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Liechtensteiner PK-Verband gegründet

29. Oktober 2010 By pwirth in International

liechtensteinAm 28.102010 haben die Liechtensteinischen Pensionskassen einen eigenen Verband gegründet. Dieser soll die Interessen der Zweite Säule im Ländle besser vertreten. Der Geschäftsführer der LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein, Bruno Matt, wird als erster Präsident die Geschicke des neuen Verbands führen. Matt war einer von acht Vertretern Liechtensteiner Vorsorgeeinrichtungen der Zweiten Säule, die  den Verband gründeten.

Neben der Vorsorgestiftung der Liechtensteiner Landesbank waren die Hilti Pensionskassen, die Personalfürsorgestiftung der Gemeinde Eschen, die Personalvorsorgestiftung der OC Oerlikon Balzers AG, die Pensionsversicherung für das Staatspersonal, die Presta-Stiftung, die Stiftung Sozialfonds und die Personalvorsorgestiftung der LLB bei der ersten Zusammenkunft des neuen Vereins zugegen.

 Liechtensteiner Volksblatt

Migros: les employés protestent contre les projets d’assainissement

28. Oktober 2010 By pwirth in Pensionskassen, Versicherte

imageLes projets de Migros pour assainir sa caisse de pension suscitent la grogne en Suisse latine: plus d’un millier d’employés des régions de Genève, de Vaud et du Tessin ont signé une pétition pour en exiger le retrait, indique jeudi le syndicat Unia.

En mars de cette année, le leader suisse de la distribution a annoncé qu’il modifiait son règlement de prévoyance. La révision, qui doit entrer en vigueur en 2012, relève notamment l’âge du départ à la retraite de 63 à 64 ans, réduit les taux de rentes avec des prestations passant de 74,1% à 70,2% du salaire assuré, et offre enfin des retraites anticipées moins généreuses.

"La démarche est venue des employés de ces trois régions", a précisé à l’ATS la porte-parole d’Unia, Anne Rubin, soulignant l’importance de la mobilisation. Le syndicat pour sa part entend lancer une campagne d’information auprès des salariés, mais aussi des clients.

En effet, si l’assemblée des délégués de la caisse de pension a déjà avalisé les principales dispositions de la révision, sa décision définitive ne tombera qu’en mars 2011, au moment de statuer sur les règlements de caisse révisés. Profitant de cette marge de manoeuvre, les employés mécontents exhortent d’ores et déjà les délégués à rejeter ce plan.

 romandie news / Reglements-Revision Migros PK

Ehemaliger Finanzchef der Swiss-Life verurteilt

28. Oktober 2010 By pwirth in Rechtsfälle

Der frühere Finanzchef der Swiss Life, Dominique Morax, sei der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung schuldig, befand das Bezirksgericht Zürich. Morax wurde verpflichtet, dem Staat für den widerrechtlich erlangten Vermögensvorteil 391’200 Franken zu bezahlen. Auch die Gerichtsgebühr von 70’000 Franken und die Untersuchungskosten habe der ehemalige Finanzchef zu tragen. Von der Gefängnisstrafe von 30 Monaten gelten 24 als bedingt. In dem Fall ging es um die Beteiligungsgesellschaft Long Term Strategy (LTS), mit der sechs ehemalige Konzernleitungsmitglieder der Rentenanstalt/Swiss Life einen Gewinn von 11,5 Mio. Fr. erzielten. Die Staatsanwaltschaft hatte Morax die Veruntreuung von 4,1 Mio. Fr. vorgeworfen. Morax hat Berufung eingelegt.

BSV: Mitteilungen 120 zur BV. ASIP zu Änderungen der BVV2

28. Oktober 2010 By pwirth in Gesetzgebung

Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat Nr. 120 seiner Mitteilungen über die berufliche Vorsorge publiziert. Enthalten sind u.a. Hinweise zum Inkrafttreten der Massnahmen für ältere Arbeitnehmer, die ab 1.1. gültigen Grenzbeträge, Änderung der FZ-Verordnung sowie Infos zur aktuellen Rechtsprechung und im Anhang diverse Tabellen und Aufstellungen zu aktuellen Masszahlen.

