Die CS hat uns zu ihrer Analyse der der Q3-Daten eine neue Auswertung zukommen lassen. Dazu heisst es: “Die publizierte Abbildung 3 (Anlageallokation letzte acht Quartale) im Pensionskassen Index für das 3. Quartal zeigt leider die monatlichen statt der quartalsweisen Zahlen. Ausserdem hat die Liquidität im 3. Quartal um 1.38% und nicht 0.38% zugelegt.
Statistik
CS PK-Index im Q3
Credit Suisse hat den Bericht zu ihrem Pensionskassen-Index für das dritte Quartal 2013 veröffentlicht. Zur Entwicklung der Asset Allocation wird festgehalten: “Die Anlageallokation per 30. September 2013 zeigt auf, dass die Aktienquote zum zweiten Mal in Folge gesunken ist. Zwar wurde wieder vermehrt in Aktien Schweiz investiert (0,40 %), hingegen wurden die Aktien Ausland erneut reduziert (– 0,69 %). Im dritten Quartal 2013 beträgt die Gesamtaktienquote 30,41% (Q2 2013: 30,70 %). Zusätzlich reduziert wurden die Engagements in Hypotheken (– 0,20 %), Alternativen Anlagen (– 0,26 %), Schweizer-Franken-Obligationen (– 0,48 %) und Obligationen Fremdwährungen (– 0,20 %). Erneut zugelegt haben hingegen die Engagements in Immobilien (+ 0,21%) und Liquidität (+1,38 %). Bei den Alternativen Anlagen fällt auf, dass die Umschichtung von den Rohstoffen in Hedge Funds, welche wir im zweiten Quartal gesehen hatten, wieder rückgängig gemacht wurde: Rohstoffe (– 2,72 %) bzw . Hedge Funds (– 3,04 %).
Swisscanto PK-Monitor: Erneut besser im Q3
Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt für das dritte Quartal eine leichte Verbesserung der Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen vor allem aufgrund der guten Entwicklung der Aktienmärkte.
Bei den erfassten privatrechtlichen Pensionskassen erhöhte sich der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad gegenüber dem Vorquartal leicht um 0,7 Prozentpunkte auf 110,1%. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung, bei denen der vermögensgewichtete Deckungsgrad um 0,6 Prozentpunkte auf 102,0% anstieg. Diese Kassen müssen, wie privatrechtliche Kassen, eine Schwankungsreserve aufbauen und streben auch einen Deckungsgrad von über 100% an.
Bei den erfassten öffentlich-rechtlichen Kassen mit Staatsgarantie ist eine Teilkapitalisierung von 80% zulässig. Auch bei diesen Kassen stieg der vermögensgewichtete Deckungsgrad leicht um 0,6 Prozentpunkte auf 75,8%.
Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erzielten seit Anfang 2013 eine vermögensgewichtete Rendite von 4,6%. Dadurch sank der Anteil der Kassen in Unterdeckung. Der geschätzte Anteil der privatrechlichen Kassen in Unterdeckung liegt nun bei rund 5% im Gegensatz zu zu einem Anteil von 41% bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitaliserung.
Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 30. September 2013 bilden die effektiven Angaben per 31. Dezember 2012 von 343 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt CHF 471 Mrd. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2013 gewählten Anlagestrategie. Weitere Informationen sind unter www.swisscanto.ch/pk-monitor erhältlich.
Towers Watson: Entlastung für Schweizer Pensionspläne im dritten Quartal
Der Pension Index misst die Veränderungen des Verhältnisses zwischen dem Planvermögen und den Pensionsverpflichtungen eines Benchmark-Pensionsplans.
