Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Januar insgesamt und innerhalb jeder Grössengruppe eine durchschnittliche Performance von –0,19% nach Gebühren. Seit Messbeginn 2006 erwirtschafteten die Pensionskassen eine Rendite von 63,86%.
Index
CS PK-Index Q4 2020
- Im Berichtsquartal legt der Pensionskassen Index um 7,36 Punkte respektive 3,95% zu; seine Veränderung seit Jahresanfang beträgt damit 4,11%. Per 31. Dezember 2020 steht der Index bei 193,79 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Damit konnte das Jahr mit einem deutlichen Gewinn beendet werden. Der Dezember (+1,43%) wurde von einem sehr starken November (+3,73%) übertroffen, während sich der Oktober (–1,21%) negativ auf das Quartalsergebnis auswirkte.
Swisscanto PK-Monitor 2020
Swisscanto schreibt: Pensionskassen meistern den Corona-Crash. Mit einer Gesamtrendite von 3,59% für 2020 haben die Pensionskassen den durch die Coronakrise bedingten Deckungsgradverlust dank der positiven Marktentwicklung ab dem zweiten Quartal nicht nur vollständig wettgemacht, sondern im Vergleich zu Ende 2019 sogar zusätzliche Wertschwankungsreserven gebildet.
Die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen konnten im vierten Quartal 2020 ihre Reserven in Prozent der Verpflichtungen um durchschnittlich 4,5 Prozentpunkte auf 15,6% erhöhen. Dies hauptsächlich aufgrund von Kursgewinnen auf Aktien und Immobilien. Mit einem geschätzten Deckungsgrad von 115,6% haben die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen nun sämtliche im ersten Quartal erlittenen Deckungsgradverluste wettgemacht und liegen nun sogar über dem Niveau von Ende 2019 (Abbildung 1). Dies trifft auch auf die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen zu.
98,6% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen verzeichnen am 31. Dezember 2020 eine Deckung über 100%, ebenso rund 98% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung (Abbildung 2). Zwei Drittel der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen weisen sogar einen Deckungsgrad von 115% oder höher aus.
CS PK-Index Q4 2020
Im Berichtsquartal legt der CS-Pensionskassen Index um 7,33 Punkte resp. 3,93% zu; seine Veränderung seit Jahresanfang beträgt damit 4,09%. Per 31. Dezember 2020 steht der Index bei 193,76 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Damit konnte das Jahr mit einem deutlichen Gewinn beendet werden. Der Dezember (+1,41%) wurde von einem sehr starken November (+3,73%) übertroffen, während sich der Oktober (-1,21%) negativ auf das Quartalsergebnis auswirkte.
Der Hauptanteil an der positiven Entwicklung im vierten Quartal ist den Aktien (+2,78%) zuzuschreiben. Die Schweizer Aktien haben einen Renditebeitrag von 0,74% und die ausländischen einen Beitrag von 2,04% erzielt. Die Obligationen (inkl. Wandelanleihen) haben das Resultat mit einem Beitrag von 0,28% erhöht. Auch bei den Immobilien ist die Entwicklung mit 0,62% positiv. Alternative Anlagen und sonstige Anlagen waren eher unauffällig, aber dennoch positiv. Die Liquidität war ebenfalls leicht positiv.
Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf 1% p.a.) ist im Berichtsquartal um 0,39 Punkte (resp. 0,25%) auf den Stand von 156,71 Punkten gestiegen, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im 4. Quartal 2020 3,68% über der BVG-Vorgabe.
Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index seit 1. Januar 2000 beträgt per 31. Dezember 2020 3,20%. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,15%.
UBS PK-Performance 2020
Swiss Pension Finance Watch Q4 2020
Die Pensionskassen-Bilanzen der Schweizer Unternehmen erhielten im 4. Quartal einen unerwarteten Aufschwung. Trotz des turbulenten Jahres beendeten die Pensionskassenvermögen das Jahr mit einer positiven Jahresrendite von über3 %, obwohl die Anleiherenditen ihren Abwärtstrend fortsetzten. Insgesamt erlaubte dies den Unternehmensbilanzen, das Jahr annähernd dort zu beenden, wo sie vor einem Jahr waren. Der Index für den Deckungsgrad (d. h. das Verhältnis von Pensionsvermögen zu Pensionsverbindlichkeiten) stieg um 4,6%, wie der Willis Towers Watson Pension Index zeigt, der von 100,1% zum 30. September 2020 auf 104,7 % zum 31. Dezember 2020 anstieg.
UBS PK-Performance November 2020
· Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im November eine durchschnittliche Performance von 3,71% nach Gebühren. Seit Jahresbeginn steht die Rendite bei 2,37% und seit Messbeginn 2006 bei 61,64%.
· Alle Pensionskassen verbuchten im letzten Monat einen Gewinn. Das schlechteste Ergebnis von 1,47% erzielte eine grosse Pensionskasse mit mehr als CHF 1 Mrd. verwaltetem Vermögen und das beste Ergebnis von 6,89% eine kleine Pensionskasse mit weniger als CHF 300 Mio. verwaltetem Vermögen.