Der ASIP geht in seiner Fachmitteilung Nr. 84 auf die in den BSV-Mitteilungen ebenfalls behandelten Änderungen von Art. 24 BVV 2 über ungerechtfertigte Vorteile / Überversicherung nach Erreichen des Rentenalters ein. Der neue Absatz 2bis lautet:

Nach Erreichen des AHV-Rentenalters gelten auch Altersleistungen in- und ausländischer Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen, mit Ausnahme von Hilflosenentschädigungen, Abfindungen und ähnlichen Leistungen als anrechenbare Einkünfte. Die Vorsorgeeinrichtung kann ihre Leistungen kürzen, soweit sie zusammen mit anderen anrechenbaren Einkünften 90 Prozent des Betrags übersteigen, der bei einer Überentschädigungsberechnung unmittelbar vor dem Rentenalter als mutmasslich entgangener Verdienst zu betrachten war. Dieser Betrag muss dem Teuerungszuwachs zwischen dem Erreichen des Rentenalters und dem Berechnungszeitpunkt angepasst werden. Die Verordnung über die Anpassung der laufenden Hinterlassenen- und Invalidenrenten an die Preisentwicklung vom 16. September 1987 ist sinngemäss anwendbar.

In den Mitteilungen heisst es dazu als Fazit: “Eine Vorsorgeeinrichtung kann im Rahmen der Überentschädigungsberechnung nach Erreichen des Rentenalters neu die AHV-Altersrente anrechnen und ihre Leistung (im BVG und weitergehenden Bereich) entsprechend kürzen.”

Eine weitere Änderung betrifft den neuen Absatz in Art. 60b BVV 2: Einkäufe von Personen, die aus dem Ausland zuziehen. Der erweiterte Art. 60 b lautet:

1 Für Personen, die aus dem Ausland zuziehen und die noch nie einer Vorsorgeeinrichtung in der Schweiz angehört haben, darf in den ersten fünf Jahren nach Eintritt in eine schweizerische Vorsorgeeinrichtung die jährliche Zahlung in Form eines Einkaufs 20 Prozent des reglementarischen versicherten Lohnes nicht überschreiten. Nach Ablauf der fünf Jahre muss die Vorsorgeeinrichtung den Versicherten, die sich noch nicht in die vollen reglementarischen Leistungen eingekauft haben, ermöglichen, einen solchen Einkauf vorzunehmen.
2 Lässt die versicherte Person im Ausland erworbene Vorsorgeansprüche oder –guthaben übertragen, so gilt die Einkaufslimite nach Absatz 1 erster Satz nicht, sofern:
a. diese Übertragung direkt von einem ausländischen System der beruflichen Vorsorge in eine schweizerische Vorsorgeeinrichtung erfolgt;
b. die schweizerische Vorsorgeeinrichtung eine Übertragung zulässt; und
c. die versicherte Person für diese Übertragung keinen Abzug bei den direkten Steuern des Bundes, der Kantone und Gemeinden geltend macht.

Hanspeter Konrad begrüsst in den ASIP-Mitteilungen die Erweiterung und hält fest: “Es ist zu begrüssen, dass mit dieser Ergänzung für den Transfer von Freizügigkeitsleistungen in die Schweiz eine praktikable Lösung etabliert wird. (…) Da obige Änderung für die Vorsorgeeinrichtungen fakultativ ist (Abs. 2 lit.b), empfiehlt sich auch hier – nach eingehender Prüfung der konkreten Vor- und Nachteile für die Pensionskasse – eine reglementarische Grundlage, die Basis bildet für die Zulässigkeit der Übertragung und Aufnahme der im Ausland erworbenen Vorsorgeansprüche/-guthaben.

 Mitteilungen 120 / Art. 24 BVV 2 / Art. 60b BVV 2

Der Goldschatz im Silbersee

27. Oktober 2010 By pwirth in Rechtsfälle

imageIm Prozess um den Goldkessel-Betrug fordert die Verteidigung einen Freispruch. Der Angeklagte will den Schatz aus dem Chiemsee zurück. Er ist überzeugt, damit seine Millionenschulden begleichen zu können. Für den Spottpreis von 300’000 Euro, etwa das Doppelte des damaligen Goldwertes, kaufte er den Kessel. Er lagerte den Schatz in Kloten ein und machte sich an die Vermarktung des Sensationsfundes. Bis zu 250 Millionen Euro sollte der Topf einbringen.

Betroffen von den Betrügereien sind nicht nur Kleinanleger, sondern angeblich auch Pensionskassen. Diesen machte der Angeklagte glaubhaft, sein Finanzprodukt sei kapitalgeschützt. Spätestens in dem Augenblick, als er in ein dubioses russisches Ölprodukt investierte, war das nicht mehr der Fall. Weil seine «Eitelkeit», wie es der Staatsanwalt sagte, nicht zuliess, dass sein Produkt nicht die versprochene Rendite erzielte, versuchte es sich mit immer risikoreicheren Investitionen aus dem Schlamassel zu befreien. Insgesamt beziffert die Staatsanwaltschaft die Deliktsumme auf 24 Millionen Franken.

 Tages-Anzeiger

Pensionskasse pksg qualitätszertifiziert

27. Oktober 2010 By pwirth in Pensionskassen

stgallenDie Geschäftsstelle der Pensionskasse St. Galler Gemeinden pksg mit Sitz in Flawil ist nach ISO 2001:2008 qualitätszertifiziert. Dieser Tage konnten Geschäftsführer Heinz E. Eigenmann und sein Team in Anwesenheit einer Delegation des Verwaltungsrates von Auditor Ricardo Müller von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management- Systeme (SQS) das QMSZertifikat in Empfang nehmen.

Der Spielball der Senioren

27. Oktober 2010 By pwirth in International, Versicherte

“Schon jetzt ist klar, dass die Schweiz wie alle anderen Industrienationen die künftigen Renten nicht zahlen kann. Doch die Politik schaut weg. Büssen müssen es die Jungen”, schreibt die Handels-Zeitung mit Blick auf die diversen politischen Kontroversen um das richtige Rücktrittsalter.

 Artikel Handels-Zeitung

Eigenständiger IV-Ausgleichsfonds

27. Oktober 2010 By pwirth in Sozialversicherung

Der Bundesrat hat die Änderung der Verordnung über die Verwaltung des Ausgleichsfonds der AHV verabschiedet. Die Verordnungsbestimmungen ergänzen das Bundesgesetz über die Sanierung der IV und ermöglichen so die Einrichtung eines eigenständigen IV-Ausgleichsfonds. AHV, IV und EO verfügen künftig über eigene Ausgleichsfonds. Das Gesetz über die Sanierung der IV und die Verordnungsänderung treten per 1. Januar 2011 in Kraft.

Nach dem Willen des Gesetzgebers werden die drei Ausgleichsfonds gemeinsam verwaltet.  Um die Transparenz und die finanzielle Trennung der Versicherungen sicherzustellen, müssen die drei Fonds gesondert Rechnung führen und eine eigene Bilanz erstellen. Anlagen und flüssige Mittel der drei Versicherungen werden hingegen gemeinsam verwaltet. Ziel ist es, die Anlagestrategien zu optimieren und einen massiven Anstieg der Verwaltungskosten zu verhindern. Der Verwaltungsrat bestimmt einen Verteilschlüssel für die entsprechenden Anteile der drei Fonds an den verschiedenen Anlagen und flüssigen Mitteln. Quersubventionierungen zwischen den einzelnen Ausgleichsfonds sind nicht zulässig. Die Schuld der IV bei der AHV wird weiterhin zu marktüblichen Bedingungen verzinst.

 Mitteilung BSV

Einheitlicher Sozialplan bei der Post

27. Oktober 2010 By pwirth in Versicherte

imageNachdem seit dem Inkrafttreten des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) Post insgesamt über 20 verschiedene Sozialpläne ausgehandelt worden sind, wird ab nächstem Jahr ein einziger, einheitlicher Sozialplan angewendet. Verhandlungen über allfällige flankierende Massnahmen bei betrieblichen Veränderungen gibt es nur noch, wenn mehr als 450 Mitarbeitende und 250 Vollzeitstellen betroffen sind.