Schweizer Unternehmen erhielten im dritten Quartal 2013 eine weitere Atempause, was die Bilanzierung ihrer Vorsorgepläne anbelangt. Dies zeigt die jüngste Studie von Towers Watson. Die Planvermögen verzeichneten einen Anstieg, während die Pensionsverpflichtungen seit dem Vorquartal nur marginal zunahmen. Insgesamt verbesserte sich so der Deckungsgrad um rund einen Prozentpunkt von 98,2 per 30. Juni 2013 auf 99,1 per 30. September 2013. Diese Zahlen stammen aus dem vierteljährlich von Towers Watson in deren Swiss Pension Finance Watch veröffentlichten Pension Index. Dieser Index basiert auf den International Accounting Standards (IAS).
«Die Marktbedingungen haben sich seit dem letzten Quartal weiter verbessert, was sich insgesamt positiv auf für die Unternehmensbilanzen ausgewirkt hat. Dennoch ist dies kein Grund nachlässig zu werden», so Peter Zanella, Leiter Retirement Solutions bei Towers Watson in Zürich. Die Aktienmärkte waren über das ganze Jahr gesehen volatil. Die Schweizer Vorsorgevermögen erzielten im dritten Quartal positive Renditen von nahezu 2%. Im zweiten Quartal fielen die Renditen hingegen mit –1,2% negativ aus. Seit Jahresbeginn 2013 liegen die Renditen mit bisher 5,7% jedoch insgesamt im positiven Bereich.
Der Swiss Pension Finance Watch untersucht vierteljährlich die Auswirkungen von Kapitalmarktentwicklungen auf die Finanzierung von Pensionsplänen in der Schweiz. Die Studie ist ein Teil des Global Pension Finance Watch von Towers Watson, dessen Ergebnisse bis ins Jahr 2000 zurückgehen. Die Studienergebnisse werden vierteljährlich veröffentlicht. Der Schwerpunkt liegt auf dem Anlagevermögen und den Verpflichtungen. Der Bericht deckt Pensionspläne in Brasilien, Kanada, der Eurozone, Japan, der Schweiz, Grossbritannien und den USA ab.
UBS PK-Barometer: Positiv im September
Trotz Erstarken des Schweizerfrankens, tiefbleibender Zinsen und negativer Renditen der kotierten Immobilienfonds kann die Performance der in der Peer-Gruppe BVG vertretenen Pensionskassen des UBS Pensionskassen-Barometers als sehr ansprechend bezeichnet werden. Ausschlaggebend dafür war einmal mehr die hervorragende Entwicklung der Aktienmärkte, wobei der schweizerische ganz besonders positiv auffiel.
Der September 2013 entpuppte sich für die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen als ein weiterer guter Monat im laufenden Jahr. Pensionskassen mit einem Vermögen von CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. erzielten dabei einmal mehr in diesem Jahr die schwächste Performance verglichen mit den beiden anderen Grössenklassen. Für das Gesamtjahr 2013 liegen sie damit –0,52% unter dem Durchschnitt und sogar –0,65% unter dem Ergebnis der grossen Einrichtungen.
CS PK-Index: Gutes Q3
Im 3. Quartal 2013 nahm der Credit Suisse PK-Index um 2.20 Punkte resp. 1,60% zu und liegt per 30. September 2013 bei 139.11 Punkten, ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000. Insbesondere die Monate Juli mit 1,09% und September mit 0,89% trugen zum guten Ergebnis des dritten Quartals bei. Lediglich der Monat August mit -0,34% verhinderte ein noch besseres Resultat. Die Jahres-Performance erhöhte sich auf 4,12% per 30. September 2013.
Die BVG-Mindestverzinsung (aktuell 1,5% p.a.) legte im Berichtsquartal 0.53 Punkte (resp. 0,37%) auf den Stand von 143.13 zu, ebenfalls ausgehend von 100 Anfang des Jahres 2000. Somit hat sich die Differenz zwischen dem BVG-Mindestverzinsung und dem Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index wieder verringert und liegt per 30. September 2013 bei nur noch 4.02 Punkten (Q2 2013: 5.68 Punkte).
Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt im dritten Quartal 1,23% über der BVG-Vorgabe. Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 01.01.2000) beträgt per Quartalsende 2,43%. Demgegenüber steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung, welche 2,64% beträgt. Die Detailauswertung folgt in ca. 14 Tagen.
