Andreas Dänzer, Leiter Kapitalanlagen der Asga Pensionskasse, wird die Genossenschaft per 28. Februar 2021 verlassen. Als eidg. dipl. Finanzanalist und Vermögensverwalter hat sich Andreas Dänzer in verschiedenen Positionen bei der Eidgenössischen Finanzverwaltung, der Publica sowie der Pensionskasse der UBS sein BVG-Know-how angeeignet und ist im März 2018 der Asga als Geschäftsleitungsmitglied beigetreten. Nach knapp drei Jahren führt sein Weg nun nach Zürich: Bei der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) wird er die Stelle als Chief Investment Officer antreten.
Personelles
CERN pension fund CEO to step down
IPE. Matthew Eyton-Jones has announced his intention to step down as chief executive officer of the CHF4.5bn (€4.1bn) CERN pension fund in July 2021.
He will have completed two three-year terms in office at the scientific research institution’s pension fund.
In a statement, Eyton-Jones said he was invited by the CERN Council to apply for a third term of office but for personal reasons has decided to relocate from Switzerland to the UK in the second half of 2021. He did not make any statement about his future plans.
PKG: Hans-Urs Baumann folgt auf Gerold Moser
Per 1. Januar 2021 wird Hans-Urs Baumann neuer Leiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung der PKG Pensionskasse. Er tritt die Nachfolge von Gerold Moser an, der während 17 Jahren die Immobilienbelange der PKG Pensionskasse verantwortete.
Hans-Urs Baumann (55), der sein Amt am 4. Januar 2021 antritt, studierter Architekt FH und verfügt über ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft und Management sowie einen Master in Real Estate Management der Fachhochschule Zürich.
Während vier Jahren war Hans-Urs Baumann als Kantonsbaumeister für den Kanton Luzern tätig. Gegenwärtig ist er Mitglied der Geschäftsleitung der Fundamenta Group (Schweiz) AG, eines unabhängigen Schweizer Immobilienunternehmens in Zug. Hans- Urs Baumann, der mit seiner Familie in Luzern lebt, wird mit seinem Amtsantritt gleichzeitig Mitglied der PKG-Geschäftsleitung.
Die PKG wurde 1972 als Gemeinschaftseinrichtung für KMU errichtet. Heute zählt sie 1677 angeschlossene Unternehmen, 35’423 Versicherte, Rentner und ein Anlagevermögen von 7,8 Mrd. Franken.
Dieter Stohler neu im VR der Ardian
Das Private Investmenthaus Ardian, seit 2008 in der Schweiz tätig, hat Dieter Stohler zum neuen Verwaltungsrat ernannt. Stohler war während der letzten neun Jahre bis September 2020 Geschäftsführer der Publica. Er soll eine wichtige Rolle für den Erfolg der Wachstumsstrategie von Ardian im Schweizer Markt spielen, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen war.
Vor der Publica leitete Stohler die Pensionskassen-Aufsicht des Kantons Baselland und war anschliessend Geschäftsführer der Pensionskasse Basel-Stadt. Kürzlich wurde er ausserdem zum Mitglied des Stiftungsrats der Sammelstiftung Profond ernannt. Er ist darüber hinaus Mitglied in weiteren Stiftungsräten und seit vielen Jahren auch Dozent im Bereich der Ausbildung in Sachen Berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge.
WTW: Stephan Wildner neuer Managing Director Schweiz
Stephan Wildner wird als Nachfolger von John Anthony die Position als Managing Director per 1. Oktober 2020 zusätzlich zu seinem bestehenden Verantwortungsbereich übernehmen und das Schweizer Geschäft von Willis Towers Watson leiten. Er ist seit 2005 im Unternehmen und leitet seit März 2017 den Bereich Pensionskassenberatung und Investment in der Schweiz.
Bevor er im März 2017 als Director of Retirement Services in die Schweiz wechselte betreute er als Mitglied der Retirement-Geschäftsleitung in Deutschland die Themen General Consulting, Finanzierungseinrichtungen und Markets & Clients.
Er löst John Anthony ab, der nach 35 Jahren im Unternehmen und 23 Jahren als Managing Director Willis Towers Watson Schweiz in den Ruhestand tritt.
