La CP de Lausanne sera recapitalisée
Le Conseil communal de Lausanne a accepté mardi soir une nouvelle recapitalisation de la caisse de pension de la ville (CPCL) à hauteur de 182,5 millions de francs. La mouture présentée par la Municipalité (exécutif) a passé la rampe par 56 oui, trois non et 20 abstentions.
Malgré le plan d’assainissement voté en 2009, la caisse ne suffit pas à couvrir les retraites de ses pensionnés: il manque environ 35 millions de francs par an, selon l’UDC Claude-Alain Voiblet. Avec l’acceptation du préavis, le contribuable lausannois aura craché 724 millions en quatre ans.
"Le taux de couverture de la caisse atteint 55,2%, alors que l’on nous avait promis 60% fin 2010", a constaté l’élu. A des fins de rattrapage, il a déposé un amendement demandant que les cotisations d’assainissement (2% à la charge des employeurs et 1,5% des employés) soient prolongées de cinq ans, jusqu’en 2017. Qualifiée de "délirante" par le syndic Daniel Brélaz, cette proposition a été balayée au vote.
Egalement souhaité par l’UDC, le relèvement de l’âge de la retraite anticipée de trois ans n’a pas non plus passé la rampe. Pour sa part, la Gauche a tenté d’améliorer les conditions des retraités ou d’adapter les rentes au renchérissement, sans davantage de succès.
Erich Peter gründet die PFCpeter AG
Erich Peter, bis Ende Juni Direktor der Zürcher BVG-Aufsicht und derzeit primär mit der Gestaltung seiner beruflichen Zukunft und dem Einzug der aufgelaufenen Überstunden bei der BVS beschäftigt, gründet per 1.1.2013 die PFCpeter AG, Pension Fund Consulting, in Zürich. Ebenfalls per 1. Januar wird er als Partner in die Anwaltskanzlei Poledna Boss Kurer in Zürich aufgenommen, wo er die Beratungskompetenz in vorsorgerechtlichen Fragen verstärken wird.
Im Rahmen seiner Tätigkeit wird er vor allem Vorsorgeeinrichtungen, Arbeitgeber, Gemeinwesen, PK-Expertenbüros, Treuhandfirmen und Stiftungen in Fragen der beruflichen Vorsorge und des Stiftungsrechts, der Führung und der Strategie beraten.
Peter war seit 1992 sowohl wissenschaftlich als auch beratend in der beruflichen Vorsorge tätig. Während seiner Dissertation im Koordinationsrecht arbeitete er bei der BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Aargau. Anschliessend war er während vier Jahren in verschiedenen Funktionen für die Credit Suisse Group tätig, anschliessend als Rechtsanwalt bei Ernst & Young. In den letzten 10 Jahren hat er die BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörde des Kantons Zürich geleitet.
Towers Watson: Wenig Angst um die PK-Rente
Trotz der anhaltenden Diskussion über die Finanzierbarkeit der Renten sind 84 Prozent der Schweizer Mitarbeitenden weiterhin davon überzeugt, dass ihre finanzielle Sicherheit im Alter genügend gewährleistet ist. Weniger als die Hälfte wären bereit, höhere Pensionskassenbeiträge zu leisten, wie die Global Workforce Study 2012 von Towers Watson zeigt. Das Thema Rentensicherheit ist für 60 Prozent der Mitarbeitenden in den letzten drei Jahren wichtiger geworden. Jedoch bauen Unternehmen in ihren betrieblichen Vorsorgeplänen Garantien eher ab, schreibt Towers Watson zu den Ergebnissen ihrer Studie.
Über die Hälfte (55 Prozent) der Mitarbeitenden in der Schweiz sind mit ihrer Pensionskasse voll zu frieden. Und die grosse Mehrheit (84 Prozent) geht davon aus, dass sie genügend finanzielle Sicherheit im Alter haben werden. Weltweit sind dies nur 75 Prozent der Mitarbeiter. Wohl deshalb sind auch nur 45 Prozent der Befragen in der Schweiz bereit, zu Lasten des Erwerbseinkommens höhere Pensionskassenbeiträge zu leisten (25 Prozent neutral, 30 Prozent dagegen). „Das ist im weltweiten Vergleich sehr wenig. Global erklären sich 57 Prozent zu höheren Pensionskassenbeiträgen bereit und nur 16 Prozent antworten mit Nein“, berichtet Peter Zanella, Leiter Retirement Solutions bei Towers Watson Zürich.
