
Die SBB-Pensionskasse hat ein Finanz-Loch in Milliardenhöhe. Verursacht wurde dies durch grosszügige vorzeitige Pensionierungen und ungenügende Vermögenserträge. Seit 1999, als die Kasse vom Bund in die Selbständigkeit entlassen wurde, ist die Zahl an regulären Pensionierungen tief, wie die Sendung «Eco» berichtet.
pwirth
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Tages-Anzeiger: Was können Sie sich nach der Pensionierung leisten?

Bei Problemen mit der Alters-Vorsorge ist die Pensionskasse der Firma die erste Anlaufstelle. Oft lohnt sich eine zusätzliche Beratung. Im Tages-Anzeiger finden Sie eine Auswahl der häufigsten Fragen.
tagesanzeiger.ch | Geld | Sozial + sicher |
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im März 2008
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende März 2008 103’777 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingschrieben, 4’680 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2,7% im Februar 2008 auf 2,6% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verminderte sich die Arbeitslosigkeit um 14’138 Personen (-12,0%).
www.news.admin.ch – Die Lage auf dem Arbeitsmarkt
NZZ: "Die Altersfalle – schon zugeschnappt?"
Die Geburtenrate sinkt, die Lebenserwartung steigt. Es droht, sagen Demografen, der Zusammenbruch der Sozialsysteme. Doch wie verlässlich sind die Daten? Soll man den Apokalyptikern glauben? Oder jenen, die im demografischen Wandel eine systemkonforme Entwicklung sehen?
Die Altersfalle Kultur, Aktuell, NZZ Online
Le Temps: Polémique sur la sécurité sociale des artistes
A propos de prévoyance professionnelle, les tensions entre les autorités et les milieux artistiques ne vont pas s’apaiser. L’annonce mercredi par le Conseil fédéral d’une mesure en faveur des travailleurs «atypiques», ou intermittents, est déjà décriée par les représentants des artistes.
Le Temps – culture
Taux de conversion du 2e pilier: commission du national veut baisser à 6,4%
Comme le Conseil fédéral, la commission de la sécurité sociale du Conseil national se prononce pour une nouvelle baisse du taux de conversion du 2e pilier, à 6,4%. Elle veut cependant rallonger de deux ans la période transitoire.
La commission est entrée en matière sur le projet gouvernemental par 14 voix contre 9, a indiqué vendredi devant la presse son président Jürg Stahl (UDC/ZH). Par 18 voix contre 5 et au terme de discussions «très engagées», elle a par contré décidé d’étaler l’adaptation sur cinq ans, et non sur trois ans.
Romandie News : CH/Taux de conversion
SGK-N: Neuer Anlauf zur rascheren Senkung des Umwandlungssatzes
Die im Ständerat gescheiterte Rentenkürzung bei der Zweiten Säule ist wieder aufgegleist. Die Nationalratskommission will den Umwandlungssatz zwar weniger rasch senken als der Bundesrat. Doch tiefere Renten könnten 2015 Wirklichkeit werden.
Gegen den Widerstand der Linken trat die Sozialkommission (SGK) des Nationalrates nun mit 14 zu 9 Stimmen auf die Vorlage ein, wie ihr Präsident Jürg Stahl (svp., Zürich) bekanntgab. Mit 18 zu 5 Stimmen übernahm sie dann grundsätzlich das Modell des Bundesrates.
Statt innert dreier Jahre wie die Landesregierung strebt die Kommissionsmehrheit den Satz von 6,4 Prozent aber erst fünf Jahre nach dem Inkrafttreten der Gesetzesänderung an. Bei einem Inkrafttreten Anfang 2010 gälte der neue Satz demnach ab 2015.
Abgelehnt wurden Anträge, erst im Anschluss an den Abbaupfad der 1. BVG-Revision nach 2014 mit einer Satzsenkung über vier oder sechs Jahre zu beginnen. Deutlich scheiterte auch der Vorschlag, den Umwandlungssatz nicht mehr ins Gesetz zu schreiben, sondern in die Kompetenz des Bundesrates zu stellen.
Laut Stahl blieben noch drei Anträge offen. Mit 13 zu 11 Stimmen entschied die SGK schliesslich, die Arbeiten so lange auszusetzen, bis ihre Subkommission eine Neuregelung der umstrittenen Legal Quote für die Überschussbeteiligung der Versicherten vorlegt. In der Sommersession kann der Rat die Vorlage deshalb noch nicht behandeln.
SDA-Meldung: Medienkonferenz SGK-N / NZZ
Live to 150, Can You Do It?
Take a guess. How many people are at least 100 years old in the United States? Would you believe more than 84,000 and climbing at an astonishing rate? By the time America’s baby boomers reach that milestone, there could be more than a million centenarians.
ABC News: Live to 150,
IV startet Sensibilisierungskampagne
Mit einer Sensibilisierungs- und Informationskampagne soll der Wandel der Invalidenversicherung (IV) zur Eingliederungsversicherung unterstützt werden. Die auf vier Jahre angelegte Kampagne ist ein Teil der Bemühungen, die Instrumente der 5. IV-Revision bekannt zu machen. Gleichzeitig soll sie die Wirksamkeit der Investitionen in die verstärkte Eingliederung erhöhen.
www.news.admin.ch – Sensibilisierungskampagne
Ruedi Zeller übernimmt die Leitung der Zuger Pensionskasse
Per 30. April 2008 verlässt Ruedi Zeller, stv. Direktor, die Pensionskasse Basel-Stadt. Zeller war während mehr als 20 Jahren für die PKBS tätig. Er übernimmt die Leitung der Zuger Pensionskasse und tritt sein neues Amt am 1. Mai 2008 an. Zeller besitzt das Eidg. Diplom als Pensionskassenleiter.
Pensionskasse Basel-Stadt – Online
PKBS: verkauft Anteil an St. Jakob-Park
Die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) verkauft ihren 20-Prozent-Anteil am St. Jakob-Park per 1. Mai 2008 an die Miteigentümerin Suva. Grund: Bessere Diversifizierung des Immobilienportfolios.
Onlinereports – News – Pensionskasse verkauft
Bernische Pensionskassen: Grosser Rat beschliesst Primatwechsel
Der Grosse Rat des Kantons Bern hat die Regierung mit 82 zu 67 Stimmen beauftragt, einen Primatwechsel bei der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK) und der Bernischen Pensionskasse (BPK) vorzubereiten. Bei den Kassen sind insgesamt 46000 Personen versichert, vorwiegend Lehrkräfte und Staatsangestellte, aber auch Mitarbeiter von Spitälern, Heimen oder Museen.
SP und Grüne hatten sich zusammen mit den Personalverbänden vehement gegen einen Primatwechsel gewehrt. Sie befürchteten eine Verschlechterung der Leistungen und eine weitere Sparübung auf dem Buckel des Personals. Die rot-grüne Regierung lehnte einen Wechsel ebenfalls ab. Der Regierungsrat sehe mehr Nach- als Vorteile, sagte Finanzdirektor Urs Gasche (svp) gestern. Die Bürgerlichen haben sich jedoch durchgesetzt. Nur mit einem Primatwechsel könne ein weiteres BLVK-Debakel verhindert werden, argumentierten sie.
Offen ist nun noch, wie viel Geld in die Kassen gepumpt werden muss, um die versprochenen Leistungen zu garantieren. Die Linke geht von über 600 Millionen Franken aus, die Bürgerlichen betrachten 200 bis 300 Millionen als realistisch. Muss jedoch vor dem Primatwechsel die Unterdeckung der BLVK ausgeglichen und müssen die Kassen mit Reserven ausgestattet werden, übersteigt der Betrag die Milliardengrenze, schätzt «Der Bund».
espace.ch – Bern folgt dem Trend
UK: Rule change will plunge pension funds into the red
Figures showing a big surplus in Britain’s largest occupational retirement schemes are misleading and will give staff false hope that employers will retain final-salary plans beyond the next few years, according to a firm of pension consultants. Proposed changes to accounting rules and increases in life expectancy would transform the current surplus in excess of £20bn registered by leading companies into a funding shortfall of more than £120bn, said Redington Partners.
Rule change | Money | The Guardian
Säule 3a: "Wer plant, wird dafür reichlich belohnt"
Die Regelungen beim Vorsorgesparen lassen einen grossen Spielraum für flexible Lösungen. Die Konti können nämlich bereits fünf Jahre vor dem AHV-Alter aufgehoben werden. Die meisten Experten empfehlen, das Kapital gestaffelt aufzulösen. Dazu müssen allerdings vorzeitig mehrere 3a-Konti eingerichtet werden.
Verlagsgruppe Handelszeitung
Weltwoche: "Zahlenakrobatik im vertrauten Kreis"
«Unabhängige Experten» sollten die Kritik von zwei Controllerinnen des Zürcher Sozialamtes zerlegen. Fazit: Das bestellte Gutachten lieferte die gewünschten Ergebnisse, aber das Dauerthema Missbrauch wurde gar nicht behandelt. Die handverlesenen Fachleute waren befangen, schreibt die Weltwoche.
Was die Experten der Öffentlichkeit als Essenz präsentieren, ist reine Zahlenakrobatik: Sie addierten die im Einzelnen relativ geringen Fehlbeträge und stellten diese in Relation zu den gesamthaft ausbezahlten Fürsorgeleistungen. Die zeitliche Achse ignorieren sie. Das heisst: Es werden nur die jeweils gestoppten Zahlungen zusammengezählt, nicht aber die um ein Vielfaches höheren Folgekosten, die damit verhindert wurden. Das kling alles fürchterlich kompliziert, lässt sich aber auf einen einfachen Nenner bringen: Dank den Zahlen- Spielereien kommt als medienwirksame Essenz eine Fehlerquote von 2,6 Prozent mit einem Finanzschaden von fabelhaften 0,1 Prozent zustande.
Doch die Untersuchung über Stockers Amt nach Stockers Vorgaben weist einen gravierenden Mangel auf, der den Bericht aus rechtsstaatlicher Sicht zur Makulatur macht: Man hat versäumt, die Hauptbetroffenen zu befragen, Esther Wyler und Margrit Zopfi. Juristen nennen es «Verweigerung des rechtlichen Gehörs».