PKZH: Portmann folgt auf Welti
Der Stiftungsrat der PKZH hatte Helga Portmann im Dezember 2019 zur neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung ernannt. Sie ist mit Wirkung ab 1. September 2020 bereits angestellt und übernimmt den Vorsitz der Geschäftsleitung sowie die Leitung des Geschäftsbereiches Versicherung per 1. Oktober 2020. Helga Portmann verfügt als ehemalige Aktuarin SAV, als Leiterin Aufsicht und Revisorin über eine langjährige Erfahrung im Bereich der Sozialversicherungen.
Sie folgt auf Dr. Ernst Welti. Dieser tritt nach 34 Jahren bei der PKZH seinen ordentlichen Altersrücktritt an. Seit 1986 war er in verschiedenen Kaderfunktionen bei der PKZH tätig, seit 1999 als Geschäftsleiter und Leiter des Geschäftsbereichs Versicherung.
In den 90er-Jahren hat Ernst Welti den Primatwechsel in der PKZH massgeblich gestaltet und die reibungslose Überführung der PKZH in eine selbständige Stiftung im Jahr 2003 ist ein besonderer Verdienst Weltis. Ausserdem konnte er in seinen Amtsjahren den Datenbestand der VZ-Grundlagen auf fast alle öffentlich-rechtlichen Pensionskassen ausbauen.
Langweilig wird es Ernst Welti sicher auch als Rentner nicht, denn neben seiner Funktion bei der PKZH hat er sich seit einigen Jahren verstärkt philosophischen Studien gewidmet. Neben seinem zusammen mit dem Historiker Dr. Martin Illi geschriebenen Buch «Ruhestand statt Altersnot» zum 100-Jahre Jubiläum der PKZH 2013, hat er letztes Jahr ein Buch über Gottesbeweise publiziert.
Stefan Honegger neuer persönlicher Mitarbeiter von Berset
Bundesrat Alain Berset hat Stefan Honegger zum persönlichen Mitarbeiter ernannt. Er wird den Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen unterstützen.
Stefan Honegger nimmt Anfang September seine Tätigkeit im EDI-Generalsekretariat auf. Er wird Bundesrat Berset vor allem in der Gesundheitspolitik unterstützen und sich unter anderem auch mit den Themen Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen befassen. Er übernimmt die Stelle von Doris Bianchi, die zur Direktorin der Pensionskasse des Bundes Publica gewählt wurde.
Der 42-jährige Stefan Honegger ist Rechtanwalt und leitet seit 2016 den Bereich Sach- und Geldleistungen im Geschäftsfeld Invalidenversicherung beim Bundesamt für Sozialversicherungen. Er arbeitet seit 2008 in der Bundesverwaltung, zuerst als stellvertretender Leiter Fachbereich Internationale Handelspolitik beim Bundesamt für Landwirtschaft und ab 2010 bis 2016 als Referent im eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement.
PKSL mit neuer Chefin
Yolanda Wespi Tizianel wird auf den 1. Januar 2021 die neue Geschäftsführerin der Pensionskasse Stadt Luzern (PKSL), wie die Pensionskommission bekannt gab. Die Wahl erfolgte auf Basis eines öffentlichen Bewerbungsverfahrens und auf Antrag des Luzerner Stadtrates.
Die 46-jährige Luzernerin folgt auf Konrad Wüest. Bis zu seiner Pensionierung in der 2. Jahreshälfte 2021 wird er noch die Leitung des Bereichs Kapitalanlagen verantworten, wie die PKSL in einer Mitteilung schreibt.
Yolanda Wespi Tizianel ist eidgenössisch diplomierte Wirtschaftsprüferin und Betriebswirtschafterin HF. Sie wechselt von der Pensionskasse der Caritas Luzern, welche sie mehrere Jahre als Pensionskassenleiterin führte. Wespi Tizianel lebt mir ihrer Familie am Sempachersee.
Neue Spitzen der Experten-Kammer
Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten (SKPE) hat am 30. Juni 2020 ihre 50. Generalversammlung in Bern abgehalten.
Die erste Generalversammlung der SKPE fand am 10. Februar 1970 statt. Sie wurde gegründet mit dem Ziel, die berufliche Vorsorge weiter zu entwickeln und den Mitgliedern eine gemeinsame Plattform zur Interessensvertretung zur Verfügung zu stellen.