„Es scheint, dass viele Mitarbeitende in der Schweiz aus der öffentlichen Diskussion um die Finanzierbarkeit der Renten keine Schlussfolgerungen für ihren Sparbedarf ableiten“, erklärt Zanella. „Der Einfluss des demografischen Wandels, niedriger Zinsen und schlechter Börsenperformance auf die Pensionen sowie über etwaige Unterdeckungen, welche die Finanzierbarkeit der Renten in Frage stellen könnten, wird seit einigen Jahren breit erörtert – nicht zuletzt auch im Kontext der vergangenen Volksabstimmung über den politisch gesetzten Umwandlungssatz. Mitarbeitende sollten diese Warnsignale bei der Planung ihres Ruhestands berücksichtigen“, so der Pensionsversicherungssexperte.
„Von Unternehmensseite geht der Trend allerdings in Richtung Abbau von Garantien“, betont Zanella. „So sollen die Unternehmensbilanz entlastet und die Pensionskosten begrenzt werden. An die Stelle des früher weit verbreiteten Leistungsprimats (mit fixen lohnabhängigen Leistungszusagen) tritt nun das Beitragsprimat, bei welchem sich die Leistungen an den Versicherten nur aus dem effektiv angesparte Guthaben berechnen. So wird das Anlagerisiko den Versicherten überwälzt“, so der Pensionsversicherungssexperte. Damit driften die Interessen der Mitarbeitenden und die Praxis in Unternehmen eher auseinander. Zum Umgang mit diesem Konflikt empfiehlt Zanella: „Pensionspläne sollten so angepasst werden, dass sie für beide Parteien einen guten Kompromiss darstellen.
Fachmitteilung zur Strukturreform
BE: Rüge des KMU-Präsidenten
Der Wirtschaftsverband Berner KMU erwartet, dass die bernischen Pensionskassen nach dem Gebot der Opfersymmetrie saniert werden. Das machte Verbandspräsident Toni Lenz laut Berner Zeitung deutlich.
Der Einbezug der Versicherten in die Sanierung sei zwingend, betonte Lenz. Schliesslich habe der Kanton Bern schon im Jahr 2000 Einmaleinlagen von 1,5 Milliarden Franken in die staatlichen Pensionskassen geleistet.
Die Privatwirtschaft habe die Sanierung ihrer Pensionskassen längst in die Wege geleitet oder schon abgeschlossen. Nun müssten auch die kantonalen Angestellten einen Beitrag zur Gesundung ihrer Pensionskassen leisten. «Dazu gehört eine Angleichung der Rentenalter an die Bestimmung der AHV-Gesetzgebung», sagte Lenz.
Im übrigen seien Regierung und Parlament gefordert, den Wechsel zum Beitragsprimat endlich zu vollziehen. Ein weiteres Hinausschieben dieser Massnahme wäre «unverständlich und für die Steuerzahler nur schwer nachvollziehbar».
BVK: Allseitige Schuldzuweisung
Die NZZ berichtet über die Debatte im Zürcher Kantonsparlament, in welcher Kantons- und Regierungsrat sich gegenseitig die Schuld an der schlechten Führung und Überwachung der Kasse zuschieben. Gestritten wurde u.a. über die Frage, wer oberstes Organ der Kasse sei. Neu in der Debatte taucht die Complementa auf. Verschiedentlich wurde gefordert, dass haftungsrechtliche Schritte angestrengt würden. Aber auch die Zürcher BVG-Aufsicht wurde genannt, als ob es deren Aufgabe sei, kriminelle Sachverhalte bei den Kassen aufzudecken.