· Durchschnittlich verbuchten die kleinen Vorsorgewerke das beste Monatsresultat mit 3,95%, gefolgt von den mittleren mit 3,64%. Das Schlusslicht bildeten die grossen Pensionskassen mit 3,47%.
UBS PK-Performance Oktober 2020
· Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Oktober eine durchschnittliche Performance von –1,14% nach Gebühren. Seit Jahresbeginn steht die Rendite bei –1,35% und seit Messbeginn 2006 bei 55,78%.
· Alle Pensionskassen verbuchten im letzten Monat einen Verlust. Das schlechteste Ergebnis von –2,46% erzielte eine kleine Pensionskasse mit weniger als CHF 300 Mio. verwaltetem Vermögen und das beste Ergebnis von –0,39% eine grosse Pensionskasse mit mehr als CHF 1 Mrd. verwaltetem Vermögen.
CS PK-Index Q3 2020
Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf 1 % p. a.) ist im Berichtsquartal um 0,39 Punkte (respektive 0,25%) auf den Stand von 156,32 Punkten gestiegen, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im dritten Quartal 2020 1,82% über der BVG-Vorgabe.
Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index seit 1. Januar 2000 beträgt per 30. September 2020 3,05%. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,18%.
Swisscanto PK-Monitor Q3 2020
Swisscanto schreibt zu den Ergebnissen des PK-Monitors für das dritte Quartal 2020:
Trotz einer Rendite von 1,98% im dritten Quartal bleibt diese für die ersten neun Monate des Jahres 2020 mit –0,83% leicht negativ. Rund drei Viertel des seit Ende 2019 aufgrund der Coronakrise erlittenen Deckungsgradverlustes sind wettgemacht.
Die Reserven in Prozent der Verpflichtungen haben sich bei den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen im dritten Quartal 2020 im Durchschnitt um rund 1,5 Prozentpunkte auf 11,1% leicht erhöht. Dies hauptsächlich aufgrund von Kursgewinnen von Aktien Welt und in zweiter Linie von Aktien Schweiz und Immobilien Schweiz. Mit einem geschätzten Deckungsgrad von 111,1% haben die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen nun rund drei Viertel des erlittenen Deckungsgradverlustes seit Ende 2019 wettgemacht (Abbildung 1). Dies trifft auch auf die öffentlichrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen zu.
98,4% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen haben am 30. September 2020 eine Deckung von über 100%, ebenso 93,9% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung (Abbildung 2). Geschätzte 6,1% der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung und 1,6% der privatrechtlichen befinden sich Ende September in Unterdeckung.
Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erwirtschafteten im dritten Quartal 2020 eine geschätzte vermögensgewichtete Rendite von 1,98%. Mit Ausnahme von nicht währungsabgesicherten Obligationen Welt leisteten sämtliche Anlageklassen positive Beiträge zur Rendite, wobei insbesondere Aktien Welt und Rohstoffe hervorstachen (Tabelle 1). Diese Rendite reichte aber noch nicht, um die ersten neun Monate positiv abzuschliessen.
Mercer Global Pension Index
Der Mercer CFA Institute Global Pension Index wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal veröffentlicht. Wie bei anderen internationalen Vergleichen der Vorsorgesysteme verliert auch hier die Schweiz an Boden. Dazu wird ausgeführt:
Die Schweiz ist um einen Rang auf Platz 12 abgerutscht, obwohl sich der Gesamtindexwert von 66.7 auf 67 verbessert hat. Zurückzuführen ist dies auf die Aufnahme zweier weiterer Länder in diesem Jahr, von denen Israel nun vor der Schweiz rangiert. Mit 40.8 Punkten markiert Thailand das Schlusslicht des Index.
In den einzelnen Unterkategorien erhalten die Niederlande die höchste Punktzahl im Bereich Angemessenheit (81.5; verglichen mit 59.5 für die Schweiz), Dänemark im Bereich Nachhaltigkeit (82.6; verglichen mit 64.2 für die Schweiz) sowie Finnland im Bereich Integrität (93.5; verglichen mit 83.1 für die Schweiz). Die niedrigsten Punktzahlen erhielten Mexiko für Angemessenheit (36.5), Italien für Nachhaltigkeit (18.8) und die Philippinen für Integrität (34.8).
«Die Schweiz hat ein gutes Rentensystem, dass auf bewährte öffentliche und berufliche Säulen setzt. Gleichzeitig sind Einzelpersonen angehalten, eine aktive Rolle bei der Gestaltung ihrer späteren Renteneinkommen zu übernehmen», kommentiert Ivan Guidotti, Investment Manager bei XO Investments und Committee Chair bei CFA Society Switzerland. «Aber auch für die relativ wohlhabende Schweiz und ihre stabile Volkswirtschaft zeigt der Index Massnahmen auf, die getroffen werden müssen, um sicherzustellen, dass unser Rentensystem nachhaltig leistungsfähig bleibt. Dazu gehören z. B. die schrittweise Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters.»
