BVK: Abstimmung in Schlieren
Bis Ende Oktober stimmen die Angestellten der Stadt Schlieren darüber ab, ob sie die Personalvorsorgekasse der Angestellten des Kantons Zürich (BVK) verlassen wollen. Dies gibt der Schlieremer Stadtrat bekannt. Ein Wechsel der Pensionskasse sei für die Stadt – unter getroffenen Annahmen aus heutiger Sicht – bei gleichbleibenden Leistungen attraktiver und günstiger als die heutige Anschlusslösung bei der BVK, schreibt die Exekutive in einer Mitteilung. Für einen Wechsel der Pensionskasse ist laut BVK-Anschlussvertrag die Zustimmung des Personals notwendig. Dieses hat die Stadt an einer Informationsveranstaltung über die schriftliche Abstimmung informiert.
«Überheblich, unsensibel»: Kritik an Solothurner Pensionskasse
Berset: SGK-N handelt unverantwortlich
Bundesrat Alain Berset macht sich in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger Luft über seinen Ärger mit den Entscheiden der Sozialkommission des Nationalrats zur Altersvorsorge 2020. Auszüge:
Die Reform, wie Sie sie planten, ist nun gefährdet. Die nationalrätliche Sozialkommission will deutlich mehr sparen. Und wenn die AHV in Not gerät, soll das Rentenalter automatisch auf 67 Jahre steigen.
Wir arbeiten nun fünf Jahre an dieser Reform. Mit Blick auf diesen Zeitraum würde ich sagen, dass wir auf Kurs sind. Betrachtet man aber nur die letzten Wochen, sind wir tatsächlich in einer gefährlichen Situation.
Gefährlich? Wie meinen Sie das?
Der Bundesrat hat für seinen Vorschlag unzählige Gespräche geführt und einen fein austarierten Kompromiss erarbeitet. Der Ständerat hat 80 Prozent übernommen und nur zwei wesentliche Dinge geändert: Die Mehrwertsteuer soll um 1 statt 1,5 Prozentpunkte steigen, und die AHV-Renten würden um 70 Franken erhöht, um die Ausfälle bei der zweiten Säule zu kompensieren. Die grossen Linien des Bundesrates bleiben damit eingehalten. Was jetzt aber die Sozialkommission des Nationalrats vorschlägt, ist AHV minus. Sie will das Niveau der Renten der Altersvorsorge senken, und das ist nicht mehrheitsfähig.
Was führt Sie zu dieser Annahme?
Man hat 2004, 2008 und 2010 versucht, die Leistungen in der Altersvorsorge zu kürzen. Jedes Mal ist man grandios gescheitert. Alle sollten sich ihrer Verantwortung für das Gelingen einer Reform bewusst sein. Ich weiss, dass Taktik und Spielchen zur Politik gehören. Aber in der jetzigen Situation die Reform der Vorsorgewerke zu gefährden, ist unverantwortlich.
Welche Beschlüsse der Nationalräte finden Sie speziell problematisch?
Der Interventionsmechanismus, der automatisch zum Rentenalter 67 führt, ist schon ein heikler Punkt. Ich spüre aus meinen Kontakten mit der Bevölkerung, dass so etwas keine Chance hat. Das bestätigen übrigens auch die Umfragen und Studien. Problematisch ist zudem, dass die Kommission nur 0,6 zusätzliche Mehrwertsteuerprozente für die AHV erlauben will. Und dass sie die Rentensenkung in der zweiten Säule nicht genügend kompensiert. Gemäss den Kommissionsbeschlüssen würde jemand, der beim Inkrafttreten der Reform jünger ist als 50 Jahre, mit jährlichem Renteneinkommen von 48’000 Franken bis zu 2500 Franken verlieren.
AZ: Negativzinsen sollen weg
In der AZ hat Patrick Müller eine Reihe von Stimmen gesammelt, die sich allesamt höchst kritisch zur Geldpolitik der Nationalbank äussern. So etwa Christoph Blocher:
Die Negativzinsen richten verheerende Schäden an. Werspart, wird enteignet. Das trifft die Pensionskassen, die Sparer ganz generell, auch viele kleine Leute.» Auf der anderen Seite hätten Gemeinden und Kantone einen Anreiz, Schulden zu machen, weil sie damit noch Geld verdienen. «Dabei müssen die Schulden irgendwann zurückbezahlt werden – das ist kurzfristiges Denken auf Kosten der nächsten Generationen.» Blocher fordert: «Die Negativzinsen müssen jetzt weg!»
Axa-Umfrage: Geringe Bereitschaft für höheres Rentenalter
Axa Winterthur hat ein weiteres Mal eine Umfrage bei Versicherten zur 2. Säule und dieses Jahr vor dem Hintergrund der Beratungen zur Altersvorsorge 2020 durchgeführt. Die Ergebnisse sind insgesamt wenig ermutigend. Auf die Frage, welche Korrekturmassnahmen zum Ausgleich einer allfälligen Rentenkürzung akzeptiert würden, ergab sich, dass ein höheres Rentenalter und Rentenkürzungen am wenigsten hingenommen würden, höhere Beitragszahlungen finden auch nur bedingt eine Mehrheit. Die grösste Zustimmung erhält hingegen eine Vorverlegung der Beitragszahlungen, welche aber leider wenig helfen, die höhere Lebenserwartung und die ungenügenden Kapitalerträge auszugleichen.
Mitteilung Axa / NZZ / Finews / Cash (mit Interview Rutsch)
Umfrage-Ergebnisse
Manor-PK mit Rentenalter 65 für alle
Die Reglementsänderung der Pensionskasse Manor, u.a. mit tieferem technischem Zins, Streichung der Ueberbrückungsrente und dem Rentenalter 65 für Frauen und Männer hat breites Medienecho gefunden, obwohl keiner der Schritte besonders auffälig wäre. Zu vermuten ist, dass die Reaktion der Unia, welche sie zum Anlass genommen hat, Werbung für AHVplus zu machen, die Medien darauf aufmerksam gemacht hat.
Charlotte Jacquemart schreibt in der NZZ am Sonntag zur Frage ob das Rentenalter 65 für Frauen in der Pensionskasse überhaupt rechtens sei:
«Oft wird das Schlussalter im Zusammenhang mit einer Senkung des Umwandlungssatzes erhöht, so dass die Rente mit dem neuen Schlussalter etwa so hoch ist wie mit dem alten», sagt Roger Baumann (c-alm). Zur Erinnerung: Der Umwandlungssatz bestimmt die Höhe der Rente. Baumanns Erklärung trifft genau auf den Fall Manor zu: Weil die Manor-Pensionskasse den Umwandlungssatz auf 4,88% gesenkt hat, müssen die Angestellten länger arbeiten, wollen sie auf die gleiche Altersrente kommen wie früher. Und für die weiblichen Angestellten bedeutet dies: Arbeit über das offizielle Rentenalter hinaus.
Martin Roth, Geschäftsführer der Manor-Pensionskasse, bestätigt dies: «Die gegenüber dem bisherigen Reglement tieferen Umwandlungssätze machen es erforderlich erforderlich, dass für das gleiche Leistungsniveau wie bisher im Alter 63 neu bis Alter 65 in der Pensionskasse gespart werden muss.» Damit will das Warenhaus sicherstellen, dass das Leistungsniveau beibehalten wird: Heute erhalten die Angestellten 44 bis 45% des durchschnittlich versicherten Lohnes in Form einer Altersrente. Pensionskassenleiter Roth versichert aber: «Selbstverständlich steht es jeder Mitarbeiterin weiterhin frei, im Alter 64 in Pension zu gehen. Arbeitet eine Mitarbeiterin bis Alter 65, erhält sie zusätzlich zum Lohn ab Alter 64 ihre AHV-Rente.
Artikel NZZ / Meldung Unia / Interview Roth (FuW)
Die Hypotheker kommen
Finovo ist ein neuer Service Provider für Schweizer Pensionskassen. Das Jungunternehmen in Opfikon (Glattpark) wickelt die Direktvergabe von Hypotheken an Versicherte ab. Dies als Alternative zu eigenen Obligationen-Anlagen von Pensionskassen.
«Wir sind die einzigen Anbieter im Markt, die den gesamten Prozess von der Vermarktung über die Abwicklung bis zur Risikobewirtschaftung von Hypotheken managen», sagt Christian Stöckli, Mitgründer von finovo. Sämtliche operativen Schritte werden von der Pensionskasse ausgelagert, und die einzelnen Hypothekarnehmer werden von finovo direkt und persönlich betreut.
Die Resonanz bei den Pensionskassen sei gross, heisst es in einer Pressemitteilung. Das freut den finovo-Verwaltungsratspräsidenten und ehemaligen CEO von Swisscanto Dr. Gérard Fischer: «Viele potenzielle Kunden haben gemerkt, dass es bei der direkten Hypothekenvergabe nur Gewinner gibt: Die Pensionskasse erwirtschaftet eine höhere Rendite, und die Hypothekarnehmer profitieren von günstigen Zinssätzen sowie – als Versicherte – von einer besseren Verzinsung ihrer Altersguthaben.»
Die Finovo AG wurde von den Finanzierungsspezialisten Christian Stöckli und Roger Plüss gegründet, beides langjährige Direktionsmitglieder im Bankwesen. Zum finovo-Team gehören neben ihnen und VR-Präsident Fischer auch Matthias Zimmermann (Verwaltungsrat, Mitgründer von jobs.ch) und Martin Diethelm (Chief Technology Officer).
IZS Jubiläumstagung
Comment Novartis gagne 5,6% net annuellement dans les hedge funds
Pour la première fois, le géant de la pharma dévoile sa performance dans les placements alternatifs, nettement supérieure à la moyenne, et ses paris. Les gérants ont doublé leurs actifs en à peine trois ans et apporté 466 millions à Novartis.
Les résultats parlent pour eux-mêmes. Le rendement du portefeuille de hedge funds de la caisse de pension de Novartis a atteint 6,02% en 2013, 6,76% en 2014, 6,02% en 2015 et 1,41% cette année à la fin juillet. A titre de comparaison, l’indice Lyxor Hedge Funds Index est en recul de 2,29% cette année. Depuis 3 ans et demi, le rendement annuel est de 5,6%.
Ces résultats sont calculés après les frais, lesquels sont généralement très supérieurs aux fonds de placement. «Nous avons négocié des économies de frais de 28 millions de francs», a révélé, jeudi à Zurich, Mark Dieringer, responsable de l’équipe de trois gérants en placements alternatifs pour Novartis International.
Le gérant, qui est parvenu à doubler à 3,3 milliards les actifs alternatifs sous gestion, s’exprimait à l’occasion d’un symposium sur les hedge funds, organisé par la Haute école de sciences appliquées (ZHAW) à Winterthour. «En un peu plus de trois ans, nous avons gagné 466 millions de francs, au profit de Novartis», a-t-il déclaré.
NZZ: Generationen-Ungerechtigkeit in der Altersvorsorge
Hansueli Schöchli legt in der NZZ die wachsende Ungleichbehandlung der Generationen in AHV und BVG offen und zeigt auf, weshalb AHVplus diese Tendenz noch verstärken würde.
Schöchli stellt fest: Die Lasten sind hoch. Die AHV ist ein Pyramidensystem: Die Späteren zahlen für die Früheren. Dies funktionierte so lange gut, wie sich das zahlenmässige Verhältnis zwischen Erwerbstätigen und Rentnern nicht stark verschlechterte. Das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg i. Br. und die UBS haben Berechnungenvorgelegt. Demnach beläuft sich mit den geltenden Leistungsversprechen der AHV das Ausmass der ungedeckten Checks zulasten der kommenden Generationen auf etwa 1000 Mrd. Fr.
Die im Parlament diskutierten Reformvorschläge würden dieses Finanzloch zwar auf etwa die Hälfte bis zwei Drittel verkleinern, doch auch die Reformvorschläge gehen grossenteils zulasten der Jüngeren. Mit der Reformvariante des Bundesrats müsste laut den Berechnungen jeder Ungeborene immer noch eine Hypothek von kaufkraftbereinigt etwa 80 000 Fr. schultern. Mit der Variante des Ständerats wären es gar etwa 100 000 Fr. Aus Sicht der Politiker ist dies allerdings rational, denn die Hälfte der Wähler ist 54-jährig oder älter, die Jüngeren machen sich noch relativ wenig Gedanken zur Altersvorsorge, und die Kinder und Ungeborenen haben an der Urne noch keine Stimme.
Eine Annahme der AHV-Initiative würde die Generationenungerechtigkeit noch deutlich verschärfen. Die Ausgaben der AHV würden laut Botschaft des Bundesrats ab 2018 um jährlich 4 bis 5 Mrd. Fr. wachsen – was etwa 1000 Fr. pro Erwerbstätigen und Jahr ausmacht. Netto wäre die Zusatzbelastung für die AHV bzw. den Staat wegen der Reduktion der Ergänzungsleistungen um 300 bis 400 Mio. Fr. pro Jahr tiefer. (…)
Das Volk hat bisher die massiven Umverteilungen in der Altersvorsorge gedeckt – nicht weil es mehrheitlich «links» denkt, sondern weil es «hinten rechts» denkt (via Portemonnaie). Viele Stimmbürger waren bisher schlicht nicht bereit, auf eigene Privilegien zu verzichten, um die Hypotheken der jüngeren Generationen zu verkleinern. So ist das Leben.
PPCmetrics: Analyse der Geschäftsberichte von PKs
PPCmetrics hat die zweite Ausgabe ihrer “Analyse der Geschäftsberichte von Pensionskassen” publiziert. Wie der Titel besagt, beruht die Studie nicht auf einer Umfrage, sondern die Daten wurden den Geschäftsberichten entnommen. Untersucht wurden 310 Kassen mit einem Vermögen von rund 600 Mrd. Franken. Die Ergebnisse werden wie folgt zusammen gefasst:
Die effektive Verzinsung der Sparkapitalien der aktiven Versicherten ist 2015 gesunken. Sie lag im Durchschnitt bei 1.91% und damit unter dem Vorjahreswert von rund 2.34%. Sowohl der Mittelwert als auch der Median (1.75%) lagen im Jahr 2015 unter 2%. Es wurden effektive Verzinsungen zwischen 0% (rund 3% der Vorsorgeeinrichtungen (VE)) und maximal 5% (rund 1% der VE) ausgewiesen.
Der Trend hin zu sinkenden technischen Zinsen (Bewertungszins) setzte sich im Jahr 2015 fort. Gegenüber dem Vorjahr 2014 sank der durchschnittliche technische Zins von 2.77% auf 2.52% um -0.25%-Punkte. Diese Minderung liegt jedoch deutlich unter der Reduktion des Zinsniveaus (gemessen an der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe) im Jahr 2015 von gerundet -0.68%-Punkten (von 0.31% per Ende 2014 auf -0.36% per Ende 2015).
Der technische Zinssatz ist im letzten Jahr gesunken. Die Senkung war jedoch deutlich geringer als der Rückgang des Zinsniveaus.Der Vergleich zwischen effektiver Verzinsung und technischem Zins zeigt, dass im Beitragsprimat die Verzinsung der Vorsorgekapitalien für Rentner (technischer Zins) höher war als die Verzinsung der Sparkapitalien der aktiven Versicherten (effektive Verzinsung).
André Egli neuer Leiter Treuhand bei Balmer-Etienne
André Egli heisst der neue Leiter Treuhand bei Balmer-Etienne. Er löst in dieser Funktion Rainer Jöhl ab, welcher eine neue berufliche Herausforderung ausserhalb der Treuhandbranche wahrnimmt. Neuer Verwaltungsrat wird Rene Marti.
Andre Egli, ist 44 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Töchtern. In den letzten Jahren hat sich Egli erfolgreich im Bereich Prüfung und Beratung von Vorsorgeeinrichtungen engagiert. Er ist seit 20 Jahren bei Balmer-Etienne tätig und ist seit 2012 Partner.
BZ: Rentenarithmetik mit links
Fabian Schäfer von der Berner Zeitung analysiert die Vorsorgepolitik des Gewerkschaftsbundes und kommt zu bemerkenswerten Ergebnissen:
Im Poker um die Altersvorsorge zählt der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) zu den stärksten Spielern. Früh hat er der Debatte mit dem Schlagwort «Rentenklau» den gewünschten Dreh gegeben. Wer immer am gesetzlichen Umwandlungssatz von 6,8 Prozent rütteln wollte, bekam von links sauber eins auf den Deckel.