SG: Neues Pensionskassen-Gesetz polarisiert
Der St.Galler Kantonsrat hat mit der Beratung des neuen Gesetzes über die St.Galler Pensionskasse begonnen. Die Zusammenführung und Verselbständigung der Versicherungskassen des Staatspersonals und der Lehrpersonen wurden kontrovers diskutiert. Die Bürgerlichen verlangen eine Beteiligung der Arbeitnehmenden an der Sanierung.
Bis Anfang 2014 ist eine Verselbstständigung der Pensionskassen aufgrund der Änderung des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG) zwingend. Verschiedene Pensionskassen müssen aufgrund von Unterdeckungen Sanierungsmassnahmen ergreifen. Für den Kanton St. Gallen wird mit einem Fehlbetrag von 400 Mio. Franken gerechnet.
NZZ: Vorsorgefallen in der «wilden Ehe»
Bei der Altersvorsorge sollten Paare ohne Trauschein aufpassen. Gerade bei Lebensmodellen, in denen einer der Partner viel und der andere wenig arbeitet, entstehen Risiken, schreibt Michael Ferber in der NZZ.
Li: Sanierung mit geringeren Leistungseinbussen
Die in der Vernehmlassung vorgeschlagenen Massnahmen zur Sicherung der Pensionsversicherung für das Staatspersonal (PVS) sollen eine wesentliche Änderung erfahren: Die Leistungseinbussen der Versicherten sollen auf maximal 10 Prozent beschränkt werden. Ursprünglich hatte die Regierung eine Kürzung um bis zu 25 Prozent vorgesehen.
SO: Gemeinden verweigern Beteiligung an PK-Sanierung
Die Solothurner Gemeinden sollten sich nach den Willen der Regierung mit 377,6 Millionen Franken am Fehlbetrag in Höhe von 1,1 Mrd. an der Sanierung der kantonalen Pensionskassen beteiligen. Der Vorstand des Solothurner Einwohnergemeindeverbandes (VSEG) verweigert sich diesem Begehren.
SR DRS: “Ungewisse Zukunft der PKs”
In der Sendung “Trend” befasst sich das Radio DRS mit der Finanzierungssituation der Pensionskassen sowie der in vielen Kassen beschlossenen Erhöhung des Rentenalters. Zu Wort kommen Stimmen der PK-Migros (Christoph Ryter) und UBS sowie des SGB. Ausführlich interviewt wird Jürg Brechbühl, Direktor des BSV.
Reform der Altersvorsorge: Sicherung rasch angehen
Die SVP schreibt auf ihrer Website: “Die SVP begrüsst, dass der Bundesrat bei der Sicherung der Altersvorsorge endlich den Tatsachen ins Auge sieht und vorwärts macht. Der Handlungsbedarf ist ausgewiesen und dringlich. Für die SVP ist einerseits klar, dass eine Angleichung des Rentenalters von Mann und Frau auf 65 Jahre ein rasch zu realisierender Schritt ist. Andererseits sind im Bereich der beruflichen Vorsorge unverzüglich konkrete Massnahmen im Zusammenhang mit dem Mindestumwandlungssatz, dem Mindestzinssatz und der Kapitaldeckungsgrade vorzulegen. Unbedingt zu vermeiden ist hingegen eine Vermischung von 1. und 2. Säule.”
Reform der Altersvorsorge: Bedürfnisse nicht berücksichtigt
Der Gewerkschaftsbund kritisiert die Reform-Vorschläge des Bundesrates: “Leider tragen seine Vorschläge den Bedürfnissen eines grossen Teils der Schweizer Bevölkerung nicht Rechnung. Das Renteneinkommen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die tiefe oder mittlere Löhne verdient haben, ist heute zu gering.
Es besteht damit ein grosses Bedürfnis, die Altersrenten deutlich, um 10 Prozent anzuheben, so wie es der SGB in der letzten Freitag beschlossenen Volksinitiative fordert.
Mit seinen Plänen den Mindestumwandlungssatz zu senken, nimmt der Bundesrat stattdessen tiefere Renten in Kauf. Ein Interventionsmechanismus, welcher die AHV-Renten einfrieren würde, ist ebenfalls ein Angriff auf das Renteneinkommen.
