Im Berichtsquartal nahm der Credit Suisse Pensionskassen-Index um 2,16 Punkte resp. 1,56 % zu und liegt per 31. Dezember 2013 bei 141,30 Punkten. Primär zum guten Resultat des vierten Quartals beigetragen hat der Oktober mit 1,30 %. Der November mit 0,39 % war ebenfalls ein guter Monat, während der Dezember mit – 0,14 % leicht negativ ausfiel.
Die BVG-Mindestverzinsung (graue Linie in Abbildung oben) stieg im Berichtsquartal, ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000, um weitere 0,53 Punkte (resp. 0,37 %) auf den Stand von 143,66 an. Die Differenz zwischen der BVG-Mindestverzinsung und dem CS PK-Index verringerte sich deutlich und liegt per 31. Dezember 2013 bei nur noch 2,36 Punkten. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Differenz damit mehr als halbiert (2012: 7,94 Punkte).
Im Anlagejahr 2013 hat der Index gesamthaft um 7,69 Punkte oder 5,76 % zugenommen und die BVG-Vorgabe damit um 4,26 % übertroffen. Angetrieben wurde dieses gute Ergebnis von den Aktien und den Immobilien. Die Obligationen wiesen zum ersten Mal seit 2009 eine negative Bilanz zum Jahresende aus. Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1.1.2000) beträgt per Jahresende 2,50 %. Dem steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung gegenüber, welche sich auf 2,62 % beläuft.

Medienmitteilung /
Der Pensionskassenverband ASIP schreibt in einer Mitteilung: Das zweite Halbjahr 2013 war für die Pensionskassen eine Periode mit einer erfreulichen Performance. Der Schwung hat allerdings Ende Jahr deutlich nachgelassen. Viele Schweizer Pensionskassen konnten aber ihre finanzielle Situation auch im zweiten Halbjahr stärken. Aufgrund der herrschenden Zinssituation konnten neben den Aktien auch die Immobilien ihren Teil zum positiven Ergebnis beitragen. Ausschlaggebend war der Aktienanteil im Portfolio. Der Anteil an Schweizer Aktien im Universum variiert in 90% der Fälle (5. bis 95. Perzentil) zwischen 3% und 20%, derjenige von ausländischen Aktien zwischen 6% und 42%. Vorsorgeeinrichtungen mit einer risikoreicheren, aktienlastigeren Strategie weisen teilweise sogar Jahresrenditen von über 10% auf.
Die vom Bundesamt für Statistik (BFS) publizierten, provisorischen Ergebnissen der Statistik der beruflichen Vorsorge 2012 zeigen folgende Daten: