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BSV Forschungsprojekt: Steuerungsmechanismen in der AHV

20. Juli 2011 By pwirth in Aktuell

In einigen Ländern enthalten die Rentensysteme heute einen Steuerungsmechanismus in der Alters- und Hinterlassenenvorsorge, welcher darauf ausgerichtet ist, das finanzielle Gleichgewicht langfristig zu sichern. Durch mechanische und/oder automatische Koppelung verschiedener Parameter an die ökonomischen und demografischen Veränderungen kann z. B. die Rentenhöhe und/oder das Rentenalter angepasst werden. Ziel des Projekts ist es, die Möglichkeiten eines Steuerungsmechanismus in der AHV auszuleuchten. Im Rahmen der Studie sollen Anforderungen an mögliche Mechanismen für die AHV entwickelt und konkrete Modelle erarbeitet werden. Eingabefrist für die Offerten ist der 9. September 2011.

 Ausschreibung BSV

PK-Sanierung bei der Basler Zeitung

16. Juli 2011 By pwirth in Pensionskassen

Die Pensionskasse der Basler Zeitung Medien muss angesichts anhaltender Unterdeckung saniert werden: Der Stiftungsrat der Personalvorsorgestiftung hat Sanierungsbeiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber von je 4,5 Prozent beschlossen.

Gemäss Sanierungsplan ist die Massnahme für sieben Jahre vorgesehen. Die Arbeitnehmer seien über den Lohnabzug diese Woche informiert worden, bestätigte Stiftungsratspräsident Markus Herren. Das Kernproblem der Kasse ist laut Herren, dass die Zinsen, die nötig seien, derzeit nicht erwirtschaftet werden könnten. Grund seien die Situation auf dem Kapitalmarkt sowie das ungünstige Verhältnis von Rentnern und Aktiven bei der Pensionskasse. Drei Viertel der Versicherten sind Rentner, was die Sanierung naturgemäss erschwert.

radio2 Sendung Regionaljournal Basel /  BaZ

Interpellation: Unerwünschte Folgen des Vorbezugs von Vorsorgegeldern

16. Juli 2011 By pwirth in Gesetzgebung

Das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) sowie das Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (FZG) regeln die Möglichkeiten, Guthaben aus der beruflichen Vorsorge zugunsten der Wohneigentumsförderung (BVG), bzw. zugunsten einer selbständigen Erwerbstätigkeit (FZG) vorzeitig zu beziehen.

Diese grundsätzlich begrüssenswerten Möglichkeiten können gleichzeitig auch falsche Anreize schaffen und dazu führen, dass Versicherungsnehmer ihre Vorsorgeguthaben verlieren und letztere im Ruhestand nicht mehr zur Verfügung stehen. So führen beispielsweise der aktuelle Immobilienboom und die anhaltend tiefen Zinsen dazu, dass Eigenheimkäufer teilweise Verschuldungen eingehen, welche nicht ausreichend amortisiert werden und sowohl bei Zinsanstiegen wie auch bei Preiseinbrüchen schwerwiegende Folgen haben können. Ebenso bietet die Möglichkeit einer vorzeitigen Barauszahlung bei der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit einen Anreiz zur so genannten Scheinselbständigkeit, bei der faktisch nichts anderes gemacht wird, als das Vorsorgekapital frühzeitig zu verbrauchen. Beides entspricht nicht dem Sinn und Zweck der beruflichen Vorsorge und führt die Betroffenen auf mehr oder weniger direktem Weg zur Fürsorge.

Ich bitte den Bundesrat deshalb um die Beantwortung folgender Fragen:
– Ist er der Meinung, dass "vorsorgefremde" Vorbezugsmöglichkeiten im Rahmen der 2. Säule weiterhin angebracht sind?
– Wie beurteilt er die Gefahren solcher Fehlanreize?
– Sind ihm die Zahlen bekannt, wie viele Versicherungsnehmer von der Fürsorge unterstützt werden, weil diese ihre Vorsorgegelder frühzeitig für obige Zwecke aufgebraucht haben?
– Welche Möglichkeiten sieht er, solche Fehlanreize zu eliminieren und die Versicherungsnehmer vor einem nicht dem eigentlichen Zweck dienenden und möglicherweise verhängnisvollen Vorbezug zu schützen?

 Interpellation Landolt

Motion: Die junge Säule

16. Juli 2011 By pwirth in Gesetzgebung

Eingereichter Text: Es soll eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden, damit analog dem individuellen Sparen für die Altersvorsorge (BVG, Art. 82 Abs. 2), eine Säule für junge Menschen eingerichtet wird, die so genannte "Junge Säule".

Folgende Eckwerte sind dabei zu berücksichtigen:
Die Beiträge an diese Säule sind bis zu einem Betrag von maximal 5000 Schweizer Franken steuerfrei. Die "Junge Säule" steht Personen von 18 bis 35 Jahren offen. Ein Bezug der Gelder aus der "Jungen Säule" soll in folgenden Fällen möglich sein:
– ab dem 35. Lebensjahr;
– vor dem 35. Lebensjahr bei Gründung einer Familie.

Die Einrichtung der "Jungen Säule" muss in einer anerkannten Vorsorgeform stattfinden und kann gleich wie das Produkt 3b ausgestaltet werden inklusive einer Sperrfrist. Das Gesetz soll dafür zwei Möglichkeiten vorsehen:
– ein Vorsorgekonto bei einer Bankenstiftung;
– eine Vorsorgepolice bei einer Versicherung.

Begründung: Junge Menschen sparen heute weniger als ältere. Vor allem deshalb nicht, weil es für junge Menschen kaum Anreize gibt. Während mit der dritten Säule steuerliche Sparanreize für die Zeit nach der Pensionierung oder für den Erwerb von Wohneigentum existieren, gibt es nichts Vergleichbares für Junge.

 Motion Pfister

NZZ: Versicherer und PKs reagieren auf Regeln

15. Juli 2011 By pwirth in Medien

Auf Versicherungen und Vorsorgeeinrichtungen kommen einige Regulierungsvorhaben zu. Dazu zählt auf EU-Ebene beispielsweise Solvency II, die neuen Eigenkapitalvorschriften für die Assekuranz. Diese sollen 2013 in Kraft treten, ebenso neue Rechnungslegungsvorschriften wie die Änderungen an IAS 19. Gleichzeitig setzt das Tiefzins-Umfeld die Geschäftsmodelle und Bilanzen vieler dieser Grossinvestoren, die stark in Obligationen anlegen, unter Druck. Dies könnte dafür sorgen, dass sie ihr Anlageverhalten und die Aufteilung der Gelder auf Vermögensklassen ändern. Davon geht das Committee on the Global Financial System aus, das im Rahmen der Basler Gremien für die Zentralbanken die globalen Finanzmärkte beobachtet. Änderungen könnten erhebliche Folgen haben, verfügen diese Investoren doch über ein verwaltetes Gesamtvermögen von 40 Bio. $.

 NZZ Reflexe

UBS PK-Barometer: Erstes Semester im Minus

15. Juli 2011 By pwirth in Statistik

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Mit einer Rendite von –1.13% im Juni verzeichneten die schweizerischen Pensionskassen den bisher schlechtesten Monat in diesem Jahr. Mit Ausnahme von CHF-Obligationen weisen alle Anlageklassen negative Renditen auf, besonders ausgeprägt Aktien Schweiz. Die kumulierte Rendite 2011 ist mit –0.29% das erste Mal in diesem Jahr negativ.

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Seit Ende 2005 beträgt die kumulierte Performance der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen +6.53%. Die letzten beiden Monate haben die seit Beginn 2009 anhaltende Erholung der Performance zu einem vorläufigen Halt kommen lassen. Der Zuwachs der grossen Pensionskassen beträgt 8.8%, derjenige der mittelgrossen 6.3% und derjenige der kleineren Vorsorgewerke noch 5.5%.

 PK-Barometer

Abendrot: Immobilien-Investition mit Vision

14. Juli 2011 By pwirth in Kapitalanlagen, Pensionskassen

imageDie Stiftung Abendrot kauft das Rietschi-Areal im Basler Gundeldingerquartier und will es ähnlich herrichten wie das Gundeldingerfeld. Damit dies möglich wird, hat die Pensionskasse Stiftung Abendrot das Areal für 13 Millionen Franken gekauft. Ein Projektteam um die Architektin Barbara Buser wälzt nun Ideen.

Barbara Buser, die seinerzeit als Promotorin die Erneuerung des Gundeldingerfelds angeschoben hat, wird nun mit ihrer Projektgruppe als Zwischennutzerin auftreten mit dem Auftrag, binnen dreier Jahre eine Entwicklungsplanung auf die Beine zu stellen. Buser beabsichtigt, den Innenhof sorgfältig an gewissen Stellen zu öffnen und einen Fussweg von der Güter- zur Dornacherstrasse durch das Areal zu legen. Beidseits dieses Wegs könnten diverse Nutzer angesiedelt werden.

