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PK Aarau: Keine Übernahme der Gemeindeanteile durch den Kanton

1. Juni 2007 By pwirth in Pensionskassen

Die Kosten für die Bildung der Wertschwankungsreserve bei der Aargauischen Pensionskasse (APK) von 58 Mio. Franken soll nicht vom Kanton übernommen werden. Gemäss Regierungsrat würden sich die Schulden des Kantons und der Druck auf den Verkauf von Beteiligungen erhöhen. 

Aarau: azonline.ch

Fachrichtlinie der Kammer der PK-Experten zur Teilliquidation

1. Juni 2007 By pwirth in Aktuarielles

Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten hat eine neue Fachrichtlinie zum Thema Teilliquidation veröffentlicht. Sie führt die von den Experten in den letzten Jahren bereits erstellten Fachrichtlinen über «Grundsätze und Richtlinien für Pensionsversicherungsepxerten», «Deckungsgradberechnung» sowie «Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen» weiter. Erläutert werden folgende Elemente: Stichtag und Zeitraum, technische Rückstellungen, Wertschwankungsreserven, Freie Mittel, Fehlbetrag und Verteilplan.

Link to 230107_FRP3_Teilliq-d.pdf (application/pdf-Objekt)

info social: Vorsorge- und Einkommenssituation von Rentnern und Frühpensionierten

1. Juni 2007 By pwirth in Statistik, Versicherte

Aus der Studie des Bundesamtes für Statistik  «Vorsorge- und Einkommenssituation von Rentnern und Frühpensionierten» (info social, 13/2006) wird deutlich, dass, unabhängig vom Geschlecht, die berufliche Vorsorge die häufigste Finanzierungsquelle bei der Frühpensionierung ist. Die finanzielle Situation der Frühpensionierten kann für einen Grossteil als gut bezeichnet werden. Der Median des Bruttoäquivalenzeinkommens liegt bei den Frühpensionierten mit 62’000 Franken z.B. nur unwesentlich tiefer als bei den gleichaltrigen Nicht-Frühpensionierten oder den 40 bis 54-jährigen Erwerbstätigen. Ausserdem ist er deutlich höher als bei den 20 bis 29- oder den 30 bis 39-Jährigen.

Link to publ.Document.86563.pdf (application/pdf-Objekt)

Generalversammlung der Kammer der PK-Experten

1. Juni 2007 By pwirth in Aktuell

Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten hat ihre jährliche Generalversammlung am 25. April 2007 in Bern abgehalten. Anlässlich der GV wurde eine neue Fachrichtlinie FRP 3 zum Thema Teilliquidation erlassen. Sie kann von der Website der Kammer herunter geladen werden.

Im Berichtsjahr hat die Kammer die Arbeitsgruppe Swiss Solvency Test (SST) und eine weitere Arbeitsgruppe Weiterbildung gegründet. Die Arbeitsgruppe SST prüft, wie weit die Solvenzbestimmungen für Versicherungsgesellschaften auf autonome Vorsorgeeinrichtungen angewendet werden können. Die Arbeitsgruppe Weiterbildung ist vom Vorstand beauftragt, in Zukunft ein systematisches Weiterbildungsangebot für die Pensionskassen-Experten bereitzustellen.

Der Mitgliederbestand der Kammer wuchs im Jahr 2006 von 97 auf 106 Mitglieder.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Präsident: Urs Bracher, Zürich. Mitglieder: Stephan Gerber, Bern; Olivier Vaccaro, Neuchâtel; Jürg Walter, Zürich. Sekretär: Dominique Koch, Rheinfelden

Link to Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten

Schweiz. Versicherung: Ombudsstelle – Nicht alle sind à jour

1. Juni 2007 By pwirth in Aufsicht, Medien

VVG- und BVG-Revisionen werden nicht überall beachtet. Einige Versicherer stellen sich schlicht taub, schreibt die Schweizer Versicherung in einem Beitrag über die Arbeit der Ombudsstelle. 