Und was macht der SGB nun? Erstens stellte er seine eigene Pensionskasse Anfang Jahr auf den Beitragsprimat um, womit die Angestellten ihre Leistungsgarantien verloren – gemessen an der reinen syndikalistischen Lehre ist das bereits ein Sakrileg.
Damit nicht genug: Obendrein legte der SGB den Umwandlungssatz bei 6,25 Prozent fest – weit unter dem gesetzlichen Minimum. Damit liegt die Gewerkschafterkasse im Mittelfeld aller Vorsorgewerke. Das ist zulässig, da die SGB-Pensionskasse gut ausgebaut ist und das gesetzliche Minimum übertrifft.
Mit diesem Schritt zeigt sich der SGB erstaunlich flexibel. Als das Parlament den Mindestumwandlungssatz schon nur auf 6,4 Prozent senken wollte, ging er auf die Barrikaden. Das Volk lehnte diesen Schritt 2010 denn auch haushoch ab. Der Umwandlungssatz entscheidet über die Höhe neuer Renten. Ein Satz von 6 Prozent ergibt pro 100’000 Franken Alterskapital noch eine Rente von 6000 Franken im Jahr.
Ist nun also der SGB selber zum «Rentenklauer» geworden? Sprecher Thomas Zimmermann wehrt ab. Der SGB hat als Arbeitgeber genügend Geld in die Pensionskasse eingeschossen, um die älteren Versicherten vor Renteneinbussen zu schützen. Das Personal muss auch keine höheren Lohnabzüge hinnehmen. Glücklich, wer so grosszügige Arbeitgeber respektive Mitglieder hat.
Darf man denn nun annehmen, dass der SGB inzwischen einsichtig ist und die geplante Reduktion des Mindestumwandlungssatzes auf 6 Prozent unterstützt? Weit gefehlt. Zimmermann sagt, der SGB sehe den tiefen Umwandlungssatz als «hoffentlich kurzfristige» Massnahme wegen der tiefen bis negativen Zinsen. Eine dauerhafte Reduktion lehnt er ab, da es mit den Zinsen sicher wieder aufwärtsgehen werde.
Merke: Eine wichtige Variable gewerkschaftlicher Rentenarithmetik ist das Prinzip Hoffnung.
In Scramble for Yield, Pension Funds Will Try Almost Anything
Pension funds in Hawaii and South Carolina are plying an arcane options strategy called cash-secured put writing. In a typical trade, the investor sells a contract, known as a put, to someone who owns stocks and is willing to pay up for protection in case they decline. If, within a certain time, the shares fall below a given price, the investor buys the stocks at that price, or covers their lost value.
The upside for the pension funds, which are writing options on the S&P 500 index, is that they earn regular income. The strategy aims to work like a volatility dampener. If stocks fall, the income the funds have collected on the options contracts should help cushion any hit they take on the puts and their own separate stockholdings. The pension funds set aside some cash-like instruments such as Treasurys for the payouts, so they aren’t caught without money if the market goes against them.
The cost of options tends to rise when investors expect big market swings, so the strategy does best when investors are fearful and paying up for protection against a downturn—and a downturn doesn’t materialize. But if protection is cheap and the market takes a big fall, the pension fund can end up with losses.
Swisscanto PK-Monitor: DG nach dem ersten Semester bei 110%
Die Finanzierungssituation der Vorsorgeeinrichtungen hat sich im zweiten Quartal 2016 leicht verbessert. Bei den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen stieg der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad im zweiten Quartal um 1,5 Prozentpunkte auf 110,4% – das Niveau von Ende 2015. Auch bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung stieg der geschätzte Deckungsgrad und liegt nun bei 98,8%.
Die Verteilung der Vorsorgeeinrichtungen nach Deckungsgrad-Bandbreiten per 30. Juni 2016 zeigt gegenüber den Durchschnittszahlen weitere Details . «Über dem Strich» – mit einer Deckung von 100% und mehr – finden wir 96,4% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen und 68,1% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung. 59,9% der privaten und 12,8% der öffentlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung weisen einen Deckungsgrad auf, der grösser als 110% ist. Die den erfassten Vorsorgeeinrichtungen zugrunde liegenden durchschnittlichen technischen Zinssätze im Beitragsprimat lagen Ende 2015 bei privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen bei 2,47% und bei den öffentlichrechtlichen bei 2,74%.







