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Revision der Anlagevorschriften in der BVV2 wahrscheinlich auf 1. Januar 2009

21. Juli 2008 By pwirth in Gesetzgebung, Kapitalanlagen

admin Die BVG-Kommission hat die Vorschläge einer Arbeitsgruppe für die Revision der Anlagevorschriften in der BVV 2 einstimmig gutgeheissen. Der Entwurf geht jetzt beim Bund in die sogenannte Ämterkonsultation. Verläuft diese ohne Vorbehalte, dürfte der Bundesrat die Änderungen auf den 1. Januar des kommenden Jahres in Kraft setzen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen insbesondere die umstrittenen Anlagebegrenzungen. Die Arbeitsgruppe ist zum Schluss gekommen, dass diese nicht wie vielfach gefordert fallen gelassen werden sollten. Für solche Institutionen wie Freizügigkeits- und Anlagestiftungen seien sie weiterhin zweckmässig und auch die Aufsichtsämter befürworten ein einfaches und griffiges Instrument zur Analyse der Asset Allocation. Allerdings werden die heute geltenden Vorschriften drastisch vereinfacht. Die Unterteilung nach in- und ausländischen Anlagen soll weitgehend entfallen. Gleichzeitig wird jedoch auch eine Reduktion der Quoten für ausländische Immobilien und Hypotheken vorgeschlagen.

Eine weitere wichtige Liberalisierung steht für die alternativen Anlagen an. Sie dürfen gemäss Vorschlag neu ohne  Erweiterungsbegründung  vorgenommen werden. Voraussetzung ist aber eine  seriöse Prüfung und eine breite Diversifizierung. Ergänzt wird Art. 50 BVV2 (Sicherheit und Risikoverteilung) mit der expliziten Aufnahme von Asset Liability Analysen. Während es sich bei den vorgängig erwähnten Punkten um konkrete Fragen der praktischen Anlagetätigkeit handelt, sollen die revidierten Vorschriften auch grundsätzlich eine neue Ausrichtung durch die Betonung der Eigenverantwortlichkeit der Vorsorgeeinrichtungen erhalten. Diese würde dann die eingeschränkte Fassung des angelsächsischen Konzepts der Prudent Man Rule darstellen.

Sonntags-Zeitung: "Pensionskassen – 55 Milliarden Verluste"

20. Juli 2008 By pwirth in Aktuell

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Seit Anfang Jahr haben die Schweizer Pensionskassen gemäss Schätzung von Meinrad Ballmer in der Sonntags-Zeitung Verluste zwischen 5 und 14 Prozent eingefahren. Insgesamt würden die Verluste rund 55 Milliarden Franken betragen. Mehrere Experten verlangen eine Senkung des Mindestzinssatzes. Schon seit 2007 zehren die Kassen von ihren Reserven: Die Folge sind sinkende Deckungsgrade. Fast alle Experten erwarten deshalb, dass der Bundesrat den Mindestzins im Herbst senken wird, wie die «SonntagsZeitung» schreibt.

Hanspeter Konrad, Direktor des Schweizerischen Pensionskassenverbandes, sagt: «Der Mindestzins sollte derzeit anstatt bei 2,75 Prozent eher bei 2 Prozent sein.» Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes verlangt gar eine Senkung auf 1,75 Prozent. SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi fordert, der Mindestzinssatz müsse der finanziellen Situation der Kassen und der Realität an den Finanzmärkten angepasst sein: «Es ist immer falsch, das Geld auszugeben, bevor man es verdient hat. Werden die Pensionskassen dazu gezwungen, dann geht dies nur zu Lasten der Aktiven, die arbeiten und Beiträge zahlen.»

Bei Gewerkschaften und Sozialdemokraten stösst die Forderung auf Ablehnung. Unter 2,5 Prozent dürfe der Mindestzinssatz nicht gesenkt werden, verlangen die SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger-Oberholzer ebenso wie die Gewerkschaft Travail Suisse.

