Index
CS PK-Index Q2 – 2021
Im Berichtsquartal legt der Pensionskassen Index um 6,57 Punkte respektive 3,30% zu; seine Veränderung seit Jahresanfang beträgt damit 6,19%. Per 30. Juni 2021 steht der Index bei 205,78 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Der Schwung aus dem ersten Quartal konnte beibehalten werden, die Monate April (+0,69%) und Mai (+0,72%) wurden von einem sehr starken Juni (+1,86%) übertroffen.
Der Hauptanteil an der positiven Entwicklung im zweiten Quartal ist den Aktien (+2,26%) zuzuschreiben. Die Schweizer Aktien haben einen Renditebeitrag von 1,24% und die ausländischen einen Beitrag von 1,02% erzielt. Die Obligationen (inklusive Wandelanleihen) haben das Resultat mit einem Beitrag von 0,11% erhöht. Auch bei den Immobilien ist die Entwicklung mit 0,68% deutlich positiv. Liquidität, alternative Anlagen und sonstige Anlagen waren eher unauffällig, aber dennoch positiv.
Swisscanto PK-Monitor Q2 – 2021
Die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen konnten im zweiten Quartal 2021 ihre Reserven in Prozent der Verpflichtungen um durchschnittlich 3,4 Prozentpunkte auf 23,3 % erhöhen. Aktuell liegen die Wertschwankungsreserven damit über der durchschnittlichen Zielgrösse von 18 %. Mit einem geschätzten Deckungsgrad von 123,3 % erreichen die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen ein neues Langzeithoch (Abbildung 1). Dies trifft auch auf die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen zu.
Vorsorgeeinrichtungen nach Deckungsgrad 99,3 % der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen und sämtliche öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung hatten am 30. Juni eine Deckung von über 100 % (Abbildung 2). 85,9 % der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen wiesen sogar einen Deckungsgrad von 115 % oder höher aus.
Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erwirtschafteten im zweiten Quartal 2021 eine geschätzte vermögensgewichtete Rendite von 3,30 %. Sämtliche Anlageklassen, mit Ausnahme von Obligationen CHF und Obligationen Welt, leisteten positive Beiträge zur Rendite (Tabelle 1). Die grössten Renditebeiträge – gemessen am Gewicht im durchschnittlichen Portfolio – stammten von Aktien Schweiz und Aktien Welt. Die Anlageklasse Rohstoffe erzielte unter allen Anlageklassen sowohl im zweiten Quartal als auch für das laufende Jahr insgesamt die höchste Rendite. Grund dafür sind gestiegene Preise für verschiedene Rohstoffe aufgrund ihrer temporären Knappheit.
UBS PK-Performance Q2
Noch ein Index: SPPi – Swiss Pension Performance Index
Mit einer Medienmitteilung wird ein neuer, täglich berechneter Referenzindex angekündigt. In der Mitteilung wird ausgeführt:
Untersuchungen bei Pensionskassen haben gezeigt, dass ein Bedürfnis nach einem Referenzindex im Vorsorgebereich besteht, der effektiv investierbar, transparent, optimal diversifiziert und kostengünstig replizierbar ist. Der 2021 lancierte SPPi erfüllt diese Anforderungen. Damit ist ein objektiver Vergleich der Anlageresultate gewährleistet, während gleichzeitig die liquide, investierbare und transparente Strategie den Vorsorgewerken auch effektiv eine kostengünstige Umsetzung ermöglicht.
Eine unabhängige Indexkommission, bestehend aus den Mitgliedern Iwan Brot (Finanzplaner, Dozent und GeldExperte bei Fintool), Costantino Lanni (Studiengangsleiter Banking & Finance an der HWZ) Sonja Schneider-Häni (Managing Director, Colombo Wealth), und Christoph Schweizer (CIO Weissenstein & Partner) überwacht den Index und stellt sicher, dass dieser den aktuellsten Entwicklungen der Regulierung sowie den geforderten Anliegen von institutioneilen Investoren entspricht. Der SPPi wird täglich von Weissenstein & Partner berechnet.
UBS PK-Performance Mai 2021
- Die Pensionskassen in unserem Sample erzielten im Mai insgesamt eine durchschnittliche Performance von 0,66% nach Gebühren. Seit Jahresbeginn erwirtschafteten die Pensionskassen eine Rendite von 4,12% und seit Messbeginn 2006 von 71,14%.
- Die Bandbreite der Performance aller Pensionskassen ist mit 1,11% kleiner als im letzten Monat (2,39%). Allerdings gab es, wie auch im April, keine negativen Ergebnisse. Das beste (1,31%) wie auch das schlechteste Resultat (0,20%) lieferte eine kleine Pensionskasse mit weniger als CHF 300 Mio. verwalteten Vermögen.