Mercer Global Pension Index: Schweiz auf Rang 4
Das Schweizer Vorsorgesystem hat sich um einen Platz verbessert und belegt nun den vierten Rang. Damit schließt die Schweiz zu den Spitzenreitern Dänemark, Niederlande und Australien auf, die ihre jeweiligen Positionen aus dem Vorjahr behaupten konnten. Südkorea, Indien und Indonesien belegen in der Studie die letzten Plätze.
Dies ist das Ergebnis des Melbourne Mercer Global Pension Index 2013, der von Mercer bereits zum fünften Mal in Kooperation mit dem Australian Centre for Financial Studies erstellt wurde. Die Studie untersucht und bewertet die Altersversorgung von 20 Ländern hinsichtlich der Kriterien „Leistungen“, „Finanzierung“ und „Rahmenbedingungen“. Dabei wurden neben den staatlichen Rentensystemen und der betrieblichen Altersversorgung auch private Anlagen und Vorsorgemaßnahmen berücksichtigt.
Dänemark belegt im Ranking weiterhin Platz 1 und erreicht als einziges Vorsorgesystem den Grade „A“. Mit dem Grade-A-Ranking werden das gut finanzierte Vorsorgesystem des Landes, die hohen Vermögenswerte und Beiträge, die angemessene Leistungen sowie ein gut reguliertes privates Vorsorgesystem anerkannt.
Das Vorsorgesystem der Schweiz hat seinen Gesamtindexwert gegenüber 2012 leicht verbessert (von 73,3 auf 73,9), was in erster Linie auf eine Zunahme der Sparquote zurückzuführen ist.
Swisscanto: Schweizer Pensionskassen 2013
Swisscanto hat die Studie «Schweizer Pensionskassen 2013» in der 13. Auflage publiziert. Der Studienband enthält eine Fülle detaillierter Angaben über Leistungen, Struktur und Vermögensanlagen der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen. Die Daten werden ergänzt durch eine Reihe von Beiträgen einflussreicher Vertreter der zweiten Säule. Die Themenspanne reicht dabei vom Projekt «Altersvorsorge 2020» des Bundes bis zur variablen Rente.
Die Daten lassen erkennen, dass sich aufgrund der positiven Entwicklung nahezu sämtlicher Anlageklassen bei den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen die Finanzierungssituation 2012 verbessert hat. Aufgrund der Erhebung zeigen die hochgerechneten Schätzungen, dass per Ende August 2013 die privatrechtlichen Pensionskassen einen geschätzten vermögensgewichteten Deckungsgrad von 109,3 Prozent erreichten. Die öffentlich-rechtlichen Kassen ohne Staatsgarantie liegen hingegen bei 101,4 Prozent und die öffentlich-rechtlichen mit Staatsgarantie bei 75,2 Prozent (praktisch unverändert zu den Angaben per Ende Juni 2013).
Die Autoren des Studienbands beleuchten sowohl aktuelle Themen wie das Projekt «Altersvorsorge 2020», den Umsetzungsentwurf der Minder-Initiative und die Vor- und Nachteile einer variablen Rente. Auch eher grundsätzliche Themen wie neue Prozesse in der taktischen Asset Allocation und ein Plädoyer für Kennzahlen und Vorgaben, die der heterogenen Vorsorgelandschaft Rechnung tragen, werden kritisch beleuchtet.
Colette Nova, Vizedirektorin des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), gibt in einem Interview Auskunft über das Vorhaben des Bundesrates zur «Altersvorsorge 2020». Das Projekt könne nur Erfolg haben, wenn sich die Sozialpartner in grundlegenden Fragen einig und kompromissbereit seien. Die ersten Signale insbesondere von Arbeitnehmerseite sind nicht ermutigend. Sowohl beim Rentenalter für Frauen wie auch bei der «Knacknuss» Umwandlungssatz ist wenig Bereitschaft für Kompromisse zu erkennen.