SonntagsZeitung

State Street PK-Index: -0,37% im Q2, minus 8% für 1. Semester 08

19. Juli 2008 By pwirth in Kapitalanlagen

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Der von State Street Investment Analytics errechnete Schweizer PK-Index erreicht im zweiten Quartal 2008 eine Rendite von minus 0.37 Prozent. «Das Erreichen des vom Bundesrat auf dieses Jahr hin erhöhten Mindestzinssatzes von 2.75 Prozent dürfte für viele Pensionskassen mittlerweile ausser Reichweite liegen», meint Reto Tschäppeler von State Street Zürich.  Im ersten Quartal sank der PK-Index von State Street um 8.04 Prozent, damit liegt die Gesamtperformance für das erste Halbjahr 2008 bei minus 8.38 Prozent.

Die Transaktionskosten reduzierten sich in der Schweiz gegenüber Ende 2007 um 6.86 Prozent von 22.44 auf 20.90 Basispunkte (siehe Grafik). Dies bedeutet, dass institutionelle Investoren im letzten Quartal durchschnittlich 20.90 Basispunkte für die Ausführung ihrer Transaktionen in Schweizer Aktien aufgewendet haben.

Die globalen Werte sanken im zweiten Quartal 2008 ebenfalls gegenüber Ende 2007. Der Rückgang ist mit 11.38 Prozent ausgeprägter, aber der Kostenblock bleibt mit durchschnittlich 34.89 Basispunkten global auf einem wesentlich höheren Niveau als in der Schweiz.

Mitteilung State Street

Dutch pension fund ABP to cut down on debt assets / coverage ratio 132%

19. Juli 2008 By pwirth in International

Dutch pension fund ABP said it will cut down on debt investments, which currently make up about 40 percent of its portfolio, and switch to assets that offer a better inflation hedge. A spokesman for ABP, the world’s third biggest state pension fund after those of Japan and Norway with 205 billion euros ($325 billion) in assets, declined to say which assets ABP was looking at or to which percentage it wants to cut debt investments.

ABP, which aims to offer inflation-hedged pensions to more than 2 million civil servants and retirees, reported on Thursday a 5 percent negative return on its investments mainly due to losses on stocks and said it was worried about rising inflation.

The return on investments over the first half of 2008 was -5.1%. As a result, ABP’s assets decreased to € 205 billion. The value of the nominal pension liabilities remained relatively stable at € 155 billion. The coverage ratio at the end of the first half of 2008 was 132%.

In spite of the major shocks experienced by the equities markets, the effect on ABP’s investment portfolio was relatively limited. This was due primarily to the effective diversification within the fund’s investment portfolio and the good results for most of the alternative investment categories.

Reuters / ABP Press Release

Calpers Lost 2.4%, Worst Performance in Six Years

19. Juli 2008 By pwirth in International

The California Public Employees‘ Retirement System, the largest U.S. public pension fund, said it lost 2.4 percent in the 12 months ended June 30, as stock declines caused its worst performance in six years. The performance of the fund, with $239 billion in assets, compared with a 19 percent gain in the previous fiscal year. Calpers, as the fund is known, said its stock portfolio lost 10.7 percent.

Merrill Lynch in a June report said public pension funds are expected to lose on average 5.1 percent, mostly because of lower global stock prices triggered by turbulence in the credit markets. The Standard & Poor’s 500 Index of stocks declined 15 percent during the fiscal year, while the Dow Jones Industrial Average fell 16 percent. The MSCI World Index, excluding the U.S., was off 9.7 percent.

Bloomberg

Vera/Pevos-Prozess vor Urteilsverkündigung

17. Juli 2008 By pwirth in Rechtsfälle

Acht Tage dauerte die öffentliche Verhandlung vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen im Stadthaus Olten. Der Staatsanwalt verlangt bedingte Freiheitsstrafen zwischen 10 Monaten und 2 Jahren für die sieben Angeklagten. Alle Verteidiger beantragten Freisprüche – aus formellen Gründen und wegen der Verjährung, aber auch, weil ihre Mandanten keine der vorgeworfenen Straftaten begangen hätten. Es sei absurd, ihnen eine Absicht zur Schädigung der Vera- und Pevos-Stiftungen zu unterstellen, schreibt das Oltner Tagblatt.

Die Verteidiger verlangen für ihre Klienten Genugtuungen für die durch das neunjährige Strafverfahren erlittenen Nachteile in der Höhe von total 130 000 Franken. Ihre Anwaltskosten werden zusammen über 1 Million Franken betragen. Noch weit höher werden die Verfahrenskosten ausfallen. Mehrere Anwälte beantragten, das Gericht solle diese Kosten den seit 1996 in Liquidation stehenden Vera/Pevos-Stiftungen auferlegen, die mit ihren Strafanzeigen das ganze Verfahren ausgelöst hatten. Geballte Kritik richteten die Verteidiger auch gestern wieder gegen die nach ihrer Ansicht untaugliche und völlig missglückte Anklageschrift des Staatsanwalts.

Taux d’intérêt min. 2e pilier: impact possible de la vola des marchés

17. Juli 2008 By pwirth in Aktuell

L’instabilité économique risque de peser sur le capital des assurés du deuxième pilier l’an prochain. Pour l’heure, une baisse du taux d’intérêt minimal – fixé actuellement à 2,75 % – semble inévitable. Mais le Conseil fédéral tranchera cet automne.

Comme de coutume, l’Association suisse d’assurances (ASA) verrait bien une diminution drastique de l’indice déterminant la rémunération des avoirs de la prévoyance professionnelle, à 1,75%. Ce recul d’un point fait bondir les assurés et les représentants des travailleurs.

Sur le fond pourtant, même certains syndicats ne remettent pas vraiment en cause l’idée d’une diminution du taux d’intérêt minimal de la LPP. Travail.Suisse estime par exemple qu’un facteur de 2,75% «peut être considéré comme trop élevé compte tenu du développement des marchés financiers».

Mais pas question de descendre en dessous de 2,5%, soit le taux minimal qui a prévalu au cours des trois dernières années, annonce la centrale syndicale chrétienne sur son site. Le plancher historique a été atteint en 2004, avec 2,25% de rémunération. Jusqu’en 2003, année où il avait chuté à 3,25%, le taux était resté inchangé pendant 18 ans à 4%. Pour l’heure, le Conseil fédéral se tient à couvert. Il attend la recommandation de la Commission fédérale LPP avant de se déterminer, précise la porte-parole du Département fédéral de l’intérieur Katja Zürcher.

Romandie News

Ulrich Grete zu UBS und Deckungsgrad

17. Juli 2008 By pwirth in Kapitalanlagen, Medien

image In einem Interview der Weltwoche hat sich Grete, bis 2007 VR-Präsident des AHV-Ausgleichsfonds, zur Finanzmarktkrise geäussert. Dabei kamen auch die Pensionskassen zur Sprache.

Weltwoche: Würden Sie als AHV-Kassen-Manager eine UBS verklagen?
Grete: Diese Frage stellt sich für mich nicht. Der AHV-Ausgleichsfonds ist kein gewichtiger Investor in Schweizer Aktien, und ob er aus rechtlichen Gründen klagen könnte oder sollte, liegt nicht auf der Hand. Als Verantwortlicher einer unabhängigen Pensionskasse mit bedeutendem UBS-Investment würde ich den UBS-Verwaltungsrat zivilrechtlich belangen.
Welche Auswirkungen hat die Krise auf den Zinssatz der Pensionskassen?
Jede Kasse muss 2008 mindestens 2,75 Prozent den Versicherten gutschreiben. Derzeit weisen aber wohl alle Kassen eine Minusperformance aus. Ein obligatorischer Zinssatz, welcher nicht durch die aktuellen Marktverhältnisse bestimmt ist, ist ja auch realitätsfremd. Auch das Postulat der hundertprozentigen Deckung ist unsinnig. Es gehen ja niemals alle Versicherten gleichzeitig in Rente. Entscheidend ist nur, ob eine Kasse genügend Liquidität hat, um ihren Verpflichtungen nachkommen zu können. So vielist sicher: Der Deckungsgrad der Pensionskassen wird Ende Jahr schlechter sein.