WTW-Index: Knapp über 100
Willies Towers Watson schreibt zu den Ergebnissen des Pensionskassenindex für das 3. Quartal:
Die Pensionskassen-Bilanzen der Schweizer Unternehmen rangen während eines weiteren volatilen Quartals darum, ihr Niveau zu halten. Obwohl die Obligationenrenditen im dritten Quartal in Folge rückläufig waren, hielt sich der Willis Towers Watson Pension Index knapp über 100%. Die positiven Anlageerträge führten dazu, dass die Vermögenswerte auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr verblieben. Der Rückgang der Diskontierungssätze, welcher zur Erhöhung der Pensionsverpflichtungen führte, hatte insgesamt allerdings einen leichten Rückgang der Unternehmensbilanzen zur Folge. Insgesamt nahm der Deckungsgrad (d. h. das Verhältnis von Pensionsvermögen zu Pensionsverpflichtungen) um rund 0,6% ab, wie aus dem Willis Towers Watson Pension Index hervorgeht. Er sank von 100,7% (30. Juni 2020) auf 100,1% (30. September 2020).
CS PK-Index Q3: -0,00% YTD
Im 3. Quartal 2020 nimmt der Pensionskassen Index um 3,48 Punkte resp. 1,91% zu; seine Veränderung seit Jahresanfang beträgt damit -0,00%. Per 30. September 2020 steht der Index bei 186,13 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Damit konnten die pandemiebedingten Verluste egalisiert werden. Der Juli (+0,76%) wurde übertroffen vom August (+1,06%), wobei auch der September (+0,08%) positiv abschloss.
UBS PK-Performance September 2020
- Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im September eine durchschnittliche Performance von 0,01% nach Gebühren. Seit Jahresbeginn steht die Rendite bei –0,26% und seit Messbeginn 2006 bei 57,50%.
- Die Gruppe der kleinen Pensionskassen (unter CHF 300. Mio. verwaltete Vermögen) verbuchte als einzige eine durchschnittlich positive Performance im letzten Monat mit 0,06%. Die grossen (mehr als CHF 1 Mrd. verwaltete Vermögen) und mittleren Vorsorgewerke (CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. verwaltete Vermögen) waren mit je –0,02% und –0,03% leicht negativ.
- Das beste wie auch das schlechteste Ergebnis erzielte eine kleine Pensionskasse mit 0,53% und –0,69%.
- Die Sharpe Ratio betrug im Durchschnitt 0,73. Die grossen Vorsorgeeinrichtungen wiesen mit 0,86 eine höhere risikoadjustierte Rendite auf als die mittleren mit 0,79 und die kleinen mit 0,60.
- Im volatilen September schnitten alternative Anlagen am besten ab. Private Equity und Infrastructure lieferten mit 2,32% den höchsten Beitrag an die Performance, gefolgt von Hedge Funds mit 1,86%.
- Immobilien trugen ebenfalls positiv zur Performance bei mit 0,91%.
- Anleihen lieferten 0,75% in Schweizer Franken, da die Zinsen leicht fielen. Fremdwährungsanleihen lieferten 0,98%, wobei der stärkere US-Dollar zum positiven Ergebnis beigetragen haben könnte.
- Die defensiven Schweizer Aktien konnten in einem Monat, der von erhöhten Sorgen wegen einer zweiten Corona-Welle und einem zunehmend hitzigen US-Wahlkampf geprägt war, 0,60% zum Ergebnis beitragen. Lediglich globale Aktien trugen negativ zur Performance bei mit –1,32%.
“Abnehmender Konkurrenzdruck hält Hypozinsen in Schach”
Comparis schreibt zum Stand ihres Hypobarometers im Q3:
Die Hypothekarzinsen zehnjähriger Festhypotheken bewegten sich von Juli bis September 2020 in einem engen Band zwischen 1,05 und 1,12 Prozent. Die Seitwärtsbewegung des Vorquartals setzt sich damit fort. Die Hypothekarzinsen mittlerer und kürzerer Laufzeiten zeigen eine ähnliche Entwicklung. Die Corona-Pandemie sorgte im vergangenen März zwar für etwas Aufwärtsdruck. Dieser hat sich aber wieder abgebaut.
Die Hypothekarzinsen könnten tiefer liegen, wenn Banken die von der Schweizerischen Nationalbank auferlegten Negativzinsen einer breiten Masse an Sparern weitergeben würden. Banken hüten sich aber vor einem solchen Schritt, da sie einen panikartigen Rückzug von Spareinlagen fürchten.
Spareinlagen dienen insbesondere bei Raiffeisenbanken sowie Regional- und Kantonalbanken als Hauptfinanzierungsquelle für das Hypothekargeschäft.
Die Richtzinsen kurz-, mittel- und langfristiger Festhypotheken glichen sich im dritten Quartal weiter an. Die Differenz zwischen einer zehnjährigen und einer fünfjährigen Festhypothek beträgt per Ende September gerade mal 14 Basispunkte. Eine fünfjährige Festhypothek ist nur um 5 Basispunkte teurer als eine zweijährige.