Auch Gérard Fischer, CEO der Swisscanto Gruppe, befasst sich mit dem Projekt «Alters-vorsorge 2020» und entwickelt dazu einen «Beipackzettel» mit Risiken und Nebenwirkungen. Er stellt die vorgeschlagenen Massnahmen den postulierten Zielen gegenüber und kommt zum Schluss, dass über die indirekten Folgen all dieser Massnahmen kaum Annahmen und Gewissheiten bestehen. Sicher sei nur, dass die zusätzlichen Finanzierungsquellen (Sicher-heitsfonds für die zweite Säule, Mehrwertsteuer für die erste Säule) zu weiteren Umvertei-lungen führen würden. Damit werde im Vorsorgesystem der Schweiz keine Transparenz geschaffen und die bestehende Komplexität nicht reduziert. Er empfiehlt, die vorgeschlagene Medizin nur mit grösster Vorsicht zu verwenden.
Die Studie kann als Print bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.
Axa Winterthur: Umfrage bei Versicherten
Die im Auftrag von AXA Investment Managers durchgeführte Umfrage zum Pensionskassenwissen in der Schweiz zeigt gemäss Einschätzung der Axa, dass die vorgeschlagenen Massnahmen der Reform Altersvorsorge 2020 auf dem richtigen Weg sind. Jedoch werde auch deutlich, dass bezüglich Wissen und Informationsstand der Bevölkerung Verbesserungspotenzial vorhanden ist.
Einige zentrale Resultate der Umfrage:
- Fast drei Viertel der Befragten bezeichnen sich als grundsätzlich interessiert am Thema „Vorsorge“ – am stärksten die aktiv Versicherten über 42. Die nicht Interessierten halten sich für zu jung oder ihren Einfluss für zu gering.
- Das System der obligatorischen Einzahlungen und den steuerlichen Begünstigungen für freiwillige Zahlungen ist grundsätzlich breit akzeptiert. Trotzdem gibt jeweils über ein Viertel an, dass sie lieber anders als mit den obligatorischen Einzahlungen vorsorgen würden.
- Frühere oder höhere Beitragszahlungen werden eher befürwortet als eine spätere oder tiefere Rente.
- Eine Trennung zwischen Einzahlenden und Rentenbezügern wird befürwortet – vor allem von den jüngeren aktiv Versicherten.
- Könnten die Versicherten mitreden, setzten sie auf Sicherheit statt Rendite. Für zwei Drittel der Versicherten wäre es überdies wichtig, selbst mitbestimmen zu können, wie ihre Pensionskasse bei den traktandierten Geschäften, beispielsweise Vergütungen, die Bilanz und die Erfolgsrechnung, abstimmen soll.
- Versicherte von Sammelstiftungen wissen besser Bescheid. Sie antworten häufiger richtig auf Fragen als versicherte Personen bei autonomen Pensionskassen.
- Fast ein Viertel (24%) der Befragten wissen nicht, bei welcher Pensionskasse ihr Geld liegt. Dabei gilt grundsätzlich: Je jünger, desto weniger wissen die Befragten, welches ihre Pensionskasse ist. Ausserdem wissen Männer eher Bescheid darüber als Frauen.
- Die Zufriedenheit mit den Pensionskassen ist gegenüber 2012 und 2011 angestiegen. Während sich die Befragten eher besser informiert fühlen über den Zustand ihrer Pensionskasse, steigt auch ihr Vertrauen in die sichere und erfolgreiche Anlage des Sparkapitals leicht. Jedoch wünschen sich vor allem ältere Befragte flexiblere Auszahlungsvarianten ihres Altersguthabens.
Die gesamte Studie und die dazugehörigen Medienmitteilungen finden Sie hier.