Helfen soll der Kanton Basel-Stadt, findet die Stiftung Abendrot. Wenn die Bauten im Hinterhof abgerissen werden, können sie nicht gewinnbringend vermietet werden, verlieren daher an Wert. Diesen Minderwert soll der Kanton via Mehrwertabgabefonds vergüten, das heisst wenigstens einen Teil des Kaufpreises für den Hinterhof übernehmen.

 Baz

CS PK-Index Q2: Rückgang

14. Juli 2011 By pwirth in Statistik

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Im 2. Quartal 2011 nahm der Credit Suisse Pensionskassen-Index um 1.54 Punkte resp. 1.22% ab und liegt per 30. Juni bei 124.83 Punkten. Zum negativen Resultat haben der Juni mit -1.18% und der Mai mit -0.50% beigetragen, während der April ein Plus von 0.46% zu verzeichnen hatte. Die Performance Contribution zeigt, dass insbesondere die Aktien Ausland (-1.32), Fremdwährungsobligationen (-0.41), Aktien Schweiz (-0.23) und alternative Anlagen (-0.22), zur negativen Rendite beigetragen haben.

Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie in Abbildung), ebenfalls ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000, legte im Berichtsquartal um weitere 0.5% resp. 0.68 Punkte auf den Stand von 138.07 zu. Somit vergrösserte sich die Differenz wieder und liegt per 30. Juni bei 13.24 Punkten.

In der Anlageallokation per 30. Juni fällt auf, dass sich die Liquiditätsquote (7.2%) erhöht hat. Ebenfalls höher ausgefallen sind die Engagements in Schweizerfrankenobligationen (26.2%). Verringert haben sich die Engagements in Fremdwährungsobligationen (8.5%), Aktien Schweiz (12.2%), Aktien Ausland (16.8%) und alternative Anlagen (5.0%). Die Schweizer Franken Quote hat sich per 30. Juni auf 78.8% erhöht.

Die detaillierte Auswertung des CS PK-Index für das 2. Quartal 2011 wird in rund zwei Wochen publiziert.

BIZ: Fixed income strategies of insurance companies and pension funds

14. Juli 2011 By pwirth in Assekuranz, International, Rechnungslegung

Life insurance companies and pension funds in the financial system;
Total investment expressed as a percentage of financial system assets

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Insurance companies and pension funds are at the intersection of major developments. Having weathered the financial crisis, they now face important changes in international regulation and accounting standards. At the same time, their business models and balance sheets remain exposed to the low-interest rate environment.

Against this backdrop, the BIS report examines how life insurance companies and pension funds might alter their investment strategies and asset allocations, and assesses the likely consequences for market functioning and funding of various economic sectors arising from such changes.

BIZ / Report (PDF)  / FT

Umstrittene Wohneigentumsförderung in der BV

12. Juli 2011 By pwirth in Versicherte

Ein Artikel in der NZZ befasst sich im Zusammenhang mit den diversen Bausparmodellen auch mit der Rolle der Wohneigentumsförderung (WEF) in der beruflichen Vorsorge. Hängig sind u.a. zwei Initiativen. Laut NZZ hat sich das BSV mit Rolle und Konsequenzen der WEF auseinandergesetzt. Sie ist in Vorsorgekreisen umstritten. “Die Vermischung von Bausparen und Altersvorsorge ist vielen ein Dorn im Auge. «Das Wohneigentum kann sich als Schuldenfalle erweisen», sagt Hanspeter Konrad, Direktor des Asip. Die Asip schlägt vor, diese Form von Wohneigentumsförderung zu streichen, auch wegen des administrativen Aufwands für die Branche. Eine Abschaffung erscheine jedoch politisch kaum durchsetzbar, sagt Konrad. Doch sei zu prüfen, ob das Bausparen oder andere Modelle wie Genossenschaftswohnungen sich nicht besser für die Wohneigentumsförderung eigneten als die Verwendung von Vorsorgegeldern.

