskassen eher zurückhaltend, doch attraktive historische Renditen und strategische und geographische Allokationsüberlegungen fördern die Anlageklasse Private Equity auch bei diesen Institutionen. Vergleichbare Investoren wie die amerikanischen Universitäts-Stiftungen Yale, Harvard oder Stanford weisen Private Equity Anteile von 8 – 15 Prozent aus. In Zukunft wollen institutionelle Investoren in Europa ihren Anteil an Private Equity weiter erhöhen. Als wichtigste Gründe gaben die Institutionen die attraktiven historischen Renditen in dieser Anlageklasse in den letzten Jahren und die Streuung des Risikos an.
Liechtenstein: Kritik an Sifo-Anschluss als Ehrverletzung
Der Versicherungsspezialist Werner Furrer wurde am 21.2.07 vom Fürstlichen Landrichter Michael Jehle während zwei Stunden befragt. Der Grund: Furrer kritisiert das Anfang 2007 in Kraft getretene Pensionskassenabkommen zwischen der Schweiz und Liechtenstein. Die 35 liechtensteinischen Vorsorgestiftungen sind seither dem Sicherheitsfonds (Sifo) der Schweiz angeschlossen. «Es kann nicht Aufgabe der schweizerischen Pensions-Versicherten sein, mit ihren Beiträgen die Schäden der vorsätzlich ungenügenden liechtensteinischen Aufsicht zu kompensieren, und es ist auch nicht Aufgabe der Schweiz, dem reichen Liechtenstein noch mehr Infrasystem-Leistungen zu subventionieren», schrieb Furrer am 18. Januar an die National- und Ständeräte. Das Schweizer Parlament wird sich in der März-Session mit dem Geschäft befassen. Ob Strafantrag gestellt wird, ist offen.
UK: Final salary pensions in retreat
More than two-thirds of final salary pension schemes, offered by firms in the private sector, are now closed to new employees, a survey suggests. The annual National Association of Pension Funds (NAPF) survey found that one in 10 private sector final salary schemes closed to new members in 2006. Employers are closing schemes to new joiners on the grounds that they cost too much to run and are too risky.
Bilanz beklagt "doppelten Rentenklau"
P.W. Als ob Rentenklau nicht schon genügen würde, kritisiert die amtierende Nationalratspräsidentin in einem Beitrag der «Bilanz» gleich den doppelten Rentenklau. Die Rede ist von den Versicherern, die angeblich das Parlament bei der ersten BVG-Revision «übertölpelt» hätten. Anstelle des vom Parlament bei Einführung der Legal Quote eigentlich gewollten Nettoprinzips (Anteil an den Ueberschüssen) sei das Bruttoprinzip (Anteil am Umsatz) eingeführt worden. Weder von Egerszegi noch von dem in der Bilanz zitierten «unabhängigen Berater» Werner Hug wird auf die Antwort des Bundesrates und dessen Ueberlegungen zur Interpellation der SP zur «Ueberschussbeteiligung» hingewiesen. Aus dieser geht hervor, wie Gesetz und Verordnung zustande kamen und wie sie zu interpretieren sind.
Unbestritten ist, dass die von den Sammelstiftungen der Versicherer abgegebenen Garantien teuer sind und die Struktur der angeschlossenen, meist kleinen Vorsorgewerke die Kosten in die Höhe treibt. Entsprechendes kann bei der Auffangeinrichtung festgestellt werden. Würde die Legal Quote aber nach den Wünschen Egerszegis umgestellt, verbliebe den Versichern nach Berechnungen des SVV ungefähr noch ein Zehntel des jetzigen Ueberschusses. Das aber würde das Ende des Kollektivgeschäfts bei der Assekuranz bedeuten, was gewissen Kritikern der Versicherer wohl noch so recht wäre. Was es für die gesamte 2. Säule bedeuten müsste, steht auf einem anderen Blatt.