UBS PK-Barometer August 2013
Nach dem Juni 2013 mussten die Schweizer Pensionskassen im August erneut einen Verlust einstecken. Dieser hielt sich allerdings gemessen an der im ganzen Jahr 2013 erzielten Rendite in Grenzen. Die bislang erreichte Jahresperformance kann immer noch als ansprechend bezeichnet werden.
Kapitalisierungsbedarf von 69‘000 Franken pro Versicherten
73% der öffentlich-rechtlichen Pensionskassen befanden sich Ende 2012 in Unterdeckung. Das zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens Complementa. Diese Zahl ist weniger auf ein Missmanagement der Kassen zurückzuführen, sondern ist vielmehr das Ergebnis gesetzlicher Sonderregelungen, die solche Unterdeckungen bis 2011 ausdrücklich erlaubten. Der Finanzierungsbedarf der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen für eine Vollkapitalisierung ist beträchtlich. Gestützt auf die neuesten verfügbaren Bilanzen und ausgewiesene Deckungsgrade (per 31.12.2012) beträgt er alleine für die kantonalen Pensionskassen 30 Mrd. Fr.
Complementa Risiko Check-up 2013
Obwohl sich die finanzielle Gesundheit der Schweizer Pensionskassen in den vergangenen Monaten verbessert hat, sorgen die niedrigen Zinsen in der Branche für eine gedrückte Stimmung. Wie die jährliche Studie des Beratungsunternehmens Complementa zeigt, lag der Deckungsgrad der Vorsorgeeinrichtungen Ende Juni dieses Jahres im Durchschnitt wieder bei 101,6%, nachdem die Kassen in den Monaten davor vor allem mit Aktienanlagen Anlage-Erfolge erzielt hatten. Die Umfrage umfasst 244 Vorsorgeeinrichtungen mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 357 Mrd. Fr., schreibt Michael Ferber in der NZZ.
Ende 2011 hatte der Deckungsgrad noch 96,2% betragen, am Schluss des Börsencrash-Jahres 2008 sogar nur 91,7%. Die jüngsten Gewinne der Pensionskassen mit Aktien rühren indessen stark von der extrem expansiven Geldpolitik der Zentralbanken her, schliesslich hat das viele billige Geld die Anleger in die riskanten Anlagen getrieben. Unterdessen bereitet die Kehrseite des Gelddruckens – die extrem niedrigen Zinsen – den Pensionskassen erhebliche Sorgen, wie die Umfrage zeigt. Gemäss der Studie glauben 64% der Teilnehmer, im derzeitigen Kapitalmarkt-Umfeld nicht die nötigen Renditen erwirtschaften zu können, um die Mindestverzinsungen und Mindestumwandlungssätze zu finanzieren. Rund drei Viertel der Befragten gehen zudem von einem längerfristigen Niedrigzinsumfeld aus.
Jahresbericht Sozialversicherungen 2012
Der Jahresbericht «Sozialversicherungen 2012» enthält eine Gesamtübersicht über aktuelle Informationen zu den Sozialversicherungen, einen Überblick über die jüngsten politischen Diskussionen und die sich bietenden Perspektiven. Er gibt Auskunft über die neuesten Kennzahlen der einzelnen Sozialversicherungen und stellt Querbezüge zwischen den verschiedenen Sozialversicherungen dar. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe gibt einen Überblick über die Strategien zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen im Bereich der sozialen Sicherheit. Gedruckte Exemplare des Berichts können ab Ende September bestellt werden via Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, 3003 Bern, www.bundespublikationen.ch (Bestellnummer 318.121.12D).
UBS PK-Barometer: Erholung im Juli
Die Performanceeinbussen vom vergangenen Juni konnten teilweise wieder wettgemacht werden. Für das laufende Jahr kann laut Einschätzung der UBS immer noch von einer zufriedenstellenden Rendite gesprochen werden. Die Höchststände vom Mai 2013 wurden nicht wieder erreicht, doch liegt die kumulierte Jahresperformance mit 3,7% Ende Juli wieder im Bereich der Sollrendite von vielen Pensionskassen.
