Cuomo’s Pension Proposal for NY
Gov. Andrew Cuomo has outlined a major pension reform for new city and state workers that could offer desperately needed relief. It would change pension offers for future state and local workers, including teachers and fire and police personnel, bringing their contributions and benefits closer to those of employees in other states.
The governor estimates that over the next 30 years, the pension fix, which has the support of Mayor Michael Bloomberg and many other mayors, could save $30 billion for New York City and $83 billion for other state and local workers.
Under the proposal, new hires would contribute 4 percent, 5 percent or 6 percent of their salaries for their pensions depending on their pay levels, compared with 3 percent for workers hired recently.
Many government employees in the state can currently retire at age 62 and receive a full pension. Mr. Cuomo would increase the retirement age for most employees — except for police and fire personnel — to 65. In New Jersey and Maryland, retirement age for most workers is 65, and in Rhode Island it will be 67 starting in July.
Sonntag: Magere Renditen, tiefere Renten und schärfere IFRS-Regeln
“Der Sonntag” berichtet über die (bekannte) Kapitalmarktlage und die Konsequenzen der tiefen Renditen. Zur Sprache kommen auch die Konsequenzen der neuen IFRS-Regeln. Die Zeitung schreibt: «Wir sind wegen IFRS unter Druck, die Leistungen anzupassen», sagt der Chef einer grossen Pensionskasse. Seinen Namen will er nicht zitiert haben, da er die Mitarbeitenden nicht unnötig verunsichern will. Die Regeländerung per 2013 bewirkt, dass Anreize entstehen, die Rentenleistungen zu senken. Andernfalls drohen Gewinneinbussen, Rückstellungen oder ein Eigenkapitalrückgang. Laut Lukas Marty, Finanzchef der Revisionsgesellschaft KPMG, führt der revidierte IFRS-Standard unter anderem «bei vielen Unternehmen zu einer deutlich höheren Belastung der Erfolgsrechnung, was den Gewinn schmälert». Die neuen IFRS-Regeln werden selbst vom Pensionskassenverband Asip stark kritisiert: «Die Vorschriften können für die davon betroffenen Unternehmenspensionskassen indirekt zu Leistungsänderungen führen, die nicht zugunsten der Versicherten sind», sagt Asip-Präsident und Migros-Pensionskassen-Chef Christoph Ryter. Der Pensionskassenverband steht laut Ryter dem IFRS-Standard generell kritisch gegenüber. Der Asip könne allerdings gegen die beschlossenen Regeln «nichts Wirkungsvolles» unternehmen – obwohl sich die geänderten Bestimmungen «negativ auf die weitere Entwicklung der Pensionskassen» der IFRS-Firmen auswirken könnten.
BZ: Loch bei Berner Kassen bald 4 Milliarden
Die Berner Zeitung schreibt: “Das Drama um die beiden Pensionskassen des Kantons Bern spitzt sich erneut zu. Bislang klaffte bei der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK) und der Bernischen Pensionskasse (BPK) insgesamt ein Loch von gegen drei Milliarden Franken. Wie sich nun abzeichnet, wird die Lücke in einem Jahr um rund eine Milliarde grösser sein.
«Eine Senkung des technischen Zinssatzes von heute 3,5Prozent auf Anfang 2013 wird aus meiner Sicht nicht zu vermeiden sein», sagt Luzius Heil, der Direktor der Lehrerkasse, die gestern ihre Zahlen für das Jahr 2011 veröffentlicht hat. Dieser sind 16’400 Lehrer und 4600 Rentner angeschlossen. Heil will keine Aussage dazu machen, ob er eine Senkung auf 3,0 oder 2,5 Prozent befürwortet.
Für die BLVK würde eine Herabsetzung des technischen Zinssatzes von 3,5 auf 3,0 Prozent bedeuten, dass sich die Deckungslücke auf Anfang 2013 um 483 Millionen Franken vergrössern würde. Zum Vergleich: Die Unterdeckung per Ende 2011 beträgt knapp 1,4 Milliarden Franken. Der Deckungsgrad würde dadurch auf rund 73 Prozent sinken. Eine Absenkung des technischen Zinssatzes auf 2,5 Prozent würde den Fehlbetrag gar um eine Milliarde vergrössern. Das Aufsichtsgremium der Kasse dürfte seinen Entscheid noch vor den Sommerferien fällen.”