Weltwoche

FT: "Norwegian fund has lofty ambitions"

14. Juli 2008 By pwirth in International

The ethical policies of the Norwegian Government Pension Fund – Global may be cited as the ‘gold standard’ abroad, but the fund has no intention of resting on its laurels. As the government begins its review of the NKr2,053.1bn (€255bn, $400bn,) fund’s already robust ethical guidelines, it is seeking advice from all over the world.

One suggestion is to expand beyond the current negative exclusion policy to screen positively for the “best” companies to invest in. Another is to make a specific allocation to investments that help fight climate change, and a third to build closer ties between the body making exclusion decisions and the investment division seeking to work actively with companies on corporate governance issues.

FT

Le Temps: "Epargne du 3e pilier: les produits à taux fixe gagnent en attractivité"

14. Juli 2008 By pwirth in Kapitalanlagen

A mi-parcours 2008, les épargnants qui ont placé leurs avoirs du 3e pilier sur un compte à taux d’intérêt fixe peuvent se féliciter de leur choix. En effet, tous les fonds de placement destinés à la prévoyance liée 3a (voir ci-dessous) dotés d’une part importante en actions terminent, eux, le premier semestre largement dans le rouge. A fin mai, les fonds dont la part en actions dépasse les 30% affichaient en général un recul compris entre 3 et 5%. Et le mois de juin n’a fait que creuser encore davantage ces pertes. Sur l’ensemble du semestre, le recul va même jusqu’à 6 ou 8% chez certains fonds de ce type.

LeTemps

SVV: Bruno Pfister in den Vorstand des Versicherungsverbandes gewählt

11. Juli 2008 By pwirth in Assekuranz, Personelles

Bruno PfisterDer Schweizerische Versicherungsverband hat Bruno Pfister (Group CEO Swiss Life) in den Vorstand des Schweizerischen Versicherungsverbandes gewählt. Rolf Dörig (Delegierter des Verwaltungsrats Swiss Life) tritt aus dem Vorstand zurück. Bruno Pfister war bereits zwischen 2004 und 2007 als Vorsitzender des Ausschusses Wirtschaft & Finanzen im SVV tätig.

SVV: Marc Chuard wird neuer Leiter Wirtschaft und Recht

11. Juli 2008 By pwirth in Assekuranz, Personelles

Der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) hat Marc Chuard per 1. Januar 2009 zum neuen Leiter des Ressorts Wirtschaft und Recht und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Er tritt die Nachfolge von Bruno Zeltner an, der auf Ende Jahr in den Ruhestand tritt.

Dr. Marc Chuard (50) ist ein ausgewiesener Kenner der Versicherungsmaterie. Er war zuletzt bei der AXA Winterthur als Chefaktuar und Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Nach seinem Doktorat in Versicherungsmathematik an der Universität Lausanne arbeitete Marc Chuard seit 1981 für die Zürich. 1994 übernahm er als Geschäftsleitungsmitglied der Zürich Leben Schweiz die Aufgabe des Chefaktuars. Seit 2003 ist Marc Chuard Präsident der Schweizerischen Aktuarvereinigung.