- Die Sharpe Ratio (der letzten 36 Monate) betrug im Durchschnitt 1,07 und lag damit höher als im Vormonat (1,00). Die grossen (1,21) und die mittleren (1,15) Pensionskassen wiesen eine deutlich höhere risikoadjustierte Rendite auf als die kleinen (0,94).
UBS PK-Performance Mai 2021
- Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im April insgesamt eine durchschnittliche Performance von 0,67% nach Gebühren. Seit Jahresbeginn erwirtschafteten die Pensionskassen eine Rendite von 3,35% und seit Messbeginn 2006 69,87%.
- Die Bandbreite der Performance aller Pensionskassen ist mit 2,39% kleiner als im letzten Monat (3,46%). Allerdings gab es wie auch im März keine negativen Ergebnisse. Das beste Resultat lieferte eine grosse Pensionskasse mit über CHF 1 Mrd. verwalteten Vermögen mit 2,47%. Das schlechteste Resultat von 0,08% ist bei einer mittleren Pensionskasse mit CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. verwalteten Vermögen zu finden.
UBS Real Estate Bubble Index: Überhitzung droht
UBS schreibt zum Stand des Real Estate Bubble Index und der Situation auf dem Immobilienmarkt:
Eine starke Wirtschaftserholung löste Ende des vergangenen Jahres einen Schub bei den Haushaltseinkommen aus. Aus diesem Grund sowie dank des relativ stabilen Hypothekarwachstums und der unveränderten Buy-to-let-Nachfrage hat das Blasenrisiko nicht stärker zugenommen. Die Prognosen versprechen aber keinen Grund zum Aufatmen.
Auch für das Gesamtjahr ist mit deutlichen Preisanstiegen bei weiter fallenden Mieten zu rechnen. Die wirtschaftliche Erholung in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres dürfte eine allzu rasante Aufwärtsbewegung der Risiken zwar etwas ausbremsen. Derzeit erwarten wir für das Schlussquartal 2021 einen Indexstand von 1,73, leicht unter dem aktuellen Niveau.
Diese Prognose des Endjahreswerts wurde aufgrund der momentanen Volatilität der Daten eingeführt (siehe Kommentar weiter unten). Wenn sich der von der Pandemie aufgewirbelte Staub gelegt haben wird, werden die Ungleichgewichte auf dem Eigenheimmarkt aber deutlich höher sein als vor der Krise.
CS PK-Index Q1 2021
- Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf 1% p. a.) ist im Berichtsquartal um 0,39 Punkte (bzw. 0,25%) auf den Stand von 157,10 Punkten gestiegen, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im ersten Quartal 2021 2,55% über der BVG-Vorgabe.
- Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index seit 1. Januar 2000 beträgt per 31. März 2021 3,29%. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,14%.
Deckungsgrade auf Rekordhöhe
Swisscanto: Die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen konnten im ersten Quartal 2021 ihre Reserven in Prozent der Verpflichtungen um durchschnittlich 3,5 Prozentpunkte auf 19,1% erhöhen. Dass gut geäufnete Wertschwankungsreserven von Vorteil sind, zeigte sich im ersten Quartal 2020, als sich ein Grossteil der Reserven durch die Corona-Krise buchstäblich in Luft auflöste. Mit einem geschätzten Deckungsgrad von 119,1% sind die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen auf einem Allzeithoch (Abbildung 1). Dies trifft auch auf die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen zu.
98,9% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen verzeichnen am 31. März 2021 eine Deckung von über 100%, ebenso 98,0% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung (Abbildung 2). 76,5% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen weisen sogar einen Deckungsgrad von 115% oder höher aus.
UBS PK-Performance März 2021
- Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im März insgesamt eine durchschnittliche Performance von 2,17% nach Gebühren. Seit Jahresbeginn erwirtschafteten die Pensionskassen eine Rendite von 2,60% und seit Messbeginn 2006 68,61% nach Gebühren.
- Die Bandbreite der Performance aller Pensionskassen ist mit 3,46% grösser als im letzten Monat (2,20%), allerdings gab es im März keine negativen Ergebnisse. Das beste Resultat von 3,86% lieferte eine kleine Pensionskasse mit weniger als CHF 300 Mio. verwalteten Vermögen, das schlechteste Ergebnis von 0,40% wurde von einer grossen Pensionskasse mit mehr als CHF 1 Mrd. verwalteten Vermögen erzielt.
- Die Sharpe Ratio (der letzten 36 Monate) betrug im Durchschnitt 1,02 und lag damit wieder höher als im Vormonat (0,90). Die grossen (1,15) und mittleren Vorsorgeeinrichtungen (1,10) wiesen eine höhere risikoadjustierte Rendite auf als die kleinen mit 0,90.