Die Performance für das Jahr 2011 liegt bei 1.98%. Der Deckungsgrad konnte mit 78.81% gehalten werden.
Performance-Vergleich 2011: 0 Prozent für Pensionskassen
Der zweimal jährlich durchgeführte ASIP-Performancevergleich ergibt für 2011 eine Performance von 0%. Trotz Finanz- und Schuldenkrisen und bei langfristiger Betrachtung ist die 2. Säule weiterhin stabil, meint der Pensionskassenverband in einer Mitteilung.
Mit einem Gesamtvermögen von CHF 187 Milliarden, 60 teilnehmenden Pensionskassen und über 650 erfassten Portfolios ist der ASIP-Performancevergleich der grösste unabhängige Performancevergleich für Pensionskassen in der Schweiz.
Nachdem die Performance der Pensionskassen im ersten Halbjahr 2011 unter grossem Druck stand, hat sich auch die zweite Jahreshälfte als sehr schwierig erwiesen, wie im aktuellen ASIP Performance Vergleich gezeigt wird. Die Medianrendite des Totalportfolios beträgt für die letzten 12 Monate -0.2% und für die zweiten Jahreshälfte 2011 +0.1%. Das Jahr 2011 hat sich zum Jahr der Obligationen entwickelt. Trotz historisch tiefen Zinsen im vergangenen Jahr hat der Obligationenmarkt in seiner Gesamtheit eine solide Performance geliefert.
2011 wurden die höchsten Renditen durch die Mandate "Immobilien Schweiz" (5.5% direkte Immobilien, 5.8% indirekte Immobilien) und "Obligationen" (4.8% Schweiz, 2.7% Fremdwährungen) erzielt.
Ansonsten hat das restliche Anlageuniversum (Schweiz, Welt, Europa, Asien-Pazifik, Emerging Markets), das primär in Aktien investiert ist, eine unbefriedigende Performance in Franken gezeigt. Dabei wurde die wirtschaftliche und finanzielle Abschwächung durch die festverzinslichen Vermögensanlagen etwas aufgefangen, welche immer noch einen signifikanten Anteil der durchschnittlichen Vermögensallokation der Pensionskassen 2011 ausmachen. Im Universum beanspruchten Obligationen per Jahresende 2011 durchschnittlich 43.2% der Vermögensanlagen. 2011 wurden keine bedeutenden Änderungen in der Vermögensallokation festgestellt. Die Änderungen sind in erster Linie auf Variationen im Markt und nicht auf aktive Entscheidungen zurück zu führen. Ende 2011 beträgt der Aktienanteil im Durchschnitt 26.5% und der Obligationenanteil durchschnittlich 43.2%.
Migros PK-Performance: 0,1%
Die Migros-Pensionskasse (MPK) erzielte im Geschäftsjahr 2011 eine Performance von 0.1 Prozent. Der Deckungsgrad liegt bei 107.2 Prozent. Dank den Immobilienanlagen konnte eine leicht positive Performance von 0.1 Prozent erzielt werden, womit die MPK im Vergleich zu dem vom Schweizerischen Pensionskassenverband ASIP publizierten Median von -0.2 Prozent leicht besser abschneidet. Das Resultat ist dennoch unbefriedigend, da die notwendige Rendite erneut nicht erreicht wurde, schreibt die Kasse in einer Mitteilung.
Der Jahresüberschuss von 309.4 Mio. Franken wurde vollumfänglich für den Wiederaufbau der Wertschwankungsreserven verwendet. Im Ergebnis enthalten ist ein positiver Sondereffekt von 615.5 Mio., welcher sich aus der Neubeurteilung der technischen Rückstellungen und der Berechnung der Vorsorgekapitalien nach dem neuen Vorsorgereglement 2012 ergibt. Die Verpflichtungen der aktiv Versicherten und Rentner werden neu mit einem vorsichtigeren technischen Zinssatz von 3.25 Prozent bzw. 2.75 Prozent bewertet. Bislang galt ein Satz von 3.5 Prozent.
Der Deckungsgrad erhöhte sich dank dem Sondereffekt auf 107.2 Prozent (Vorjahr 105.1 %). Ohne Sondereffekt ergäbe sich ein Deckungsgrad von 103.1 Prozent.