Motion Rossini: Berufliche Vorsorge und Säule 3a. Statistik der Anspruchsberechtigten und der Renten

11. Juli 2008 By pwirth in Gesetzgebung

parlamentIn der Motion wird der Bundesrat beauftragt, eine Statistik zu veröffentlichen, die für die 2. Säule (berufliche Vorsorge nach BVG) und die Säule 3a die Zahl der Anspruchsberechtigten und die Aufgliederung der Rentenbeträge ausweist. In der Begründung heisst es u.a.: Damit die Regelungen in den drei Bereichen AHV, berufliche Vorsorge nach BVG und private Vorsorge in der Säule 3a auf ihre Wirksamkeit überprüft werden können, braucht es zuverlässige Statistiken. Leider wurden aber diesbezüglich noch keine ernsthaften Anstrengungen unternommen, dies obwohl die Lücken seit Jahren bekannt sind und obwohl verschiedene parlamentarische Vorstösse deren Schliessung verlangt haben.

Motion Rossini

Parlamentarische Initiative Kaufmann: Schluss mit Rentenkürzungen wegen Steuerrückstellungen

11. Juli 2008 By pwirth in Gesetzgebung

parlament In seiner Initiative hält NR Hans Kaufmann fest: Gestützt auf den Bericht des Bundesrates vom 21. März 2003 (überwiesen am 15. März 2005), der nur geringe Steuerausfälle aufzeigt, sollten das BVG und das StHG so geändert werden, dass Pensionskassen und damit verbundene Hilfsgesellschaften von allen Grundstückgewinnsteuern und Handänderungsgebühren befreit werden. Dies hätte zur Folge, dass die Bewertungsabzüge von geschätzten 1,5 Milliarden Franken für latente Steuern in den Bilanzen der Pensionskassen überflüssig werden. Damit erhöht sich der Deckungsgrad der Pensionskassen, ohne dass dadurch Belastungen für die Beitragszahler anfallen. Ein Grossteil der Steuerrückstellungen dürfte in der Praxis nie benötigt werden, weil die Liegenschaften nicht verkauft, sondern als langfristige Anlagen gehalten werden. Dennoch fallen die Renten im Falle von Beitragsprimatkassen geringer aus, weil das für die Renten massgebliche Kapital durch die Steuerrückstellungen gekürzt wird. Eine Steuerbefreiung der Pensionskassen im Bereich der Immobilienbesteuerung würde zudem Umstrukturierungen und den Wechsel von direkten zu indirekten Immobilienanlagen ohne Einbussen für die Versicherten erleichtern.

Initiative Kaufmann

Erich Peter, Lukas Roos: Technische Rückstellungen aus rechtlicher Sicht

11. Juli 2008 By pwirth in Aktuarielles, Medien

imageimageIm Beitrag des Treuhänders (Ausgabe 7/8 2008) von Erich Peter und Lukas Roos (Zürcher BVG-Aufsicht) werden die Zulässigkeit technischer Rückstellungen beleuchtet; Grundlagen und Fundstellen werden genannt, und es wird auf Bundesgerichtsentscheide verwiesen. Zudem geben die Autoren Erläuterungen zum Rückstellungsreglement und befassen sich mit der Überprüfung konkreter Rückstellungen im Rahmen einer Teilliquidation.

Unter anderem wird festgehalten: Grundsätzlich dürfen technische Rückstellungen nur für künftige Leistungspflichten vorgesehen werden. Für freiwillige Leistungen sind sie nur dann zulässig, wenn die entsprechenden Leistungen mit einer gewissen Regelmässigkeit erbracht werden. Andere technische Rückstellungen sind nicht zulässig. Im Fall einer Teilliquidation sind bestehende technische Rückstellungen nach Art und Umfang auf ihren Bedarf zu überprüfen. Nicht mehr benötigte Rückstellungen sind aufzulösen. Allenfalls sind zusätzliche Rückstellungen zu bilden, wenn dies aufgrund der veränderten Risikostruktur der Vorsorgeeinrichtung notwendig ist. Solche Rückstellungen bedürfen keiner Grundlage im Rückstellungsreglement.

Beitrag im Treuhänder 7/8 2008

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