Credit Suisse PK-Index Q1 2021
CS. Im Berichtsquartal legt der Pensionskassen Index um 5.33 Punkte resp. 2.75% zu; seine Veränderung seit Jahresanfang beträgt damit 2.75%. Per 31. März 2021 steht der Index bei 199.12 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Damit konnte das Jahr mit einem deutlichen Gewinn gestartet werden. Der Februar (+0.62%) wurde von einem sehr starken März (+2.36%) übertroffen, während sich der Januar (-0.24%) leicht negativ auf das Quartal auswirkte.
Der Hauptanteil an der positiven Entwicklung im ersten Quartal ist den Aktien (+2.82%) zuzuschreiben. Die Schweizer Aktien haben einen Renditebeitrag von 0.79% und die ausländischen einen Beitrag von 2.04% erzielt. Die Obligationen (inkl. Wandelanleihen) haben das Resultat mit einem Beitrag von -0.28% reduziert. Auch bei den Immobilien ist die Entwicklung mit 0.29% positiv. Alternative Anlagen und sonstige Anlagen waren eher unauffällig, aber dennoch positiv. Die Liquidität war leicht negativ.
WTW PK-Index: Starker Start ins 2021
Die Marktrendite von 3.7 % Prozent im 3. Quartal gemessen am 2005 BVG-40 plus Index von Pictet stellte Unternehmen mit bedeutenden Positionen in der Bilanz zufrieden. Unternehmensanleihen stiegen ebenfalls, was dazu führte, dass die Pensionsverpflichtungen um rund 3.6 % sanken. Der Effekt der geringeren Pensionsverpflichtungen wurde durch eine positive Anlagerendite ergänzt. So verzeichnete der Index einen beachtlichen Anstieg auf den höchsten Stand seit seiner Einführung.
WTW. Die Unternehmensbilanzen der Schweizer Pensionskassen sind stark ins Jahr 2021 gestartet. Die Vermögenswerte der Pensionskassen wuchsen mit einer positiven Rendite von fast 4 % weiter. Die Unternehmensanleihen erholten sich und bewegten sich ebenfalls von der 0 %-Marke weg.
UBS PK-Performance Februar 2021
Pictet: Performance von Aktien und Obligationen 1926-2020
“Der durchschnittliche jährliche (annualisierte) Wertzuwachs einer Anlage am Schweizer Aktienmarkt lag im Zeitraum von Anfang 1926 bis Ende 2020 bei ca. 7,8%”, schreibt die Bank Pictet in ihrer jährlich erscheinenden Analyse der langfristigen Performanceentwicklung. Die Studie vergleicht die Performance von Schweizer Aktien mit denjenigen von Schweizerfranken-Obligationen seit Ende 1925.
Die Analyse der historischen Renditen zeigt, dass Schweizer Aktien bei Anlagezeiträumen von mehr als 13 Jahren in den letzten 95 Jahren keine Verluste einfuhren (mit Ausnahme des Crash von 1929). Im Kommentar wird festgehalten:
Der durchschnittliche jährliche (annualisierte) Wertzuwachs einer Anlage am Schweizer Aktienmarkt lag im Zeitraum von Anfang 1926 bis Ende 2020 bei ca. 7,8%. Unsere Analysen zeigen, dass ein Anleger, der zu Beginn des Jahres 1926 CHF 1000 in Aktien investiert hätte, diesen Betrag Ende des Jahres 2020 auf CHF 1 276 000 vermehrt hätte. Bei einer durchschnittlichen Kostenquote von 0,5% pro Jahr wären in den gleichen 95 Jahren Kosten in Höhe von ca. CHF 462’000 entstanden, sodass der Nettogewinn bei CHF 814’000 liegen würde.
Obwohl wir noch fünf Jahre warten müssen, bis wir über Daten eines ganzen Jahrhunderts verfügen, ist die Chance gross, dass der Schweizer Aktien-markt in den letzten 100 Jahren aus einer anfänglichen Investition von 1000 CHF 1 Million CHF gemacht hat.Eine Anlage in Schweizer Obligationen hätte über denselben Zeitraum von 1926 bis 2020 sehr viel weniger eingebracht.
Aus den anfänglich investierten CHF 1000 wären (vor Gebühren) CHF 50 000 geworden. Ein Ertrag, der nach Inflationsbereinigung kaum positiv geblieben wäre. Aufgrund der weltweit sehr niedrigen Zinsen dürfte sich daran auch in Zukunft nichts ändern.