Das Gesamtvermögen der Kasse beläuft sich auf unverändert 16.9 Mrd. Franken. Hiervon entfallen 6.8 Mrd. (40 %) auf die Nominalwertanlagen und 5.1 Mrd. bzw. 5.0 Mrd. Franken (je 30 %) auf die Aktien und Immobilienanlagen.
Der Versichertenbestand der Leistungsprimats-Kasse betrug Ende 2011 81’400 Personen (Vorjahr 81’500), wovon 27’600 Rentner (27’200).
Publica mit 1,7% Performance
Der Absturz der Finanzmärkte im Sommer 2011 ging auch an der Pensionskasse des Bundes Publica nicht spurlos vorbei. Die Sollrendite (etwas über 3%) wurde nicht erreicht, weshalb der Deckungsgrad im Schnitt um rund 1.5% tiefer ausfällt als vor Jahresfrist. Mit den erreichten 1.71% gelang es jedoch, alle Vorsorgewerke der Sammeleinrichtung in einer leichten Überdeckung zu halten. Der durchschnittliche Deckungsgrad lag Ende Jahr bei rund 103%.
Als Vergleich (der Aktienanteil der Publica liegt bei 25%) erreichten die synthetischen Pensionskassen-Portfolios von Pictet mit ihren Aktienanteilen von 25%, 40% und 60% im letzten Jahr eine Performance von 1.63%, -0.14% respektive -2.48%. Und auch gegenüber dem eigenen Strategie-Benchmark arbeitete die Vermögensverwaltung von Publica gemäss einer Mitteilung um 0.52% besser.
Seit Jahresbeginn 2012 konnte sich der Deckungsgrad dank der freundlich gestarteten Börsenmärkte auf geschätzte 106% (23.02.2012) verbessern. Die Kasse wird ihren Jahresbericht 2011 in der zweiten Hälfte April veröffentlichen.
Die Pensionskasse des Bundes ist eine Sammeleinrichtung mit 20 Vorsorgewerken, 56’000 aktiv versicherten Personen und 45’000 Rentenbezügern. Mit einer Bilanzsumme von 33 Mia. Franken gehört sie zu den grössten Pensionskassen der Schweiz.
PK SBB mit 96 Prozent Deckungsgrad
Mit einer Anlagerendite von 1,85% übertraf die PK SBB 2011 ihren Vergleichsbenchmark (1,02%). Aufgrund der bereits früher kommunizierten Anpassung der Grundlagen und der damit verbundenen Senkung des Umwandlungssatzes auf 5,848% bildet die PK SBB eine Rückstellung von 400 Mio. Franken. Dank des von den eidgenössischen Räten im letzten Frühjahr beschlossenen Bundesbeitrags an die laufende Sanierung der PK SBB in der Höhe von 1,148 Mrd. Franken verbesserte sich der Deckungsgrad per Ende 2011 auf 96,4% (2010:91,7%). Versicherte und Arbeitgeber leisteten 2011 neben den ordentlichen Beiträgen zusätzliche Sanierungsbeiträge von je 2,5% des beitragspflichtigen Lohnes. Damit das Ziel, die PK SBB nachhaltig zu sanieren, erreicht werden kann, müssen die Sanierungsanstrengungen
weiter geführt werden. Die PK SBB versichert 56’000 Personen. 50% der Versicherten sind Rentner. Sie müssen auch in diesem Jahr auf eine Anpassung der Renten verzichten; seit 2004 wurden diese nicht mehr erhöht.
BG: Gericht schützt PK-Entscheid zu Lebenspartner-Rente
Die Basellandschaftliche Pensionskasse darf die Auszahlung einer Rente an den Lebenspartner einer verstorbenen Versicherten an strenge Voraussetzungen knüpfen. Das Bundesgericht sieht darin keine Verletzung von Bundesrecht. Mehr als zehn Jahre hatte ein Paar zusammengelebt und -gewohnt, als die Partnerin verstarb. Die Frau war pensioniert und hatte von der Basellandschaftlichen Pensionskasse eine Rente bezogen. In der Folge verlangte der überlebende Konkubinatspartner von der Pensionskasse, es sei ihm eine Lebenspartnerrente auszurichten. Diese wurde ihm jedoch verweigert.