Nach Ablauf der Amtszeit von Olivier Kern wurde André Tapernoux von der Generalversammlung in den Vorstand gewählt. Ursula May (Bild) übernimmt turnusgemäss für zwei Jahre das Präsidium der SKPE als Nachfolgerin von Benno Ambrosini. Der Vorstand setzt sich nach der Generalversammlung wie folgt zusammen:
Präsidentin: Ursula May, cmp egliada AG, Zürich Mitglieder: Benno Ambrosini, Libera AG, Zürich André Tapernoux, Keller Experten AG, Frauenfeld Emmanuel Vauclair, Pensionskasse SRG SSR, Bern
Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten umfasst 215 Mitglieder.
PK SBB: Iwan Lanz wird neuer Geschäftsführer
Der Stiftungsrat der Pensionskasse SBB hat Iwan Lanz zum neuen Geschäftsführer gewählt. Der 49jährige Berner folgt auf Markus Hübscher, der das Amt im Verlauf des Jahres abgeben wird. Lanz ist dipl. Pensionsversicherungsexperte. Er wechselt aus der Geschäftsleitung Publica zur PK SBB.
Derzeit leitet Iwan Lanz als Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Vorsorge der Publica. Der 49jährige Berner ist seit 2003 in verschiedenen Funktionen für die Publica tätig. Mit einem kurzen Unterbruch: Ab 2012 leitete er als PK-Experte die Geschäftsstelle Bern von Aon Hewitt, bevor er Mitte 2013 als Stv. Leiter Vorsorge zur Publica zurückkehrte.
2017 wurde er in die Geschäftsleitung gewählt und übernahm die Gesamtverantwortung für den Vorsorgebereich. Der dipl. Pensionsversicherungsexperte präsidiert als Arbeitgebervertreter auch das Paritätische Organ.
Bevor Iwan Lanz 2001 ins Versicherungs- und Vorsorgefach wechselte, unterrichtete er als ausgebildeter Sekundarlehrer an verschiedenen Sekundarschulen in den Fächern Mathematik, Physik, Biologie und Sport.
Die PK SBB versichert heute rund 55‘000 Personen. 45% der Versicherten sind Rentner.
Von Berset zur Publica, Update
pw. Doris Bianchi, seit 2017 persönliche Mitarbeiterin von Bundesrat Berset, wird per 1.11.20 als Nachfolgerin von Dieter Stohler die Geschäftsführung der Pensionskasse des Bundes, Publica, übernehmen. Sie war vor ihrem Wechsel zum EDI Zentralsekretärin beim Gewerkschaftsbund mit Zuständigkeit für Sozialversicherung und Präsidentin des Stiftungsrats der SGB-Pensionskasse. Ihre Wahl durch die Kassenkommission überrascht.
Als Geschäftsführerin einer PK bringt sie keine praktische Erfahrung mit, anders als Stohler, der zuvor die Kasse des Kantons Basel-Stadt leitete. Angesichts der Grösse und Bedeutung der Publica eher ungewöhnlich. Zweifellos lagen auch Bewerbung vor, die mit Praxis in der PK-Führung verbunden waren.
APK: Rücktritt des Präsidenten
Die Aargauer Zeitung berichtet über den Rücktritt des Präsidenten der Aargauischen Pensionskasse:
Martin Sacher tritt per sofort als Präsident und Mitglied des Vorstands der Aargauischen Pensionskasse APK zurück. Dies teilt die APK am Mittwoch mit und hält zugleich fest, der Vorstand nehme den Rücktritt mit grossem Bedauern zur Kenntnis. Sacher habe sich in seiner Arbeit nicht mehr vom Vorstand getragen gefühlt und sich deshalb entschlossen, das Mandat niederzulegen, heisst es zur Begründung des plötzlichen Abgangs. Sacher habe sich stets umsichtig für die Interessen der Versicherten und eine gesunde Entwicklung der APK eingesetzt. Der Vorstand wird bis auf Weiteres von Vizepräsident Jan Schneider geleitet.
SAV: Lukas Müller-Brunner wird Nachfolger von Martin Kaiser
Der Arbeitgeberverband informiert über die Wahl von Lukas Müller-Brunner zum neuen Ressortleiter Sozialpolitik. Er nimmt seine Tätigkeit per 1. April auf.