Vier Leistungspakete stehen im neuen Sozialplan zur Verfügung. Das erste umfasst die Unterstützung bei der internen und externen Stellensuche während der Weiterbeschäftigung bei der Post. Die drei weiteren Pakete beinhalten die Möglichkeit eines frühzeitigen Austritts verbunden mit Weiterbildungsmassnahmen, der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit oder der Unterstützung durch einen Stellenvermittler.

Von einer Restrukturierung betroffene Mitarbeitende mit vollendetem 62. Altersjahr sind verpflichtet, in Pension zu gehen. Die Post zahlt diesen Mitarbeitenden bis zum ordentlichen AHV-Alter monatlich 1700 Franken (bei 100 Prozent Beschäftigungsgrad) auf das individuelle Sparkapital bei der Pensionskasse ein. Die neuen Regelungen treten am 1. Januar 2011 in Kraft.

 Mitteilung der Post

EKFF: 24 Wochen “Elternzeit”

26. Oktober 2010 By pwirth in Sozialversicherung

Die Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) fordert in ihrer neuesten Publikation die Einführung einer Elternzeit und eines Elterngelds in der Schweiz. Die EKFF hat dazu ein Modell mit Kostenfolgen und Finanzierungsvorschlägen erarbeitet. Künftig sollen gemäss ihrer Philosophie Eltern über 24 Wochen Elternzeit, die sie sich gemeinsam aufteilen, verfügen können. Die EKFF erachtet die Elternzeit als eine Investition in die Familien und die Kinder. Sie schätzt die Kosten für die Einführung einer Elternzeit auf 1.1 bis 1.2 Mrd. Franken. Eine Finanzierung des Elterngeldes über die Erwerbsersatzordnung (EO) würde eine Erhöhung bei den Lohnprozenten von je 0,2 Prozent für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bedeuten. Bei einer Finanzierung über die Mehrwertsteuer müsste der Satz um 0,4 bis 0,5 Prozent angehoben werden.

 Mitteilung EKFF

PK-Monitor: Positive Marktperformance verbessert Finanzierungssituation

25. Oktober 2010 By pwirth in Kapitalanlagen

Im laufenden Jahr konnten die im Swisscanto Pensionskassen.Monitor erfassten Vorsorgeeinrichtungen eine durchschnittliche, vermögensgewichtete Rendite von 1,6% erzielen. Das Marktumfeld hat im dritten Quartal zu einer positiven Performanceentwicklung bei den Vorsorgeeinrichtungen geführt und somit die im Vorquartal entstandene Verschlechterung der Deckungsgradsituation im dritten Quartal soweit kompensiert, dass sie derjenigen von Ende 2009 entspricht.

image

Der PK-Monitor beruht auf den Daten des AWP/Complementa Risiko Check-up und der Swisscanto Pensionskassen-Umfrage. Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 30. September 2010 bilden die effektiven Angaben per 31. Dezember 2009 von 419 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt CHF 400 Mia. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2010 gewählten imageAnlagestrategie.

Weitere Informationen sind unter www.swisscanto.ch/pk-monitor erhältlich.

Hanspeter Konrad: «Rentenkürzungen sind letzte Massnahme»

25. Oktober 2010 By pwirth in Medien

imageWegen überhöhter Umwandlungssätze zahlen Pensionskassen zu hohe Renten aus. Bezahlen müssen das die Jungen. Erst als «letzte Massnahme» kommen die Rentner dran, sagt ASIP-Direktor Hanspeter Konrad im Cash-Interview. Weiter wurde er zu Fragen der Aufsicht und der Loyalität befragt.

“Reden heute nicht einfach zu viele bei der Zweiten Säule drein?
Konrad: Ja. Wir haben eine Entschlackung des BVG gefordert («Neues BVG»). So haben wir vorgeschlagen, dass die Festlegung des Mindestzinses und des Umwandlungssatzes nicht in die Kompetenz des Bundesrats und des Parlaments gehört. Darüber sollten die Pensionskassen selber entscheiden, so wie es in Liechtenstein schon der Fall ist.