Nach dem Baselbieter Kantonsgericht hat nun auch das Bundesgericht eine Leistungspflicht der Pensionskasse verneint. Die Bestimmungen des Pensionskassendekrets sehen nämlich einen Anspruch auf eine Lebenspartnerrente nur dann vor, wenn das Paar zum Zeitpunkt des Todes des Versicherten ununterbrochen während mindestens fünf Jahren in einer Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Haushalt zusammengelebt hat. Dieses Kriterium war im vorliegenden Fall eindeutig erfüllt und unbestritten. Als zweite Voraussetzung sieht das Dekret eine Lebenspartnerrente aber nur vor, wenn die hinterbliebene Person vom verstorbenen Partner in erheblichem Masse unterstützt wurde. Im konkreten Fall war umstritten, ob die verstorbene Frau ihren Partner in erheblichem Masse unterstützt hatte. Nach Meinung des Bundesgerichts war dies nicht der Fall.
Für den Chef der Basellandschaftlichen Pensionskasse (PIO, Hans Peter Simeon, ist das Urteil laut Basler Zeitung eine Bestätigung der Praxis. Das betroffene Dekret ist allerdings nur noch bis Ende 2013 in Kraft. Im Zusammenhang mit der PK-Sanierung wird von den politischen Behörden ein Neues erlassen, das die diesbezüglichen Rentenmodalitäten auf Stufe Reglement delegiert. «Ob sich der Verwaltungsrat dann für die gleiche Lösung wie bisher entscheidet, ist noch offen», erklärt Simeon.
SF: “Junge bangen um Pensionskassenrente”
Immer wieder sorgen Pensionskassen für Negativschlagzeilen. Das führt dazu, dass sich viele Junge fragen, ob sie später noch Geld aus der beruflichen Vorsorge erhalten oder nicht. Doch steht es wirklich so schlimm? «10vor10» ist der Frage nachgegangen. In einem ausgewogenen Beitrag werden die aktuellen Fragen verständlich erläutert. Zu Wort kommen u.a. Doris Bianchi, SGB, Martin Janssen (Ecofin), Colette Nova (BSV), Martin Flügel (travail.suisse), Werner Hertzog (Aon Hewitt) sowie diverse Versicherte unterschiedlichen Alters.
La caisse de pensions des CFF n’est pas encore à flot
La caisse des CFF qui plie sous les rentiers (56 100 affiliés pour 28 143 actifs) est-elle désormais consolidée? Le Conseil fédéral n’est est pas tout à fait certain. Dans le projet soumis au parlement, il estimait que l’assainissement permettrait de remettre à flot la caisse d’ici à 2019 «avec une probabilité de 74%».
La caisse, insuffisamment approvisionnée lors de son autonomisation en 1999, a subi de plein fouet le crash boursier de 2001 et a vu son taux de couverture fléchir jusqu’à 79,2% en 2008 malgré la réduction des prestations et le passage au système de la primauté des cotisations. Actuellement, le taux de couverture dépasse 95%. L’autre raison de la mauvaise performance de la caisse est le large recours à la politique des confortables retraites anticipées pour faire accepter la restructuration des CFF. Plus de 4000 employés ont ainsi été obligés ou incités à partir entre 1999 et 200https://www.vorsorgeforum.ch/storage/aaa.gif
KGAST Performancevergleich 2011
Die Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen hat ihren Performancevergleich 2011 in der gewohnten Detaillierung und sehr übersichtlichen Darstellung publiziert. Die nunmehr 30 in der KGAST versammelten Anbieter weisen bei den Anlagestiftungen ein Gesamtvermögen von 71,4 Mrd. Franken auf, die Immobilienanlagestiftungen von 9,1 Mrd. gesamthaft 80,6 Mrd. Franken.
Die besonders aussagekräftigen Ergebnisse der Mischvermögen ergaben bei 10-19% Aktien ein Maximum von 3,5% (Swisscanto) und ein Minimum von 0,7% Rendite für 2011, bei 20-30% Aktienanteil beträgt das beste Ergebnis noch 2,9% (Zurich), resp. –3,1% als schlechtestes. Für 31-40% Aktien lauten die entsprechenden Zahlen 1,3% (Zurich) und –1,4%.
CHSS 1/12: Die Zukunft und die Kosten
Die Zeitschrift “Soziale Sicherheit” CHSS des BSV bringt in der ersten Nummer 2012 zwei Beiträge zur 2. Säule: Es sind dies eine Zusammenfassung der Studie über die Verwaltungskosten sowie eine zum bundesrätlichen Bericht über die Zukunft der 2. Säule, der aktuell sich in der “Anhörung” befindet. Wer statt je rund 150 Seiten zu lesen mit einer kompetenten und relativ kurzen Fassung auf wenigen Seiten ausreichend bedient ist, findet unten die Links zu den beiden Texten.