Ab dem 1. April wird Lukas Müller-Brunner beim Schweizerischen Arbeitgeberverband die Leitung des Ressorts Sozialpolitik und Sozialversicherungen übernehmen. Seit 2016 amtet Müller-Brunner als Assistenzprofessor für Management & Regulierung am Institut für Accounting, Controlling und Auditing an der Universität St. Gallen, wo er zuvor einen Lehrauftrag innehatte. Müller-Brunner beschäftigt sich in zahlreichen Forschungsprojekten und Publikationen mit dem Thema der Altersvorsorge.
Berufliche Erfahrungen sammelte Müller-Brunner unter anderem bei Lantal Textiles, in der Wirtschaftsprüfungs-Abteilung der KPMG, als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Accounting, Controlling und Auditing an der Universität St. Gallen und als Personalvorsorgeberater bei Swisscanto / Prevanto.
Müller-Brunner studierte an der Universität St. Gallen und schloss sein Masterstudium mit einem M.A. in Accounting und Finance ab. Nach einer Zusatzausbildung in Wirtschaftspädagogik doktorierte er mit einer Dissertation zur Rechnungslegung von Vorsorgeverpflichtungen.
PKSBB: Markus Hübscher tritt zurück
pw. Die Pensionskasse SBB berichtet über den Rücktritt ihres Geschäftsführers Markus Hübscher (58). Ein Zeitpunkt für den Rücktritt ist noch nicht festgelegt. Hübscher hat 2013 für Aufregung gesorgt, als er die Einführung flexibler Renten erwog. Die Gewerkschaften und unter den Medien insbesondere der Blick gaben sich empört, dass man an so etwas auch nur denken könnte. Die “Wackelrenten” mussten wieder begraben werden. U.a. auch nachdem der Bundesrat Druck ausgeübt hat. Bei der Festlegung der technischen Parameter ging Hübscher recht forsch vor. Bereits vor zwei Jahren wurde der UWS auf 4,7% gesenkt. Hübscher möchte sich künftig auf Beratungsmandate konzentrieren.
Der langjährige Geschäftsführer der PK SBB, Markus Hübscher, hat sich entschieden, sein Amt abzugeben. Der genaue Zeitpunkt seines Rücktritts steht noch nicht fest. Der Stiftungsrat der PK SBB hat die Nachfolgeregelung eingeleitet.
Der 58jährige Markus Hübscher orientierte den Stiftungsrat diese Woche über seine Pläne, als Geschäftsführer der PK SBB zurückzutreten. Er kommuniziere seine Demission «frühzeitig, um so eine nahtlose Amtsübergabe zu ermöglichen», gab Hübscher bekannt. Er hatte das operative Geschäft der PK SBB seit Herbst 2009 erfolgreich geführt. Zuvor war Hübscher bei verschiedenen Banken im Bereich der institutionellen Vermögensverwaltung in leitendenden Funktionen tätig.
Der Stiftungsrat nahm Hübschers Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis. «Markus Hübscher hat für unsere Pensionskasse und für die über 55‘000 Versicherten und Rentner eine überaus engagierte und erfolgreiche Arbeit geleistet», sagte Stiftungsratspräsident Markus Jordi. Er dankte Hübscher «für die langjährige hervorragende Arbeit». Als Geschäftsführer der PK SBB habe Hübscher – so Jordi – «massgeblich zur Sanierung und Stabilisierung unserer Pensionskasse beigetragen.»
Martin Kaisers Frontenwechsel
Die Bilanz kommentiert den Wechsel von Martin Kaiser, Mitglied der Geschäftsleitung des Arbeitgeberverbands, zur Swiss Life.
Die Befürworter des BVG-Deals fürchten nun, einen ihrer wichtigsten Anwälte fürs Projekt zu verlieren, Gegner reiben sich die Hände, weil sie hoffen, dass Kaiser nun in ihr Lager wechselt. Kaiser selbst sieht seinen Jobwechsel weniger dramatisch, schliesslich hätten auch die Versicherer ein Interesse an einer mehrheitsfähigen Reform der zweiten Säule. «Die laufenden inhaltlichen Auseinandersetzungen mit der Vorlage sind wichtig.» Swiss Life jedenfalls erachtet nach eigenen Angaben – und trotz Dörigs Verdikt – eine BVG-Reform als «dringend und zwingend», erkennt aber beim vorliegenden Vorschlag «Optimierungsbedarf », etwa bei den Massnahmen für die Übergangsgeneration, und fordert bei der Ausgestaltung des Renten zuschlags «Zurückhaltung und Augenmass».