Link to Verlagsgruppe Handelszeitung

Video zur Pension Fund Governance: "Anstand und Füdli"

31. Mai 2007 By pwirth in Aktuell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Teilnehmer am Swisscanto-Panelgespräch von links: Hanspeter Konrad, Direktor ASIP: Vital Stutz, Angestellte Schweiz; Ständerat Bruno Frick; Peter Wirth, Vorsorgeforum; Susanne Jäger, Pensionskasse Aargau; Benjamin Brandenberger, CEO Complementa; Gérard Fischer, CEO Swisscanto.

Zum Abschluss der Präsentation der Swisscanto-Umfrage am 24.6.2007 in Zürich diskutierte ein prominent zusammengesetztes Panel aktuelle Fragen der Pension Fund Gonvernance. Einig war sich die Runde darin, dass den Pensionskassen ein hohes Mass an Verantwortung zukommt. Bemängelt wurde hingegen insbesondere von politischer Seite (Ständerat Bruno Frick), dass die Kassen sich zuwenig ihrer sozialpolitischen Verantwortung bewusst sind. Ob und welche neue Vorschriften notwendig sind, darin herrschte nur bedingt Uebereinstimmung. Tiefgreifende neue Regelungen wollte jedoch niemand. Frick sieht diverse Anpassungen und Präzisierungen, mit denen auch der ASIP (Hanspeter Konrad)  weitgehend einverstanden ist. Für Benjamin Brandenberger ist vor allem mehr Anstand gefragt, ohne den alle Vorschriften nichts nützen. Vital Stutz (Anstellte Schweiz) will bessere Unterstützung für die Stiftungsräte, ohne dass die Miliztauglichkeit der 2. Säule noch weiter eingeschränkt wird. Gérard Fischer, CEO der Swisscanto, setzte sich dafür ein, dass die Profis in der beruflichen Vorsorge besser kontrolliert werden, um damit auch die Stiftungsräte entlasten zu können.  Das Video auf der Website des Vorsorgeforums bringt Ausschnitte aus der sehr angeregten und  bemerkenswert gehaltvollen Diskussion

Link to Vorsorgeforum Multimedia

Sanierung der Pensionskasse SBB: Ausarbeitung einer Vernehmlassungsvorlage

31. Mai 2007 By pwirth in Pensionskassen

bundDer Bundesrat hat das weitere Vorgehen betreffend Sanierung der Pensionskasse SBB (PK SBB) festgelegt: EFD und UVEK werden beauftragt, bis Ende Jahr eine Vernehmlassungsvorlage zu erarbeiten. Diese soll drei unterschiedlich weit gehende Varianten einer Bundesunterstützung zur Diskussion stellen. Ausserdem sind die Auswirkungen einer Variante ohne Beteiligung des Bundes abzuklären.

Die Deckungslücke der PK SBB ist gemäss Darstellung des Bundesrates auf ungenügende Anlageerträge (58%), nicht finan­zierte Leistungen wie z.B. freiwillige Frühpensionierungen (25%)  und eine aus Sicht der PK SBB unvollständige Ausfi­nanzierung (17%) zurückzuführen. Die PK SBB hatte bei ihrer Gründung im Jahre 1999 die Kosten der Pensionierun­gen von Frauen der Eintrittsgeneration (sog. Garantiefrauen) sowie die Kosten aus der Umstel­lung der versicherungsmathematischen Grundlagen von PHK 80 (Pensions- und Hilfskasse der SBB) auf EVK 90 (Eidgenössische Versicherungskasse) selbst zu tragen, was zur Vergrösserung der Deckungslücke beitrug. Die Anlageerträge entsprachen in etwa jenen eines durchschnittlichen Pensionskassenportfolios (Rendite entspricht BVG-Index). Die ungenügende Anlagerendite ist somit hauptsächlich auf den un­glücklichen Zeitpunkt der Ausfinanzierung der PK SBB, welche zur Hauptsache kurz vor dem in den Jahren 2001 und 2002 erfolgten Einbruch der Aktienmärkte vorgenommen wurde, zurückzuführen.

