The California pension fund’s value has fallen 20% since July 1. The loss could lead to increased contributions from state and local government and school district employers.
Unia: "Pensionskassen enteignen"
In einem Artikel der Unia-Zeitung «work» fordert Olivier Fahrni den sozialistischen Umbau der Schweiz, inkl. «Enteignung der Pensionskassen».
work
Tribune: "A cause de la crise, le capital du 2e pilier croîtra moins vite"
La décision était attendue. Le taux minimal LPP, actuellement fixé à 2,75%, passera à 2% en 2009, son niveau le plus bas depuis l’introduction du 2e pilier, en 1985. Les capitaux retraites seront donc moins bien rémunérés. Exemple: un capital de 100 000 francs ne sera plus crédité que de 2000 francs à fin 2009, contre 2750 francs cette année.
En pleine crise boursière, le Conseil fédéral a suivi, comme il en a l’habitude, la Commission fédérale de la prévoyance professionnelle (commission LPP, paritaire), qui avait déjà recommandé une telle baisse en septembre, à un moment où l’impact de la crise financière était encore moins tangible.
Tribune de Genève
NZZ: "Fehlende Versachlichung der BVG-Zins-Debatte"
«Obwohl sich der Bundesrat mit der Vorgabe eines BVG-Mindestzinses von 2,75% für das laufende Jahr bös verschätzt hat und nun korrigieren muss, wird vom seit Jahrzehnten praktizierten Konzept, dem Markt eine Leistungsvorgabe aufzuzwingen, nicht abgewichen», schreibt Werner Enz in der NZZ.
Beitrag NZZ
Erste Reaktionen auf den Mindestzinsentscheid.
SP-Schweiz
«In einem nicht nachvollziehbaren Entscheid hat der Bundesrat den Mindestzins auf dem BVG-Sparkapital der zweiten Säule weiter gesenkt. «2 Prozent sind nicht marktkonform – schon Bundesobligationen mit 10 Jahren Laufzeit bringen 2.9 %!» kritisiert der Basler SP-Nationalrat Ruedi Rechsteiner den Entscheid. «Es ist stossend, wie der Bundesrat einmal mehr den Privatversicherungen zu Hilfe eilt, ohne bei einer Erholung der Börse die Verteilung der Überschüsse zu regeln.»
Mitteilung SP
Schweiz. Versicherungsverband
«Der SVV begrüsst die Senkung als einen Schritt in die richtige Richtung, beurteilt sie aber als noch nicht genügend. Angesichts der volatilen Verhältnisse an den Kapitalmärkten wäre eine weitergehende Anpassung angebracht gewesen. Ein zu hoher Mindestzinssatz setzt die Vorsorgeeinrichtungen grösseren Risiken aus.
Der SVV setzt sich weiterhin für eine transparente Formel zur Festlegung eines variablen und marktkonformen Mindestzinssatzes ein – zum Beispiel 70% des rollenden Durchschnittes von siebenjährigen Bundesobligationen. Basierend auf der vorgeschlagenen Formel resultiert für das Jahr 2009 ein BVG-Mindestzinssatz von 1,75%.»
Mitteilung SVV
Arbeitgeber, bürgerliche Parteien
In einer SDA-Mitteilung wird Thomas Daum, Direktor des Arbeitgeberverbands zitiert: «Nun werden die Pensionskassen in einer schwierigen Situation zusätzlich belastet», sagte Thomas Daum, Direktor Schweizerischer Arbeitgeberverband, auf Anfrage. Dabei wäre es im Interesse der Versicherten, dass die Pensionskassen nicht in Schwierigkeiten geraten.
SVP, FDP und CVP beurteilten den Entscheid des Bundesrates als vernünftig. Die Senkung sei ein akzeptabler Kompromiss, sagte CVP-Sprecherin Marianne Binder auf Anfrage. «Doch wenn sich die Finanzmärkte erholen, muss der Mindestzinssatz wieder nach oben angepasst werden.»
Meldung swissinfo
BVG-Mindestzins 2009: 2 Prozent
Der Bundesrat hat den Mindestzinssatz für 2009 in der beruflichen Vorsorge von aktuell 2.75% auf 2% gesenkt. Damit wird der seit längerem feststellbaren negativen Entwicklung wie auch den aktuellen Schwankungen der Finanzmärkte Rechnung getragen.
In der Mitteilung des BSV heisst es dazu u.a.: «Der Bundesrat berücksichtigt bei der Festlegung des Mindestzinssatzes gemäss den gesetzlichen Bestimmungen insbesondere die Erträge der Bundesobligationen, sowie zusätzlich die Rendite der Aktien, Anleihen und Liegenschaften. Ausgangspunkt für die Festlegung des Satzes ist, wie bereits in den Vorjahren, der langfristige gleitende Durchschnitt der 7-jährigen Bundesobligationen. Dieser liegt aktuell bei rund 2.48%. Während bei den Anleihen und Liegenschaften von positiven Erträgen auszugehen ist, mussten bei den Aktien erhebliche Kursverluste hingenommen werden. Insgesamt entwickelten sich die Portfolios der Vorsorgeeinrichtungen negativ. Der Bundesrat erachtet es deshalb als gerechtfertigt, vom langfristigen gleitenden Durchschnitt der 7-jährigen Bundesobligationen einen Abzug von 0.5 Prozentpunkten vorzunehmen. Dies ergibt einen Mindestzinssatz von 2%. Ein tieferer Zinssatz wiederum ist deshalb nicht angebracht, weil in der Vergangenheit auch bei einer guten Entwicklung der Finanzmärkte der Satz vorsichtig festgelegt wurde. Den Vorsorgeeinrichtungen wurde somit ermöglicht, Wertschwankungsreserven aufzubauen, um die aktuell negativen Marktentwicklungen auffangen zu können.»
Mitteilung BSV
Bern: Sanierung der Pensionskassen zeigt Wirkung
Die vorberatende Kommission des Grossen Rates des Kt. Bern hat zum Bericht der Regierung über die finanziellen Grundlagen der beiden Pensionskassen des Kantons Bern keine Einwände erhoben. Der im August vorgestellte Bericht des Regierungsrats war aufgrund einer externen Untersuchung durch unabhängige Experten zum Schluss gekommen, dass die Bernische Pensionskasse (BPK) und die Bernische Lehrerversicherungskasse (BLVK) über eine ausreichende Beitragsfinanzierung verfügen.
Berner Zeitung
«Aber wir sind nun mal halt nicht Harvard!»
Vera Kupper Staub, Anlagechefin der Pensionskasse der Stadt Zürich, sieht keinen Grund für einen Richtungswechsel. Die Flucht in illiquide Anlagen sei kein Ausweg. In einem Interview mit Erich Solenthaler vom Tages-Anzeiger meint sie: «Die Renditen (der letzten acht Jahre) waren nicht berauschend und liegen unter den Erwartungen. Aber solche Perioden gab es immer wieder. Langfristig sind die Aktien die stabilste Ertragskraft. Ich glaube deshalb nicht, dass die vergangenen Jahre eine fundamentale Veränderung anzeigen. Aber sie machen deutlich, dass man, um Aktienrisiken tragen zu können, einen sehr langen Anlagehorizont haben muss.
Probleme haben die Pensionskassen auch so. Die kotierten Wertpapiere sind grossen Schwankungsrisiken unterworfen, Schwankungen, die die Pensionskassen alle paar Jahre wieder auf die Startlinie zurückwerfen. So viele Crashs dürfte es gemäss Portfolio-Theorie gar nicht geben. Steht das theoretische Fundament, auf das sich Pensionskassen stützen, nicht auf wackligem Grund?
Nein. Die moderne Portfolio-Theorie gibt nicht vor, welche Annahmen über die Risiken zu treffen sind. Sie ist ein theoretischer Rahmen, wie die Risiken – grob gesagt – zusammengezählt werden können. Statistisch geht man davon aus, dass eine Häufung von heftigen Ausschlägen unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist. Anlagestrategie und Wertschwankungsreserven müssen auf sehr negative Szenarien eingestellt sein; der absolute Worstcase kann aber nie abgedeckt werden.
Sie sprechen immer von langfristigen Anlagehorizonten. Aber es geht nun schon seit zehn Jahren nur seitwärts und abwärts.
Die aktuelle Situation ist dramatisch, aber die jetzige Krise wird ein Ende haben, wie die früheren auch. Man wird daraus Lehren und regulatorische Konsequenzen ziehen. Diese werden die Bankenwelt verändern, aber nicht die Pensionskassen.
Tages-Anzeiger
«Versicherte haben ein Recht auf höhere Renditen»
Cuno Pümpin, emeritierter Professor für Managementlehre an der Universität St.Gallen, verlangt von den Pensionskassen höhere Renditen. Es werde zu vorsichtig investiert. Was machen die Pensionskassen falsch? Bümpin: «Crashs wird es immer wieder geben. Das Problem liegt darin, dass die Pensionskassen ihre Anlagestrategien auf die Kapitalmarkttheorie abstützen. Diese wiederum beruht auf einer Normalverteilung der Renditen, die die Wahrscheinlichkeit von grossen Einbrüchen völlig unterschätzt. Was zurzeit passiert, dürfte der Kapitalmarkttheorie zufolge nur alle paar Millionen Jahre einmal geschehen. Aber sie ereignen sich alle paar Tage. Schon daran sieht man, dass die Theorie nicht haltbar ist.»
Bümpin zu dem von ihm favorisierten Modell der Universität Yale: «Yale ist so gut, weil die Stiftung eine hervorragende Strategie gewählt hat. Sie verfügt über ein hervorragendes Beziehungsnetz, das hilft, die besten Fondsmanager und Investments zu finden. Es wäre unrealistisch, diese Fähigkeiten von unseren Pensionskassen zu verlangen. Aber eine Rendite im Rahmen des nominellen Weltwirtschaftswachstum von 6 bis 8 Prozent müsste auch von ihnen angestrebt werden. Die Differenz von 2 bis 3 Prozent zu den Schweizer Pensionskassen ist doch genau die Prämie, die die innovativen Investoren für sich abholen. Das müsste auch für Pensionskassen das Ziel sein.»
Tages-Anzeiger
Le Monde: "En Pologne, les fonds de pension ont diversifié le risque"
Après la disparition des systèmes de retraite hérités du communisme, les Etats d’Europe centrale ont choisi dans les années 2000 de créer des fonds de pension, suivant les recommandations du Fonds monétaire international (FMI). La Pologne avait déjà franchi le pas en 1997. Mesurait-on alors les risques de ce nouveau système? Quel volume représentent les actifs des fonds de pension ? Ils représentent actuellement 40 milliards d’euros, soit environ 13,5 % du PIB, contre 8,8 % en 2005. Depuis la crise financière, il n’y a plus qu’un quart du portefeuille des fonds investi en actions, contre 38 % mi-2007.
Le Monde
"Les hedge funds ont-ils leur place dans le 2e pilier?"
Les fonds à risque affichent des performances rouge vif depuis le début de l’année. Ils ne remplissent plus leur rôle de protection du capital.
Michel Thétaz, directeur de la société de gestion institutionnelle IAM.
LeTemps
Blick: "Lasst uns von der Krise profitieren"
«Der Börsenkapitalismus kann es nicht. Er macht wenige absurd reich – und scheitert daran, die Bedürfnisse der Menschheit menschlich zu befriedigen. Wir brauchen ein anderes Wirtschaftssystem», schreibt Werner Vontobel im Sonntagsblick. Und zu den Pensionskassen: «Sie müssen ihre Verantwortung wahrnehmen und ihr Geld so anlegen, wie es den langfristigen Interessen ihrer Mitglieder entspricht – auch dem Interesse an einem sicheren Arbeitsplatz und einer intakten Umwelt. Dazu braucht es einen Entscheid aller Versicherten.»
Blick
Li: Bis 30.6. sieben Kassen mit Unterdeckung
Die 33 liechtensteinischen Pensionskassen, welche der Kontrolle durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) unterstehen, müssen seit diesem Jahr bis Ende Juli Halbjahresmeldungen einreichen. Diese ergaben, dass per 30. Juni insgesamt sechs Vorsorgeeinrichtungen, welche der Aufsicht durch die FMA unterstehen, eine Unterdeckung aufwiesen. Der Deckungsgrad dieser Vorsorgeeinrichtungen lag zwischen 94,0 und 98,2 Prozent, teilt Mario Gassner, Geschäftsleiter der FMA und verantwortlich für die Versicherungs- und Vorsorgeaufsicht, auf Anfrage mit.
Aufgrund der gegenwärtigen Finanzkrise wurden alle Vorsorgeeinrichtungen von der FMA im September nochmals speziell aufgefordert, die Performance der Anlagen genau zu verfolgen und festgestellte Unterdeckungen umgehend zu melden. «Im Rahmen dieses intensivierten Monitorings der FMA meldete eine weitere Vorsorgeeinrichtung eine zwischenzeitlich eingetretene Unterdeckung. Der Deckungsgrad liegt hier ebenfalls im Rahmen der erwähnten Bandbreite», so Gassner.
Liechtensteiner Vaterland
State Street PK-Index: minus 0.48 Prozent im dritten Quartal
Für das 3. Quartal 2008 meldet der PK-Index von State Street Investment Analytics ein Minus von 0.48 Prozent auf den Wertschriften der Schweizer Pensionskassen. Dies ist das fünfte aufeinanderfolgende Quartal mit negativen Renditen. Mit dem starken Minus aus dem ersten Halbjahr ergibt sich ein Rückgang des State Street PK-Index von -8.82 Prozent seit Ende 2007. Die Transaktionskosten im Schweizer Wertschriftenhandel entwickeln sich seit Ende 2007 trotz Anstieg im dritten Quartal von 4.50% rückläufig: Sie reduzierten sich gegenüber Ende 2007 um 2.67 Prozent von 22.44 auf 21.84 Basispunkte.
Mitteilung State Street
Retraits massifs chez les hedge funds
Sur le seul mois de septembre, les hedge funds américains ont vu s’enfuir au moins 43 milliards de dollars, selon les statistiques de l’institut de recherche spécialisé TrimTabs. Ce n’est qu’un début, estime un responsable de l’institut: «Les retraits devraient être encore plus importants en octobre.» Une estimation de JPMorgan Chase chiffre à 150 milliards de dollars les fonds qui seront retirés dans le délai d’une année.
Ces retraits massifs de la part d’investisseurs – principalement des fonds de pension, des banques et des assurances – qui cherchent à sécuriser leur argent sont au centre du cercle vicieux qui provoque la chute des bourses. Pour pouvoir rendre leur argent à leurs investisseurs, les hedge funds sont contraints de liquider d’énormes positions sur les marchés, et ce à n’importe quel prix.