Im Rahmen der parlamentarischen Beratungen zu den hängigen Bausparinitiativen erarbeitete die Bundesverwaltung einen Bericht zu den verschiedenen Formen der Wohneigentumsförderung. Die Wirkungskraft des Kapitalbezugs ist demnach positiv zu werten. Beim überwiegenden Teil der Nutzniesser handle es sich tatsächlich um «Schwellenhaushalte», die ohne dieses Instrument kein Wohneigentum hätten erwerben können, heisst es im Bericht. Somit handle es sich um einen «nicht zu vernachlässigenden Beitrag zur Erhöhung der Wohneigentumsquote». Demgegenüber ist der Kapitalbezug aus der freiwilligen dritten Säule weniger wirkungsvoll.”

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 Artikel NZZ

Chile Pension Fund Assets Gain 11% in June to $153 Billion

12. Juli 2011 By pwirth in International

Chilean pension funds had a total $153 billion in assets under management as of June 30, 2011, an 11 percent increase from a year ago, Chilean pension fund regulator Superintendencia de Pensiones said in a statement posted on its website.

The pension funds, known locally as AFPs, had $66.1 billion invested outside the country, a 6.7 percent advance from a year earlier, and $22.8 billion in local shares, 13 percent more than in June 2010, the regulator said. Funds managed by the pension funds posted negative returns in June mostly due to the decline in value of local stocks, the regulator said in the statement.

 Bloomberg

proparis: 44 Mio. Gewinn und ein Deckungsgrad von 106%

11. Juli 2011 By pwirth in Pensionskassen

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Jean-Claude Bregnard
stellte an der 55. Stifterversammlung der proparis die Jahresrechnung 2010 der Stiftung Vorsorge Gewerbe Schweiz vor. «Erfreulicherweise konnten alle Auflagen des BSV voll erfüllt werden», freute sich Rechnungsführer Bregnard, «insbesondere der gesonderte Ausweis der Arbeitgeber und Arbeitnehmer-Beiträge in der Betriebsrechnung. » Zudem kann die proparis einen Ertragsüberschuss von fast 44 Mio. Franken für das vergangene Jahr ausweisen. Die freien Mittel nahmen um 38% zu. Mit 106% konnte der höchste Deckungsgrad 1 seit der neuen Rechnungslegung 2005 erreicht werden, und keines der Vorsorgewerke war in einer Unterdeckung. 13 von 14 Pensionskassen weisen einen Deckungsgrad 2 von über 100 Prozent aus, schreibt die Schweiz. Gewerbezeitung zum Anlass.

Proparis-Geschäftsführer Erhard D. Burri beleuchtete die Arbeit mit der neuen Informatik-Generation AKIS/ Net-BV. Das von der Firma Mathys & Scheitlin in Zusammenarbeit mit den proparis-Pensionskassen und der Geschäftsstelle erarbeitete Programm läuft seit 2010 mit grossem Erfolg. «So erfolgreich, dass andere namhafte und grosse Pensionskassen sich ebenfalls für diese Software entschieden haben.» Auch AKIS/Net-BV sei ein Gemeinschaftswerk, das durch das Zusammenspiel mehrerer Partner entstanden sei. «Gleichzeitig widerspiegelt es das Erfolgsgeheimnis der proparis: Trotz individueller Vorstellungen und Ziele halten sich alle an die gleichen Regeln, wodurch die Gemeinschaft gestärkt und gefestigt wird.»

 Artikel SGZ

Trend zur Risikominimierung

11. Juli 2011 By pwirth in International

aon-hewittRisikominimierung bleibt Thema Nummer Eins bei Pensionskassen in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Global Pension Risk 2011“ von Aon Hewitt. An ihr nahmen 62 europäische Vorsorgeeinrichtungen aus 13 Ländern teil, die insgesamt mehr als eine Million Mitarbeiter und ein Vermögen von über 127 Mrd. Euro abdecken. In 50 Prozent der Fälle steht das Bestreben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit hinter diesem anhaltenden Trend. Darüber hinaus entwickelt sich ein neuer Realitätssinn: Im Vergleich zur letzten Studie 2009 prüfen inzwischen fünfmal mehr Teilnehmer ihre Pläne über einen Zeithorizont von 20 Jahren bis zu deren voraussichtlichem Endpunkt. Zudem steigt die Einsicht der Arbeitgeber, dass sie die Kosten der Pläne tragen müssen. Dabei versucht mehr als die Hälfte der Befragten, eine Deckungslücke ausschließlich über Zuführungen der Arbeitgeber zu finanzieren. Änderungen in der Ausgestaltung von Benefit-Plänen werden dagegen immer seltener.