Fern von den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger liegt der Bundesrat auch bei den Plänen rund um das Rentenalter: Ältere Arbeitnehmer und vor allem die Arbeitnehmerinnen haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt. Rund ein Drittel der über 58-Jährigen würden lieber bis zur Pensionierung arbeiten anstatt ihre Arbeit aufgeben zu müssen. Die Hälfte der Frauen, die vor 64 Jahren mit Arbeiten aufhören, tut dies, weil ihre Arbeit gesundheitlich zu belastend ist. Ein höheres Rentenalter der Frauen oder die Einschränkung von Frühpensionierungslösungen ist realitätsfremd und schafft neue Probleme.
Ein Reformprojekt, welches die Sorgen der Bevölkerung nicht aufnimmt, ist zum Scheitern verurteilt. Der SGB hat bisher Revisionen der Altersvorsorge, welche den Bedürfnissen der jetzigen und künftigen Rentnerinnen und Rentner wiedersprechen, immer erfolgreich verhindert.”
Reform der Altersvorsorge: SP droht mit Referendum
Kaum sind die noch vage formulierten Pläne des Bundesrates zur Reform der Altersvorsorge publiziert, werden auch schon die ersten Referendumsdrohungen ausgestossen. “Wenn die anderen Parteien eine Rentenkürzung durchsetzten, werde die SP mit Sicherheit das Referendum ergreifen, sagte SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr (ZH) in der «Samstagsrundschau» von Radio DRS.
«In diesem reichen Land gibt es keinen Grund, die Renten zu kürzen», sagte Fehr. Die Vizepräsidentin der SP Schweiz ist überzeugt, in dieser Frage das Stimmvolk hinter sich zu haben. Erst vor wenigen Jahren habe das Stimmvolk eine Senkung des Umwandlungssatzes bei der beruflichen Vorsorge (BVG) mit 70 Prozent Nein-Stimmen verworfen.
«Wenn man beim Umwandlungssatz etwas macht, muss man dies bei tiefen und mittleren Einkommen kompensieren, so dass es am Schluss bei der Rentenhöhe keinen Verlust gibt», sagte Fehr. Die Referendumsdrohung gilt somit nicht nur den bürgerlichen Parteien, sondern auch SP-Bundesrat und Innenminister Alain Berset.
Fehr wehrt sich im Radio-Interview auch schon gegen ein gleiches Rentenalter von Frau und Mann. Erst müssten gleiche Löhne durchgesetzt werden, bevor dem zugestimmt werden könne.
Samstagsrundschau /
Newsnet
Reform der Altersvorsorge: Stossrichtung stimmt
Der Pensionskassenverband äussert sich in einer ersten Stellungnahme vorsichtig zustimmend zu den Plänen des Bundesrates zur Reform der Altersvorsorge. In einer Mitteilung heisst es: “Der Pensionskassenverband ASIP begrüsst grundsätzlich die Vorschläge des Bundesrats für Reformen bei der Altersvorsorge. Die Stossrichtung stimmt und es werden die richtigen Themen behandelt. Im Rahmen der vorgesehenen Gesamtbetrachtung ist an einer starken berufliche Vorsorge festzuhalten. Eine Stärkung der AHV zulasten der berufliche Vorsorge ist nicht zielführend.
Der ASIP unterstützt sowohl eine Erhöhung als auch eine Flexibilisierung des Rentenalters. Der Umwandlungssatz muss, begleitet von flankierenden Massnahmen, gesenkt werden, wobei noch offen ist, welche flankierenden Massnahmen die beste Wahl sind. Die längere Lebenserwartung macht es notwendig, für eine längere Bezugsdauer der Renten zu planen und der Quersubventionierung durch jüngere Generationen entgegenzuwirken.”
Insgesamt dauert dem ASIP der Prozess aber zu lange. Es gebe dadurch kaum Handlungsspielraum für Versicherte mit BVG-Minimalplänen und die Umverteilung dauere weiterhin an. Der ASIP fordert rascheres Handeln.