Der Bundesrat hat EFD und UVEK beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zu erarbeiten, in welcher drei Varianten einer Bundesunterstützung dargestellt werden. Diese sehen eine Rekapitalisierung der SBB durch den Bund vor und unterscheiden sich durch die Höhe der vom Bund geleisteten Summe. Je nach Variante beläuft sich diese – gestützt auf die Zahlen per Ende 2006 – auf bis zu 2,9 Milliarden, auf 1,4 Milliarden oder 0,7 Milliarden (zu den Einzelheiten dieser Varianten vgl. Hintergrundinformation). Ausserdem sind die Auswirkungen einer Variante ohne Beteiligung des Bundes abzuklären.

Link to EFD – Sanierung der Pensionskasse

130/30 strategy payday

30. Mai 2007 By pwirth in Kapitalanlagen

 

 

 

Money managers and prime brokers love 130/30 strategies. If you want to know why, just follow the money. While a pension fund typically pays 50 to 75 basis points for an active U.S. large-cap strategy, it pays about 5 basis points more for a 130/30 strategy. Many firms are converting existing active U.S. large-cap equity accounts into these strategies, which permit the manager to make bigger bets on stocks they expect to go up by leveraging their portfolios by 30% and shorting potential losers by an equal amount. The net effect is that the portfolios have a 100% exposure to the stock market.

Link to 130/30 strategy payday – Pensions & Investments

Adrian Gröbli wird neuer Leiter Personenversicherung des SVV

29. Mai 2007 By pwirth in Assekuranz

Der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) hat Adrian Gröbli (46) zum neuen Leiter Personenversicherung und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Er tritt die Nachfolge von Roland Müller an, der in die Geschäftsleitung des Arbeitgeberverbandes wechselt. Gröbli wird den Bereichen Lebensversicherungen, Unfallversicherung, Krankenversicherung, Geldwäscherei sowie dem medizinischen Dienst vorstehen. Heute ist Adrian Gröbli Leiter Kollektivleben und Mitglied der Direktion von Zurich Schweiz sowie Mitglied der Kommission Soziale Fragen des Schweizerischen Versicherungsverbandes.

Link to Schweizerischer Versicherungsverband SVV

BSV – Gesetzgebung und parlamentarische Geschäfte im Internet

29. Mai 2007 By pwirth in Gesetzgebung

bundDas Bundesamt für Sozialversicherung bietet im Internet als neue Dienstleistung eine Zusammenstellung von parlamentarischen Vorstössen und Bundesratsgeschäften an, die einen Bezug zu Kinder-, Jugend-, Alters-, Familien- und Generationenpolitik haben. Die Zusammenstellung wird nach jeder Session des Parlamentes aktualisiert.

Link to BSV – Gesetzgebung und parlamentarische Geschäfte

Motion: Schaffung einer eidg. Beobachtungsstelle für die Altersvorsorge

29. Mai 2007 By pwirth in Gesetzgebung

Der Bundesrat wird beauftragt, eine eidgenössische Beobachtungsstelle für die Altersvorsorge zu schaffen. Diese Stelle soll damit beauftragt werden, in den nächsten fünf Jahren Lösungen für die Finanzierung der Sozialversicherungen auszuarbeiten. Ihre Hauptaufgabe soll darin bestehen, wissenschaftliche Analysen zu erstellen und die langfristigen finanziellen Auswirkungen zu beziffern. Die Beobachtungsstelle sollte hauptsächlich aus folgenden Organen hervorgehen, die in diesem Bereich bereits existieren:
– ausserparlamentarische beratende Eidgenössische Kommission für die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung;
– ausserparlamentarische beratende Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit;
– ausserparlamentarische beratende Eidgenössische Kommission für die berufliche Vorsorge;
– ausserparlamentarische beratende Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen.