 Mitteilung Aon Hewitt

Die nächste Runde im UWS-Poker

11. Juli 2011 By pwirth in Umwandlungssatz

Der NZZ am Sonntag liegt offenbar ein Entwurf des bundesrätlichen Berichts zur 2. Säule vor, der für den Herbst angekündigt wurde und neben einer Analyse der Situation beim Umwandlungssatz auch eine Gesamtschau über die künftige Entwicklung der beruflichen Vorsorge enthalten soll.

Gemäss NZZaS sieht der Bericht eine Senkung des Satzes bis 2022 auf 6,4% vor. Was das Sonntagsblatt seinen Lesern als “brisant” verkauft, stellt für die Fachwelt lediglich ein ungenügendes Minimalprogramm dar. Zu erinnern ist, dass die Publica (PK des Bundes) ihren Umwandlungssatz nächstes Jahr auf 6,15% senkt, also weit unter das vom Bundesrat für in 10 Jahren angestrebte Niveau. Gemäss Bericht sieht der Bundesrat den Grund für den Ausgang der Abstimmung zum UWS im letzten Jahr neuerdings im Fehlen flankierender Massnahmen. Es scheint, dass die ursprüngliche Begründung mit dem oft zitierten “Vertrauensverlust” mittlerweile aufgegeben wurde.

Da gemäss neuster Interpretation des Volkswillens keine Leistungseinbusse hingenommen wird, hat sich das BSV offenbar eine ganze Reihe von Massnahmen ausgedacht, um die mit der Senkung verbundene Rentensenkung auszugleichen.

Trotzdem opponiert der Gewerkschaftsbund bereits im Vorfeld grundsätzlich gegen jegliche Anpassung des Satzes. Zwar hat er die Senkung bei der Publica (wie auch bei zahlreichen anderen öffentlichen Kassen) widerstandlos geschluckt, auf der politischen Bühne wird jedoch erneut in Fundamentalopposition gemacht. Das erhöht nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit der Argumente. Diese betreffen laut Doris Bianchi, zuständig beim SGB für Sozialversicherungen, primär das angeblich nur vorübergehend tiefe Zinsniveau sowie die zu hohen Kosten der PK-Verwaltung.

 Artikel NZZaS

2. Studie zur Herabsetzung der Eintrittsschwelle zum BVG

8. Juli 2011 By pwirth in Aktuell

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Im Rahmen der 1. BVG-Revision im Jahr 2005 wurde die Herabsetzung der Eintrittsschwelle in die 2. Säule beschlossen. Das Ziel war es, den Vorsorgeschutz von Personen mit kleinem Einkommen, insbesondere von Teilzeitbeschäftigten zu verbessern. Eine vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) in Auftrag gegebene Studie untersuchte die Auswirkungen dieser Massnahme auf Arbeitnehmende und Arbeitgeber.

Es handelt sich um die zweite Studie, die sich mit den Auswirkungen der Herabsetzung der Eintrittsschwelle in der 2. Säule befasst. Eine erste Studie aus dem Jahr 2010  basierte auf einer statistischen Datenauswertung. Sie erfasste insbesondere die Anzahl und die Merkmale der Personen, die aufgrund der tieferen Eintrittsschwelle zusätzlich in der 2. Säule versichert waren. Im Zentrum des neuen Berichts des Forschungs- und Beratungsunternehmens Infras standen das Verhalten und die Einschätzung von Arbeitnehmern mit einem Jahreslohn zwischen 10’000 und 30’000 Franken sowie von Arbeitgebern aus drei Branchen, in denen besonders häufig Niedrigverdienende und/oder Teilzeitbeschäftigte arbeiten (Gastronomie, Reinigung und Kultur). Die positiven und die negativen Auswirkungen der Herabsetzung der Eintrittsschwelle konnten mithilfe eines elektronischen Fragebogens eruiert werden.

 Mitteilung BSV /  Studie und Download

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Politik im Vermietungsgeschäft
Die Basler PK will mit ihren Immobilien in Genf eine angemessene Rendite erzielen. Das stört die Linke. Link

OAK auf dem Holzweg
Die Oberaufsicht will sich mit der risikobasierten Aufsicht einen alten Traum verwirklichen. Experte Roger Baumann hält nichts davon. Link

Bloss keine Reform
Die SGK-N wagt mit zwei BVG-Änderungen einen neuen Reformanlauf. Der ASIP reagiert heftig. Link

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Die OAK will den Handlungsspielraum der Sammelstiftungen noch weiter engen. Ihr Verband wagt ein skeptisches Räuspern. Link

Novas Erbe
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