In einer von der SP eingereichten Interpellation wurde um die Publikation einer Reihe im Jahresbericht des BPV nicht vorhandener Angaben gebeten. Das BPV hat jetzt für die Antwort des Bundesrates die entsprechenden Zahlen aufbereitet.
Gemäss diesen Zahlen belief sich das Bruttoergebnis der Betriebsrechnung für das Kollektivgeschäft der Lebensversicherer 2005 auf 1,95 Mrd. Fr., davon gingen 1,35 Mrd. Fr. an die Versicherten. Für die Bildung zusätzlicher Rückstellungen wurden davon 0,66 Mrd. verwendet, 0,69 Mrd. sind zugewiesene Ueberschussanteile. Die davon den Versicherten 2005 zugeteilten Überschussanteile aus dem Überschussfonds betragen 0.37 Mrd. Fr.
Insgesamt betrugen die Verwaltungskosten (ohne Vermögensverwaltungskosten) für das Jahr 2005 1’080 Millionen Fr. Pro Versicherten ergibt dies 502 Fr. Die Vermögensverwaltungskosten für das Kollektivgeschäft betrugen für das Jahr 2005 365 Millionen. Der Nettokapitalertrag erreichte 4,45 Mrd., was einer Rendite auf Buchwerten von 3.74 % entspricht.

Die Daten aus dem Monitoring der Invalidenversicherung für 2006 ergeben, dass im Vergleich zu 2005 erneut weniger Neurenten zugesprochen worden sind: minus 16 %. Zudem hat sich das Total der laufenden Renten erstmals stabilisiert. Das Defizit der IV hat bei rund 1,6 Milliarden Franken stagniert. Trotz der Ergebnisse von 2006 und auch mit der finanziellen Entlastung durch die anstehende 5. IV-Revision wird die IV weiterhin Defizite in Milliardenhöhe verzeichnen. Damit der IV-Schuldenberg nicht weiter anwächst – was mittelfristig die Liquidität der AHV gefährdet – sind neue Einnahmen für die IV notwendig, heisst es in einer Meldung des BSV.
Ce livre des Sabine Montagne propose une analyse du développement de l’industrie américaine des retraites par capitalisation. Pour Montagne, ces mécanismes « racontent une fable », celle de « la conciliation possible de la protection et de la spéculation au sein d’un même dispositif ». Elle démontre «que l’organisation de l’industrie des fonds de pension et les modalités d’évaluation des gestionnaires d’actifs ne garantissent plus le montant des retraites versées. Dans la configuration actuelle, l’épargne financiarisée ne peut guère servir d’autres intérêts que strictement financiers, tout en enrichissant les banquiers, assureurs, gestionnaires et conseils qui la drainent des ménages vers les marchés» (Le Monde Diplomatique).
Die drei Beratungsunternehmen Hewitt Associates, LCP Libera AG und PPCmetrics AG haben gemeinsam den „Swiss Liability Index SLIX“ entwickelt. Damit können nun auch die Verpflichtungen monatlich marktnah bewertet werden. Der Swiss Liability Index dient als Hilfsmittel zur Bestimmung und monatlichen Fortschreibung des ökonomischen Deckungskapitals und Deckungsgrades einer Pensionskasse. Zudem kann er zur Darstellung der finanzökonomischen Risiken der Verpflichtungen einer Pensionskasse herangezogen werden.