Link to 06.3717 – Curia Vista – Geschäftsdatenbank

Motion: Die Anstellung von älteren Arbeitnehmern unterstützen

29. Mai 2007 By pwirth in Gesetzgebung

NR Térèse Meyer schreibt in ihrer Motion: «Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Änderung des Gesetzes über die berufliche Vorsorge vorzulegen. Darin soll festgelegt werden, dass für Arbeitgeber gleichbleibende Beitragssätze gelten; der Anstieg des gesamten Beitragssatzes je nach Alterskategorie der Angestellten soll jedoch nicht geändert werden.
Folgende Grundsätze sollen weiterhin gelten:
– Das vom BVG angestrebte Sparziel soll weiterverfolgt werden.
– Der Beitrag des Arbeitgebers muss mindestens gleich hoch sein wie die gesamten Beiträge aller seiner Arbeitnehmer (Art. 66).
– Es müssen Übergangsbestimmungen eingeführt werden, damit keine Angestellten benachteiligt werden.

Link to 07.3201 – Curia Vista – Geschäftsdatenbank

Parlament. Initiative: Lineare Altersgutschriften während der gesamten Berufstätigkeit

29. Mai 2007 By pwirth in Gesetzgebung

NR Serge Beck schreibt zu seiner Initiative: «Im Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge soll schrittweise bis zum Ende der Eintrittsgeneration eine einheitliche und altersunabhängige jährliche Gutschrift auf dem Altersguthaben vorgesehen werden. Der Grundsatz gleicher Beiträge von Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin ist beizubehalten.» Beck begründet seine Initiative mit der schwierigen Situation der über 50jährigen auf dem Arbeitsmarkt. Er schlägt eine Uebergangsfrist von 20 Jahren vor.  

Link to 07.425 – Curia Vista – Geschäftsdatenbank

US: Divestment focus shifts to Iran

29. Mai 2007 By pwirth in International

Public pension funds across the country are battling state legislation that would require them to divest from companies doing business in Iran — a set of securities that could comprise up to 25% of the MSCI EAFE index. If some of the bills are passed in their broadest forms, institutions might be forced to sell nearly $18 billion in affected assets. Federal law prohibits most U.S. companies from doing business in Iran, and the bills being introduced now focus on foreign-based firms. However, some state legislatures are paring the reach of their bills to focus solely on energy-related stocks, which greatly reduces the amount and number of stocks that would have to be sold.

Link to Pensions & Investments

California’s teacher pension fund faces $19B shortage

29. Mai 2007 By pwirth in International

The California teacher pension system faces a $19.6 billion funding gap during the next three decades, despite three years of strong investment returns, according to a new report. That means teachers, school districts and the state will need to boost contributions to the nation’s second-largest public pension system, the actuarial consulting firm Milliman reported.

The funding gap is narrowing for the California State Teachers‘ Retirement System and the nearly 800,000 teachers it covers, the report said. The long-term deficit was projected at $24.2 billion as recently as 2004, but double-digit investment gains reduced the expected shortfall. With $168 billion in assets, CalSTRS can cover 87 percent of its pension obligations, up from 82 percent in 2003, the firm said. That is nearly at the current average of 88 percent coverage for 125 state retirement systems surveyed this year by Wilshire Consulting.

Link to MontereyHerald.com

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Politik im Vermietungsgeschäft
Die Basler PK will mit ihren Immobilien in Genf eine angemessene Rendite erzielen. Das stört die Linke. Link

OAK auf dem Holzweg
Die Oberaufsicht will sich mit der risikobasierten Aufsicht einen alten Traum verwirklichen. Experte Roger Baumann hält nichts davon. Link

Bloss keine Reform
Die SGK-N wagt mit zwei BVG-Änderungen einen neuen Reformanlauf. Der ASIP reagiert heftig. Link

inter-pension not amused
Die OAK will den Handlungsspielraum der Sammelstiftungen noch weiter engen. Ihr Verband wagt ein skeptisches Räuspern. Link

Novas Erbe
Mathieu Erb folgt auf Colette Nova im BSV. Link

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