Dazu bräuchte es aber eine Gesetzesänderung.
Ja. Seit der ersten BVG-Revision ist das Parlament für die Festlegung des Umwandlungssatzes zuständig. Weil es sich beim BVG um ein Sozialversicherungswerk handelt, haben Politiker das Gefühl, sie müssten bei der beruflichen Vorsorge Einfluss nehmen, um so den Versicherten zu schützen. Die Vermögensverwaltung ist heute aber so komplex, dass man den Entscheid über wichtige grundlegende Parameter vermehrt den zuständigen Fachleuten in den Pensionskassen überlassen sollte.

 Cash-Interview

Grenzgänger Info 13: Good News

23. Oktober 2010 By pwirth in International, Versicherte

In der Grenzgängerinformation Nr. 13 wird von Erfreulichem berichtet. Der 3. Senat des Finanzgerichts Baden-Württemberg kam aufgrund seiner Interpretation des Schweizer Rechts zu dem Ergebnis, dass eine Freizügigkeitsleistung einer Schweizer Vorsorgeeinrichtung in Gestalt eines Vorbezugs oder einer Barauszahlung bzw. einer Kapitalabfindung anstelle einer Altersrente im Jahr 2005 nicht der Einkommensteuer zu unterwerfen sei. Der BFH wird in den hängigen Revisionsverfahren die in diesem Zusammenhang sich stellenden Rechtsfragen zu entscheiden haben.

Die Interessengemeinschaft Pensionskasse meint: “Aus unserer Sicht haben diese Ansichten des Finanzgerichts zu einem ersten erfreulichen Zwischenergebnis geführt. Die sich hieraus ergebenden Sachverhalte und steuerlichen Konsequenzen lassen sich erst dann bewerten, wenn die Urteile im Detail veröffentlicht sind bzw. wenn der Bundesfinanzhof entschieden haben wird.”

 Grenzgängerinfo 13

PK-Index: Rendite deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben

22. Oktober 2010 By pwirth in Statistik

image

Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index, der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, legte im Q3 um 2,48 Punkte resp. 2,04 % zu und liegt per 30.9.2010 bei 124,05 Punkten. Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie), stieg im Berichtsquartal um weitere 0,50 % resp. 0,67 Punkte auf den Stand von 136,04. Die Differenz verringerte sich dadurch auf 11,98 Punkte. Die annualisierte Rendite des CS Schweizer PK-Index beträgt per Quartalsende 2,03 %. Demgegenüber steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung, die bei 2,90 % liegt.

 Website PK-Index

Uri: Totalrevision der PK-Verordnung

22. Oktober 2010 By pwirth in Pensionskassen

uriDie Pensionskasse Uri, der rund siebzig Unternehmen angeschlossen sind, wies aufgrund der Finanzmarktkrise Ende 2008 noch einen Deckungsgrad von knapp 87 Prozent aus. Aktuell liegt der Deckungsgrad bei 98 Prozent, schreibt die Urner Zeitung.

Aktuell sind zwei grosse Probleme zu lösen: Einerseits verursacht ein Mitarbeiter, der in Pension geht, in der Regel ein Loch von zirka 35 000 Franken. Ohne Gegenmassnahmen und aufgrund der Altersstruktur könnte sich der Pensionierungsverlust bis Ende 2019 auf 19 Mio. Franken kumulieren. Anderseits sind die aktuell möglichen Sanierungsmassnahmen ungenügend. Die Regierung hat daher dem Parlament eine Totalrevision der Verordnung über die Pensionskasse Uri (PKV) vorgelegt. Diese wurde vom Landrat einstimmig genehmigt.

Mit der Totalrevision werden zwei Hauptziele erreicht: Das Sanierungsinstrumentarium wird ausgedehnt, die Lasten werden zwischen Arbeitgeber und -nehmer fairer verteilt. In Zukunft können selbst bei einer starken Unterdeckung die bundesgesetzlichen Vorgaben erfüllt werden. Die Totalrevision trägt zur Verringerung der strukturellen Defizite und somit zur langfristigen finanziellen Sicherung der PK Uri bei.

 Artikel Urner Zeitung

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Die Basler PK will mit ihren Immobilien in Genf eine angemessene Rendite erzielen. Das stört die Linke. Link

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Die Oberaufsicht will sich mit der risikobasierten Aufsicht einen alten Traum verwirklichen. Experte Roger Baumann hält nichts davon. Link

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