Höheres Rentenalter in der Schweiz noch tabu
Im internationalen Vergleich steht die Schweiz mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 82,3 Jahren sehr gut da und wird innerhalb der OECD nur noch von Japan (83,0 Jahre) überholt. Dennoch stossen hierzulande politische Vorstösse zur Erhöhung des Rentenalters auf heftigen Widerstand. Selbst die Angleichung des ordentlichen Rentenalters für Mann und Frau auf 65 ist sehr umstritten. Ein anderer Trend lässt sich in unseren Nachbarländern beobachten, hält avenir-suisse in einem Beitrag auf ihrer Website fest.
Bereits 11 von 34 OECD-Ländern haben eine Erhöhung des Pensionsalters auf 67 bzw. 68 Jahren entweder beschlossen oder sogar bereits umgesetzt (siehe Abbildung). Darunter sind Dänemark und Norwegen aber auch südeuropäische Länder wie Italien und Spanien zu finden. Der Entschluss dieser Länder, das Rentenalter zu erhöhen, ist umso beachtlicher, als deren Bürger zum Teil eine erheblich kürzere Lebenserwartung haben. So liegt diese in den USA um vier Jahre, in Tschechien sogar um fünf Jahre tiefer als in der Schweiz. Hinzu kommt, dass vier der elf OECD-Vorreiter einen höheren Anteil der aktiven Bevölkerung in der Landwirtschaft und in der Industrie haben als die Schweiz.
Mit 74% ihrer Beschäftigten im Dienstleistungsbereich, der eine geringere körperliche Abnützung mit sich bringt, hätte man deshalb eher von der Schweiz erwartet, dass sie das Rentenalter noch vor diesen Ländern erhöht. International gesehen ist der Schweizer Widerstand gegen eine Erhöhung des Rentenalters kaum nachvollziehbar. Weder die Lebenserwartung noch die sektorielle Struktur der Wirtschaft können diesen politischen Stillstand rechtfertigen, schreibt avenir-suisse.
EU publiziert “Weissbuch Rente”
EU-Kommissar Laszlo Andor erläutert Grundlagen und Zielsetzung des Weissbuchs.
“Für rund ein Viertel der EU-Bevölkerung sind derzeit Pensionen und Renten die wichtigste Einkommensquelle, und die jüngeren Europäerinnen und Europäer werden später in ihrem Leben ebenfalls auf Renten und Pensionen angewiesen sein. Wenn es Europa nicht gelingt, jetzt und in Zukunft ausreichende Renten und Pensionen für einen würdigen Lebensstandard zu bieten, drohen Millionen Menschen im Alter zu verarmen”, heisst es in der Pressemitteilung zur Publikation des “Weissbuch zu Pensionen und Renten”. Die Bevölkerung Europas werde immer älter, weil die Menschen länger leben und weniger Kinder haben. Bereits ab nächstem Jahr beginne die erwerbstätige Bevölkerung in der EU zu schrumpfen.
Das Augenmerk liege darauf, was die EU und die Mitgliedstaaten tun können, um die wesentlichen Herausforderungen im Bereich der Ruhestandssysteme zu bewältigen. Das Weißbuch wartet dafür mit einer Reihe von Initiativen auf: Es sollen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit die Menschen länger erwerbstätig bleiben können, die dazu in der Lage sind – das würde das Verhältnis zwischen Berufsjahren und Ruhestandsjahren verbessern; Menschen, die in ein anderes Land ziehen, sollen ihre Renten- und Pensionsansprüche mitnehmen können; die Menschen sollen Hilfe beim Ansparen erhalten, und es soll sichergestellt werden, dass Renten- und Pensionsversprechen gehalten werden und die Menschen im Ruhestand das bekommen, was sie erwartet haben.
The Cost of Living Longer – Much Longer
Number crunchers are dead set on figuring out how long you will live. For those saving for retirement in the US, it’s the $27 trillion question.
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A 78-year-old woman walks into an agent’s office to buy life insurance. "Have you ever had cancer?" asks the agent. "Oh, yes, dear," says the woman. "Breast cancer." |


